IQ-Test zusätzlich zur Diagnostik

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    • Danke an euch alle. Die Info, dass der Mensatest keine Aufschlüsselung enthält, ist für mich erst einmal ein großes Gegenargument. Ich denke nicht, dass ich eine "astreine" Hochbegabung habe und mit einem Durchschnittswert als Ergebnis könnte ich glaube nicht so viel anfangen.

      Im Gegensatz zu dir @wintereule schwanke ich sehr stark, was meine HB-Vermutung angeht, deswegen bin ich mir unsicher, ob es mich beruhigen würde. Danke, dass du deine Gedanken geteilt hast.

      Andererseits habe ich nun wieder eine Therapeutin und könnte das Ergebnis oder zumindest das Vorhaben dann auch mit ihr besprechen.

      The post was edited 1 time, last by Mugwump ().

    • Ally wrote:

      Beim Culture Fair Test war das Ergebnis deutlich höher (+17) als beim Matrizen Teil des HAWIE. Da stellt sich halt auch wieder die Frage, welcher Test wie zuverlässig ist.
      Dabei muss man zwei Dinge beachten: Erstens können solche Unterschiede u.U. durch Deine Tagesform erklärt werden, und zweitens messen die Tests das, was ihre Autoren als Intelligenz definieren (was sich im Detail durchaus unterscheiden kann) mit Instrumenten, die sich unterscheiden, die also auch bei unterschiedlichen Probanden unterschiedlich gut funktionieren.

      Heutzutage kriegt man bei dem Ergebnis des Tests meist auch eine Standardabweichung mitgeteilt. Korrekterweise müsste das "68,2%-Vertrauensbereich" heißen und ist eine statistische Maßzahl dafür, mit welcher Wahrscheinlichkeit der tatsächliche IQ wie weit vom gemessenen IQ entfernt sein kann (da sind dann Faktoren wie Tagesform drin enthalten). Wenn dann rauskommt einmal IQ 100, Standardabweichung 10, und einmal IQ 115, Standardabweichung auch 10, dann heißt das, dass die beiden Testergebnisse sich rein statistisch nicht widersprechen, obwohl es auf den ersten Blick so aussieht.
    • L84 wrote:

      Bei mir wurde im Rahmen der Diagnostik kein IQ-Test gemacht. Wenn einer gemacht worden wäre, hätte ich den genauen Wert nicht wissen wollen - ich sehe darin nichts nützliches, stattdessen nur Gefahren. Wenn er niedrig ist, kann man sich leicht minderwertig fühlen, wenn er hoch ist, kann man nicht nur leicht überheblich werden, sondern sich auch auf seiner vermeintlichen Intelligenz ausruhen und dadurch Ansporn verlieren, sich weiterzuentwickeln. Im besten Falle würde ich mich wohl bloß durchschnittlich fühlen, muss ich auch nicht haben :)
      ;) ;) ;) ...
      bla bla Man bekommt nichts geschenkt
    • ...Diese Personen wären aber dann nach dem "alten" System nicht "korrekt" diagnostiziert, glaube ich.
      Soweit ich mich erinnern kann,hat shnoing recht, die Diagnose F84.5 bedingt "normale" bis hohe Intelligenz.
      Ich vermute, dass die Diagnostiker den Personen die AS Diagnose gaben, weil die Sprache regulär entwickelt war/ist?

      Meine eigenen Überlegungen zeigen mir, dass die neue Sicht auf den Autismus als Spektrum und die Gewichtung nach "Schweregraden" vielleicht wirklich sinnvoller ist, als die Vergabe nach IQ.
    • crocodylia wrote:

      Soweit ich mich erinnern kann,hat shnoing recht, die Diagnose F84.5 bedingt "normale" bis hohe Intelligenz.
      Scheint so zu stimmen: "Die Störung unterscheidet sich vom Autismus in erster Linie durch fehlende allgemeine Entwicklungsverzögerung bzw. den fehlenden Entwicklungsrückstand der Sprache und der kognitiven Entwicklung." Quelle: icd-code.de/icd/code/F84.5.html Komisch, ich kenne trotzdem zwei mit F70 und F84.5 Diagnose einer anerkannten Klinik.
      Surprised by the joy of life.
    • Ich hab vor zig Jahren Mal einen Test bei Mensa gehabt und fand das nicht so prall.
      Zum einen haben sich die Mensarianer deutlich als was Besseres dargestellt, zum anderen war mir das Setting sehr unangenehm (viele Leute, keine Erklärung). Ich war völlig überrascht, dass es eine Merkübung gab und es gab einen Teil mit so zerbrochenen Scherben, den ich gar nicht verstanden habe. Trotzdem waren es etwas über 120 und mich würde schon interessieren, wie hoch mein IQ unter für Autisten angenehmen Bedingungen gemessen würde.
      KIRK: Have I ever mentioned you play a very irritating game of chess, Mister Spock?
      SPOCK: Irritating? Ah, yes. One of your Earth emotions.

      SPOCK: I am not capable of that emotion.
    • Mugwump wrote:

      ... dass der Mensatest keine Aufschlüsselung enthält...
      ... ist nicht ganz richtig. Es gibt auf Nachfrage (und einen mir nicht bekannten Aufpreis) detailliertere Ergebnisse. Zumindest war das vor ein paar Jahren noch so. Ich hab meine Details selbst erst lang nach dem Test mal erfragt.
    • Matou wrote:

      ... ist nicht ganz richtig. Es gibt auf Nachfrage (und einen mir nicht bekannten Aufpreis) detailliertere Ergebnisse. Zumindest war das vor ein paar Jahren noch so. Ich hab meine Details selbst erst lang nach dem Test mal erfragt.
      war vor einem Jahr auch noch so und waren nochmal zusätzliche 60 Euro. Hab ich aber auch noch nicht gemacht.