Große Probleme mit meinen Eltern

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Große Probleme mit meinen Eltern

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      Meine Eltern scheinen das zu wissen und nutzen es dann auch aus um mich auf dem Weg zu halten, den sie mir vorherbestimmt haben.
      Das ist Manipulation der übelsten Sorte. Meinst du, das hat direkt etwas mit Autismus zu tun?
      Glaube eher nicht. Sie wollen mich halt mit aller Gewalt in einen Job drücken, der rein objektiv gute Jobaussichten hat, aber mir nix bedeutet und mich auf Dauer nur unglücklich und wahrscheinlich sogar fertig machen wird. habe in letzter Zeit schon oft das Gefühl, dass mich das Studium früher oder später inne Klapse bringen wird, weil ich es dann nicht mehr aushalten kann... Leider kann ich denen das nicht mal ansatzweise verständlich beibringen, da mir bei dem Thema immer die Stimme versagt.
      Du bist deinen Eltern doch keine Rechenschaft schuldig. Könntest du nicht theoretisch einfach machen was du willst? Wieso solltest du das deinen Eltern erzählen müssen oder dich vor ihnen rechtfertigen? Was geht die das an, was du studierst?
      Sie finanzieren bisher das Studium.

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      Weil ich finanziell noch weites gehend von denen abhängig bin (und vielleicht auch darin gehalten werde... Jedes mal wenn ich anspreche, dass ich gerne ausziehen möchte um auf eigene Füße zu kommen, gibt es nur schallendes Gelächter und noch mehr Arbeit im Haushalt "um mich wieder auf Spur" zu bringen.)
      8o Das ist definitiv nicht normal. 8o Mit über 25 bekommst du bei einem Auszug aus dem Elternhaus HartzIV. Wenn du eine Wohnung finden würdest, könntest du also ausziehen. Bekommst du denn kein BaföG? Aber davon könnte man vermutlich auch nicht leben.
      BaföG? Ne leider nicht, meine Eltern verdienen dafür zu viel. Wenn ich Glück habe würde ich da, wenn überhaupt noch, etwa 10 bis 50€ bekommen...
      HartzIV ist solange man bei einer Universität eingeschrieben ist unmöglich.

      FruchtigBunt wrote:

      Wenn das das Studium für den Job ist, den man wirklich anstrebt, könnte ich noch verstehen, wenn man so lange in den sauren Apfel beißt, bis man den Abschluss hat und dann direkt sich von diesem Psychoterror distanziert. So hast du die Aussicht auf ein fertiges Studium, wo du dann immerhin mit einer Anstellung von zu Hause ausziehen könntest, aber wenn einem das so gar nicht liegt bzw. interessiert und man schon ahnt, dass man in dem Bereich nicht arbeiten kann, ist das ja nicht so günstig. :|
      Och im Job arbeiten könnte ich mühelos, immerhin wird da gesucht bis zum Geht-nicht-mehr. (RW) Nur würde mich der Job auf Dauer sehr unglücklich machen. Immerhin würde ich die Zeit dann in dem Job als vergeudete Zeit empfinden. (Tue ich jetzt schon zum Teil im Werksstudentenjob.)
      Aber ich könnte niemals das Studium durchstehen, da ich schon seit 10 Semstern da dransitze und etwa 1,5 Fachsemester in der langen Zeit geschafft habe...

      FruchtigBunt wrote:

      Ich finde es immer heftig, wenn ich von so übergriffigen Eltern lese. Meine Eltern waren auch schlimm, aber in beruflicher Hinsicht haben sie sich weitestgehend rausgehalten (nachdem ich allerdings auch dahingehend 'gespurt' habe, dass ich - wie erwünscht - ein Studium ergriffen habe und nicht die verpönte Ausbildung, die mir wesentlich besser getan hätte...) :|
      Raushalten aus dem Studiumsalltag tun meine Eltern auch. Aber eben nicht wenn ich versuche was an den grundsätzlichen von ihnen diktierten "Rahmenbedingungen" zu ändern.

