Stationärer Aufenthalt - Klinik antwortet nicht

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    • Daniel1 wrote:

      Einzeltherapie deswegen nur 20 Min in der Woche
      :shake: Also weniger als eine ambulante Einzeltherapie, die ja wenigstens 50 Minuten beträgt. In 20 Minuten kann man meiner Meinung nach rein gar nichts besprechen, außer vielleicht, wie einem das Essen bekommt und wie man schläft oder irgendwelche relativ simplen Dinge.

      Und Gruppentherapien liegen mir leider überhaupt nicht und den Berichten nach, die ich über die von dir empfohlenen Kliniken gelesen habe, werden Leute, die sich nicht in Gruppen einfügen, dort wohl nicht unbedingt mit offenen Armen willkommen geheißen.
    • Vielleicht gibt es auch eine Tagsklinik in deiner Nähe? Selbst wenn die ein anderes Konzept hat, wenn es dir so akut schlecht geht, wäre das vielleicht eine erste Anlaufstelle und du bräuchtest kein Einzelzimmer, da du abends wieder bei dir wärst ...
    • Egal welche Privatklinik du suchst, du wirst bei allen viel zuzahlen müssen. Dafür ist der Standard dort eben auch höher als in einer normalen Akutklinik des Gesundheitswesens. Daher hilft nur eine Zusatzversicherung, die diese Ergänzung auffängt oder eine Ratenzahlung, die oft mit angeboten wird. Ich kenne ein paar, die den Aufenthalt mit 100 Euro monatlich abzahlen, weil es ihnen das Wert war.

      Wenn also eine normale Klinik für dich nicht in Frage kommt, du eine Privatklinik aber nicht bezuschussen kannst, dann wird man dir nicht helfen können. Dabei solltest du vielleicht auch mal gucken, ob genau das auch Teil deiner Probleme ist. Dann du nämlich immer ganz spezielle Dinge brauchst, diese aber gar nicht üblich sind.
    • Vulkan wrote:

      In einer Privatklinik wirst du wahrscheinlich immer selbst etwas bezahlen müssen.
      Nein, das kann man so pauschal nicht sagen. Ich war auch schon in einer Privatklinik, in der ich keinen Cent dazuzahlen musste und hatte sogar ein Einzelzimmer.


      Vulkan wrote:

      Ansonsten kann ich mich nur dem von Pummelchen anschließen.
      Pummelchen lese ich nicht. Sie steht bei mir auf der Blockierliste.
    • Pummelchen wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Pummelchen lese ich nicht. Sie steht bei mir auf der Blockierliste.
      Und ich mach mir die Arbeit und antworte auch noch mehrmals :m(:
      Manchmal entblockt sie, liest, antwortet und blockt wieder.
      Du kannst Dir daher nicht sicher sein. Ich antworte daher trotzdem.
      Ausserdem besteht immer noch die Möglichkeit, dass es jemand zitiert :D
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Das ist doch wieder grandios, wie das abläuft, wenn man in eine Klinik muss. :sarcasm:

      Es gibt Fallpauschalen nach DRG:


      DRG wrote:

      Die Zuweisung zu einer DRG erfolgt über verschiedene Parameter. [...] Für die Festlegung der Diagnosen bzw. Prozeduren stehen Kataloge mit bis zu 13.000 und ca. 30.000 Prozeduren zur Verfügung. [...] Welche DRG bei Ihrem Krankheitsbild letztlich für die Abrechnung heranzuziehen ist, lässt sich nicht vorhersagen. Hierfür kommt es darauf an, welche Diagnosen am Ende des stationären Aufenthalt gestellt (...) werden.
      Ja. Geil. *Zynismus*
      Die Krankenkasse verlangt von mir, dass ich vorher (!) von der Klinik eine Auflistung beibringe, welche Kosten anfallen. Die Klinik macht das nicht (was verständlich ist, wenn ich mir dieses DRG-Fallpauschalensystem anschaue). Ich hasse dieses Gesundheitssystem einfach nur.
      Ich verliere wirklich bald den Verstand.

      Wie soll das ein kranker Mensch verstehen? :x Das ist eine Schikane. Ich kann nicht in die Klinik, ohne zu wissen, ob die Kosten bezahlt werden. Und ich kann diese DRG-Pauschalen nicht vorher beibringen, weil das niemand kann, sondern erst am Ende des Aufenthalt. Man weiß also erst am Ende des Aufenthaltes was es kosten wird.

