Gegenstände und Menschen nicht wahrnehmen, wenn sie sich am "falschen" Platz befinden?

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    • Gegenstände und Menschen nicht wahrnehmen, wenn sie sich am "falschen" Platz befinden?

      Nun hab ich doch mal wieder ein Thema, das mich beschäftigt und wo ich gern wissen möchte, ob andere hier das so von sich kennen und es dem Autismus zuschreiben würden.

      Ich nehme oft Dinge nicht wahr, wenn sie am "falschen" Platz stehen. Beispiel: ich will einen Gegenstand nehmen, der sich immer an derselben Stelle befindet und diesmal ist der Gegenstand aber nicht da. Ich gucke dann in der näheren Umgebung und finde ihn nicht. Dann kommt jemand und zeigt ihn mir und er befindet sich beispielsweise 20 Zentimeter neben der üblichen Stelle! Mein Gehirn scheint ihn ausgeblendet zu haben, weil seiner Kenntnis nach der Gegendstand eben hierhin und nicht dorthin gehört!

      Das Gleiche kann mir sogar mit Menschen passieren, dass ich jemanden zwar visuell erfasse, aber nicht bewusst als die Person, die sie ist, wahrnehme, weil ich mit der Anwesenheit dieser Person an der betreffenden Stelle nicht rechne.

      Ich würde es so zusammen fassen, dass in meinem Gehirn alles seinen festen Platz hat und wenn etwas davon abweicht, dann kriegt mein Gehirn das nicht so schnell verarbeitet - es ist also sehr unflexibel.

      Auf der anderen Seite gibt es dann Veränderungen, die mich regelrecht anspringen, die ich nicht ausblenden kann, und dann überkommt mich meist ein Gefühl von Panik.

      Das Wort "wahrnehmen", fällt mir soeben auf, ist übrigens sehr passend in diesem Kontext - wenn ich etwas nicht wahrnehme - dann nehme ich es als "nicht wahr" an - ich erkenne nicht an, dass es wahr ist.

      The post was edited 3 times, last by Lefty ().

    • Lefty wrote:

      Ich nehme oft Dinge nicht wahr, wenn sie am "falschen" Platz stehen. Beispiel: ich will einen Gegenstand nehmen, der sich immer an derselben Stelle befindet und diesmal ist der Gegenstand aber nicht da. Ich gucke dann in der näheren Umgebung und finde ihn nicht. Dann kommt jemand und zeigt ihn mir und er befindet sich beispielsweise 20 Zentimeter neben der üblichen Stelle!
      Das ist ein running gag zwischen mir und meiner Frau: inzwischen rufe ich gleich nach ihr, wenn ich mal wieder etwas nicht finde, was eigentlich da sein müsste. Sie findet es dann zuverlässig.
    • Lefty wrote:

      Ich nehme oft Dinge nicht wahr, wenn sie am "falschen" Platz stehen. Beispiel: ich will einen Gegenstand nehmen, der sich immer an derselben Stelle befindet und diesmal ist der Gegenstand aber nicht da. Ich gucke dann in der näheren Umgebung und finde ihn nicht. Dann kommt jemand und zeigt ihn mir und er befindet sich beispielsweise 20 Zentimeter neben der üblichen Stelle! Mein Gehirn scheint ihn ausgeblendet zu haben, weil seiner Kenntnis nach der Gegendstand eben hierhin und nicht dorthin gehört!
      Ja, sowas passiert mir auch oft. Ich suche mich dumm und dämlich, obwohl der Gegenstand sich fast genau vor meiner Nase befindet.

