Doku "Liebe inklusive"

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    • Ja, okay.

      Für mich ist gerade, wenn man mit den freudigen oder verhaltenen Reaktion der "inklusiven Liebe" vergleicht, doch ein Kontrast da,
      der mich verunsichern würde.
      Aber das ist natürlich sehr persönlich empfunden.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      Ja, okay.

      Für mich ist gerade, wenn man mit den freudigen oder verhaltenen Reaktion der "inklusiven Liebe" vergleicht, doch ein Kontrast da,
      der mich verunsichern würde.
      Aber das ist natürlich sehr persönlich empfunden.
      Gerade an der ersten und letzten Folge habe ich mich sehr erfreut. Habe diese in recht emotionaler Stimmung kurz vor und an Weihnachten geschaut und die Authentizität der Reaktionen hat mich sehr berührt. Weil ich selber selten offen meine Emotionen zeigen kann - bzw. mir auch schon gespiegelt wurde, dass man sie mir nicht ansieht. Insofern möchte ich einfach niemanden bewerten oder gar verurteilen, der mir da vielleicht ähnlich ist.

      Man weiss halt nie mit absoluter Gewissheit was in anderen Menschen vorgeht. Okay, Telepathen vielleicht. Perspektivenübernahme hin oder her. :)
      ~ Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin ~
      Quintus Horatius Flaccus
    • Das stimmt.

      Ich lasse mich evtl leichter als andere verunsichern inzwischen, wenn etwas nach Ablehnung aussieht.
      Hm.
      Ja, stimmt. :oops:
      Da kommt gerade Traurigkeit.
      Okay. Ist halt so. Tapfer guck.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      Das stimmt.

      Ich lasse mich evtl leichter als andere verunsichern inzwischen, wenn etwas nach Ablehnung aussieht.
      Hm.
      Ja, stimmt. :oops:
      Da kommt gerade Traurigkeit.
      Okay. Ist halt so. Tapfer guck.
      Ooooh. Ich habe nicht gesagt, dass das Verhalten anderer mich nicht verunsichert (eigentlich komplett egal in welchem Kontext). Mich verunsichert so gut wie alles. Das ist die subjektive Wahrnehmung von Situationen, die ich aber nie kommuniziere (ausser in Overload-Situationen). Normalerweise reflektiere und analysiere ich erst objektiv und das Ergebnis wird dann irgendwie kommuniziert. Weil ich auch immer den Satz in meiner Signatur im Kopf habe und denke damit den meisten Situationen am besten und fair gerecht werden zu können.

      (Auch wenn ich mir oft wünsche etwas emotionaler sein zu können.)
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      Quintus Horatius Flaccus
    • frankjetzt wrote:

      Weil ich auch immer den Satz in meiner Signatur im Kopf habe und denke damit den meisten Situationen am besten und fair gerecht werden zu können.
      Diese ist auch sehr weise.
      Leider bin ich etwas impulsiver als du...ist auch nicht immer gut.
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      (Sylvia Boorstein)
    • Sie sagte sofort:

      Die Blondine sagt quasi nein und ist ablehnend in Mimik, Körperhaltung und Verhalten, trotz der Telefonnummer und minimalem Interesse.
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      (Sylvia Boorstein)
    • Sie hat einen Mann mit Asperger. Und kennt daher auch die Tücken...schlimm ist ja dabei nur, dass man angelogen und ausgenutzt werden kann...jetzt unabhängig von der Datingszene.
      Ansonsten ist Gutes unterstellen ja schon ein feiner Wesenszug. :) Den auch mein Papa inne hat.
      Es geht ihm besser als Skeptikern, aber er wurde halt auch schon betrogen.

      Vieles hat seine guten und anderen Seiten.

      Und es muss auch Menschen geben, die an das Gute glauben. ♥
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Ach, ich würde mich grundsätzlich auch eher als Skeptiker bezeichnen. Aber ich bemühe mich immer das nicht zu sehr in das bewerten vom Verhalten anderer Menschen einfliessen zu lassen. Ich grenze mich auch so schon genug von anderen ab, da bewahre ich mir gerne ein wenig Offenheit.

      Ich bin aber auch einfach extrem schlecht im Signale deuten oder übersetzen. Falls eine Frau mal mit mir geflirtet hat ohne mich schriftlich oder verbal darauf hinzuweisen, wird sie wahrscheinlich sehr unglücklich gewesen sein keine Rückmeldung darauf bekommen zu haben. Weil ich das dann einfach nicht merke.
      ~ Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin ~
      Quintus Horatius Flaccus
    • Ja, schade.

      Hm..wenn mir jemand seine Nummer gibt, würde ich wohl trotz der anderen verunsichernden Signale
      das für bare Münze nehmen....

      Es ist nicht einfach.

      Ich habe wegen Missverständnissen sowohl Körbe bekommen als auch gegeben.
      Dann wiederum erfahren, dass mich jemand mochte, von dem ich das nicht dachte.
      Und umgekehrt..fiel einer aus allen Wolken, als ich das nach Jahren mal sagte.

      Ich glaube, auch unter "typischen" Nts gibt es Missverständnisse.


      Gerade das mit Dates und der Liebe...es gibt ja nicht ohne Grund so viele Ratgeber. Denke ich.

