Hyperbole - FRAG EINEN ASPERGER AUTISTEN (großer deutscher Youtubekanal)

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    • Mir fehlt hier in der Diskussion, dass der junge Mann aber auch betont, dass er zunächst falsch behandelt/ diagnostiziert wurde und er darin auch einen Grund für seine persönliche Geschichte sieht. Das ist ja gleichzeitig auch ein Hinweis auf frühe Impulskontrollstörungen (in der Kindheit). Ich meine, sowas schon öfter über Kinder gelesen zu haben. Außerdem ist nicht zu vernachlässigen, dass der Drogenkonsum die Handlungsimpulse massiv beeinflusst.
    • @MangoMambo
      würde es zumindest eher treffen. Denn eigentlich geht es ja auch viel darum, dass er aufgrund seiner Probleme süchtig wurde. Und es gibt viele Süchtige, die aus ihrem Suchtdruck heraus "unempathische" Dinge tun... Der Autismus ist dann ja eher sekundär, wenn auch er Mitauslöser war (Einflussfaktor ist er auch trotzdem, das wollte ich nicht ausgrenzen)
      (BTW: Auch viele ADHSler (und andere Menschen mit Impulskontrollstörungen) werden drogensüchtig in dem Versuch, sich selbst zu "helfen")
    • Man könnte im grunde spekulieren das es warscheinlicher ist, drogensüchtig zu werden, weil er wegen dem Autismus weniger stressresistent ist als manch andere Menschen, aber das eigene Umfeld ist auch ein sehr wichtiger Faktor.
      Ich bin wegen dem Autismus auch kaum stressresistent, dennoch bin ich nie an irgendwelche Drogen geraten, allein weil ich nie in einem Umfeld lebte wo das möglich gewesen wäre, und weil ich schon früh als Kind dahin erzogen wurde das Drogen etwas "Urböses" sind, jedenfalls hat das scheinbar bei mir solche Wirkung erzielt als mein Vater mir Fotos von Dogenabhängigen zeigte.
      Ich habe nur 2 mal in meinem Leben die Möglichkeit gehabt selbst in sowas abzurutschen. Das eine war im heim wo einige der anderen Jugendlichen dort geraucht haben, aber das will ich jetzt nicht gleich als "Drogen" im gefährlicheren Sinne betrachten, und später in der Realschule ca 9 oder 10. Klasse, wo eine Schulkameradin mir mal einen Joint zeigte und regelrecht damit angegeben hat sowas bekommen zu haben. Ich war damals schon zu alt um nicht zu wissen das sowas schädlich ist und der erste Einstieg in schlimmere Drogen ist, weshalb ich das Mädel echt zur Schnecke gemacht hab. Vermutlich wäre ich dem recht unbefangen gegenüber gestanden, wenn ich damals erst 10-12 gewesen wäre und mein vater mich damals nicht vorher schon aufgeklärt hätte, denn normalerweise hatte ich früher schon blindes Vertrauen zu Freunden. Ich hatte damals glücklicherweise nie Freunde die älter waren als ich, weshalb ich dann auch nie Kinder oder Jugendliche um mich hatten die von mir wollten das ich irgendwas dummes mache.
      Ich bin dafür auch sehr dankbar, weil ich denke auch das so eine art blindes vertrauen und leichtgläubigkeit was viele Autisten auch haben können, kann schnell dazu führen das man an Drogen gerät D: