Problem mit Medikamentenwechsel

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    • Ich hatte es jetzt bereits zwei mal, dass ich dringend benötigte Medikamente nicht bekam, weil die Fabrik in Indien abgebrannt ist (Ersatz gibt es dann nicht). Das ist besorgniserregend. Mein Partner konnte sich zum Glück darum kümmern (viel telefonieren, verschiedene Apotheken anfahren...), ohne ihn hätte ich aber diese Medikamente nicht nehmen können (das bedeutete: plötzlicher Entzug von Venlafaxin was mir erfahrungegemäß starke Ansetzungserscheinungen macht in Form von Kribbeln und "Brain Zaps"; und kein Antiepileptika mehr). Das ist leider auch kein seltener Einzelfall, sondern sind gängige Medikamente, und Psychiater sagte mir dass es vielen Patienten so gehen würde.

      Ich würde auch sagen, dass man sich besser daran gewöhnt, wenn die Packung oder die Form/Farbe der Tabletten wechselt, denn immerhin hat man dann den Wirkstoff, und das ist doch das Wichtigste (und leider nicht mehr selbstverständlich).
    • hundefreund wrote:

      Karou wrote:

      bedingt durch (meinen) Asperger
      Jetzt nutzt du es auch als Entschuldigung :prof:
      eher als Erklärungsversuch, aber ich weiß, was du meinst. Im RL habe ich noch nie Asperger als Entschuldigung für irgendetwas hergenommen, 1. weil ich die Diagnose noch nicht lange habe, 2. weil ich weiß, dass es nicht viele Menschen gibt, die ein "offenes" Ohr dafür haben und Verständnis (ich spreche hier nur von mir und meinen Erfahrungen)
    • Neoni wrote:

      Ich hatte es jetzt bereits zwei mal, dass ich dringend benötigte Medikamente nicht bekam
      ja, das kenne ich auch von meinem Herzmedikament. Bin in der ganzen Stadt rumgefahren, keine Apotheke hatte es, da bekam ich leicht Panik. Zum Glück konnte es dann eine Dorfapotheke besorgen.
    • Karou wrote:

      natürlich aus meinem eigenen Empfinden heraus.
      Ich denke, dass das unterschiedlich große Ausmaß der Umstellung auch (in erster Näherung) objektiv zu quantifizieren ist. Auf der einen Seite eine andere Verpackung mit anders aussehenden Tabletten mit einem anderen haptischen und geschmacklichen Erleben im Mund gegenüber einem anderen Weg zu einer anderen Arztpraxis mit einem anderen Wartezimmer und überall anderen visuellen, akustischen und olfaktorischen Reizen, wo andere Sprechstundenhilfen und ein anderer Arzt arbeiten mit anderem Aussehen, anderer Stimme, anderer Art zu kommunizieren, anderen Abläufen und so weiter und so fort...

      Aber es ist natürlich @Phrenos Sache, wie sie ihre Prioritäten setzt. Falls ich irgendwie zu wenig verständnisvoll rübergekommen bin: Sorry for that. Ich wollte mit meiner Perspektive der Angelegenheit lediglich helfen. Manchmal ist man (geht mir zumindest so) ja auch "blind" für andere Blickwinkel, und dann kann ein Blickwinkel von außen hilfreich sein.

      The post was edited 2 times, last by Turtle ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Ich finde deine Worte sehr wertend und unangemessen scharf.
      Dass dieser Hinweis von dir kommt ist beachtlich.



      FruchtigBunt wrote:

      Ich verstehe nicht, wieso du dich hinstellst und darüber urteilst, dass das Problem bei @Phreno nicht durch den Autismus bedingt sei bzw. nicht ernst zu nehmen sei. :thumbdown:
      Das habe ich so nicht geschrieben. Den Down-Daumen musst du dir also selbst geben. Hier noch ein von mir, dann hast du ein Paar Down-Daumen: :thumbdown:

      Ich habe andere Dinge beschrieben, unter anderem, dass ich es für zumutbar/möglich halte, dass man mit AS ein Generikum einnimmt, auch wenn die Tablette anders aussieht. Denn wenn man argumentiert, dass das Generikum eine Veränderung sei, die aufgrund von AS nicht zumutbar/möglich ist, dann fragt man sich schon wie derjenige Tag 1 der Einnahme des Originals gemeistert hat? Weil das dürfte eine noch größere Veränderung gewesen sein.



      FruchtigBunt wrote:

      Wer bemisst denn, wann ein durch Autismus bedingtes Problem ernst zu nehmen ist und wann nicht?
      Ich denke zum Beispiel die Menschen, von denen erwartet wird, dass sie es ernst nehmen.
      Man könnte aber auch fragen: Wer bestimmt eigentlich, was AS-bedingt ernst zu nehmen ist?
      Wenn es jeder selbst bestimmt, dann müsste man hier im Forum eigentlich auch für alles und jeden Verständnis haben in dem Moment, wo derjenige sagt: Es ist alles AS-bedingt! Nehmt also alles ernst und habt für alles Verständnis!


      FruchtigBunt wrote:

      Ansonsten könnten wir doch wirklich gleich herkommen und sagen "ach, du mit deinem Autismus. Stell dich mal gefälligst nicht so an!".
      Das gilt doch eigentlich immer, ganz egal ob Autismus oder Nichtautismus.
      Daher habe ich das mit der Berücksichtigung beschrieben und dem Alltag, wo Menschen das Original haben möchten.
      Denn ich wüsste nicht wieso man andere Menschen weniger ernst nehmen sollte.
      In letters of gold on a snow white kite I will write "I love you"
      And send it soaring high above you for all to read
    • Schlimm ist es, dass Phreno hier gelöscht ist und es scheinbar niemanden interessiert. Sehr traurig....

      Jeder hat seine eigene Meinung durch seine eigene Vorgeschichte und ja, ich hatte tatsächlich auch die Hoffnung, dass man hier Verständnis hat und eben nicht abgestempelt wird.

      Wobei es hier bei diesem Thema noch geht. Leider gibt es hier aber auch Dinge, die sehr unter die Gürtellinie gehen und wo man persönlich angegriffen wird, nur weil man sich mal über ein Problem austauschen möchte. Oft werden dann Dinge ganz anders interpretiert oder man wird gar beleidigt.

      Es ist sehr verletzend und ist auch nicht zu entschuldigen egal ob man Autist ist oder nicht und mit direkt hat es auch nichts mehr zu tun....
    • MamaIni82 wrote:

      Jeder hat seine eigene Meinung durch seine eigene Vorgeschichte und ja, ich hatte tatsächlich auch die Hoffnung, dass man hier Verständnis hat und eben nicht abgestempelt wird.
      Wenn man jeden Widerspruch als Angriff auffasst, hat man natürlich ein Problem....

      Ansonsten kann man es in diesem Forum sehr gut aushalten.
      Alles wird galaktisch gut.