Ist das auch Maskieren?

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    • Ist das auch Maskieren?

      Es ist immer noch manchmal so, dass ich in größeren sozialen Situationen, an denen ich aktiv teilnehmen will (Spieleabend..) und in denen ich gut integriert bin, mich manchmal komisch fühle.
      Also ich kenne die Leute gut, sie kennen mich gut und ich habe (eigentlich) nicht das Gefühl, dass ich mich ihnen gegenüber verstellen muss.
      Trotzdem ist es so, dass, wenn sich dann die Gruppe unterhält, ich mich auch einbringe, Witze mache und manchmal sogar stark die Konversation bestimme, ich mich irgendwie unwohl fühle. Es ist nicht so, dass ich das Gefühl habe außen vor zu sein, sondern eher, dass mein Inneres dann abschaltet und ich eine Performance abliefere. Es ist ein bisschen als wäre ich im Flow. Ich sage die "richtigen" Dinge zur "richtigen" Zeit, ich bin entspannt, ich bin zu Scherzen aufgelegt, aber gleichzeitig fühlt es sich so an, als würde ich nur mit den anderen Leuten spielen (sie manipulieren?). Ich glaube, die sehen das nicht so, nur für mich fühlen sich solche Situationen nicht "greifbar", echt und erfüllend an.
      Früher (Schulzeit) ging das so weit, dass ich zu meinen Freunden sagte, dass ich das Gefühl habe, ich hätte keine Freunde - obwohl ich mit ihnen schon auch über viele private Dinge gesprochen habe und mit ihnen geredet habe. Aber so oft hatte ich das Gefühl, ihnen etwas vorzumachen.

      Wisst ihr, woran das liegen könnte? Stimmt irgendetwas nicht mit mir? Ich dachte früher immer, es läge an den Leuten, aber falls ich Autismus habe, könnte es auch an meiner mangelnden sozialen Wahrnehmung liegen..

      The post was edited 1 time, last by Mugwump ().

    • ich habe das auch manchmal (bis oft). ich weiß nicht, woran das liegt, tut mir leid :/
      in der Schulzeit hatte ich das häufiger
      Was ich brauch' ist ein Pinguin mit Übergewicht, der für mich das Eis bricht, denn ich kann das nicht! ~Jennifer Rostock
    • Ich kenne das auch. Es ist quasi immer noch Kompensieren / "Maskieren", aber ich habe es dann so stark verinnerlicht, dass es komplett unbewusst und "mit schlafwandlerischer Sicherheit" geschieht. Mit meinen bewussten Gedanken bin ich dann mitunter komplett woanders. :m(:

      Ich würde sogar sagen, dass das bei mir der Normalfall ist. :? Andersrum, also dass ich echt innerlich "dabei" bin, das erlebe ich wirklich selten... :roll:
      Ich fülle nur die Werbepausen mit meinen Beiträgen. Gehen "Sie" ruhig "Ihr" Popcorn holen, "Sie" verpassen nichts.
    • Mugwump wrote:

      Trotzdem ist es so, dass, wenn sich dann die Gruppe unterhält, ich mich auch einbringe, Witze mache und manchmal sogar stark die Konversation bestimme, ich mich irgendwie unwohl fühle. Es ist nicht so, dass ich das Gefühl habe außen vor zu sein, sondern eher, dass mein Inneres dann abschaltet und ich eine Performance abliefere.
      Ja, dieses Performance-Gefühl (schöner Ausdruck!) kenne ich auch. Ich beschränke mich nicht darauf, etwas zu sagen, sondern ich kontrolliere gleichzeitig meinen "Auftritt". Das ist das Anstrengende am Agieren in sozialen Situationen, das man immer quasi auf zwei Ebenen unterwegs ist.

