Kennt sich jemand mit dem Widerspruch GdB-Antrag aus, der an die BZR-Münster abgegeben wurde und dann wieder zurück ans VA?

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    • Kennt sich jemand mit dem Widerspruch GdB-Antrag aus, der an die BZR-Münster abgegeben wurde und dann wieder zurück ans VA?

      Hallo zusammen,

      Ich habe Ende Juni 2019 einen Schwerbehinderten-Antrag gestellt auf mindestens 50 GdB, zusammen mit dem VdK.

      Ende September 2019 habe ich einen Bescheid vom VA mit GdB 30 erhalten und sofort Widerspruch eingelegt. Der VdK hat um Akteneinsicht gebeten und dann Anfang November den Widerspruch begründet.

      Anfang Januar hab ich dann ein Schreiben vom VA weitergeleitet bekommen worum steht, das sie meinen Widerspruch keine Abhilfe leisten können und den Vorgang an die Bezirksregierung Münster abgegeben haben.

      Keine 2 Wochen später hab ich ein Schreiben der BZR Münster weitergeleitet bekommen, das sie den Vorgang an das zuständige VA zurück gegeben haben, weil die die Ermittlungen moniert haben und sagten das VA muss erneut prüfen.

      Seit dem warte ich immer noch auf Antwort bezüglich meines Widerspruchs.

      Hat hier jemand Erfahrung warum das Ganze so lange dauert und ob ich eventuell damit rechnen kann das meinem Widerspruch statt gegeben wird?

      Viele Grüße
      Vanessa
      Lg Vanessa :) :)
    • va anrufen und nerven, ich weiss ist unangenehm, aber 1x pro tag für 2-3 tage anrufen und nachhaken hilft in der Regel, denn irgendwann nervt die das ständige gegrage, also wetden sie aktiv bzw gucken was da los ist.

      Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht
    • Ich hab eher Angst, das ich mit ständigem nachfragen die Bearbeitungszeit verlängere und es eventuell negativ beeinflusse.

      Zudem hab ich den Widerspruch und alles nicht selbst gemacht, sondern der VdK hat alles für mich in die Wege geleitet. Die bekommen dann auch die Antwort und ich bekomme es weitergeleitet.
      Lg Vanessa :) :)
    • durch normales nachfragen auch z.b. 2x in der woche, einmal montag und nochmals Donnerstag zum sicher gehen, verlangsamt i.d.r. das ganze nicht!

      Die denken sich dann eher sowas wie, oh mensch der/die Antragsteller fordert nun ein ergebnis an, wir müssen uns mal beeilen damit

      Oder die sagen die warum es solange dauert...

      Bei meinem schwerbeh. Ausweis rief ich auch mehrmals an, 2x wurde mir gesagt die können nichts dafür und wissen es auch nicht weil alle unterlagrn noch beim Med.Dienst vorliegen.

      Dann fragte ich wielange das noch dauern würde i.d.r. , gesagt wurde 2 wochen, und 3 wochen später hatte ich meinrn Ausweis...
    • Vany051988 wrote:

      Ich hab eher Angst, das ich mit ständigem nachfragen die Bearbeitungszeit verlängere und es eventuell negativ beeinflusse.
      Das spricht für deine gute Erziehung oder für leider gemachte schlechte Vorerfahrungen.

      Aber ich kann nur unterstreichen, was @Zirbeldruese geschrieben hat: Wer nervt, bekommt schneller Auskunft/Bearbeitung, falls es überhaupt möglich ist, 'n Zacken zuzulegen (RW).
      Allein schon deshalb, damit der nächste nervige Anruf ausbleibt.
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • Ich habe zuerst einen Grad i.H.v. 30 bekommen, Widerspruch eingelegt und alles wurde ans VA Münster weitergeleitet.

      Ich habe heute ebenfalls einen Brief vom VA Münster erhalten, dass "der derzeitige Sachverhalte eine abschließende Beurteilung nicht zuläßt." Die Ausgangsbehörde ist gebeten worden, den Sachverhalt weiter aufzuklären.

      Ist das etwas gutes oder schlechtes ?

      Vielen lieben Dank und schönes Wochenende :)
    • Vany051988 wrote:

      ich würde sagen das ist was gutes.
      Es hört sich zumindest so an, als wäre der Fehler des Versorgungsamtes so offensichtlich, dass die übergeordnete Behörde sich nicht damit befassen will, sondern das Versorgungsamt bittet, dem Fehler abzuhelfen. Das wäre meine Vermutung. Von daher denke ich auch, dass es etwas Positives sein könnte. Ich würde mich aber auf ein längeres Verfahren einstellen.
    • Oder einfach bessere Aufklärung des tatsächlichen Sachverhalts betreiben. Das kann mit oder ohne Gutachten ablaufen.

