Erfahrung mit der Diagnostik LMU München

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Erfahrung mit der Diagnostik LMU München

      Hat jemand Erfahrung bei der
      Spezialambulanz Autismus-Spektrum-Störungen

      Leitung:
      Priv.-Doz. Dr. Dipl.-Psych. Christine Falter-Wagner?

      Ich überlege mich anzumelden, bin zunächst interessierter!
      Aber auf Asperger könnte einiges passen. Einerseits habe ich nach einer schnellen Falschen Diagnose ein wenig Bammel, das da dann noch mehr Diagnostiziert wird wie Borderline(liest man ja immer wieder hier im Forum) anderseits, hätte ich das gerne langsam mal geklärt. Ich bin 3 Monate zu früh geboren!

      Unter anderem habe ich Probleme im Sozialen Umgang auf Leute zu zugehen, vor allem Smaltalk geht mir überhaupt nicht von der Hand! Ich nehme an, viele denken auch ich bin dumm xD.

      Ich habe als Kind desöfteren Hyperfokussionen gehabt, was sich in, Videospiele spielen geäußert hat.
      Wobei ich dann von auße überhaupt nichts mehr mitbekomme habe, wobei ich eig. dachte/denke, dass das bei jedem Kind so ist?!?

      Meine Schulzeit bis zur 7 kommt wir ein Schleier vor, wo ich irgendwie überhaupt nichts mitbekommen habe, ich musste die 1 Klasse wiederholen, da ich nicht Lesen konnte.

      Mit meiner Sprachentwicklung weiss ich nicht so recht, jedenfalls ging es dann laut meiner Mutter und ich war einer der Besten, aber das dürfte nicht schwer gewesen sein, da ich Ja bereits ein Jahr älter war.

      zur 5,6,7 Klasse rum hatte ich laut meiner Mutter so Ordnungsmarotten, - Socken, T-Shirt, Hose, Schuhe fein säuberlich sortiert vors Bett gelegt für in der Früh.
      Ich habe auch sehr darauf bestanden, nicht zu spät zu kommen, regelrecht gedrängt, laut meiner Mutter. Zudem wurden bei mir motorische Schwächen diagnostiziert,- eine Feinmotorikstörung, welche ich dann trainieren sollte,da bin ich dann irgenwann einfach nicht mehr hin gegangen.

      Ich selber, soweit ich mich richtig erinnere, wollte auf keinen Fall zu spät kommen um dann die Aufmerksamkeit der Klasse "abzubekommen" der Gedanke daran, war unerträglich. Genauso beim Schulsport, da ich ein typischer Einzelgänger war, würde ich IMMER zuletzt gewählt xD was zwangsweise dazu führte, das die ganze Klasse vor mir stand , mich anguckte und lachte.
      Meine Lehrerin hat das immer so gemacht, das beim auswählen, zwei sich je ein Team zusammen stellen sollen und die Teams positionierten sich dann Parallel zu denen die noch ausgewählt werden. So das man sich in die Augen blickt, während dem auswählen.


      Desweiteren meinte meine Mutter, das ich Geburtstags mal einen Wutausbruch mit viel tränen hatte.(Viel Aufmerksamkeit?)
      Und mein älterer Bruder hat mich immer geärgert, was auch Wutanfälle nach sich zog.

      Teilweise habe ich einfach Themenkomplexe/Meinungen übernommen. Und das teils einstudiert wiederholt, das kam glaube ich auch öfters seltsam rüber, so dass das nicht gerade sozialer, ankommender macht.

      So irgendwann hatte ich falsche Freunde, wo das Kiffen mitanfing (das war so mit 11/12 die anderen waren so 14-18)und die haben z.B: gesagt, Tobi hat keine Freunde die mit ihm spielen.
      Ich dachte immer es ist tastächlich Tobi gemeint, der keine Freunde hat, die mit ihm spielen. Die haben gelacht und ich habe dann gelacht. Jahre später ist mir aufgefallen, das die eig., immer mich damit meinten xD. Da gab es immer wieder so Sachen, wo so Witze über mich gemacht worden und ich das nicht halt anders verstanden habe. Ne Freundin in Anführungszeichen, hatte ich nur eine und das nur ein paar Wochen, seitdem ist nichts mehr Ernstes zusammengekommen. Ich hatte schon Interesse, aber für mich ist es ultra schwer, da irgendwie einen Zugang zu zu finden,wobei eigentlich schon echt Hübsche Frauen interesse gezeigt haben, da kam aber viel Smalltalk, ders mir schwer macht. Teilweise werde ich dann einfach still oder versuch irgendwas zu sagen, das was gesagt ist , anstatt gar nix.

      Und ich gucke eigentlich immer nur auf die Zähne der Leute, so gut wie nie in die Augen. Da ich von Haus aus Schiele, fällt das glaube ich nicht so auf.
      Wobei ich mir mittlerweile antrainiert habe ein wenig mehr in die Augen zu gucken.


      In der Zeit hatte ich öfters auch mal Hyperfokussionen, - beim Musik hören nur NOCH DIE MUSIK gehört und nichts anderes. Ich erinnere mich gut an eine Schulsituation, in der, der Lehrer die ganze Klasse 3 Mal meinen Namen SCHREINEN lassen hat und beim 3. Mal habe ich das erst realisiert xD. Ich wurde oft als Träumer betitelt.


      Das Spiel geht auch umgekehrt, so dass ich alles wahrnehme und gar nichts mehr Filtern kann, was relativ selten vorkommt, aber es kommt vor, zumal dann, wenn ich z.:B mit vielen Leuten irgendwo bin und ne Gruppe anfängt zu reden. Ich habe das nicht grossartig ausgetestet, kann aber sagen, das es immer kommt wenn mehrere Personen daran beteiligt sind, zuletzt war das in einer Bar. Allerdings war das nach der Arbeit (Neujahr) und ich hatte auch 16 Stunden gearbeitet. Da sassen wir zu 10 an einem Tisch, ich war mega erschöpft von dem Tag und dann ging es irgendwann los, dass ich einfach alles wahrgenommen habe, das hat mich ein wenig überreizt und nach 28 Stunden komplette Ruhe ging es wieder und alles war wieder Top. Es war nicht so, dass das Zustand anhielt, ich bin aus der Situation geflüchtet und konnte mich eben beruhigen. Naja über die Jahre habe ich mir angewöhnt maximal mit einem Menschen was zu unternehmen, das klappt meist auch sehr gut .
      Und da kommen mir noch so Sachen, wie wenn mir jemand was gibt,schenkt, ohne Grund habe ich nicht danke gesagt.
      Da es für mich keinen Grund dazu gab, ich habe schliesslich nach nichts gefragt.

      Das habe ich lange nicht kapiert, irgendwann (Bin ja schon bald 30 jahre) habe ich mir das einfach angewöhnt um dazu zu gehören und weil man das so macht.


      Also eigentlich ist die Frage, findet sich in einer in diesem Text wieder ? Und denkt ihr es macht Sinn sich Testen zu lassen? Hat das Vorteile, Nachteile? Ausser die Gewissheit?

      The post was edited 2 times, last by Jules ().

    • Guten Morgen,

      Jules wrote:

      Ich bin 3 Monate zu früh geboren!
      Warum ist das wichtig und so wichtig, dass da ein Ausrufezeichen rein muss?

      Hast du evtl. Informationen durch deine Mutter zur Frühkindlichen Entwicklung, das könnte bei einer Diagnostik hilfreich sein (Kindergarten und Vorschulzeit und vor dem Kindergarten das Erlernen erster Wörter und Sätze etc.)
      Hast du Probleme mit Gestik, Mimik, Absichten von anderen erkennen, Perspektivwechsel?

      Mit fremder Aufmerksamkeit hatte ich nie ein Problem. (Ist das Problem dabei Scham oder Reizüberflutung?) Smalltalk und Feinmotorik dagegen schon und immer noch.

      Augenkontakt ist für mich sehr unangenehm und fühlt sich unnatürlich an, deshalb zwinge ich mich meist nicht dazu.

      Bzgl. Fokus und Träumer: Wurde da mal an ADS gedacht? Genauso bzgl. der seltenen Filterschwäche.

      Bei mir ist es so: Der Filter fehlt immer und ich kann den Rest nicht ausblenden selbst wenn ich in meiner Konzentration versinke ist er immer noch da.