      Lefty wrote:

      Das Gleiche kann mir sogar mit Menschen passieren, dass ich jemanden zwar visuell erfasse, aber nicht bewusst als die Person, die sie ist, wahrnehme, weil ich mit der Anwesenheit dieser Person an der betreffenden Stelle nicht rechne.
      Das sowieso, da ich mir Gesichter nicht merken kann. Und teils auch, da ich bei manchen Menschen nicht damit rechne, dass sie so beweglich sind, sondern sie eher wie NSCs in Videospielen wahrnehme, die immer am gleichen Ort anzutreffen sind.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lefty wrote:

      Ich nehme oft Dinge nicht wahr, wenn sie am "falschen" Platz stehen. Beispiel: ich will einen Gegenstand nehmen, der sich immer an derselben Stelle befindet und diesmal ist der Gegenstand aber nicht da. Ich gucke dann in der näheren Umgebung und finde ihn nicht. Dann kommt jemand und zeigt ihn mir und er befindet sich beispielsweise 20 Zentimeter neben der üblichen Stelle! Mein Gehirn scheint ihn ausgeblendet zu haben, weil seiner Kenntnis nach der Gegendstand eben hierhin und nicht dorthin gehört!
      Same here! :m(:

      Lefty wrote:

      Das Gleiche kann mir sogar mit Menschen passieren, dass ich jemanden zwar visuell erfasse, aber nicht bewusst als die Person, die sie ist, wahrnehme, weil ich mit der Anwesenheit dieser Person an der betreffenden Stelle nicht rechne.
      Es klappt nur bei Menschen, die ich sehr gut kenne und oft sehe, dann erkenne ich sie überall wieder.
      Immer wenn mir jemand sagt ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin sehr erleichtert...... :d
    • Schneckentanz wrote:

      Lefty wrote:

      Ich nehme oft Dinge nicht wahr, wenn sie am "falschen" Platz stehen. Beispiel: ich will einen Gegenstand nehmen, der sich immer an derselben Stelle befindet und diesmal ist der Gegenstand aber nicht da. Ich gucke dann in der näheren Umgebung und finde ihn nicht. Dann kommt jemand und zeigt ihn mir und er befindet sich beispielsweise 20 Zentimeter neben der üblichen Stelle! Mein Gehirn scheint ihn ausgeblendet zu haben, weil seiner Kenntnis nach der Gegendstand eben hierhin und nicht dorthin gehört!
      Same here! :m(:

      Lefty wrote:

      Das Gleiche kann mir sogar mit Menschen passieren, dass ich jemanden zwar visuell erfasse, aber nicht bewusst als die Person, die sie ist, wahrnehme, weil ich mit der Anwesenheit dieser Person an der betreffenden Stelle nicht rechne.
      Es klappt nur bei Menschen, die ich sehr gut kenne und oft sehe, dann erkenne ich sie überall wieder.
      So geht es mir auch.
    • Ich übersehe Dinge besonders oft auch dann, wenn ich nicht danach suche. Selbst Dinge, die so auffällig sind, dass man sie eigentlich gar nicht übersehen kann. Selektive Wahrnehmung.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Danke für eure Rückmeldungen.

      Als es in der Therapie um mein schlechtes Orientierungsvermögen ging, riet mir der Therapeut, mein Blickfeld ein wenig auszuweiten, also mich unterwegs mehr umzuschauen, Dinge bewusst wahrzunehmen, die ich sonst ausblende.

      Ich blende so viel wie möglich aus, weil mich zu viele Eindrücke überfordern und Neues, Unbekanntes ängstigt mich auch. Ich fokussiere mich also auf alles, was wichtig ist - z.B., was ich sehen muss, um von A nach B zu kommen, und alles andere blende ich, so weit es geht, aus.

      Dasselbe mache ich wohl beim Denken und bei Unterhaltungen. Es soll so wenig Neues oder Irritierendes wie möglich "reinkommen", weil mich das schnell verunsichert. Das ist dasselbe Thema, denke ich, nur auf einer anderen Ebene.

      Das, worüber ich im Eingangsbeitrag schrieb, ist zwar kein gravierendes Problem, wenn ich mir aber den Zusammenhang betrachte, dann ist es ein Symptom von etwas, was ich schon gern ändern möchte. Etwas flexibler in der Wahrnehmung und im Denken werden, das ist etwas, was ich für erstrebenswert halte, weil es sicher vieles einfacher machen würde.

