Große Probleme mit meinen Eltern

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • FruchtigBunt wrote:

      @flori1994
      Was strebst du für ein Studium/Ausbildung an, für das du diesen Kredit klarmachen musst?
      Am liebsten Frachtpilot.

      FruchtigBunt wrote:

      Wieviel verdienst du denn momentan? Kämst du nicht damit und Wohngeld über die Runden?
      Je nachdem wie viele Stunden ich erreichen kann, so um die 600 bis 1000€ netto. Es würde definitiv nicht reichen um selbst die Ausbildungskosten jetzt zu tragen.

      Chch wrote:

      Ich habe nicht alles hier gelesen, daher hoffentlich nicht doppelt: mach mal eine Berufsberatung. So manche Jobs sind autistischen Menschen verwehrt. Z.B. Berufspilot. Nicht, dass Du Ziele formulierst und dann kann da gar nix draus werden.
      Naja noch weiß ich gar nicht ob ich überhaupt im Spektrum bin. Bislang ist eh nur ein Verdacht von mir. Ich habe schon eine Berufsberatung hinter mir, hat nix gebracht...
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • Dass Pilot werden autisten verwehrt wird, könnte schon sein. Eine psychaterin meinte allerdings mal zu mir, dass leute mit adhs bevorzugt als Piloten eingestellt werden, aufgrund des "hyperfokus" in Gefahrensituationen. Wenn es drauf ankommt agieren sie wohl sehr viel schneller und besser als der Durchschnittsmensch und haben keine probleme (normale) entscheidungen zu treffen. Das ist bei autismus aber tendenziell eher andersrum, stress wirkt sich negativ aus.
    • tr909 wrote:

      Dass Pilot werden Autisten verwehrt wird, könnte schon sein. Eine psychaterin meinte allerdings mal zu mir, dass leute mit adhs bevorzugt als Piloten eingestellt werden, aufgrund des "hyperfokus" in Gefahrensituationen.
      Hmm Hyperfokus... Ja so könnte es man tatsächlich nennen, wenn ich mich meinem Hobby widme. Ich vergesse dann alles um mich herum. (Manchmal in ganz extremen Fällen sogar das Atmen.) 8o Etwas essen oder trinken kann ich dann eh nicht, da es mich nur nervt und mich rausreißt.

      tr909 wrote:

      Wenn es drauf ankommt agieren sie wohl sehr viel schneller und besser als der Durchschnittsmensch und haben keine Probleme (normale) entscheidungen zu treffen.
      Jetzt wo du es erwähnst, am besten kann ich immer noch agieren, wenn es tatsächlich sehr knapp ist. Es ist dann so als würde dann in mir ein (unbekannter?) Instinkt "wach werden", der dann völlig automatisch die richtigen Entscheidungen für die Situation fällt. Leider klappt es nur wenn wirklich große Gefahr vorhanden ist. (Zb Kumpel rennt ohne zu gucken über die Straße und nehme das aus dem Augenwinkel wahr.)

      tr909 wrote:

      Das ist bei autismus aber tendenziell eher andersrum, stress wirkt sich negativ aus.
      Interessant, ich fange unter Stress erst an "überhaupt warm zu werden", ohne Stress kam ich nie überhaupt erst "in Bewegung". So erbrachte ich zb meine besten Prüfungsleistungen als ich zu spät kam und zu wenig Zeit hatte. Klar danach bin ich extrem müde und will auch keinerlei Kontakt mehr haben mit irgendwem und will mich nur noch ein paar Tage lang unter der Bettdecke verkriechen, denn dann sind selbst kleineste Sachen schon zu viel.


      Nicht desto trotz habe ich aber gerade im sozialen Bereich die typischen Schwierigkeiten, zb verstehe ich weder Ironie noch Sarkasmus und Witze muss man mir immer erklären. (Dürften im Cockpit eher selten sein.) Ebenso neige ich dazu alles recht wortwörtlich zu nehmen.(Gut wenn es um dem Folgen von Checklisten geht.) Zu viel Sozialkontakt ermüdet mich auch eher stark. So bin ich nach einer Stunde in der Fußgängerzone viel müder, als nach 30h nonstop grübeln über ein und dieselbe Flugkatastrophe bzw. eher deren Ursache und wie man die am Besten verhindern kann. Nach den 30h Grübeln brauche ich max ne Nacht um wieder fit zu sein. Nach der Stunde in der Fußgängerzone ohne NC Kopfhörer hingegen mehrere Tage.

      Was mich aber doch zweifeln lässt ob mein Berufsziel zu mir passt, sind meine sehr heftigen Reaktionen, wenn ich zb einen eher sozialintensiven Tag hatte, der mich sehr nah an meine Aufnahmegrenze brachte. Also die Grenze dessen was ich an Sozialem an einem Tag ertragen kann. Wenn dann noch irgendwas am Abend hinzukommt, zB. eine Ungerechtigkeit von meiner Familie, explodiere ich wie eine Atombombe (Jedenfalls gefühlt.) und brauche danach dann ein paar Stunden nur für mich. Möglichst dann nur mit einem einzigen Lied aufn Ohren bis ich mich wieder beruhigt habe. Das würde doch eigentlich eher gegen mein Berufsziel sprechen, oder?
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      The post was edited 9 times, last by flori1994 ().