      FruchtigBunt wrote:

      Das wird jetzt etwas off-topic, deshalb sollte ich das beenden. Aber vielleicht magst du ja irgendwo ein neues Thema aufmachen und man kann gemeinsam mit dir suchen, ob du beruflich etwas lernen könntest, was dich wirklich interessiert und wie du dich etwas gegen die Eltern abgrenzen kannst.
      Deswegen habe ich jetzt ja auch dieses Thema hier geöffnet. (hoffentlich ist es an der richtigen Stelle...) Was ich aber bislang schon weiß ist:
      Ohne eine Sicherheit von ihnen gegenüber der Bank ist mein Traumjob jetzt unmöglich zu erreichen. Denn für mich wäre es jetzt nur mit der Hilfe einer Bank zu finanzieren, aber das macht sie nur wenn es eine entsprechende Absicherung gibt. Immerhin ist das was ich vorhabe und wofür ich schon seit dem Kindergarten für "brenne" (RW!) (Verkehrspilot und Unfallverhütung in der Luftfahrt) extrem teuer. (rund 30.000€ pro Ausbildungsjahr.)
      Leider werden meine Eltern das definitiv torpedieren, da der Job gegen ihre Grundsätze (ökologisch vertretbar, günstig, sicherer Bürojob und ihnen besonders wichtig: in Nähe des Elternhauses) verstößt. Immerhin würden sie nur die hohen Kosten sehen und die Gefahr, dass ein Flugzeug jederzeit vom Himmel fallen könnte.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • flori1994 wrote:

      Och im Job arbeiten könnte ich mühelos, immerhin wird da gesucht bis zum Geht-nicht-mehr. (RW) Nur würde mich der Job auf Dauer sehr unglücklich machen. Immerhin würde ich die Zeit dann in dem Job als vergeudete Zeit empfinden. (Tue ich jetzt schon zum Teil im Werksstudentenjob.)
      Und wenn Du diesen Job machst, um selbst Geld anzusparen für Deinen Traumjob?

      Das habe ich auch so gemacht, mit einem Job mir meine Wunschausbildung finanziert.
      Der Weg ist mühsam und schwer und bei mir war die Summe deutlich geringer.
      Dafür musste ich mir nur selbst gegenüber Rechenschaft abgeben und war von niemanden abhängig.
      Aber es waren harte Jahre, das kann ich bestätigen.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."


      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • flori1994 wrote:

      Ohne eine Sicherheit von ihnen gegenüber der Bank ist mein Traumjob jetzt unmöglich zu erreichen. Denn für mich wäre es jetzt nur mit der Hilfe einer Bank zu finanzieren, aber das macht sie nur wenn es eine entsprechende Absicherung gibt. Immerhin ist das was ich vorhabe und wofür ich schon seit dem Kindergarten für "brenne" (RW!) (Verkehrspilot und Unfallverhütung in der Luftfahrt) extrem teuer. (rund 30.000€ pro Ausbildungsjahr.)
      Hast du schon eine Eignungsprüfung dafür gemacht? Ein Mitschüler von mir wollte zuerst auch Pilot werden, und ist dann auf Fluglotse "umgeschwenkt". Wäre das für dich auch eine gute Alternative? Ich bin allerdings nicht 100% sicher, ob die Ausbildung nicht doch auch selbst finanziert werden muss. Hier allerdings steht sogar etwas von einem Ausbildungsgehalt.

      Hier habe ich gelesen, dass bei "besonderer Eignung" für die Pilotenausbildung ein zinsloses Darlehen gewährt werden kann (wenn man Glück hat):

      https://www.berufe.eu/verkehrspilot/ wrote:

      Einige große Fluggesellschaften bieten besonders geeigneten Kandidaten oft ein zinsfreies Darlehen für die Finanzierung der Flugausbildung an. Die Rückzahlung in Raten ist ab dem Beginn des Arbeitsverhältnisses zu leisten.
      Viel Glück!
    • Lilith wrote:

      flori1994 wrote:

      Och im Job arbeiten könnte ich mühelos, immerhin wird da gesucht bis zum Geht-nicht-mehr. (RW) Nur würde mich der Job auf Dauer sehr unglücklich machen. Immerhin würde ich die Zeit dann in dem Job als vergeudete Zeit empfinden. (Tue ich jetzt schon zum Teil im Werksstudentenjob.)
      Und wenn Du diesen Job machst, um selbst Geld anzusparen für Deinen Traumjob?
      Das habe ich auch so gemacht, mit einem Job mir meine Wunschausbildung finanziert.
      Der Weg ist mühsam und schwer und bei mir war die Summe deutlich geringer.
      Dafür musste ich mir nur selbst gegenüber Rechenschaft abgeben und war von niemanden abhängig.
      Aber es waren harte Jahre, das kann ich bestätigen.
      Das würde voraussetzen, dass ich das Studium schaffe, was ich aber so wie bisher defintiv nicht hinkriegen werde, da die Materie schlicht und einfach zu trocken ist und zu viel zum auswendig lernen. Dazu kann ich mich im Vorlesungssaal durch die hohe Zahl an Menschen (und deren Geräuschkulisse) nur schwer konzentrieren.
      Das hatte ich so nicht, als ich vor Jahren einen Schnupperflug im Segelflieger machte. Da war es es sehr laut, durch die Motorflugzeuge aber trotzdem weiß ich noch heute was mir da damals erklärt wurde. (Und ebenso klappte das Fliegen selbst auch ohne Probleme. Immerhin schaffte ich es ohne Probleme den Segelflieger beim ersten Mal sicher zu landen, was laut Fluglehrer nicht so oft vorkommen solle.) Ebenso als ich am Samstag bei diesem Infotag war, konnte ich mich die ganze Zeit mühelos konzentrieren, obwohl es da erst einen 1,5h langen Monolog und dann nochmal einen 30min langen Monolog gab und der Raum so voll war, dass mann sich nicht mal mehr um seine Längsachse drehen konnte. Trotzdem machte mir da die Menschenmasse nix aus. In der Uni wäre ich da mehr oder weniger laut schreiend rausgerannt.

      Turtle wrote:

      flori1994 wrote:

      Ohne eine Sicherheit von ihnen gegenüber der Bank ist mein Traumjob jetzt unmöglich zu erreichen. Denn für mich wäre es jetzt nur mit der Hilfe einer Bank zu finanzieren, aber das macht sie nur wenn es eine entsprechende Absicherung gibt. Immerhin ist das was ich vorhabe und wofür ich schon seit dem Kindergarten für "brenne" (RW!) (Verkehrspilot und Unfallverhütung in der Luftfahrt) extrem teuer. (rund 30.000€ pro Ausbildungsjahr.)
      Hast du schon eine Eignungsprüfung dafür gemacht? Ein Mitschüler von mir wollte zuerst auch Pilot werden, und ist dann auf Fluglotse "umgeschwenkt". Wäre das für dich auch eine gute Alternative? Ich bin allerdings nicht 100% sicher, ob die Ausbildung nicht doch auch selbst finanziert werden muss. Hier allerdings steht sogar etwas von einem Ausbildungsgehalt.
      Eine Eignungsprüfung würde soweit ich weiß Abitur voraussetzen. Ich habe leider nur Fachabitur. Deswegen wollte ich das direkt über eine Flugschule machen und die Airline erst später "dazu nehmen". Fluglotse wäre nix für mich, das weiß ich jetzt schon. Bei mir mangelt es ja sehr stark am kommunikativen. Kurze, standardisierte Sätze sind kein Thema, aber die ganze Zeit über reden zu müssen ist absolut nix für mich. Da wäre ich nach 20 bis 30min fix und fertig und dann gäbe es Flüchtigkeitsfehler, die bei sowas tödlich enden können. (siehe Flugzeugkollision von Überlingen 2002, die entstand weil der Fluglotse durch die Arbeit überfordert wurde und so übersah, dass sich zwei Flugzeuge auf
      Kollisionskurs waren.)

      Turtle wrote:

      Hier habe ich gelesen, dass bei "besonderer Eignung" für die Pilotenausbildung ein zinsloses Darlehen gewährt werden kann (wenn man Glück hat):

      https://www.berufe.eu/verkehrspilot/ wrote:

      Einige große Fluggesellschaften bieten besonders geeigneten Kandidaten oft ein zinsfreies Darlehen für die Finanzierung der Flugausbildung an. Die Rückzahlung in Raten ist ab dem Beginn des Arbeitsverhältnisses zu leisten.
      Viel Glück!
      Ja das stimmt, aber nur wenn man es über die großen Fluggesellschaften macht, die extrem hohe Einstiegsvoraussetzungen haben. So gilt der Test bei der Lufthansa als der schwerste Eingangstest deutschlandweit, wenn man die Luftwaffe ignoriert.
      Die hätte nicht wenn ich den direkten Weg über eine Flugschule gehen würde. Dafür halt die Finanzierungsproblematik.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      The post was edited 1 time, last by flori1994 ().

    • Vielleicht vermische ich jetzt zwei Sachen, aber eigentlich geht es ja darum, dass du
      • ein Berufsziel verfolgst, was du gar nicht wirklich magst und
      • dass dich deine Eltern total manipulieren und an der kurzen Leine halten.
      Ich denke, den zweiten Punkt könnte man möglicherweise auch angehen, obwohl du zu Hause wohnst. Denn nur weil deine Eltern dich finanzieren, heißt das nicht, dass sie dich im Gegenzug ausbeuten dürfen. :thumbdown: Ich weiß aber nicht, wie krass deine Eltern drauf sind und ob sie dich vor die Tür setzen oder körperlich misshandeln würden, wenn du nicht mehr immer nach ihrer Pfeife tanzt. Das würde ich auch eher nicht riskieren.

      Ansonsten würde ich das mal ganz klipp und klar ansprechen und mit ihnen aushandeln, was du im Haushalt tun musst, damit du dort kostenlos wohnen und essen darfst und was an Versorgung so dazugehört. Dann kannst du diese Aufgaben übernehmen, aber die dürfen dich dann nicht mit immer weiteren Aufgaben gefügig machen. Das geht überhaupt nicht.
      Was würde passieren, wenn du vehementer auftreten würdest und sagen würdest "nein, das finde ich unfair. Mir ist es wichtig, dass so und so zu machen. Ich kann verstehen, dass ihr Ängste habt, dass ich mal nicht gut abgesichert bin, aber mir ist das aus den und den Gründen wichtig." Was würde dann passieren? Wärst du dann wirklich in Gefahr? Es ist eher als rhetorische Frage gedacht.

      flori1994 wrote:

      BaföG? Ne leider nicht, meine Eltern verdienen dafür zu viel. Wenn ich Glück habe würde ich da, wenn überhaupt noch, etwa 10 bis 50€
      bekommen...
      HartzIV ist solange man bei einer Universität eingeschrieben ist unmöglich.
      Ja, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Es ist möglich, Wohngeld zu erhalten, aber davon kann man sich das Leben und eine Wohnung nicht finanzieren. Man bräuchte dann vermutlich noch einen Nebenjob. Ich fragte mich immer, wie man das energiemäßig hinbekommen soll.
      Eine weitere Möglichkeit ist ein duales Studium, bei dem man bereits Geld verdient. Aber das geht natürlich nur, wenn es auch den eigenen Interessen entspricht, sonst hättest du ja das gleiche Problem wieder.


      flori1994 wrote:

      Aber ich könnte niemals das Studium durchstehen, da ich schon seit 10 Semstern da dransitze und etwa 1,5 Fachsemester in der langen Zeit geschafft habe...
      8o
      Dann solltest du ganz dringend handeln (wenn ich das so offen sagen darf). Ich dachte, dass du bald einen Studienabschluss in der Tasche hast. Denn dann hätte man es so machen können, dass man z. B. 5 Jahre in dem Beruf arbeitet und sicih in der Zeit z. B. 20.000 EUR beiseite legt und dann könntest du danach eine Umschulung machen oder mit dem Geld ein anderes Studium finanzieren.
      Aber so wie sich das liest, klingt das eher danach, als würdest du das Studium nicht schaffen bzw. wolltest das auch gar nicht (was verständlich ist, wenn es das Falsche ist).


      flori1994 wrote:

      (Verkehrspilot und Unfallverhütung in der Luftfahrt) extrem teuer. (rund 30.000€ pro Ausbildungsjahr.)
      Hm. Könntest du vielleicht etwas in der Richtung, das ähnlich ist, finden, und was finanzierbar ist? Was wäre mit Fluglotse? Oder eine Ausbildung beim Zoll oder beim Ordnungsamt oder der Polizei? Soweit ich weiß, hat man da keine so hohen Ausbildungskosten.
      Bei der KfW gibt es aber auch Studienkredite, die meines Wissens nach elternunabhängig sind. Könntest du so etwas bekommen?
      Edit: Ich sehe gerade, dass du Fluglotse ausschließt. Ich dachte, die kommunizieren auch mittels standardisierter Sprüche und vor allem mittels elektronischer Boards, wo die Flugzeuge angezeigt werden bzw. da müssen dann so Kärtchen umgesteckt werden für jedes Flugzeug. Meines Wissens nach ist das ein extrem systematischer Job, aber mit unbeschreiblich hohem Druck. Ich hatte mcih auch mal dafür interessiert, aber wegen dem hohen Druck davon Abstand genommen. Dass man da viel kommunizieren muss, war mir nicht bekannt.

