1 Tag arbeiten 1 Tag Pause. Wem geht es ähnlich ?

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    • 1 Tag arbeiten 1 Tag Pause. Wem geht es ähnlich ?

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      Mir ist es nicht möglich 5 Tage am Stück durchzuarbeiten , da ich immer einen Tag nach der Arbeit Pause brauche um zur Ruhe zu kommen und alles zu verarbeiten.
      Zusätzlich schaffe ich nicht mehr als 4 Stunden je nach Arbeitsart am Stück.

      Gibt es Leute in dem Forum die das selbe Problem haben und deswegen nicht belastbar genug für den Arbeitsmarkt sind ?
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      Mir geht es ganz genau so, ich arbeite pro Tag maximal 3 Stunden lang und muss mich am nächsten Tag schonen/ausruhen, aktuell ist es mir möglich, diese Zeiten auch einzuhalten, allerdings ist es keine Vollzeit-Arbeitsstelle, sondern eher ein Nebenjob. Mehr geht einfach nicht.
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      Im Grunde geht es mir ähnlich, aber ich arbeite im Normarbeitsvertrag trotzdem 5 Tage die Woche durch. Ich zahle mit starker Erschöpfung und einem Privatleben von Null einen hohen Preis dafür.

      Ich glaube, dass ich viel produktiver wäre, wenn ich jeweils einen Tag Pause dazwischen machen könnte. Am nächsten Tag wäre ich dafür doppelt so schnell und außerdem kreativer.
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      Bei mir ist es so, daß ich momentan nicht einmal mehr in der Lage bin einen Nebenjob auszuführen. Ich habe es bei der Post versucht, kann jedoch den Anforderungen an Arbeitstempo und Leistungsdichte nicht entsprechen.

      Es ist nicht so, daß ich nicht mehr arbeiten gehen möchte, allerdings gibt der Arbeitsmarkt momentan nichts her, was meinen Bedürfnissen entsprechen würde. Wie zum Beispiel, von außen vorgegebne Struktur, trotzdem die Möglichkeit haben frei zu entscheiden, überschaubare soziale Kontakte, sowie die Möglichkeit zum Rückzug und flexible Arbeitszeiten. Dazu sollte die Tätigkeit zumindest auch geistig anspruchsvoll sein.

      Ich glaube mit diesen Anforderungen schocke ich jeden Arbeitgeber, allerdings gebe ich die Hoffnung nicht auf.
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      MangoMambo wrote:



      Hätte ich ein autistisches Burnout würde es mir egal mit welchem Job so gehen.

      decent-daydream.at/autistisches-burnout/
      den hatte ich früher. Da ging gar nix. Nach ein paar Jahren war ich raus aus dem Burnout und nun bin ich voll leistungsfähig. Daher kann ich jedem empfehlen, erst alle Kraft in das Herauskommen zu stecken, und dann wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Der Link von MangoMambo ist super!
      Begeisterte RTLBlog Leserin :twisted:

      isn Insiderwitz
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      Mir geht das ähnlich. Mehr als drei bis vier Stunden pro Tag schaffe ich selten und es gibt häufig Tage, an denen ich überhaupt nichts bewegt bekomme.

      Bei mir hängt es aber auch immer von der Tätigkeit ab. Wenn ich z.B. gerade an einem Projekt bin, dass ich unheimlich spannend finde, arbeite ich manchmal 10 Stunden oder länger und fühle mich danach trotzdem nicht erschöpft, aber diese Situation ist sehr selten.

      Zum Glück bin ich selbständig, so dass zunächst einmal niemand hinter mir steht, der mir vorschreibt, wann und wieviel ich zu arbeiten habe. Allerdings bemerke ich diese Probleme natürlich bei meinem Einkommen, welches - wenn man es mit den üblichen Gehältern in meiner Branche vergleicht - sehr gering ist.