    • tr909 wrote:

      Dass Pilot werden autisten verwehrt wird, könnte schon sein. Eine psychaterin meinte allerdings mal zu mir, dass leute mit adhs bevorzugt als Piloten eingestellt werden, aufgrund des "hyperfokus" in Gefahrensituationen. Wenn es drauf ankommt agieren sie wohl sehr viel schneller und besser als der Durchschnittsmensch und haben keine probleme (normale) entscheidungen zu treffen.
      Hm irgendwie stelle ich mir das schwierig vor. Weil man im Flugzeug ja viele Routinesachen machen muss und auch dauernd konzentriert sein, damit einem Sachen überhaupt erst auffallen. Das kann ich mir irgendwie nur vorstellen, wenn man den adhsler für die Notfallsituationen hat und Jemand anderen für den ganzen Dauerkrams.

      flori1994 wrote:

      Was mich aber doch zweifeln lässt ob mein Berufsziel zu mir passt, sind meine sehr heftigen Reaktionen, wenn ich zb einen eher sozialintensiven Tag hatte, der mich sehr nah an meine Aufnahmegrenze brachte. Also die Grenze dessen was ich an Sozialem an einem Tag ertragen kann. Wenn dann noch irgendwas am Abend hinzukommt, zB. eine Ungerechtigkeit von meiner Familie, explodiere ich wie eine Atombombe (Jedenfalls gefühlt.) und brauche danach dann ein paar Stunden nur für mich. Möglichst dann nur mit einem einzigen Lied aufn Ohren bis ich mich wieder beruhigt habe. Das würde doch eigentlich eher gegen mein Berufsziel sprechen, oder?
      Also ich gehe mal davon aus, dass du Maschinen anpeilst, die man nciht alleine fliegt? Und ja dann kannst du locker 12 Stunden allene mit Jemandem im Cockpit sitzen. Dann kannst du Glück haben und der ists ehr schweigsam oder du kannst jemanden haben wie mich, der anfängt zu reden wenn ihm langweilig ist und Lete erst gut kennen muss, um mit ihnen lange schwegen zu können. Und weglaufen kannst du auch nicht nur enmalig abspringen ;)
    • Zodd wrote:

      tr909 wrote:

      Dass Pilot werden autisten verwehrt wird, könnte schon sein. Eine psychaterin meinte allerdings mal zu mir, dass leute mit adhs bevorzugt als Piloten eingestellt werden, aufgrund des "hyperfokus" in Gefahrensituationen. Wenn es drauf ankommt agieren sie wohl sehr viel schneller und besser als der Durchschnittsmensch und haben keine probleme (normale) entscheidungen zu treffen.
      Hm irgendwie stelle ich mir das schwierig vor. Weil man im Flugzeug ja viele Routinesachen machen muss und auch dauernd konzentriert sein, damit einem Sachen überhaupt erst auffallen. Das kann ich mir irgendwie nur vorstellen, wenn man den adhsler für die Notfallsituationen hat und Jemand anderen für den ganzen Dauerkrams.
      Oder man jemanden, der beides kann. Immerhin wird jeder Pilot, egal wie es in seinem Kopf aussieht, darauf trainiert Notfallsituationen bewältigen zu können. ADHSler werden da wahrscheinlich nur einen leichten Vorteil haben.

      Zodd wrote:

      flori1994 wrote:

      Was mich aber doch zweifeln lässt ob mein Berufsziel zu mir passt, sind meine sehr heftigen Reaktionen, wenn ich zb einen eher sozialintensiven Tag hatte, der mich sehr nah an meine Aufnahmegrenze brachte. Also die Grenze dessen was ich an Sozialem an einem Tag ertragen kann. Wenn dann noch irgendwas am Abend hinzukommt, zB. eine Ungerechtigkeit von meiner Familie, explodiere ich wie eine Atombombe (Jedenfalls gefühlt.) und brauche danach dann ein paar Stunden nur für mich. Möglichst dann nur mit einem einzigen Lied aufn Ohren bis ich mich wieder beruhigt habe. Das würde doch eigentlich eher gegen mein Berufsziel sprechen, oder?
      Also ich gehe mal davon aus, dass du Maschinen anpeilst, die man nicht alleine fliegt? Und ja dann kannst du locker 12 Stunden allene mit Jemandem im Cockpit sitzen. Dann kannst du Glück haben und der ists ehr schweigsam oder du kannst jemanden haben wie mich, der anfängt zu reden wenn ihm langweilig ist und Lete erst gut kennen muss, um mit ihnen lange schwegen zu können. Und weglaufen kannst du auch nicht nur einmalig abspringen ;)
      Lieber die großen Boeing und Airbus Flieger. Aber wenn einer da im Cockpit zu viel sabbelt, würde es schon recht hart werden... Und wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich lieber Kurz und max. Mittelstrecke nehmen. Da gibt es mehr zu tun, da man einfach häufiger startet und landet.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      The post was edited 1 time, last by flori1994 ().

