Kennt sich jemand mit dem Widerspruch GdB-Antrag aus, der an die BZR-Münster abgegeben wurde und dann wieder zurück ans VA?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • 0035454741 wrote:

      Vielleicht hast Du ja Glück, und es klappt ohne Klageverfahren - das würde Dir einige Jahre des Wartens ersparen. Aufgeben würde ich an Deiner Stelle keinesfalls.
      Ich hab heute Post bekommen mit einem Teilabhilfebescheid, sehe aber nicht, was daran nun großartig anders sein soll als vorher.

      Der 1. Bescheid war mit GdB 30 ohne dauernde Einbuße der körperlichen Beweglichkeit

      Der Teilabhilfebescheid ist mit GdB 30 mit dauernder Einbuße der körperlichen Beweglichkeit.

      Nun ist da noch eine Bescheinigung bei zur Vorlage beim Arbeitsamt für die Gleichstellung.

      Wenn ich das im Internet richtig verstanden habe, hätte ich auch mit dem 1. Bescheid schon die Gleichstellung beantragen können und dann auch den Steuerfreibetrag erhalten.

      Was ändert sich nun mit dem Teilabhilfebescheid???

      Unter weiterem Verfahren steht:

      Dieser Bescheid wird Gegenstand des Widerspruchsverfahrens. Das Verfahren ist beendet wenn ich innerhalb von 1 Monat mitteile, dass der Widerspruch damit erledigt ist und das beigefügte Formular zurück schicke.
      Wenn ich mich nicht melde, wird die Bezirksregierung Münster über den Widerspruch entscheiden.

      Was soll das nun heißen? Das was jetzt im Bescheid steht bleibt, auch wenn die Bezirksregierung lehnt meinen Widerspruch zurückweist? Können die denn auch eine generell andere Entscheidung treffen?
      Lg Vanessa :) :)
    • Das heißt, Dein Widerspruch wird - mit dem aktuellen Teilabhilfebescheid - an die Widerspruchsbehörde geschickt, da es eben nur eine Teilabhilfe Deines Widerspruches war. Die grundsätzliche Entscheidung trifft dann die Bezirksregierung. Es sei denn, Du teilst dem VA mit, den Widerspruch zurückzunehmen, was ich Dir nicht empfehlen würde. Denn ein GdB 30 nützt Dir nicht wirklich etwas.
      Du kannst nun auch einfach abwarten, wie die BezRg entscheidet.
    • Vany051988 wrote:

      Der 1. Bescheid war mit GdB 30 ohne dauernde Einbuße der körperlichen Beweglichkeit
      ist meistens so bei psychischen Leiden
      der Bundesverband Autismus und Aspies haben mal eine Petition unterstützt, dass auch psychische Leiden die "DE" (dauernde Einbuße usw.) anerkannt bekommen. denn sonst gibt es eine Ungleichbehandlung der Behinderungen bei gleichem GdB

      Vany051988 wrote:

      Der Teilabhilfebescheid ist mit GdB 30 mit dauernder Einbuße der körperlichen Beweglichkeit.
      Damit kannst du dich gleichstellen lassen - aber ohne Zusatzurlaub - und du bekommst einen Freibetrag bei der Steuererklärung

      Ist schon mal besser als Nix.
      Ich empfehle den GdB langsam zu sammeln. D.H. irgendwann einen Änderungsantrag zustellen und den gut vorzubereiten.
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • Ich hab ja nicht nur psychische Leiden, sondern auch noch andere gravierende Sachen, dennoch bekomme ich nicht die 50 zugesprochen.

      Die Gleichstellung beantragen möchte ich nicht, da dann überhaupt erst mein AG davon erfährt und er dem ganzen ja zustimmen muss
      Lg Vanessa :) :)