      Es ist doch immer wieder ein Luxus privat versichert zu sein. :sarcasm: Den Rest verkneife ich mir jetzt. :yawn: Ich bin mal gespannt, wann die Politik oder die Verantwortlichen merken, dass das System nciht praktikabel ist. Ich vermute, dass es 2020 umgestellt wurde. Bisher gab es nämlich immer Tagespflegesätze, die schon vorher feststanden. Womöglich wurde das abgeschafft. Aber darüber finde ich auch nichts heraus.

      Weiß irgendjemand, ob die Abrechnung nach Tagespflegesätzen abgeschafft wurde?

      Ich bin darauf angewiesen, dass man mich berät, aber das tut die Krankenkasse und die Klinik nicht. Es ist zum Kotzen. :x
    • Sprich mit einem (gerne auch niedergelassenen) Psychiater und lass dich beraten! Dann besteht ne große Chance, dass er dich entsprechend weiterverweisen kann und auch gleich das passende "Empfehlungsschreiben" mitgeben kann, das du wahrscheinlich brauchst, um überhaupt eine Chance auf Aufnahme zu haben.

      Du musst allerdings eventuell mit Wartezeiten von ein paar Wochen oder sogar Monaten vor der Aufnahme rechnen. Von daher: Sollten die Probleme ganz akut werden (z. B. akute Selbstmordabsichten oder Schlimmeres), solltest du das kommunizieren, für solche Fälle gibt es Notfallaufnahmen. Da gibt es dann allerdings keine richtige Therapie sondern eher ein paar Tage "Aufbewahrung" und Behandlung mit medikamentösen Downern.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Falls es jemanden interessiert: Diese tagesgleichen Pflegesätze in der Psychiatrie werden bzw. wurden offenbar abgeschafft. Das heißt, als Privatversicherter brauche ich gar nicht mehr in die psychiatrische Privatklinik, ohne mich hoch zu verschulden bzw. einem Risiko auszusetzen.
      aok-bv.de/lexikon/p/index_13086.html

      Mir reicht es jetzt. Ich werde mein Leben anders aufstellen. Ich habe keine Lust mehr auf diese K-R-A-N-K-H-E-I-T-S-system. Das ist einfach nur irrsinnig. So kann ich nicht gesund werden.

      @Lex
      Es geht nicht um eine Einweisung oder einen Befundbericht (den kriege ich ohne Probleme). Es geht um Kostenfragen. Das interessiert keinen Psychiater und das muss ich selbst klären mit Klinik und PKV.
    • Na solange es nichts anthroposophisches ist bzw. keine Privatklinik, sollte Kostenübernahme doch kein Problem darstellen... nur mit dem Einzelzimmer wird es schwierig solange du nicht privat versichert bist aber als Privatversicherter bekommt man Einzelzimmer und wenn nötig sogar Chefarztbehandlung. So kenne ich das jedenfalls.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      aber als Privatversicherter bekommt man Einzelzimmer und wenn nötig sogar Chefarztbehandlung.
      Diese pauschale Aussage ist nicht korrekt. Ich bekomme beides nicht.

      Ja, wenn es keine Privatklinik bzw. keine antroposophische Klinik ist, ist die Kostenübernahme in einer Akutklinik kein Problem. Ich gehe aber nicht mehr in eine normale Klinik, weil ich zweimal in normalen Psychiatrien re-traumatisiert wurde und das nicht nochmal brauche.

      Deshalb lasse ich es jetzt mit dem Aufenthalt. Das ist mir einfach zu dumm.
    • Das mit der Re-Traumatisierung kann dir in einer Privatklinik genauso passieren.

      Und diesen Waldorfleuten traue ich eh nicht übern Weg.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Und diesen Waldorfleuten traue ich eh nicht übern Weg.
      Ich war mehrfach in einer anthroposophischen Klinik zu OPs und das waren die EINZIGEN Menschen und das einzige Krankenhaus das meine Autismus-Diagnose ernst genommen hat und mir mit vielem entgegen gekommen ist. Ich musste nicht telefonieren, ich konnte alles per Mail regeln. Es wurden mir Ablauf-Pläne geschrieben. Ich bekam ein Einzelzimmer. Es gab Plan B und C für mich, die mehr als ungewöhnlich waren. Ohne diese Menschen wäre ich heute noch nicht operiert, weil mir die Abläufe in einer anderen Klinik nicht möglich waren (da interessierte es aber niemanden).
      Grüsse
      Alys
    • Lex wrote:

      als Privatversicherter bekommt man Einzelzimmer und wenn nötig sogar Chefarztbehandlung
      Kommt drauf an, welchen Tarif man abgeschlossen hat. Man wird gefragt, und entweder man hat den Tarif, der das übernimmt, oder man zahlt es ggf. selbst.
      Alles wird galaktisch gut.