    • Chch wrote:

      Ich habe nicht alles hier gelesen, daher hoffentlich nicht doppelt: mach mal eine Berufsberatung. So manche Jobs sind autistischen Menschen verwehrt. Z.B. Berufspilot. Nicht, dass Du Ziele formulierst und dann kann da gar nix draus werden.
      ich unterstütze Chchs Meinung. Du hast zwar irgendwo geschrieben, dass du schon eine Berufsberatung gemacht hättest, die nichts gebracht hätte. Aber vielleicht bringt ja eine zweite etwas. Denn ich habe den Eindruck, dass du irgendwie auf ein einziges Ziel fixiert bist, das irgendwie doch nicht ganz so einfach zu erreichen ist. Das sieht man auch hieran...

      flori1994 wrote:

      Nein. Polizei geht wegen Fachabi und dafür nicht ausreichende Noten nicht.
      ..., denn so wie du das sagst, ist es nicht richtig. Natürlich kann man auch mit einem Abschluss unterhalb der Hochschulreife und auch unterhalb der Fachhochschulreife in den Polizeidienst eintreten. Schau mal hier:
      polizeiausbildung24.de/polizei…tellungs-voraussetzungen/
      Ein Letztes: Manche Träume kann man auch im Bereich "Freizeit, Hobby" verwirklichen. Ist das vielleicht etwas für deine Fliegerei?

      Sei nicht gefrustet. Aber manchmal braucht man auch einen Job, um ein bisschen Geld zu verdienen. Und dann gibt es noch ein Leben neben dem Job.
      Es gibt so viele Menschen, die darauf brennen zu sprechen. All dieses Gerede ist der Welt kaum von Nutzen. (Mahatma Gandhi, Mein Leben)
    • Naja. Fliegen als Hobby ist bissel arg teuer, wenn es nicht gerade Segelfliegen ist. (was auch schon für neben dem Studium zu teuer ist.)

      Von daher wollte ich eigentlich quasi das angenehme mit dem notwendigen verbinden. Geht aber offenbar in meinem Fall nur mit einem Lotto Gewinn. :|
      Naja dann kann ich wohl den Schnuppertag bei der Schule wieder streichen, würde dann ja eh nix bringen, außer paar hundert Euro verbrennen und nochmehr Frust erzeugen... Is ja am Ende nich finanzierbar... Jedenfalls nicht ohne die Existenzen von meinen Verwandten zu riskieren, was ich nicht will. (Fast schon wie erwartet...)
      Na dann mache ich mal daran die Kosten anzusparen. Irgendwann wird man sie ja trotz der doofen Zinslage zusammenkriegen.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      The post was edited 4 times, last by flori1994 ().

    • FrankMatz wrote:

      Denn ich habe den Eindruck, dass du irgendwie auf ein einziges Ziel fixiert bist, das irgendwie doch nicht ganz so einfach zu erreichen ist.
      Ich tendiere auch etwas in diese Richtung. Ich will das Ziel keinesfalls ausreden, aber ich würde wirklich sehr rational drangehen und wirklich als allererstes die Kriterien sichten, nach denen Menschen ausgesiebt werden. Auch wenn du keine Diagnose als Autist hast, steht bei dir ja "VA". Und mit entsprechenden Symptomen könnte dir der Zugang zu diesem Beruf vielleicht wirklich verwehrt sein.
      Ich würde nur versuchen zu verhindern, dass du dir große Hoffnungen machst und dann tief fällst.

      flori1994 wrote:


      Geht aber offenbar in meinem Fall nur mit einem Lotto Gewinn.
      Naja dann kann ich wohl den Schnuppertag bei der Schule wieder streichen, würde dann ja eh nix bringen, außer paar hundert Euro
      verbrennen und nochmehr Frust erzeugen... Is ja am Ende nich finanzierbar... Jedenfalls nicht ohne die Existenzen von meinen
      Verwandten zu riskieren, was ich nicht will.
      Du scheinst mir etwas wankelmütig zu sein. Oben schreibst du noch, dass du vorhättest, das Studium mit Hilfe der Verwandten zu finanzieren. Nun streichst du das ganze Vorhaben doch wieder?
      Ich bin an der Stelle raus. Ich unterstütze gerne andere Menschen, aber bei so einem Hin- und Her komme ich mir dann auch etwas veralbert vor. :|
    • FruchtigBunt wrote:

      FrankMatz wrote:

      Denn ich habe den Eindruck, dass du irgendwie auf ein einziges Ziel fixiert bist, das irgendwie doch nicht ganz so einfach zu erreichen ist.
      Ich tendiere auch etwas in diese Richtung. Ich will das Ziel keinesfalls ausreden, aber ich würde wirklich sehr rational drangehen und wirklich als allererstes die Kriterien sichten, nach denen Menschen ausgesiebt werden. Auch wenn du keine Diagnose als Autist hast, steht bei dir ja "VA". Und mit entsprechenden Symptomen könnte dir der Zugang zu diesem Beruf vielleicht wirklich verwehrt sein. Ich würde nur versuchen zu verhindern, dass du dir große Hoffnungen machst und dann tief fällst.
      Zu spät. Der große Fall gab es schon heute... Nachdem ich noch mal genauer durchdacht habe, was ich da eigentlich vorhatte von meinen Verwandten zu erbitten... Fixiert bin ich evtl. daher, dass die Luftfahrt schon seit dem Kindergarten DAS Thema ist, dass meine Freizeit bestimmt.

