Orientierung im Raum (Wo befindet sich der eigene Körper im Raum?)

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    • Orientierung im Raum (Wo befindet sich der eigene Körper im Raum?)

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      Habt ihr Probleme mit der "Orientierung im Raum", also zu wissen, wo im Raum euer Körper sich befindet?

      Ich stelle bei mir fest, dass ich damit Probleme habe. Ich drehe mich während der Durchführung einer Handlung, die mehrere Handlungsschritte, welche Bewegungen im Raum beinhalten, oft hin und her, weil ich nicht weiß, "wo ich bin" und wo was um mich herum ist. Ich hab nur einen sehr kleinen Radius um mich herum, den ich wahrnehme, würde ich sagen (ich versuche gerade, das zu analysieren) und so stehe ich z.B. vor dem Schrank, aus dem ich eben die Tasse genommen habe und für den nächsten Schritt muss ich mich dann wieder neu orientieren. Es kam auch schon vor, dass ich irgendwie "hängengeblieben" bin, dann hab ich mich ein- oder zweimal komplett im Kreis gedreht, und dann konnte es weitergehen.

      Kennt ihr sowas und wenn ihr Probleme mit der Verortung des Körpers im Raum habt, wie äußern sich diese?

      An Türrahmen hängen bleiben, sich irgendwo anstoßen u.ä. gehört evtl. auch zu dieser Thematik - da bin ich mir aber nicht sicher, was hier das Thema ist: fehlende Orientierung im Raum oder fehlende Wahrnehmung der Körpergrenzen oder beides.
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      Ich schrieb grad woanders: "Der Köper endet dort, wo die Kleider anfangen." Ich kann damit recht unauffällig umgehen, wenn ich mich - z.B. bei Betreten eines Raumes - sorgfältig orientiere. Ich muss die Dinge zuordnen (mein Arm, der Kleiderschrank, ein paar Hausschuhe), dann klappt das. Mach ich das nicht, renne ich Zeug über den Haufen, das seit zig Jahren am selben Platz steht. Wenn ich ruhig im Bett liege, könnte ich nicht spontan sagen, in welcher Lage.
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      Ich habe auch eine ziemlich gute räumliche Orientierung. Ich weiß fast immer die Himmelsrichtungen und wenn ich das ausnahmsweise mal nicht weiß (weil das Gebäude sehr verschachtelt ist) werde ich nervös. Wenn ich Räume und Gebäude betrete, checke ich meistens die Größe des Raums ab und die Fenster und Ecken etc.
      Könnte es sein, dass man sich innerhalb von Räumen besser spürt und es draußen schwieriger wird? Ich glaube nämlich fast, dass das bei mir so sein könnte.

      Manchmal wenn ich zwei Tage in meiner Wohnung war und dann raus gehe, habe ich das Gefühl, dass ich draußen 'schwimme'. Als würde ich irgendwo im Raum hängen, aber ich finde überhaupt keinen Bezug. Wenn die Sonne scheint, geht es, weil ich mich eigentlich draußen immer an der Sonne ausrichte. Dann habe ich eine Art Bezug. Wenn die Sonne gar nicht sichtbar ist, ist dann in der Regel das Gefühl da, dass ich mich nicht spüre und auch nicht richtig weiß wo ich anfange und aufhöre. So als würde mein Körper gar nicht existieren in dem Moment. Als wäre ich nur in meinen Gedanken draußen, aber ohne Körper.

      Wenn ich aber länger draußen herumgelaufen bin, dann geht es nach einer Zeit auch wieder. Es ist irgendwie so, als müsste ich mir draußen erst wieder meinen Körper zurückerobern. Da ich draußen eigentlich fast immer sehr schnell und viel herumlaufe, scheint das bei mir ein Weg zu sein, um das zu erreichen.