      Und andererseits genau deswegen rühren mich Filme wie die mit den offenen Datingpartnern in der "inklusiven Liebe"...
      und auch "Birnenkuchen mit Lavendel."

      Dieses authentisch verletzliche ehrliche irgendwie auch kindliche....berührt mich.♥
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • So. Jetzt war ich neugierig und habe mir auch diese 2. Folge angesehen. Zuerst einmal finde ich ebenso, dass Robin einen sehr sympathischen Eindruck macht. Die blonde Frau hingegen wirkt auf mich nicht besonders sympathisch, ohne sie irgendwie abwerten zu wollen. Robin würde ich durchaus kennenlernen wollen - sie nicht.

      Komisch fand ich ihre Aussage, nachdem sie ihm die Telefonnummer aufschrieb: "Musst du aber wegpacken, ja?" Ich meine, was er soll er denn in dem Moment auch sonst damit tun? Ihre Blicke wirkten auf mich teilweise ablehnend. Ob ihre Begeisterung in dem Filmgespräch echt war, fällt mir schwer zu sagen, obwohl ich es mir zweimal angesehen habe. Ihre Aussage, dass sie nicht so der "bunte Typ" sei werte ich als Abgrenzung zu Robin, der mir eher so als "bunter Typ" erscheint. Von außen beobachtend finde ich die Analyse jedoch auch bei Weitem einfacher als sich selbst in der Situation befindend.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Linnea wrote:

      Ja, schade.

      Hm..wenn mir jemand seine Nummer gibt, würde ich wohl trotz der anderen verunsichernden Signale
      das für bare Münze nehmen....
      Hm, ich habe meine Nummer bis jetzt immer nur (widerwillig) auf Nachfrage herausgegeben. Das waren dann immer die Nummern von ehemaligen Mitpatientinnen (zu Männern finde ich keinen Zugang), die sich bei emotionalen Abschieden alle untereinander geschworen haben miteinander in Kontakt zu bleiben. Auch alles versandet und die Nummern habe ich relativ schnell wieder gelöscht. Aber das ist ja ein anderer Kontext.

      Ja, Missverständnisse gibt es überall - meiner Meinung nach deswegen weil einfach viel zu selten offen kommuniziert wird. Die portraitierten Menschen in den Dokus vom WDR waren da anders. Auf eine süsse Art verschüchtert, aber meist offen und direkt. Sehr berührend, da stimme ich Dir zu. Habe bei YouTube auch direkt nach einer zweiten Staffel gefragt, hat aber keiner geantwortet.
      Birnenkuchen und Lavendel ist ein Spielfilm, oder? Ist dann für mich uninteressant, weil auch wenn es noch so gut gespielt ist bleibt es gespielt. Bei dem Thema halte ich von Spielfilmen Abstand. Das nervt mich in Serien immer schon genug. ;)
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      Quintus Horatius Flaccus
    • Kayt wrote:

      ...
      Komisch fand ich ihre Aussage, nachdem sie ihm die Telefonnummer aufschrieb: "Musst du aber wegpacken, ja?" Ich meine, was er soll er denn in dem Moment auch sonst damit tun? ...
      Offen auf dem Tisch liegen lassen zum Beispiel, insofern für mich durchaus nachvollziehbar und in meiner Interpretation eher ein Hinweis darauf, das sie die Nummer nicht jedem gibt.
      Aber ich hab ja auch gemerkt das ich da vieles scheinbar falsch interpretiere. Um meinem inneren Skeptiker Raum zu schaffen stelle ich noch einmal die These in den Raum, dass sich in der Anwesenheit eines Kamerateams kein Mensch wirklich zu 100% authentisch verhalten wird. ;)
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      Quintus Horatius Flaccus
    • frankjetzt wrote:

      Um meinem inneren Skeptiker Raum zu schaffen stelle ich noch einmal die These in den Raum, dass sich in der Anwesenheit eines Kamerateams kein Mensch wirklich zu 100% authentisch verhalten wird.
      Dem stimme ich zu. Wer weiß, vielleicht war sie auch überrumpelt von den Kameras, weil ihr das vorher nicht wirklich klar war oder so.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Ich habe bei den Filmen (Teil 1 und 2, den dritten habe ich nicht mehr geschafft) mal wieder gemerkt, wie anstrengend ich Menschen finde. NTs sind anstrengend, mal so ganz pauschal gesagt. Autisten sind manchmal mindestens ebenso anstrengend, manchmal etwas weniger als NTs. Aber noch anstrengender als diese beiden Sorten Mensch sind Behinderte wie Jill und Felix oder der "Zven" und die anderen in seiner Behindertenwerkstatt. Weil sie für mich völlig unberechenbar sind... Heißt jetzt nicht, dass ich sie nicht nett fände, aber ich könnte es nicht lange mit ihnen aushalten und würde sie wahrscheinlich andauernd missverstehen, noch viel mehr als Nichtbehinderte.
    • filipendula wrote:

      Aber noch anstrengender als diese beiden Sorten Mensch sind Behinderte wie Jill und Felix
      Finde ich nicht. weil sie sind, wie sie sind.
      Ehrlich, süß, ohne Maske.

      Ich bin allerdings schon lange im Breich Inklusion interessiert und kenne auch einige mit Handycap....und ja, natürlich gibt es auch da anstrengende Menschen.
      Aber gerade die beiden.....nein, nicht in meinen Augen/Herz. :)
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)