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      Geht aber offenbar in meinem Fall nur mit einem Lotto Gewinn.
      Naja dann kann ich wohl den Schnuppertag bei der Schule wieder streichen, würde dann ja eh nix bringen, außer paar hundert Euro
      verbrennen und nochmehr Frust erzeugen... Is ja am Ende nich finanzierbar... Jedenfalls nicht ohne die Existenzen von meinen
      Verwandten zu riskieren, was ich nicht will.
      Du scheinst mir etwas wankelmütig zu sein.
      Kann sein... Vielleicht weil ich nicht will, dass meine Träume der Familie schaden und leider ist das ein Traum, der der Familie großen Schaden finanziell zu fügen kann. Außerdem will ich halt einfach bevor ich mich dafür entscheide das Thema von beiden Seiten ansehen und nicht vorschnell mich entscheiden und damit Schaden erzeugen. Kann sein, dass ich mit der Denkweise tatsächlich nix im Cockpit verloren habe, aber ich will halt nicht Schaden verursachen. Nichtsdestotrotz möchte ich die Erfahrung mal selbst in einem Cockpit gesessen zu haben nicht missen, war sehr schön. Fachlich könnte ich es hinkriegen. Leider passen offenbar die Rahmenbedingungen nicht...

      Vielleicht bin ich auch gerade einfach nur etwas deprimiert, immerhin habe ich am Wochenende etwas (zum Glück nur virtuelles) verloren, was mir recht viel bedeutete und wo ich den letzten Jahren sehr viel Zeit, Geld und Energie reingesteckt habe...

      FruchtigBunt wrote:

      Oben schreibst du noch, dass du vorhättest, das Studium mit Hilfe der Verwandten zu finanzieren. Nun streichst du das ganze Vorhaben doch wieder? Ich bin an der Stelle raus. Ich unterstütze gerne andere Menschen, aber bei so einem Hin- und Her komme ich mir dann auch etwas veralbert vor. :|
      Veralbern wollte ich dich nicht. Bin wohl nur aufm harten Boden der Realität angekommen... Außerdem was ist wenn ich plötzlich die Finanzierung nicht bedienen könne oder gar die Ausbildung nicht zu Ende kriege? Immerhin ist da eine gesetzliche Obergrenze von 3 Jahren vorgeschrieben. Kommt man darüber wars das. Dann ist das Haus von den Verwandten futsch... Außerdem völlig gestrichen ist es nicht. Nur etwa um 10/20 (30?) Jahre verschoben. Rein rational wäre es glaub ich doch besser, erstmal das gehasste Studium zu beenden um dann die 80.000€ anzusparen. Dann hätte ich auch jobtechnisch viel mehr Möglichkeiten als jetzt, wo ja bisher nur niedrig bezahlte Werksstudiejobs und 450€ möglich sind. Ich fürchte außerdem einfach, dass der Zug zum Wechseln abgefahren ist (RW) und mitterweile einfach zu lange schon im Studium festsitze, als da ich da noch rauskäme... Oder sehe ich da nur etwas zu schwarz?
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      The post was edited 3 times, last by flori1994 ().

    • flori1994 wrote:

      Rein rational wäre es glaub ich doch besser, erstmal das gehasste Studium zu beenden um dann die 80.000€ anzusparen.
      Ich frage mich halt, wie du das Studium zu einem Abschluss bringen willst, wenn du dort bisher so weit hintendran bist. Du hast ja oben geschrieben, dass du 1,5 Fachsemester erreicht hast, aber schon 10 Fachsemester (ich weiß es nicht mehr genau, aber es hatte mich ziemlich geschockt) studierst. Das klingt ehrlich gesagt nicht danach, als würde das nochmal was werden. Aber das kannst nur du selbst einschätzen. Meinst du, dass du das Studium in der dafür erlaubten Zeit (wie lange hat man dafür Zeit, denn irgendwann wird man ja zwangsexmatrikuliert) erfolgreich abschließen können wirst?

      Du kommst IMMER aus dem Studium raus. Du gehst hin und lässt dich exmatrikulieren. Fertig. Wahrscheinlich wird es mit der Zeit immer schwieriger, weil du auch schon so viel reininvestiert hast, aber wenn es überhaupt nicht absehbar ist, dass du das zu einem Abschluss bringen wirst, hilft es vermutlich nicht viel, dann deswegen in der falschen STruktur drin zu bleiben.

      Aber ein Abbruch des Studiums sollte auf jeden Fall gut überlegt sein, also vor allem, was danach kommt. Ich würde dir auch die Studienberatung deiner Hochschule empfehlen.
    • FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      Rein rational wäre es glaub ich doch besser, erstmal das gehasste Studium zu beenden um dann die 80.000€ anzusparen.
      Ich frage mich halt, wie du das Studium zu einem Abschluss bringen willst, wenn du dort bisher so weit hintendran bist. Du hast ja oben geschrieben, dass du 1,5 Fachsemester erreicht hast, aber schon 10 Fachsemester (ich weiß es nicht mehr genau, aber es hatte mich ziemlich geschockt) studierst. Das klingt ehrlich gesagt nicht danach, als würde das nochmal was werden. Aber das kannst nur du selbst einschätzen. Meinst du, dass du das Studium in der dafür erlaubten Zeit (wie lange hat man dafür Zeit, denn irgendwann wird man ja zwangsexmatrikuliert) erfolgreich abschließen können wirst?
      Zwangsexmatrikuliert wird man erst nach 20/30 Semestern bzw. dann wenn es den Studiengang nicht mehr gibt, da er in anderer Form fortgesetzt wird. Sofern ich in den sauren Apfel beißen würde und mich nur noch mit dem Kram auseinandersetzen würde und für jede Prüfung monatelang lernen würde. Dann könnte es klappen, aber ob ich danach noch mal eine neue Ausbildung machen würde halte ich für sehr fraglich. Im Zweifel würde ich dann mit dem ungeliebten Job eher bis zur Rente weiter leben, weil ich dann wohl einen Wechsel fürchten würde und auch nicht im Hartz 4 landen will.