      Ich denke, dass, wenn ich in eine Vollzeitstelle als Angestellter hätte, schon längst längerfristig krank geworden oder die Stelle verloren hätte.
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      anjoyna wrote:

      Mir ist es nicht möglich 5 Tage am Stück durchzuarbeiten , da ich immer einen Tag nach der Arbeit Pause brauche um zur Ruhe zu kommen und alles zu verarbeiten.
      Zusätzlich schaffe ich nicht mehr als 4 Stunden je nach Arbeitsart am Stück.
      Das hängt stark davon ab, was du damit meinst. Meiinst du damit vier Stunden auf der Arbeit zu sein oder wirklich vier Studnen am Stück konzentriert durchzuarbeiten. Letzteres kriege ich auf kenen Fall hin, nicht mal zwei. Ich hab schon öfters im Forum geschildert, dass ich immer wieder was anderes machen muss um dann wieder arbeiten zu können, meine Konzentrationszeit ist meistens eher gering. Dafür arbeite ichd ann schneller. Von daher vier Stunden auf der Arbeit sein ja, vier Stunden durcharbeiten nein. Da sbeste für mich sind tatsächlich so 6 Stunden fürs arbeiten reservieren (von denen ich dann wie gesagt nicht 6 Stunden arbeite). Wenn es mehr werden wird es nur anstrengende rund ich werde ineffizienter, die zwe Stunden mehr bringen nicht viel mehr Effekte bzw. zusätzliche produktivität.

      Wenn ich an einem Tag viel gemacht habe, ist der nächste Tag auch weniger erfolgreich. Was aber nicht heißt, das sich ganze tage braucht, hä#ngt auch sehr von der Arbeit ab.
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      Nein, einen ganzen Tag Pause brauch ich nicht.
      Ich arbeite lieber jeden Tag und dafür konstant wenige Stunden.
      Wenn es ginge, würde ich sogar regelmäßig Samstags arbeiten.
      Also statt 5x7h lieber 6x5,83h Stunden, aber mit zusätzlichen Urlaubstagen für die Samstage.
      Ich habe zum Glück die Freiheit, mit die Arbeitzeit sehr frei einzuteilen. Im Sommer heißt das z.B. auch mal 4 Stunden arbeiten, 2 Stunden schwimmen gehen und noch mal 3 Stunden arbeiten. Oder in der Mittagspause einfach mal die Erledigungen und Arztbesuche machen, für die ich Abends keine Nerven mehr hätte.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
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      Irgendwie schaffe ich sogar eine 40h-Woche.
      Allerdings bleibt kaum noch Energie für irgendwelche sinnvollen/interessanten Beschäftigungen neben der Arbeit. Und am Wochenende und im Urlaub freue ich mich am meisten darauf, einfach mal bis 12 Uhr schlafen zu können. Ich habe nur selten Lust, was zu unternehmen. Das ist kein Zustand, den ich jahrelang haben möchte.
      Und ich denke, es geht auch nur deshalb irgendwie, weil der Arbeitsweg sehr kurz und stressfrei ist.
      Demnächst werde ich meine Arbeitszeit reduzieren, um meine Work/Life-Balance etwas zu verbessern. Das Leben soll nicht nur aus Arbeit und der Erholung von der Arbeit bestehen.

      Langfristig schließe ich's auch nicht aus, wirklich auf Teilzeit zu gehen, z.B. 3 Tage/Woche mit je 7 Stunden. Wenn die 3 Tage an Montag, Mittwoch und Freitag sind, dann wäre nach jedem Tag tatsächlich 1 bzw. 2 Tage frei. Ich denke nur, dass der Arbeitgeber das nicht so gern sieht...
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      65536 wrote:

      Langfristig schließe ich's auch nicht aus, wirklich auf Teilzeit zu gehen, z.B. 3 Tage/Woche mit je 7 Stunden. Wenn die 3 Tage an Montag, Mittwoch und Freitag sind, dann wäre nach jedem Tag tatsächlich 1 bzw. 2 Tage frei. Ich denke nur, dass der Arbeitgeber das nicht so gern sieht...
      Hängt immer davon ab, wie wichtig man für den Betrieb ist und auch von der derzeitigen Situation des Betriebs, da kann man einfach ein gutes oder schlechtes Timing haben. Eine gute Frendin von mir wollte auf 75% reduzieren und dachte, ihr Chef wäre gar nicht begeistert (der macht be allem Stress, wehe jemand nimmt mehr als 2 Monate Elternzeit) und der war heilfroh, als er gemerkt hat, dass sie nur auf 75% reduzieren wollte, der dachte schon, sie wolle kündigen, da schon zwe andere in der woche gekündigt hatten (und das bei 12 Angestellten), dann hätte er echt Probleme bekommen. Von daher war das ken problem und sie hat gleich noch eine gehaltserhöhung dazu bekommen. Timing und so.
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      Ich arbeite im Moment 30 Std./5 Tage/Woche, aber es ist im Grunde zu viel und ich denke, dass ich auch in einem Burn Out stecke. Eine zeitlang habe ich nur 20 Std./Woche und dann 25 Std./Woche gearbeitet, das war zwar auch noch zu viel aber besser.

      Da aufgrund des Fachkräftemangels der Chefin inzwischen 2 volle Stellen fehlen, habe ich etwas mehr übernommen. Einerseits schön, da meine Stelle im Moment relativ sicher ist, denn die Chefin ist auf jede Mitarbeiterin nun dringend angewiesen, zumal sich niemand bewirbt. Außerdem kann ich das Geld sehr gut gebrauchen.....

      Andererseits weiß ich echt nicht, wie lange ich das noch durchhalte, denn ich bin nach so einer Arbeitswoche absolut am Ende und habe heute nach der Arbeit erstmal nur noch geheult. :cry:

      Einige Kolleginnen haben nach dem Ende der Elternzeit Teilzeitstellen, in denen sie 2 oder 3 Tage pro Woche arbeiten und dann auch nicht den ganzen Tag. Vielleicht wäre so ein Modell auch etwas für Dich? @anjoyna
      Immer wenn mir jemand sagt ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin sehr erleichtert...... :d
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      Schneckentanz wrote:

      Einige Kolleginnen haben nach dem Ende der Elternzeit Teilzeitstellen, in denen sie 2 oder 3 Tage pro Woche arbeiten und dann auch nicht den ganzen Tag. Vielleicht wäre so ein Modell auch etwas für Dich? @anjoyna

      Die Problematik besteht eher darin , dass das die wenigsten Arbeitgeber mitmachen und es allgemein nicht gern gesehen ist.
      Zusätzlich kann man bei 4 Stunden pro Tag und 3 Arbeitstagen in der Woche nicht wirklich Fuß fassen in der Arbeitswelt. Man wird gezwungen aufstocken zu müssen und kommt so nie aus der Abhängigkeitsfalle heraus. Den einzigen Weg sehe ich im Home Office und sich selbstständig machen , aber da gibt es dann noch so einige Hürden die es umso mehr erschweren.
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      Chch wrote:

      MangoMambo wrote:

      Hätte ich ein autistisches Burnout würde es mir egal mit welchem Job so gehen.

      decent-daydream.at/autistisches-burnout/
      den hatte ich früher. Da ging gar nix. Nach ein paar Jahren war ich raus aus dem Burnout und nun bin ich voll leistungsfähig. Daher kann ich jedem empfehlen, erst alle Kraft in das Herauskommen zu stecken, und dann wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Der Link von MangoMambo ist super!
      :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      Mir half dazu noch eine Drei Tage "Arbeitswoche" während mehrerer Monate. Wenn die Bank nicht jeden Monat die Hand aufhalten würde, wäre dies ein gutes Verhältnis um ausreichend Erholung zu finden und nebenbei noch ein "Leben" zu haben. Also Tage an denen ich genug Energie und Zeit für mich habe.