      Die Übung für mich besteht also darin, immer mal wieder die visuelle Wahrnehmung bewusst auszuweiten. Dafür werde ich erstmal entspannte Situationen wählen, wo ich keine Angst haben muss, dass mich das Wahrgenommene (das Unbekannte) überfordert. Vielleicht lässt sich das soweit trainieren, dass ich auch in stressigen Situationen die Wahrnehmung ausdehnen kann, sodass ich dann nicht gleich in panikartige Zustände gerate, wie es bisher leider oft passiert, sondern stattdessen besonnen bleiben, Dinge wahrnehmen kann, die in der Situation hilfreich sein könnten oder sodass mir durch klares Denken Lösungen einfallen.
    • Eben ist es wieder passiert. Ich habe ein Gemüse aus dem Kühlschrank nehmen wollen, von dem ich sicher war, dass es da ist. Es sollte ganz unten im Gemüsefach liegen. Dieses ist absolut überschaubar "besetzt". Es sind drei, vier Lebensmittel dort untergebracht, alles kompakte Dinge, die für sich wenig Raum einnehmen, also kein Durcheinander, zwischen den einzelnen Dingen ist jeweils Platz. Ich guckte in das Fach: das Gesuchte war nicht da. Ich war irritiert und suchte den restlichen Kühlschrank ab. Ohne Erfolg. Ich hab mich an den Tag erinnert, als ich die andere Hälfte des Gemüses verarbeitet hatte und war mir also sicher, dass das halbe Gemüse noch da sein MUSS. Dann hab ich sogar im Müllbeutel nachgesehen, ob ich es evtl. weggeworfen habe - Fehlanzeige. Wieder den Kühlschrank abgesucht, zuerst Blick ins Gemüsefach, dann den restlichen Kühlschrank.

      Ich wollte mich dann ans Kochen machen, ohne dieses Gemüse, aber es hat mir keine Ruhe gelassen. Es MUSS doch da sein! Ich hab den Kühlschrank zum dritten Mal geöffnet, ins Gemüsefach geschaut und da lag es! Absolut präsent und eigentlich nicht zu übersehen!

      Was passiert denn da im Gehirn, dass es einen Gegenstand einfach ausblendet, und das mehrfach hintereinander, und plötzlich sieht man ihn, als wäre er hingezaubert worden. Ich finde das beängstigend :(
    • Hallo Lefty,

      Dein Beitrag spricht mir aus der Seele.
      Ich finde besonders spannend, dass Du die gleichen Begriffe verwendest wie ich:
      (1) erfassen
      (2) wahrnehmen
      (3) verstehen

      Nachdem ich mein Denken iterativ soweit wie es mir möglich war heruntergebrochen habe, ist mir aufgefallen, dass ich immer nach der Regel: "(1) -> (2) -> (3)" denke.

      Dein Phänomen ist mir vertraut. Allerdings nicht so stark ausgeprägt wie bei Dir. Ich habe entdeckt, dass wenn ich mehr Nahrungsmittel esse, dass Deine beschriebenen Phänome weniger werden oder sie fallen einem selber nicht mehr so sehr auf.

      Probier mal mittags richtig viel zu essen.
      Das müsste diese Phänomene weniger werden lassen.

      LG,
      Ebi
    • Hallo Lefty,

      ein kleiner Nachtrag zu dieser Zitation:

      Lefty wrote:

      Was passiert denn da im Gehirn, dass es einen Gegenstand einfach ausblendet, und das mehrfach hintereinander, und plötzlich sieht man ihn, als wäre er hingezaubert worden. Ich finde das beängstigend
      Ich kenne diesen Effekt und die brutale Angst die damit einhergeht und das "Denki-Denki" darüberhinaus, ob es noch "andere Dinge gibt" die Du vielleicht grundsätzlich überhaupt gar nicht siehst; zum Beipiel ein Riesenrad das vor der Wohnung steht.