      FruchtigBunt wrote:

      Du kommst IMMER aus dem Studium raus. Du gehst hin und lässt dich exmatrikulieren. Fertig.
      ja klar. Aber ob ich da was neues, finanzierbares finden würde halte ich für sehr fraglich. Bin ja schon 25 bzw. fast 26 und bei der langen Zeit im Studium würde es nahezu unmöglich einen Ausbildungsplatz zu finden...
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • flori1994 wrote:

      Rein rational wäre es glaub ich doch besser, erstmal das gehasste Studium zu beenden um dann die 80.000€ anzusparen. Dann hätte ich auch jobtechnisch viel mehr Möglichkeiten als jetzt, wo ja bisher nur niedrig bezahlte Werksstudiejobs und 450€ möglich sind. Ich fürchte einfach, dass der Zug zum Wechseln abgefahren ist (RW) und mitterweile einfach zu lange schon im Studium festsitze, als da ich da noch rauskäme... Oder sehe ich da nur etwas zu schwarz?
      Das sehe ich auch so.

      Ich denke, am besten ist es, wenn Du Dein Studium so schnell, wie es Dir möglich ist und so gut wie möglich, abschließt.
      Dann bist Du wirtschaftlich unabhängig und kannst neu planen.
      Evtl. macht danach auch eine Beratung z.B. über die SAB-Bank Sinn.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."


      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • flori1994 wrote:

      Sofern ich in den sauren Apfel beißen würde und mich nur noch mit dem Kram auseinandersetzen würde und für jede Prüfung monatelang lernen würde. Dann könnte es klappen
      Für mich klingt das danach, als würdest du stark verdrängen und den Kopf in den Sand stecken. Das klingt einfach nicht danach, als hättest du vor, das so zu machen und den Studienabschluss anzustreben.


      flori1994 wrote:

      ja klar. Aber ob ich da was neues, finanzierbares finden würde halte ich für sehr fraglich. Bin ja schon 25 bzw. fast 26 und bei der langen Zeit im Studium würde es nahezu unmöglich einen Ausbildungsplatz zu finden...
      Na ja. Du musst es wollen. Wenn du es vor lauter Angst nicht wollen kannst, wird es schwierig.

      Ich finde es von außen nur schwer mit anzuschauen, wie du dich da in diesem Studium quälst und das nicht loslassen kannst. Von außen würde ich ganz klar sagen, dass du dir einen ganz großen Gefallen tun würdest, das Studium abzubrechen. Aber gut, ich denke, ich sollte mich aus dem Thread zurückziehen, weil ich mich jetzt schon nicht mehr gut abgrenzen kann.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass du bald einen guten Weg für dich findest.
    • FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      Sofern ich in den sauren Apfel beißen würde und mich nur noch mit dem Kram auseinandersetzen würde und für jede Prüfung monatelang lernen würde. Dann könnte es klappen
      Für mich klingt das danach, als würdest du stark verdrängen und den Kopf in den Sand stecken. Das klingt einfach nicht danach, als hättest du vor, das so zu machen und den Studienabschluss anzustreben.
      Ach weiß auch nicht so recht...

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      ja klar. Aber ob ich da was neues, finanzierbares finden würde halte ich für sehr fraglich. Bin ja schon 25 bzw. fast 26 und bei der langen Zeit im Studium würde es nahezu unmöglich einen Ausbildungsplatz zu finden...
      Na ja. Du musst es wollen. Wenn du es vor lauter Angst nicht wollen kannst, wird es schwierig.
      Joa. Das stimmt...

      FruchtigBunt wrote:

      Ich finde es von außen nur schwer mit anzuschauen, wie du dich da in diesem Studium quälst und das nicht loslassen kannst. Von außen würde ich ganz klar sagen, dass du dir einen ganz großen Gefallen tun würdest, das Studium abzubrechen.
      Ja klar, aber einfach abbrechen kann ich nicht. Dann ist der Job futsch und meine Eltern machen dann noch mehr Druck als sowieso schon...
      Wenn dann müsste ich vorher eine Alternative habe...

      FruchtigBunt wrote:

      Aber gut, ich denke, ich sollte mich aus dem Thread zurückziehen, weil ich mich jetzt schon nicht mehr gut abgrenzen kann.
      Okay. Dann tue das lieber...

      FruchtigBunt wrote:

      Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass du bald einen guten Weg für dich findest.
      Danke. Das wünsche ich dir auch..
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • Erstmal: es tut mir leid das du aktuell so viel Ärger mit deiner Job/Zukunftssuche hast. Ich kenne das und stecke da eigentlich immer drin und das zerrt sehr an den Nerven.

      Zu dem Pilotenthema kann ich nicht viel sagen.