      Mugwump wrote:

      Ich sage die "richtigen" Dinge zur "richtigen" Zeit, ich bin entspannt, ich bin zu Scherzen aufgelegt, aber gleichzeitig fühlt es sich so an, als würde ich nur mit den anderen Leuten spielen (sie manipulieren?).
      Da gehe ich jetzt nicht mehr ganz mit (RW). Denn so total entspannt bin ich nie in sozialen Situationen, und den Eindruck, mit anderen nur zu spielen, habe ich auch nicht. Ich sage schon, wohinter ich auch stehe, und ich sage es immer ehrlich, nicht um bei anderen etwas zu erreichen.
      "Ein Buch muss Wunden aufreißen, ja sogar welche hervorrufen. Ein Buch muss eine Gefahr sein." (E. M. Cioran)
      In: ders., Ébauches de vertige. Gallimard 2006 (=folio 4100) (trad.: FM)
    • Was soll das denn überall im Forum mit dem 'Maskieren'? Ist das ein neues Modewort? Wo kommt das her? Ich denke da an Maskenball und Karneval. Zum eigentlichen Thread: vielleicht ist einfach das Problem, dass du da so bewusst ran gehst. Denn eigentlich ist ja jede Art von Interaktion irgendwie eine 'Performance'
    • Isa wrote:

      ch Was soll das denn überall im Forum mit dem 'Maskieren'?
      Masking oder Maskieren ist eine autistische Eigenschaft, die beschreibt, wie wir mit Situationen umgehen, die wir anders lernen mussten, als NT.

      Es beschäftigt viele sehr, weil es etwas mit der eigenen Identität zu tun hat.

      Bin ich, wer ich bin?
      Bin ich, was ich vorgebe, zu sein?
      Wie nehmen mich andere wahr, wenn ich gelerntes Verhalten zeige?
      Merkt man das? Empfinden sie mich als Fake? Fühle ich mich unehrlich, manipulierend?

      Gerade die spät Diagnostizierten haben damit zu kämpfen. Wenn man plötzlich weiß, dass alles, was sich immer so fremd angefühlt hat, von Autismus kommt und man darüber lernt, was der eigenen Autismus ist, was ihn ausmacht, wo man steht, dann muss man sich zwangsläufig auch mit seinen eigenen autistischen Mustern auseinander setzten.

      Man merkt, dass man in vielen Situationen angestrengter ist, mehr auf sein eigenes Verhalten achtet und auf die Reaktionen anderer.
      Man merkt, dass diese Anstrengung keine soziale Angst ist, sondern etwas damit zu tun hat, dass man sich nicht intuitiv an Situationen anpassen kann, sondern immer ein mehr oder weniger starker Anteil Bewusstsein dabei ist.

      DAS ist Maskieren. Und es IST ein großes Thema.
      Drum kommt es hier auch immer wieder zur Sprache. Zu Recht.

      Mugwump wrote:

      Trotzdem ist es so, dass, wenn sich dann die Gruppe unterhält, ich mich auch einbringe, Witze mache und manchmal sogar stark die Konversation bestimme, ich mich irgendwie unwohl fühle.
      Ich habe das ständig. Ich glaube, bei mir ist das zum Einen der mal bewusste und mal unbewusste Versuch, zu erfassen: Was wird jetzt von mir erwartet? Was ist sozial konform? Worum geht es?

      Zum Anderen die ebenfalls mal bewusste und mal unbewusste Bemühung, richtig zu reagieren, dabei zu sein, dazuzugehören.
      Und die Konversation bestimme ich dann, wenn ich so unsicher bin, dass ich Sicherheit herstelle, indem ich das Thema vorgebe. Passiert aber eher selten, weil ich es meistens vorziehe, nichts zu sagen.

      Der Versuch, die Situation zu erfassen, ist m.A. kein Maskieren, die Reaktion würde ich schon dort einordnen, vor allem dann, wenn ich merke, dass ich mich unwohl fühle, denn unwohl fühlen ist m.A. ein Ausdruck dafür, dass etwas nicht intuitiv und natürlich läuft.
    • @Ani Ist ja alles schön und gut aber ich hab bloß mit dem Wort ein Problem und nicht mit der Sache an sich! :o

