Medikamente die helfen?

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    • Medikamente die helfen?

      Hallo Leute,

      nehmt ihr Medikamente, die euch helfen, und welche?

      Mir ist klar, dass bei jedem die Probleme etwas anders sind und nicht jedes Medikament bei jedem gleich gut wirkt, bzw. die Nebenwirkungen anders ausfallen können.

      Aber vielleicht gibts ja welche, wo mit Medikamenten besser zurechtkommen. Meine Probleme würde ich sehen in geringer Stresstoleranz, Empfindlichkeit von Reizen (auch Wetterempfindlichkeit), häufiges Gefühl von Müdigkeit sowie häufigen Verdauungsproblemen.

      Mich würden aber auch andere Probleme interessieren, bei denen es geholfen hat, weniger aber solche Fälle wo man das eine Problem durch ein genausogroßes Problem eingetauscht hat

      Sprich die Lebensqualität hat sich in irgendeiner Form verbessert


      Danke

      The post was edited 1 time, last by simon94 ().

    • Medikamente direkt gegen ASS gibt es nicht.

      Lebensqualität verbessert hat für mich: Gehörschutz, getönte Brille, Pläne mit Piktogrammen, viel Routine und Struktur, Stimming und Stimmingspielzeug, Sport und (was leider nicht immer so klappt) eine für mich passende gesunde Ernährung, besonders auch gesundheitlich ein Test auf Nährstoffmängel (die hat aber sicher nicht jeder) und die Supplementation dieser.
    • tr909 wrote:

      Manchen helfen Methylphenidat oder Amphetamine.
      Wie das helfen kann, ist mir ein Rätsel. Das Nervenkostüm von Autisten ist eh überanstrengt und überreizt, und dann schmeißt man noch Amphetamine dazu? Das würde bei mir nicht lange gutgehen, glaube ich.

      Mir helfen Betablocker und Opipramol zum Beruhigen. Ich hatte immer das Bedürfnis, mich mit irgendwas zu beruhigen. Manchmal würde ich mich gern in Narkose legen und gar nichts mehr mitkriegen, wenn das ginge. Viel (normal) schlafen hilft auch.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Surprised wrote:

      Grundsätzlich kenne ich Autisten, die Antidepressiva nehmen und Autisten, die Neuroleptika nehmen - oder eben beides. Welches Präparat genau hängt von vielen Faktoren ab.
      Dem kann ich nur zustimmen. Nehme selbst ein Antidepressiva und auch Neuroleptika. Gegen Autismus selbst gibt es ja keine Medikamente.
    • simon94 wrote:

      nehmt ihr Medikamente, die euch helfen, und welche?
      Bei mir helfen Psychopharmaka nicht bzw haben manchmal paradoxe Wirkungen , ein dämpfendes Neuroleptikum macht mich hellwach etc. oder ein Antidepressivum löst Panikattacken aus.

      Mir hilft eher : Ruhe, Reizabschirmung, entlastende Gespräche
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • Ich nehme aktuell ein Medikament welches als Psychopharmaka gelistet ist, allerdings in einer (niedrigen) Dosierung die dazu gedacht ist mir abends beim Einschlafen zu helfen und nicht als Antidepressiva. Es hat wohl den Vorteil das es nicht abhängig macht. Die Schlafstörungen, sind wohl ein resultat des ASS bei dem das Hirn einfach nicht abschaltet. Ist aber dennoch situationsbedingt.
    • MangoMambo wrote:

      Medikamente direkt gegen ASS gibt es nicht.
      Dazu habe ich heute etwas gelesen.

      tagblatt.ch wrote:

      Französische Forscher haben in einer Studie nachgewiesen, dass ein Diuretikum die Schwere der Entwicklungsstörung lindert.