      Aber du sagst du würdest nach so langer Studienzeit keine Ausbildung mehr finden, ich kenne mindestens 15 Leute die mit einer ebenso langen Studiendauer oder sogar länger eine Ausbildung bekommen haben oder einen Job trotz ohne Abschluss. Sicherlich keine Autisten oder VAs mit Einschränkungen aber ich glaube wenn du eine Ausbildung findest die du gerne machen möchtest findest du auch eine. Man muss aber auch dazu sagen alle sind in der IT gelandet. Am Ende ist diese Branche sicher besonders Quereinsteiger freundlich egal wie der Einstieg dann konkret ist.

      Ich drück dir die Daumen das du etwas findest wo du ein gutes Gefühl bei hast.
    • Um nochmal hierauf zurück zukommen:

      FruchtigBunt wrote:

      Vielleicht vermische ich jetzt zwei Sachen, aber eigentlich geht es ja darum, dass du
      • ein Berufsziel verfolgst, was du gar nicht wirklich magst und
      • dass dich deine Eltern total manipulieren und an der kurzen Leine halten.
      Ich denke, den zweiten Punkt könnte man möglicherweise auch angehen, obwohl du zu Hause wohnst. Denn nur weil deine Eltern dich finanzieren, heißt das nicht, dass sie dich im Gegenzug ausbeuten dürfen. :thumbdown: Ich weiß aber nicht, wie krass deine Eltern drauf sind und ob sie dich vor die Tür setzen oder körperlich misshandeln würden, wenn du nicht mehr immer nach ihrer Pfeife tanzt. Das würde ich auch eher nicht riskieren.
      Nö. Körperlich misshandeln eher nicht (mehr). Dier Zeit der Backpfeifen ist zum Glück seit gut 15 Jahren vorbei...Aber plötzlich ein Viertel aller(!) Haushaltskosten zu fordern, würden sie sehr wohl machen. (Wobei sie sind dann so rechnen, dass sie einfach ein viertel vom Gehalt von meinem Vater nehmen...) Meine Mutter hatte mal gesagt, dass wenn ich nicht das Studium verfolge, sie von mir Unterhalt (!) in Höhe von einem Viertel aller Kosten verlangt. Schließlich würde ich die ja zuhause verursachen... 8o :m(: Solange sie aber sehen wie ich das Studium verfolge, mischen sie sich in gar nichts ein.

      FruchtigBunt wrote:

      Ansonsten würde ich das mal ganz klipp und klar ansprechen und mit ihnen aushandeln, was du im Haushalt tun musst, damit du dort kostenlos wohnen und essen darfst und was an Versorgung so dazugehört. Dann kannst du diese Aufgaben übernehmen, aber die dürfen dich dann nicht mit immer weiteren Aufgaben gefügig machen. Das geht überhaupt nicht.
      Was würde passieren, wenn du vehementer auftreten würdest und sagen würdest "nein, das finde ich unfair. Mir ist es wichtig, dass so und so zu machen. Ich kann verstehen, dass ihr Ängste habt, dass ich mal nicht gut abgesichert bin, aber mir ist das aus den und den Gründen wichtig." Was würde dann passieren? Wärst du dann wirklich in Gefahr? Es ist eher als rhetorische Frage gedacht.
      Nun, dann gäbe es Geschrei und Geschimpfe ohne Ende bis ich einknicke. Wenn ich dann nicht einknicke, treiben die mich dann ohne dass ich es zuerst merke in einen Wutanfall und schieben mir dann den Grund für den Streit in die Schuhe. (RW) Dazu gibt es Kopfschütteln und Sprüche ala "Ich verstehe dich nicht." "Einfach ignorieren. Als 2Jähriger hatte der keine Trotzphase, dafür hat der sie jetzt."

      wintereule wrote:

      Erstmal: es tut mir leid das du aktuell so viel Ärger mit deiner Job/Zukunftssuche hast. Ich kenne das und stecke da eigentlich immer drin und das zerrt sehr an den Nerven.
      Och nö... Hoffentlich schaffst du es das Thema irgendwann mal zu einem guten Ende zu bringen...

      wintereule wrote:

      Aber du sagst du würdest nach so langer Studienzeit keine Ausbildung mehr finden, ich kenne mindestens 15 Leute die mit einer ebenso langen Studiendauer oder sogar länger eine Ausbildung bekommen haben oder einen Job trotz ohne Abschluss. Sicherlich keine Autisten oder VAs mit Einschränkungen aber ich glaube wenn du eine Ausbildung findest die du gerne machen möchtest findest du auch eine. Man muss aber auch dazu sagen alle sind in der IT gelandet. Am Ende ist diese Branche sicher besonders Quereinsteiger freundlich egal wie der Einstieg dann konkret ist.
      Stimmt. Gestern meinte ein Lieferant von meinem Arbeitgeber, dass sie sofort einen dauerhaften Job für mich hätten, wenn ich entsprechende Kenntnisse mit einem bestimmten Serversystem hätte. Also so das ich das System warten kann und weiß was es tut. das liegt daran, dass nahezu alle Experten mit dem System langsam in Rente gehen und sie deshalb Nachwuchs wie blöde" suchen. Hmm. das könnte auch ein Weg aus meiner aktuellen Situation sein... Immerhin hat mein Arbeitgeber ein solches Serversystem vor Ort, wo aber niemand da ist, der sich damit auskennt.

      wintereule wrote:

      Ich drück dir die Daumen das du etwas findest wo du ein gutes Gefühl bei hast.
      Danke.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      The post was edited 1 time, last by flori1994 ().

