Gruppensituationen

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    • Gruppensituationen

      Hey Leute,

      ich habe mich gefragt wie es euch so in Gruppensituationen geht.
      Zur Zeit merke ich immer mehr wie es mir zu schaffen macht. Bin aktuell in einem Kurs und jetzt habe ich immer mehr Module, ich kann jetzt seltener an meinem Schreibtisch sitzen und Musik hören und mich mit meinem Kram beschäftigen. Ich merke wie es an meiner Kraft zehrt. Ich fühle wie mein Kopf teilweise abschaltet, mir teilweise leicht schwummrig wird, oder ich sehr müde werde. Ich bin da immer recht gereizt und kann dem Vortragenden gar nicht wirklich folgen, bzw. nervt mich das ganze Gerede.

      Wie geht es euch so in solchen Situationen?

      Liebe Grüße :)
    • In Gruppensituationen fühle ich mich immer unwohl. Ich bin da immer abseits und wäre lieber für mich alleine. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich mit Smalltalk sehr schwer tue, außer es geht um mein SI-Thema. Da fällt es mir dann leichter
      etwas zu sagen.
    • Im Privaten fühle ich mich in Gruppen zu eigentlich 100% unwohl - eine Ausnahme bilden Autismus-Stammtische, wobei es dort auch auf die Teilnehmer ankommt. Aber bei nicht-autistischen Gruppen fühle ich mich immer außen vor.
    • Ist bei mir auch so. Bei der Arbeit lassen mich die Beiträge in größeren Gruppen immer gedanklich völlig leer zurück, abgesehen von den vielen verschiedenen Stimmen. Ich schalte dann nach einiger Zeit häufig ab, kann mit unstrukturierten Redebeiträgen sowieso nichts anfangen, und brauch danach wieder Stunden, bis ich wirklich wieder klar und konzentriert denken kann.

      Privat mag ich Gruppen auch nicht gerne, da ich mich oft als nicht zugehörig fühle, da mich die SmallTalk-Gespräche nicht interessieren bzw. ich das als überflüssiges "Blabla" ansehe. Interessiert mich das Thema, bin ich dagegen aktiv dabei.
    • Ich habe im letzten Jahr bei mehreren beruflichen Fortbildungen gemerkt, dass mich Gruppensituationen total überfordern und ich von den Fortbildungen in der Regel nix mitnehmen kann, wenn es nicht auch Einzelarbeitsphasen gibt. Da aber häufig so ein Fortbildungstag von 7-8 Stunden fast ausschließlich aus Gruppenarbeit und Gruppendiskussion besteht, ist es für mich sehr schwer. Zumal ich dann ja auch fremde Menschen um mich herum habe (ok, das Problem hab ich aber auch im mir bekannten Arbeitsteam mit meinen Kollegen). Auch Kleingruppen finde ich oft sehr schwierig, weil ich zu oft eine Vorstellung von der Herangehensweise habe und es genauso auch machen möchte/muss. Und das dann in einer Gruppe durchzusetzen ist für mich schwierig und kräftezerrend. Oder wenn einzelne Teilnehmer der Gruppe die Aufgabenstellung nicht verstehen oder anders interpretieren, schaffe ich es nicht die eigentliche Arbeit für mich zu erledigen. Ich bin also definitiv kein Teamplayer und versuche so gut es geht, solche Situationen zu meiden - was natürlich schwierig ist, wenn man immer wieder zu Fortbildungen und Seminaren muss, weils eben zum Job und der Weiterqualifizierung gehört. Und mit jeder Fortbildung sinkt die Kraft, auf weitere zu gehen und das durchzustehen. Und sämtliche Nebengespräche, die ja logischerweise bei Gruppen entstehen, überfordern mich noch dazu, genauso wie die meist unbekannten Räumlichkeiten.
      Ansonsten versuche ich auch so gut es geht größere Menschenmengen und Gruppen zu meiden, privat und beruflich.

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