      Für die Untersuchung beobachteten die Wissenschafter 60 Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren, die die Autismuskriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfüllten. Den Kindern wurde in einem Zeitraum von drei Monaten entweder Bumentanid oder ein Placebo verabreicht. Das Ergebnis war eindeutig: Drei Viertel der Kinder, die mit Bumetanid behandelt wurden, wiesen am Ende der Behandlung schwächere Symptome auf. Die Kleinen zeigten sich offener und kommunikativer. Bei den Probanden der Placebo-Gruppe zeigte sich dagegen keine Verbesserung. Daraus folgern die Forscher, dass die Verabreichung des Wirkstoffs einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten der Kinder hatte. «Das Diuretikum Bumentanid kann die Schwere der Entwicklungsstörung lindern», sagt Yehezkel Ben-Ari vom Institut de Neurobiologie de la Méditerranée in Marseille, der die Studie leitete.
      Hier noch ein anderer Artikel darüber: aerzteblatt.de/nachrichten/575…n-Autismus-wirken-koennte
    • gizmo wrote:

      Ich nehme aktuell ein Medikament welches als Psychopharmaka gelistet ist, allerdings in einer (niedrigen) Dosierung die dazu gedacht ist mir abends beim Einschlafen zu helfen und nicht als Antidepressiva.
      ich auch, schon seit Jahren, allerdings in einer recht hohen Dosis. Ansonsten wäre ein erholsamer Schlaf garnicht möglich und das Einschlafen eine Qual
    • Karou wrote:

      gizmo wrote:

      Ich nehme aktuell ein Medikament welches als Psychopharmaka gelistet ist, allerdings in einer (niedrigen) Dosierung die dazu gedacht ist mir abends beim Einschlafen zu helfen und nicht als Antidepressiva.
      ich auch, schon seit Jahren, allerdings in einer recht hohen Dosis. Ansonsten wäre ein erholsamer Schlaf garnicht möglich und das Einschlafen eine Qua
      Meine Psychotherapeitin hat mir erklärt das es in der geringen dosis lediglich sedativ wirkt, während es in der doppelten Dosis als Antidepressivum wirkt. Das Medikament welches Du nimmst wird also vermutlich ein anderes sein. Bei mir ist das mit dem Schlaf so eine Sache, manchmal geht das ohne Medikamente richtig gut über langen Zeitraum, andere male aber nicht. Das Problem ist aber dass ich nicht weiss wann es wieder zeit ist damit aufzuhören.
    • @Karou Das was ich nehme heisst anders, möglicherweise weil es a) in Deutschland einen anderen NAmen hat als hier, was oft genug vorkommt. So heisst Paracetamol (welches auch der Wirkstoffname ist) in der Schweiz Dafalgan. oder b) es ist ein anderes Mittel.
    • Psychopharmaka helfen schon, wenn man sie in Ausnahmesituationen (berufliche, partnerschaftliche Krisen, Todesfälle) nimmt, das Risiko ist, dass man sie dann nicht abstellt und langsam in eine andere Version des ICH's reinschlittert, mit der man letztlich doch mehr Probleme bekommt, als am Anfang.

      Ohne Störfaktoren von außen (also allein mit meinem Autismus) komme ich mit einigen 1000mg Johanneskraut- oder 100mg 5-HTP - Dragees ganz gut zurecht.
    • nehm ich Tabletten , will ich gesünder Leben und keine mehr nehmen, nehme ich keine mehr und sämtliche NEMs wirken nicht wie vorher gelesen, und alles wird zunehmend unaushaltbarer, will ich wieder tabletten nehmen...

      Was ich probierte war :
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      Doch im Moment nimm ich keine mehr, außer Melatonin und ich benutze neuerdings eine
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      simon94 wrote:

      Anders wrote:

      Cannabis. Verbessert meine Lebensqualität um ein vielfaches.
      In wiefern genau, wenn ich fragen darf?
      Entschuldige die späte Antwort.
      Durch Cannabis schaffe ich es viel besser den Allatsggstress zu ertragen. Es lässt mich unglaublich gut entspannen, wenn ich nach einem stressigen Tag (ich arbeite Vollzeit) einen Joint rauche fällt es mir viel leichter die Woche durchzustehen.