      Mir ist aufgefallen, dass manche Antidepressiva dies verstärken: Mirtazapin und Amitriptylin.

      Bitte beachte dass ich jetzt zwei Dinge gleichzeitig differenziert betrachten will:
      (A) "Manchmal ist das Objekt einfach nicht zu bemerken, weil es bisserl daneben liegt"
      (B) Das Objekt ist defintiiv nicht sichtbar, obwohl man direkt draufschaut

      Das sind zwei unterschiedliche Phänomene! Sei Dir bitte darüber im Klaren.

      A) In (A) ist tendenziell die Abweichng der Routine ein Problem, welches mit mehr Essen zu beeinflußen ist.
      B) Und (B) ist eine reduzierte Wahrnehmungsfähigkeit das eigentliche Problem. (B) hängt meiner Beobachtung nach mit Medikamenten zusammen (s.o.) und/oder einem veränderten Schlafrhythmus! Beide genannte Medikamente verändern den Schlaf. Auch reduzierter Schlaf durch zuviel Arbeit führt zum "Nicht-sehen-können".
      Versuch Dir irgendwie mehr Zeitfelder für den Einschlafbereich und den Aufwachbereich zu geben. Sobald Du "smooth" aufwachst, also so ganz erholt und völlig entspannt, dass Du praktisch vor Glück ein fröhliches Seufzen freisetzt, sollte (B) gar nicht mehr auftreten. Aber (A) bleibt.

      Ich hoffe das hilft Dir weiter,
      LG,

      Ebi

      - - - - -
      Annex:
      Mir ist auch aufgefallen, dass ich unter manchen Tranquillzer den Effekt von (A) und (B) gar nicht mehr erlebt habe. Bromazepam hebt die Phänomene von (A) und (B) komplett auf; was mich zur der Annahme kommen lässt, dass dies vielleicht mit einer Angstkomponente zusammenhängt. Allerdings ist man unter Tranquilizer nicht so gut "arbeitsfähig", was super ärgerlich ist.

      The post was edited 6 times, last by ebi89: - Fehlerkorrektur - Annex-Nachtrag ().

    • ebi89 wrote:

      Ich kenne diesen Effekt und die brutale Angst die damit einhergeht und das "Denki-Denki" darüberhinaus, ob es noch "andere Dinge gibt" die Du vielleicht grundsätzlich überhaupt gar nicht siehst; zum Beipiel ein Riesenrad das vor der Wohnung steht.
      :lol:
      Danke, nichts hilft besser gegen Angstgrübeln als Humor durch Übertreibung, ich musste lachen beim Lesen :thumbup:

      Auch für deine Gedanken Danke (Gedanken-Danke, na ja...) - an Medikamenten nehme ich nur Medikinet adult (wegen ADS). Ich hab aber letzte Nacht sehr schlecht geschlafen, mit Alpträumen, wo ich mal wieder dachte, wo holt mein Gehirn solche Dinge her??? Also ich hatte abends zuviel gelesen, dann noch TV geguckt und war sehr unruhig schlafen gegangen. Mein Gehirn hat nachts also einfach weitergemacht, weil ich ihm keine Zeit gegeben habe, zur Ruhe zu kommen. (Der Hinweis auf Einschlaf- und Aufwach-Zeitfelder ist gut.) Heute dann sehr müde und innerlich gestresst, gegessen hatte ich tagsüber auch nicht viel.

      Ich schreib das heutige Erlebnis dann wohl dem Stress und der Müdigkeit zu, das kommt mir sehr wahrscheinlich vor, dass es damit zusammen hängt. Vielleicht rechnet man, in so gestresstem Zustand, unterbewusst damit, dass irgendetwas schief gehen muss und daher das nicht sehen von Benötigtem.
    • Bei Männern ist es hirnorganisch bedingt, dass sie Dinge im Nahbereich nicht finden.
      Unsere Vorfahren waren auf der Jagd darauf angewiesen, das entfernte Wild wahrzunehmen.
      Auf die heutige Zeit übertragen:
      Den 911er am Horizont mühelos identifizieren, den Käse im Kühlschrank aber nicht finden.