      Zumindest wird alles noch mal gründlicher angeschaut. Und das kann bei einem ersten Ergebnis von GdB 30, wenn du auch einen GdB von mindestens 50 gehofft hast, doch nur gut sein.


      Dass es jetzt länger dauert, ist ganz klar.
      Wenn es aber für dich positiv ausgeht, dann wird auch zumindest ab Antrag rückwirkend entschieden. Also keep calm und get relaxed....
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • Als du den Antrag mit dem VdK gemacht hast, hast du dort schon Berichte mit der Diagnose eingereicht? Im Moment liest es sich so, dass diese nicht ausgereicht haben könnten, damit sie dir den GdB 50 geben könnten und nun überlegen, ob sie ein Gutachten vom MdK machen lassen sollen.
    • Vielen Dank für die Rückmeldungen.

      Ich vermute meinen Widerspruch ist etwas schwieriger, weil meine Situation etwas anders ist.

      Mein Diagnosebericht (2019) ist etwas anders aufgebaut, weil meine Diagnose wohl nicht in Deutschland stattgefunden hat. Ich bin gebürtiger Brite (32J) und lebe erst seit 10 Jahren in Deutschland, so dass meine komplette Krankenakte aus meiner Jugend bzw. Fremdanamnese in GB vorlag.

      Meine Diagnose lautet F84.5 bzw. DSM 299.00 mit dem Zusatz: "„[…] for social communication this would be level one (‘Requiring support’) and for restricted repetitive behaviours it would be level two (‘Requiring substantial support’).

      Ich begründete meinen Widerspruch damit, dass der Beiratsbeschluss von Oktober 2013 zu Autismus / Asperger-Syndrom besagt: „Von einer Teilhabebeeinträchtigung, die einen GdS/GdB von 50 bedingt, ist bei nachgewiesener Notwendigkeit umfassender Unterstützung (gemäß VersMedV) auszugehen.

      Vielleicht ist es schwierig, weil die Diagnoseaussage zwischen Unterstützung und umfassender Unterstützung ist. Wer weiß?

      Für alle Interessierten berichte ich weiter, wie es bei mir läuft.
    • @Vany051988
      Hat sich der VdK denn schon zu dem Ganzen geäußert? Immerhin ist er ja von Dir bevollmächtigt worden. In Deinem Fall ist ja die Bezirksregierung die Widerspuchsbehörde, wenn die entsprechenden Untersuchungen vom VA getätigt worden sind, erfolgt der Widerspruchsbescheid von dort aus. Ich würde nicht mit einem Erfolg rechnen, sondern eher mit einem Klageverfahren. Auch das übernimmt dann der VdK.
    • Pummelchen wrote:

      ....und nun überlegen, ob sie ein Gutachten vom MdK machen lassen sollen.
      Kurze Info: Der MDK hat nichts damit zu tun.

      Die Versorgungsämter oder ihre Nachfolgebehörden haben eigene ärztliche Dienste.
      Und die Sozialgerichte haben wieder ihre bevorzugten Gutachterinnen und Gutachter.
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • 0035454741 wrote:

      ....wenn die entsprechenden Untersuchungen vom VA getätigt worden sind, erfolgt der Widerspruchsbescheid von dort aus. Ich würde nicht mit einem Erfolg rechnen, sondern eher mit einem Klageverfahren.
      Auch das muss nicht unbedingt so sein.

      Erstens hat die BezReg ja moniert, dass die Sachverhaltsaufklärung nicht ausreichend war, also sollte sich das Amt anstrengen, bessere Fakten zu liefern.
      Und wenn die für dich sprechen, bekommst du einen Abhilfebescheid.

      Wenn es dir dann auch noch nicht ausreicht, kannst du nach Beratung mit dem VdK o.ä. ja eine Klage erheben. Spätestens dann wirst du untersucht, denke ich.
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • 0035454741 wrote:

      @Vany051988
      Hat sich der VdK denn schon zu dem Ganzen geäußert? Immerhin ist er ja von Dir bevollmächtigt worden. In Deinem Fall ist ja die Bezirksregierung die Widerspuchsbehörde, wenn die entsprechenden Untersuchungen vom VA getätigt worden sind, erfolgt der Widerspruchsbescheid von dort aus. Ich würde nicht mit einem Erfolg rechnen, sondern eher mit einem Klageverfahren. Auch das übernimmt dann der VdK.
      Ich habe von meiner Sachbearbeiterin beim VdK nur gesagt bekommen, dass das weitere Vorgehen nun abzuwarten bleibt.
      Hab heute auch beim VA mal jemanden erreicht, aber nur die Aussage bekommen, dass die zuständige Sachbearbeiterin heute noch AU sei, aber morgen wieder da. Mir wurde gesagt ich würde dann Bescheid bekommen. ‍♀️ Keine Ahnung was das nun heißen soll.
      Lg Vanessa :) :)