    • flori1994 wrote:

      Immerhin ist das was ich vorhabe und wofür ich schon seit dem Kindergarten für "brenne" (RW!) (Verkehrspilot und Unfallverhütung in der Luftfahrt) extrem teuer. (rund 30.000€ pro Ausbildungsjahr.)
      Leider werden meine Eltern das definitiv torpedieren, da der Job gegen ihre Grundsätze (ökologisch vertretbar, günstig, sicherer Bürojob und ihnen besonders wichtig: in Nähe des Elternhauses) verstößt. Immerhin würden sie nur die hohen Kosten sehen und die Gefahr, dass ein Flugzeug jederzeit vom Himmel fallen könnte.
      Deiner Selbstbeschreibung zufolge ist das wahrscheinlich eine Schnapsidee von mir, aber käme eventuell Flugbegleiter in Frage? Damit könntest du vielleicht sogar das Ausbildungsgeld ansparen :roll: Da macht man, soweit ich informiert bin, eine ca. dreimonatige Ausbildung für und kann dann gleich loslegen, d.h. du wärst auch zeitnah finanziell unabhängig von deinen Eltern und könntest ausziehen.

      flori1994 wrote:

      Ja das stimmt, aber nur wenn man es über die großen Fluggesellschaften macht, die extrem hohe Einstiegsvoraussetzungen haben. So gilt der Test bei der Lufthansa als der schwerste Eingangstest deutschlandweit, wenn man die Luftwaffe ignoriert.
      Die hätte nicht wenn ich den direkten Weg über eine Flugschule gehen würde. Dafür halt die Finanzierungsproblematik.
      So hoch die Einstiegsvoraussetzungen auch sind, probieren würde ich es trotzdem, einfach um es versucht zu haben.

      zaph wrote:

      Abendstern wrote:

      Tragt das bitte per PN aus und macht nur ein Best-Of davon der Allgemeinheit zugänglich, ja?
      Geht nicht. Sie kann mir keine PNs schreiben.
      Du kannst ihr auch keine PNs schreiben.

      flori1994 wrote:

      Im Zweifel würde ich dann mit dem ungeliebten Job eher bis zur Rente weiter leben, weil ich dann wohl einen Wechsel fürchten würde und auch nicht im Hartz 4 landen will.
      Das würde ich nicht tun, damit machst du dich nur kaputt :(

      flori1994 wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Du kommst IMMER aus dem Studium raus. Du gehst hin und lässt dich exmatrikulieren. Fertig.
      ja klar. Aber ob ich da was neues, finanzierbares finden würde halte ich für sehr fraglich. Bin ja schon 25 bzw. fast 26 und bei der langen Zeit im Studium würde es nahezu unmöglich einen Ausbildungsplatz zu finden...
      Ich vermute, das ist leichter, als du denkst. Da heutzutage fast jeder studieren geht, suchen viele Betriebe händeringend nach Azubis. Das habe ich ja am eigenen Leib erfahren. Ehemalige Studenten sind da gar nicht ungern gesehen ;) Sie haben schon Lebenserfahrung, sind reifer und wissen bereits, was sie wollen.

      flori1994 wrote:

      Ja klar, aber einfach abbrechen kann ich nicht. Dann ist der Job futsch und meine Eltern machen dann noch mehr Druck als sowieso schon...
      Wenn dann müsste ich vorher eine Alternative habe...
      Was wäre mit einem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik? Das gibts auch als dualen Studiengang, dann wärst du auch finanziell unabhängig. Ist zwar nicht Pilot, aber dann dennoch immerhin in einem Gebiet, das dich interessiert :)
      BUH!
    • flori1994 wrote:


      Nun, dann gäbe es Geschrei und Geschimpfe ohne Ende bis ich einknicke. Wenn ich dann nicht einknicke, treiben die mich dann ohne dass ich es zuerst merke in einen Wutanfall und schieben mir dann den Grund für den Streit in die Schuhe. (RW) Dazu gibt es Kopfschütteln und Sprüche ala "Ich verstehe dich nicht." "Einfach ignorieren. Als 2Jähriger hatte der keine Trotzphase, dafür hat der sie jetzt."
      8o Das ist meiner Ansicht nach ziemlich asozial von deinen Eltern. :thumbdown: Die bringen dich mit unfairen Methoden dazu, dass du das tust, was sie wollen. Das ist emotionaler Missbrauch. :|
    • Morgenstern wrote:

      flori1994 wrote:

      Immerhin ist das was ich vorhabe und wofür ich schon seit dem Kindergarten für "brenne" (RW!) (Verkehrspilot und Unfallverhütung in der Luftfahrt) extrem teuer. (rund 30.000€ pro Ausbildungsjahr.)
      Leider werden meine Eltern das definitiv torpedieren, da der Job gegen ihre Grundsätze (ökologisch vertretbar, günstig, sicherer Bürojob und ihnen besonders wichtig: in Nähe des Elternhauses) verstößt. Immerhin würden sie nur die hohen Kosten sehen und die Gefahr, dass ein Flugzeug jederzeit vom Himmel fallen könnte.
      Deiner Selbstbeschreibung zufolge ist das wahrscheinlich eine Schnapsidee von mir, aber käme eventuell Flugbegleiter in Frage? Damit könntest du vielleicht sogar das Ausbildungsgeld ansparen :roll: Da macht man, soweit ich informiert bin, eine ca. dreimonatige Ausbildung für und kann dann gleich loslegen, d.h. du wärst auch zeitnah finanziell unabhängig von deinen Eltern und könntest ausziehen.
      Ja das wäre ein Weg, aber ist es da nicht so, dass man da sehr gute zwischenmenschliche Fähigkeiten für braucht? Kurzzeitig kann ich die mehr oder weniger leisten, aber es ermüdet mich halt sehr stark, wodurch ich dann immer recht kurz angebunden und extrem direkt werde... :oops: Wäre da so ein Verhalten nicht sehr schädlich?