      The post was edited 1 time, last by zaph ().

    • Hallo Lefty,

      es freut mich sehr, dass ich Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte!
      Die Albtraum-Symptomatik die Du beschreibst ist bei mir identisch. Ich hatte auch solche Fragen wie Du:

      Lefty wrote:

      wo holt mein Gehirn solche Dinge her???

      Ich habe jahrelange (Alb-)Traumanalyse gemacht und bin sogar so schnell im Traumdeuten geworden, dass ich binnen 10 Minuten eine vollständige Auslegung machen kann, auch bei anderen Menschen. Dazu muss ich aber Sichtkontakt haben.

      Deine Albträume lassen sich deckeln mit 2mg Doxazosin nachts vorm Einschlafen. Sie gingen bei mir sogar ganz weg bzw. sie wurden so erträglich, dass ich wieder zur Besinnung kam. Das Medikament hat mir mein Leben gerettet. Es ist aber ein Off-Label Use, weil es keine offiziell zugelassen Anti-Albtraummedikamente gibt. Du musst Dir das auf ein blaues Rezept ausstellen lassen. Wie sie aber mit Ritalin wirken habe ich keine Ahnung.

      Tendenziell würde ich sagen: probiere doch 1mg Doxazosin aus. Wenn es wirkt, wirkt es sofort in der ersten Nacht und nicht erst in Wochen.

      VG,
      Ebi

      - - - - -
      Annex:
      Ich halte es nach wie vor für denkbar und wahrscheinlich, dass Du Dinge direkt in Deinem Sichtfeld nicht sehen kannst wegen Deiner Medikation!
    • Lefty wrote:

      Was passiert denn da im Gehirn, dass es einen Gegenstand einfach ausblendet, und das mehrfach hintereinander, und plötzlich sieht man ihn, als wäre er hingezaubert worden. Ich finde das beängstigend
      Das passiert mir immer wieder mal, schon mein ganzes Leben. Ich habe mir deshalb aber nie Sorgen gemacht und auch nie weiter drüber nachgedacht. Jetzt, wo du das schreibst, finde ich es aber eine spannende Sache. Könnte es sein, dass das Bild in unserem Bewusstsein nicht haargenau gleich mit dem gesuchten Gegenstand ist? Sprich: Der Kohlrabi in meinem Kopf sieht irgendwie anders aus als der im Kühlschrank, und dann seh ich ihn nicht?

      Mit Menschen ist das etwas anderes. In einer großen Menge erkenne ich nur dann jemanden, wenn ich auch nach ihm suche. Einen Bekannten zum Beispiel im Gewusele einer Bahnhofshalle zu entdecken, wenn ich nicht mich ihm rechne, passiert mir kaum. Meist entdeckt der andere mich. Und es könnte ja immer noch sein bzw. es ist auch oft so, dass ich gar niemanden sehen oder erkennen will. Das ist der Unterschied zum Kohlrabi, den ich dringend suche.
      "Ein Buch muss Wunden aufreißen, ja sogar welche hervorrufen. Ein Buch muss eine Gefahr sein." (E. M. Cioran)
      In: ders., Ébauches de vertige. Gallimard 2006 (=folio 4100) (trad.: FM)
    • Hallo @FrankMatz,

      das klingt echt spannend! Ich bin neugierig:
      Du hast das direkte Verschwinden von Objekten direkt in Deinem Sichtfeld lebenslang? Ohne Medikamenteinfluß? Ohne Übermüdung? Jeden Tag immer wieder mal?

      Habe ich Dich richtig verstanden?

      VG,
      Ebi