      Wobei ich auch bezweifel, dass das sinnvoll ist sich damit zu intensiv zu beschäftigen, dann wird es erst ein Problem. Also mir ging es zumindest so, dass ich am Anfang, als ich meine Autismus-Diagnose bekommen habe, auf einmal die ganze Zeit darüber nachgedacht habe,was mit mir anders ist und dann war alles noch seltsamer als vorher. Beispielsweise mit dem nicht in die Augen kucken. Ich mache das tatsächlich nicht,sondern schaue durch die Leute durch. Aber wenn ich das so halb unbewusst mache, ist es nicht so seltsam, wie wenn ich anfange darüber nachzudenken während ich mit Leuten rede ob ich jetzt eigentlich gerade in die Augen kucke oder nicht
    • Ani wrote:

      Isa wrote:

      bloß mit dem Wort ein Problem und nicht mit der Sache an sich!
      Definitiv. Ich finde das Wort auch unglücklich gewählt!
      Okey, freut mich, dass ich das nicht allein so sehe. Ich versuche dann, mich nicht mehr an dem Wort 'aufzuhängen', sondern das zu sehen, was dahinter steht. Früher wurde das noch nicht so verwendet, daher war ich verwirrt. :/
    • Ich kenne das Phänomen auch.
      Das Blöde dabei: Je mehr ich mich in solchen Situationen "normal" verhalte, umso mehr habe ich hinterher das Gefühl, ich hätte mich total komisch verhalten. Ungefähr so, als hätte ich einen albernen Clown in der Runde gespielt. Von anderen erhalte ich dann die Rückmeldung, mein Verhalten wäre völlig normal gewesen. Nur ich habe das Gefühl, ich habe mich daneben benommen.
      Und ich bin total erschöpft hinterher.
      I have my books
      And my poetry to protect me
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      @Isa
      Vielleicht kommt das aus dem englischsprachigen Raum (masking).
      Ich glaube eher, dass ich entspannter werde, weil ich darüber nachdenke, warum ich mich in manchen Situationen komisch fühle, obwohl ich mich wie alle anderen verhalte. Aber Situationen zerdenken kenne ich auch :d

      @Ani Danke.
      Ich glaube, für mich ist der Knackpunkt wirklich diese Erkenntnis, dass sich viele soziale Situation nicht normal und natürlich für mich anfühlen und ich mich damit von vielen anderen unterscheide. Denn natürlich denke ich erstmal, dass ich so bin wie die Personen um mich herum.
      Ich knabbere immer noch an dieser Akzeptanz meines Andersseins, ich wäre immer noch manchmal gerne normal und "pflegeleicht". Aber vielleicht bringt eine offizielle Diagnose da nochmal Erleichterung.

      @Bitteleise
      Ja, so geht es mir auch manchmal. Ich hatte jahrelang das Gefühl, dass ich im Inneren ganz anders bin, aber die Welt zusammenfallen würde, wenn ich mich nicht verstelle. Ich konnte gar nicht ich selbst sein. Da fühlt man sich wahrscheinlich irgendwann dauerhaft fehl am Platz.
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      Ich bin zum Klassenclown mutiert, um nocht mehr gemobbt zu werden. Die Leute kennen mich als Witzbold.
      Dabei bin ich eigentlich gar nicht so, ich bin sehr nachdenklich und ich hasse diese witzige Seite an mir. Wenn Leute dann verlangen, dass ich lustige Sachen sage, dann funktioniert das alles nicht mehr. Die ganze Fassade bröckelt (RW).
      Insofern denke ich schon, dass das unter maskieren zählt.

      Man ist sich selbst so fremd.
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      Schlimm fand ich früher auch, dass ich mit meiner Maske zwar Freunde fand, sich aber daraus keine tiefen Freundschaften entwickelten, weil ich das Gefühl hatte, dass sie sonst überhaupt nicht zu mir passten. Dafür konnte ich ihnen aber leichter etwas "vorspielen".
      Zu Personen, die ich wirklich sympathisch fand, konnte ich aber lange nie eine Verbindung aufbauen. Ich weiß nicht wieso, aber ich war sonst auch ziemlich schüchtern und fand mich selbst ziemlich blöd, das hat wahrscheinlich dazu beigetragen.. Das klappt jetzt sogar manchmal, dafür komme ich mit der "breiten Masse" noch schlechter zurecht.
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      Mugwump wrote:

      Ich sage die "richtigen" Dinge zur "richtigen" Zeit, ich bin entspannt, ich bin zu Scherzen aufgelegt, aber gleichzeitig fühlt es sich so an, als würde ich nur mit den anderen Leuten spielen (sie manipulieren?).
      Ich war letztes Wochenende erstaunt, dass ich so etwas auch eine gewisse Zeit lang durchhalten kann. Früher auf meiner Arbeit habe ich ja auch funktioniert, wobei ich niemals die Gesprächsführung ergriffen habe und auch soziale Anlässe (dazu gehörte schon ein Kantinenbesuch) gemieden habe. Aber im Gespräch mit den Kollegen hatte ich auch fast immer funktioniert. Meistens bin ich erst hinterher zusammengebrochen.

      Letztes Wochenende habe ich mich mit einer unbekannten Person getroffen. Vor dem Treffen hatte ich ziemlich Angst. Ab dem Moment, wo ich die Person sah, bin ich auch in einen anderen Modus geswitcht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch kann, weil das schon lange nicht mehr erforderlich war. Aber ich war dann auch fähig, mich zwei Stunden relativ 'normal' mit der Person zu unterhalten. Hinterher bekam ich sogar die Rückmeldung, dass ich ganz und gar nicht nervös wirkte und mein Gesprächsverhalten wurde positiv bestärkt.

      Ich hatte aber wegen dem Gespräch auch die meiste Zeit das Gefühl, dass ich irgendetwas vorspiele. An einer Stelle habe ich sogar ziemlich starke Angst deswegen bekommen und habe gemerkt, dass es in Richtung Dissoziation ging. Irgendwie gelang es mir dann aber, wieder in diese Art Spiel einzusteigen. :roll: :|
      Es war so, dass mich in dem Moment die Aussagen der Person überhaupt nicht interessierten und ich eine starke Abneigung gegenüber der Person entwickelte. So etwas kann man aber kaum bei einem ersten Treffen sagen. Deshalb bekam ich kurz Angst, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen soll und es sich falsch anfühlte, der Person Interesse vorzuheucheln. Irgendwie habe ich dann aber trotzdem weiter zugehört und dann ging dieses komische Gefühl auch wieder weg. Ein bisschen komme ich mir so vor, als hätte ich das ganze Treffen nur gespielt.

      Ich weiß nicht, wie ich sonst hätte besser reagieren können. Da ich weiß, dass sich im Kontakt zu passenden Menschen nichts gespielt anfühlt, nehme ich das mal so hin. Ich finde den Grat sehr schmal, d. h. wie weit darf man sich selbst sein und wo wird es scon sozial unerwünscht, wenn man sich selbst ist? Ich war während dem Gespräch schon sehr ich selbst, aber ich habe dann eben nicht gesagt, dass die Person micih langweilt. Vermutlich ist das unter NT etwas ganz normales, dass man sowas nicht anspricht, aber mir kam es direkt so vor, als würde ich die andere Person hintergehen damit. Vermutlich war es aber einfach eine Art soziale Lüge. Wenn allerdings ein ganzes Treffen aus diesem Gefühl besteht, weiß ich auch nicht, ob das gut ist.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

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      @FruchtigBunt

      Ich finde es auch wirklich schwierig zu entscheiden, wann ich eine Höflichkeitssituation verlasse und wann ich sie (der Person zu liebe) ertrage. Muss aber ehrlich sagen, dass ich da gerade sehr konsequent bin. Also bei einem Date (wie bei dir, oder?) würde ich dann mich auf jeden Fall nicht nochmal verabreden oder sogar mich früh verabschieden.