      Vielleicht kannst du dir ja eine Auflistung machen, was dich an dem Beruf Verkehrspilot sehr interessiert. Und dann nach Alternativen suchen. Wenn es etwas ähnliches ist, besteht sogar die Chance, dass du später mal den Verkehrspilot noch draufsatteln kannst. Vielleicht erfüllt es dich ja auch, wenn du nur in einem ähnlichen Umfeld arbeiten würdest. Also interessiert dich z. B. die überwachende Funktion besonders? Dass man da andere überwachen kann und genaue Regeln hat, an denen man sich orientiert? Oder fasziniert dich das Thema Luftfahrt einfach sehr? Oder sind es die physikalisch-technischen Aspekte?
      So würde ich vorgehen. Oder eben mit allen Mitteln (wenn du dir sicher bist, dass du diesen Beruf unbedingt machen musst) auf das Ziel hinarbeiten. Egal wie schwer die Aufnahmeprüfungen sind und wie schwer die Finanzierung. Wenn du etwas wirklich willst (und dafür auch qualifiziert bist) glaube ich daran, dass man sein Ziel erreichen kann. Man sollte es nur realistisch einschätzen. Das kann ich von außen nicht gut.

      The post was edited 3 times, last by FruchtigBunt ().

    • flori1994 wrote:

      habe in letzter Zeit schon oft das Gefühl, dass mich das Studium früher oder später inne Klapse bringen wird, weil ich es dann nicht mehr aushalten kann...
      Nur zur Sicherheit: Dein Berufswunsch ist "Verkehrspilot", oder?
    • Hast du mal mit der psychologischen Beratungsstelle deiner Hochschule gesprochen? Hat die keine, weil du ja wohl an einer Fachhochschule bist, dann könntest du es zumindest bei der nächstgelegenen Universität versuchen. Bei so einer Beratungsstelle kann man Pech, aber auch Glück haben, und deshalb ist es den Versuch auf alle Fälle wert. Vielleicht kriegst du da auch Hilfe, Tipps, was den Umgang mit deinen Eltern angeht. Denn irgendwo scheint da ja doch das Zentrum deiner Probleme zu liegen.

      Wo immer du dich hinwendest, @flori1994, vom Traum vom Fliegen und vom Autismusverdacht würde ich nicht gleichzeitig sprechen.
      "Ein Buch muss Wunden aufreißen, ja sogar welche hervorrufen. Ein Buch muss eine Gefahr sein." (E. M. Cioran)
      In: ders., Ébauches de vertige. Gallimard 2006 (=folio 4100) (trad.: FM)
    • FrankMatz wrote:

      vom Traum vom Fliegen und vom Autismusverdacht würde ich nicht gleichzeitig sprechen.
      Das könnte natürlich auch eine Hürde sein. Möglicherweise kommt man mit Autismusverdacht oder Diagnose überhaupt nicht in diesen Beruf rein, weil man dann für nicht belastbar genug oder ähnliches gehalten wird. Autismus ist ja eine schwere psychische Erkrankung und ich denke, dass sowohl bei Piloten und Fluglotsen dahingehend ausgesiebt würde. Egal wie unfair oder fair das ist (das will ich hier nicht diskutieren). Man sollte es vermutlich nur vorher auch bedenken. Sonst arbeitet man lange auf sein Ziel hin und dann scheitert es letztlich daran, also an einem formellen Kriterium.
    • zaph wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Ich hatte mcih auch mal dafür interessiert, aber wegen dem hohen Druck davon Abstand genommen.
      Ich muss aus beruflichen Gründen hin und wieder fliegen und mich durchflutet gerade eine Welle unendlicher Dankbarkeit!

      @zaph
      Wieso kannst du nicht einfach mal deine beleidigenden Kommentare bleiben lassen, die nichts zum Thema beitragen, aber auch rein gar nichts. :thumbdown:

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

    • zaph wrote:

      Nein, davon wären viel mehr als nur ich betroffen gewesen!
      Trägt das irgendwas zum Thema bei, das hier diskutiert wird, nämlich die Probleme von @flori1994 zu lösen? :thumbdown:
      Wenn es dir wirklich um die Sicherheit der anderen Fluggäste und um deine Sicherheit ginge, hättest du es ganz emotionslos und sachlich-neutral formulieren können. Aber du musstest es wieder als Seitenhieb formulieren. :thumbdown:
    • @flori1994:
      Sorry, wenn ich das jetzt so deutlich sage, aber ich habe schon das Gefühl, dass Du etwas labil bist und ich glaube deshalb nicht, dass das Pilotieren eines Verkehrsflugzeuges das ist, was Du beruflich anstreben solltest.
      Ich glaube auch, dass Autismus (und da auch schon der Verdacht) eine berufliche Tätigkeit in diesem Bereich verhindern wird.
      Eine Ausbildung beim Ordnungsamt sehe ich nicht wirklich als Alternative, aber ich denke, dass sich schon etwas ergeben könnte, was Deinen Wünschen etwas entgegenkommt und sich als Möglichkeit für Dich zeigen kann.
    • FruchtigBunt wrote:

      Vielleicht vermische ich jetzt zwei Sachen, aber eigentlich geht es ja darum, dass du
      • ein Berufsziel verfolgst, was du gar nicht wirklich magst und
      • dass dich deine Eltern total manipulieren und an der kurzen Leine halten.
      Ich denke, den zweiten Punkt könnte man möglicherweise auch angehen, obwohl du zu Hause wohnst. Denn nur weil deine Eltern dich finanzieren, heißt das nicht, dass sie dich im Gegenzug ausbeuten dürfen. :thumbdown: Ich weiß aber nicht, wie krass deine Eltern drauf sind und ob sie dich vor die Tür setzen oder körperlich misshandeln würden, wenn du nicht mehr immer nach ihrer Pfeife tanzt. Das würde ich auch eher nicht riskieren.

      Ansonsten würde ich das mal ganz klipp und klar ansprechen und mit ihnen aushandeln, was du im Haushalt tun musst, damit du dort kostenlos wohnen und essen darfst und was an Versorgung so dazugehört. Dann kannst du diese Aufgaben übernehmen, aber die dürfen dich dann nicht mit immer weiteren Aufgaben gefügig machen. Das geht überhaupt nicht.
      Was würde passieren, wenn du vehementer auftreten würdest und sagen würdest "nein, das finde ich unfair. Mir ist es wichtig, dass so und so zu machen. Ich kann verstehen, dass ihr Ängste habt, dass ich mal nicht gut abgesichert bin, aber mir ist das aus den und den Gründen wichtig." Was würde dann passieren? Wärst du dann wirklich in Gefahr? Es ist eher als rhetorische Frage gedacht.
      Naja ausbeuten ist es nicht. Eher sowas wie eine Skulptur beim Bildhauer. Nur das ich die Skulptur bin...

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      BaföG? Ne leider nicht, meine Eltern verdienen dafür zu viel. Wenn ich Glück habe würde ich da, wenn überhaupt noch, etwa 10 bis 50€
      bekommen...
      HartzIV ist solange man bei einer Universität eingeschrieben ist unmöglich.
      Ja, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Es ist möglich, Wohngeld zu erhalten, aber davon kann man sich das Leben und eine Wohnung nicht finanzieren. Man bräuchte dann vermutlich noch einen Nebenjob. Ich fragte mich immer, wie man das energiemäßig hinbekommen soll. Eine weitere Möglichkeit ist ein duales Studium, bei dem man bereits Geld verdient. Aber das geht natürlich nur, wenn es auch den eigenen Interessen entspricht, sonst hättest du ja das gleiche Problem wieder.
      Och energiemäßig habe ich bislang keine großen Probleme. Obwohl ich im Mittel nur auf 4-5h Schlaf komme, machen mir 10h Arbeitsschichten eher wenig aus. Ebenso arbeitete ich fast die ganze Zeit neben dem Studium.

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      Aber ich könnte niemals das Studium durchstehen, da ich schon seit 10 Semstern da dransitze und etwa 1,5 Fachsemester in der langen Zeit geschafft habe...
      8o Dann solltest du ganz dringend handeln (wenn ich das so offen sagen darf). Ich dachte, dass du bald einen Studienabschluss in der Tasche hast. Denn dann hätte man es so machen können, dass man z. B. 5 Jahre in dem Beruf arbeitet und sich in der Zeit z. B. 20.000 EUR beiseite legt und dann könntest du danach eine Umschulung machen oder mit dem Geld ein anderes Studium finanzieren.
      Aber so wie sich das liest, klingt das eher danach, als würdest du das Studium nicht schaffen bzw. wolltest das auch gar nicht (was verständlich ist, wenn es das Falsche ist).
      Nicht wollen. Ja das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich sehe einfach keinen Sinn darin mich durch ein Studium zu quälen, dass mich zu vielleicht 5% interessiert.

      FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      (Verkehrspilot und Unfallverhütung in der Luftfahrt) extrem teuer. (rund 30.000€ pro Ausbildungsjahr.)
      Hm. Könntest du vielleicht etwas in der Richtung, das ähnlich ist, finden, und was finanzierbar ist? Was wäre mit Fluglotse? Oder eine Ausbildung beim Zoll oder beim Ordnungsamt oder der Polizei? Soweit ich weiß, hat man da keine so hohen Ausbildungskosten. Bei der KfW gibt es aber auch Studienkredite, die meines Wissens nach elternunabhängig sind. Könntest du so etwas bekommen?
      Nein. Polizei geht wegen Fachabi und dafür nicht ausreichende Noten nicht. Deswegen wäre auch eine Ausbildung bei einer Airline nicht oder nur mit Beziehungen möglich.


      FruchtigBunt wrote:

      Edit: Ich sehe gerade, dass du Fluglotse ausschließt. Ich dachte, die kommunizieren auch mittels standardisierter Sprüche und vor allem mittels elektronischer Boards, wo die Flugzeuge angezeigt werden bzw. da müssen dann so Kärtchen umgesteckt werden für jedes Flugzeug. Meines Wissens nach ist das ein extrem systematischer Job, aber mit unbeschreiblich hohem Druck. Ich hatte mich auch mal dafür interessiert, aber wegen dem hohen Druck davon Abstand genommen. Dass man da viel kommunizieren muss, war mir nicht bekannt.
      Naja Fluglotsen sollen die Flugzeuge leiten und das geht eben über Sprachfunk.

      FruchtigBunt wrote:

      Vielleicht kannst du dir ja eine Auflistung machen, was dich an dem Beruf Verkehrspilot sehr interessiert. Und dann nach Alternativen suchen. Wenn es etwas ähnliches ist, besteht sogar die Chance, dass du später mal den Verkehrspilot noch draufsatteln kannst. Vielleicht erfüllt es dich ja auch, wenn du nur in einem ähnlichen Umfeld arbeiten würdest. Also interessiert dich z. B. die überwachende Funktion besonders? Dass man da andere überwachen kann und genaue Regeln hat, an denen man sich orientiert? Oder fasziniert dich das Thema Luftfahrt einfach sehr? Oder sind es die physikalisch-technischen Aspekte?
      So würde ich vorgehen. Oder eben mit allen Mitteln (wenn du dir sicher bist, dass du diesen Beruf unbedingt machen musst) auf das Ziel hinarbeiten. Egal wie schwer die Aufnahmeprüfungen sind und wie schwer die Finanzierung. Wenn du etwas wirklich willst (und dafür auch qualifiziert bist) glaube ich daran, dass man sein Ziel erreichen kann. Man sollte es nur realistisch einschätzen. Das kann ich von außen nicht gut.

      zaph wrote:

      @flori1994:
      Sorry, wenn ich das jetzt so deutlich sage, aber ich habe schon das Gefühl, dass Du etwas labil bist und ich glaube deshalb nicht, dass das Pilotieren eines Verkehrsflugzeuges das ist, was Du beruflich anstreben solltest.
      Ich glaube auch, dass Autismus (und da auch schon der Verdacht) eine berufliche Tätigkeit in diesem Bereich verhindern wird.
      Naja bei mir hängt, das sehr stark vom Umfeld und damit der Situation ab. In manchen Situationen bin ich der sprichwörtliche Fels in der Brandung. Bei anderen eher nicht.

      zaph wrote:

      Eine Ausbildung beim Ordnungsamt sehe ich nicht wirklich als Alternative, aber ich denke, dass sich schon etwas ergeben könnte, was Deinen Wünschen etwas entgegenkommt und sich als Möglichkeit für Dich zeigen kann.
      Na hoffentlich. Hartz 4 ist nicht gerade mein Ziel...
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • FruchtigBunt wrote:

      flori1994 wrote:

      Aber ich könnte niemals das Studium durchstehen, da ich schon seit 10 Semstern da dransitze und etwa 1,5 Fachsemester in der langen Zeit geschafft habe...
      8o Dann solltest du ganz dringend handeln (wenn ich das so offen sagen darf). Ich dachte, dass du bald einen Studienabschluss in der Tasche hast. Denn dann hätte man es so machen können, dass man z. B. 5 Jahre in dem Beruf arbeitet und sicih in der Zeit z. B. 20.000 EUR beiseite legt und dann könntest du danach eine Umschulung machen oder mit dem Geld ein anderes Studium finanzieren.
      Joa sehe ich auch so. Deswegen habe folgendes mir vorgenommen:
      Bis kommenden November so viel Geld wie möglich durch meinen Studiejob ansparen, um die benötigte Finanzierung so gering wie möglich zu halten.
      Währenddessen behutsam(!) auslosten ob irgendeiner meiner Verwandten gewillt ist, mit bei der Absicherung des Kredits zu helfen. (Immerhin gibt es da so 4-6 mit denen ich mich sehr gut verstehe und die mich in der Vergangenheit auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützten. (ja ich weiß, da erhoffe ich mir sehr, sehr viel.)
      Ab November dann, wenn möglich, zu meinen Großeltern ziehen und nur noch für den gut bezahlten Studiejob hier hoch kommen. (Sie wohnen 62km südwestlich von meinem aktuellen Wohnort und in Rennraddistanz zum Flughafen, wo auch die Schule liegt.)
      Während des ersten der 3 Fachsemester alle Finanziellen Mittel, die nicht zum Decken des Nötigsten gebraucht werden, ansparen um dann davon das 2te und 3te Fachsemester zu finanzieren (müssen dann etwa 4000€ sein.) Damit ich dann in der Zeit entsprechend weniger arbeiten muss.
      Im letzten Fachsemster (das Praxissemster) auf niedrigem Niveau weiter arbeiten. (evtl. reicht da dann sogar der 450€ Job am Flughafen in der Wartungshalle.)
      Während des Praxissemsters Kontakte knüpfen um schnell in eine Airline zu kommen.

      Jaja, das hier ist leichter geschrieben als getan.

      FruchtigBunt wrote:

      Vielleicht kannst du dir ja eine Auflistung machen, was dich an dem Beruf Verkehrspilot sehr interessiert. Und dann nach Alternativen suchen. Wenn es etwas ähnliches ist, besteht sogar die Chance, dass du später mal den Verkehrspilot noch draufsatteln kannst. Vielleicht erfüllt es dich ja auch, wenn du nur in einem ähnlichen Umfeld arbeiten würdest. Also interessiert dich z. B. die überwachende Funktion besonders? Dass man da andere überwachen kann und genaue Regeln hat, an denen man sich orientiert? Oder fasziniert dich das Thema Luftfahrt einfach sehr? Oder sind es die physikalisch-technischen Aspekte?
      So würde ich vorgehen. Oder eben mit allen Mitteln (wenn du dir sicher bist, dass du diesen Beruf unbedingt machen musst) auf das Ziel hinarbeiten. Egal wie schwer die Aufnahmeprüfungen sind und wie schwer die Finanzierung. Wenn du etwas wirklich willst (und dafür auch qualifiziert bist) glaube ich daran, dass man sein Ziel erreichen kann. Man sollte es nur realistisch einschätzen. Das kann ich von außen nicht gut.
      Drauf satteln ginge nur beim Frachtpiloten (wobei ich da nahezu die gleiche Ausbildung hätte und nur eine andere Airline als Arbeitgeber hätte.)
      Mich interessieren da eigentlich sowohl die physikalischen Zusammenhänge, die genauen Regeln, dass der Kontakt zu Menschen nach einem festen Schema abläuft, dann das ganze Thema Luftfahrt und (wohl recht verständlich) auch das man da nur wenig zuhause ist. Die einzige wirkliche Alternative wäre Unfallermittler, aber da sind die meisten die das machen ehemalige Piloten. Als Kind faszinierten mich die Gründe für Flugunfälle so sehr, dass ich mir da einen entsprechenden Spitznamen einfing und manchmal tagelang von nix anderem sprach als diesem einen Unfall, denn ich da gerade "studierte". (Wohl auch weil ich es einfach so entsetzlich fand, dass da so viele Menschen in vielen Fällen durch völlig vermeidbare Fehler starben...)

      Edit: habe gerade nachgeschaut. Für Flugunfallermittler ist ein Flugschein, also wohl die CPL (commercial pilot license), nötig plus ein Ingenieurstudium. Fällt also Stand Feb 2020 erst recht raus.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      The post was edited 1 time, last by flori1994 ().

    • Ich habe nicht alles hier gelesen, daher hoffentlich nicht doppelt: mach mal eine Berufsberatung. So manche Jobs sind autistischen Menschen verwehrt. Z.B. Berufspilot. Nicht, dass Du Ziele formulierst und dann kann da gar nix draus werden.
      Begeisterte RTLBlog Leserin :twisted:

      isn Insiderwitz