      Morgenstern wrote:

      flori1994 wrote:

      Ja das stimmt, aber nur wenn man es über die großen Fluggesellschaften macht, die extrem hohe Einstiegsvoraussetzungen haben. So gilt der Test bei der Lufthansa als der schwerste Eingangstest deutschlandweit, wenn man die Luftwaffe ignoriert.
      Die hätte nicht wenn ich den direkten Weg über eine Flugschule gehen würde. Dafür halt die Finanzierungsproblematik.
      So hoch die Einstiegsvoraussetzungen auch sind, probieren würde ich es trotzdem, einfach um es versucht zu haben.
      Naja an mir würde es nicht liegen. Eher daran ob ich jemanden finde, der bereit wäre als Bürge für die Finanzierung zu dienen bzw. die Finanzierung absichern würde. Weiß nicht ob ich da nicht meinen Verwandten mit zu viel zumuten würde. Einer von meinen Onkel und Tanten könnte ich höchstwahrscheinlich überzeugen, aber damit würde ich ihn oder sie in ein recht risikoreiche Situation bringen... (Etwas, wo sich nahezu jede Zelle in mir gegen sträubt...)

      Morgenstern wrote:

      flori1994 wrote:

      Im Zweifel würde ich dann mit dem ungeliebten Job eher bis zur Rente weiter leben, weil ich dann wohl einen Wechsel fürchten würde und auch nicht im Hartz 4 landen wolle.
      Das würde ich nicht tun, damit machst du dich nur kaputt :(
      Ja das befürchte ich auch. Wobei ich mit etwas Glück eine Möglichkeit bekommen könnte in einer recht profitabeln Nische innerhalb der Informatik zum "Fachidioten" zu werden, da es da ein Serversystem gibt, dass noch stark gebraucht wird, aber wo langsam die Experten in Rente gehen und es nur kaum Nachfolger für gibt. Gestern meinte ein Geschäftspartner nur, dass er mir (oder natürlich jemanden anderen auch) sofort ein Jobangebot machen würde, wenn er oder sie sich mit dem System so auskennt, dass er oder sie es warten (also beherrschen) kann. Das könnte evtl. eine Art Rettungsanker sein oder vielleicht sogar eine Möglichkeit den beruflichen Flugschein ATPL zu finanzieren...

      Morgenstern wrote:

      flori1994 wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Du kommst IMMER aus dem Studium raus. Du gehst hin und lässt dich exmatrikulieren. Fertig.
      ja klar. Aber ob ich da was neues, finanzierbares finden würde halte ich für sehr fraglich. Bin ja schon 25 bzw. fast 26 und bei der langen Zeit im Studium würde es nahezu unmöglich einen Ausbildungsplatz zu finden...
      Ich vermute, das ist leichter, als du denkst. Da heutzutage fast jeder studieren geht, suchen viele Betriebe händeringend nach Azubis. Das habe ich ja am eigenen Leib erfahren. Ehemalige Studenten sind da gar nicht ungern gesehen ;) Sie haben schon Lebenserfahrung, sind reifer und wissen bereits, was sie wollen.
      Ja sie (also im aktuellen Fall ich) wissen was sie (ich) wollen... Das ist eben ein Teil des Problems und für mich jetzt eher ein Nachteil. Einfach weil das was ich will sehr speziell ist. (Und quasi sehr ähnlich ist zu dem was du da beruflich machst, nur halt ohne Schienen und etwa 10km näher an der ISS bei etwa der 5-6fachen Geschwindigkeit. ;) )

      Morgenstern wrote:

      flori1994 wrote:

      Ja klar, aber einfach abbrechen kann ich nicht. Dann ist der Job futsch und meine Eltern machen dann noch mehr Druck als sowieso schon...
      Wenn dann müsste ich vorher eine Alternative habe...
      Was wäre mit einem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik? Das gibts auch als dualen Studiengang, dann wärst du auch finanziell unabhängig. Ist zwar nicht Pilot, aber dann dennoch immerhin in einem Gebiet, das dich interessiert :)
      Ja das hätte was. Aber mit Fachabi nachzu unmöglich... Grrmmbl. Warum hatte ich in der 10.Klasse nur Star Trek und Flugzeuge im Kopf, statt den sehr leichten Physik Kurs? :frown: :m(: Denn da verhaute (RW?) ich mir den Quali, also die Erlaubnis auf ein Gymnasium zu gehen und die Noten wären dann auch deutlich besser gewesen. An der Flugschule würde ich übrigens sehr viel mit Sinus, Cosinus und usw "rumhantieren", was mir zumindest in der Realschule sehr lag. (Dafür der Formelkram eher nicht.)
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.