      Ich weiß nicht, wie sich Dissoziation bei dir anfühlt, aber ich kenne das auch sehr stark. Irgendwie dreht dann mein analytisches Gehirn voll auf und ich "seziere" Verhalten und Vorstellungen der anderen Person, hab dann schnell das Gefühl sie durchschaut zu haben und finde sie dann schrecklich langweilig. :m(:

      Bei Freunden ertrage ich uninteressante Geschichten aber schon. So klar ist die Grenze da bei mir auch nicht.
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      Mugwump wrote:

      würde ich dann mich auf jeden Fall nicht nochmal verabreden oder sogar mich früh verabschieden.
      Verabreden will ich mich mit der Person auch nicht mehr, das habe ich ihr hinterher auch höflich geschrieben. Ich wusste aber überhaupt nicht, ob es 'erlaubt' ist, sich dann früher zu verabschieden. Am liebsten hätte ich ja auf dem Absatz kehrt gemacht, als ich die Person gesehen habe (konnte ziemlich gut einschätzen, dass es nicht passt), aber ich glaube, das wäre sehr unhöflich gewesen. Ich bin mir aber nicht sicher. Denn so habe ich der Person ja vielleicht Hoffnung gemacht, was nicht sehr nett ist.


      Mugwump wrote:

      Irgendwie dreht dann mein analytisches Gehirn voll auf und ich "seziere" Verhalten und Vorstellungen der anderen Person, hab dann schnell das Gefühl sie durchschaut zu haben und finde sie dann schrecklich langweilig.
      Die Person war relativ einfach zu lesen und ich fand sie dann auch schrecklich langweilig und das Verhalten hat mich auch abgeneigt (sie jammerte herum, dass sie krank sei und hat irgendwie häufiger über sich gejammert und die Energie war so träge. Das meine ich aber nicht mit dem dissoziieren. Als ich erkannt habe, wie schrecklich ich die Person finde und mir dann bewusst wurde, dass ich gerade so tue, als würde ich zuhören, obwohl ich die Person nicht mag, hab ich diese Angst bekommen, dass ich nun nicht mehr aus der Situation raus komme. Das meine ich mit dem dissoziieren. Ich merkte, wie mein Gehirn anfing, irgendwie wegzudriften und ich leichte Panik bekam. Ich glaube, es war, weil ich eigentlich aus der Situation weg wollte, aber nicht wusste, wie ich das anstellen soll bzw. ob man das machen kann oder ob es okay ist, so zu tun, als würde es einen interessieren, was die Person sagt. :| Das war nicht schön. Normalerweise mochte ich die Menschen, die ich traf, immer auf Anhieb. Dies war dieses Mal nicht so, was aber kein Wunder ist, wenn man Fotos online stellt, die einen nicht wirklich abbilden.
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      Mugwump wrote:

      Irgendwie dreht dann mein analytisches Gehirn voll auf und ich "seziere" Verhalten und Vorstellungen der anderen Person, hab dann schnell das Gefühl sie durchschaut zu haben und finde sie dann schrecklich langweilig. :m(:
      Jawohl Kenne ich genau so. Lieder viel zu oft. Für mich ist es unerträglich diese NT Gelaber über nicht zusammenhängendes emotionell verfremdetes Rotz aushalten zu "müssen". Es ist belanglos und oberflächlich und hat nichts zu tun mit Themen die mich wirklich interessieren. was dahinter steckt. Ich will immer noch ein ebene Tiefer eintauchen und noch ein ebene tiefer und noch einen und und und. Spätestens nach der zweite eben stehe ich dann allein und empfinde nur Verachtung und mitleid das nur wenige Leute in der Lage sind Ihre "amygdala highjacking" (emotionelle Geiselnahme) abzulegen und sich auf ein wirklich etwas bedeutsames Reise zu wagen. Aber das wäre nicht Sozial Konform... nur peinlich wie schwach ausgestattet die meisten sind.

      Aber...

      Auf der andere Seite berichten viele NT's darüber wie sie ihre eigene Maske gerne ablegen wollen. Sind es leid ständig diese "Spiel" mitspielen zu müssen etc...

      Also sind wir alle eigentlich im gleichen Film mit ähnlichen Absichten. Nur Aspies können dies bewusst steuern. NT's eher nicht.
      I can tolerate anything but intolerance.