      Vorteil: Gewissheit, bei Bedarf Nachteilsausgleiche möglich, Therapeuten und Ärzte können besser behandeln
      Nachteil: Probleme beim Abschließen von Versicherungen, MPU, evtl. Diskriminierung
    • Gestik Mimik und so weiter fällt mir schon schwer.

      Ich hatte ne früheren freund der immer meine leidklage aushalten müsste, weil ich nie kapiert habe, was jetzt ehrlich gemeint ist von leuten und warum man nicht einfach sagen kann, was man meint und nicht irgendwas anderes aus welchen grund auch immer , das macht mich teilweise wahsninnig. Früher und heute, ich kapiers einfach nicht .

      Ich kann jedenfalls sagen das mir desöfteren gesagt wird ich sei unhöflich oder zu direkt.

      Vl ist das en gutes beispiel, momentan mache ich eine patientenverfugung im falle von koma und co.

      Dann bin ich bei der recherche auf eine zweite art pateintenverfugung gestossen und zwar psychiatrisch. Ich habe mich in einem forum deshalb erkundigt und die ganze zeit nicht kapiert das man eine patientenverfügung für "alles" machen kann und habe mich auf eine versteift, gegebenenfalls dann 3, eine medizinisch, eine kritisch psychiatrisch und eine psychiatrisch einlenkend für den falle das man zwangseingewiesen wird(was im nornalfall nicht passiert, aber schon menschen passiert ist )
      Um alles abgedeckt zu haben was so passiere kann. Ich habe mich aber bis grade eben noch in dem detail verloren, das es eigentlich nur eine sein sollte. Und als ich dann in dem forum nochmals nachgefragt habe und gesagt wurde man kann alles in einem machen, ging es dann, weil man mir die bestätigung gegeben hat.

      In der schulzeit wurde ich massiv gemobbt und ich habe nie kapiert warum, manchmal habe ich mich dann körperlich zur abwendung des mobbers gewehrt.
      Das wurde an die lehrerin gepetzt, die hat aber gesagt, das das kein wunder ist , so sehr (und lange) wie man mich ärgert. Ich habe auch keinen stess deswegen bekommen, ganz im gegenteil.
      Das ging vin jüngster schulzeit bis zur ausbildung so(natüich nicht immer köroerliche schkäge, das war ein paar mal)

      Momentan habe ich eine situation, das ich schon monate lang ein essen mit einer tante rausschiebe, weil ich sie quasi überhaupt nicht kenne und sie mir aber kürzlich mit einer wohnung geholfen hat. Sie erwartet denke ich das ich eben zum essen komme, das hat sie im vorfeld gesagt, da ssie sich freuen würde usw.

      Aber irgendwie macht mich die ganze situation so nervös innerlich, das ich es weiter und weiter rausschiebe.

      Was mir grade bei ihr auffält sie denkt viel nach irgendwie.
      Bis zur wohnung die ich über sie übermittelt bekommen habe, hat es bisschen länger gedauert.


      Das verkopfte schreckt mich irgendwie sehr ab bei ihr.


      Ich kann jedenfalls sagen, das ich probleme habe einzuordnen wer mir gut und wer mir fern bleiben sollte.
    • Die Frühgeburt ist so wichtig, weil Autismus Spektrum Störungen bei Frühgeburten, speziell mit einem Geburtsgewicht unter 1500 gehäuft auftritt und ich habe nur 1039 Gramm gewogen. Sogar Signifikant häufiger.

      The post was edited 1 time, last by Jules ().

    • An ADHS wurde gedacht und mir diagnostiziert.

      Meinem Bruder ADS.

      Aber irgendwie lasst das nicht so ganz. Also bei mir.gibt es bereits eine gesicherte Diagnose diesbezüglich.

      Ich habe aber nie was von den Hyperfokussionen erzählt, das war auch länger nicht mehr.
      Sonst hätte er gegebenfalls was anderes als adhs diagbostiziert
      Die letzten jahren waren es eher nur die filterschwäche . Allerdings passiert das nur wenn ixh mich bestimmten situationen aussetze, die letzten jahre habe ich es gut möglichst vermieden in für mich so stressigen situationen zu kommen. Eher instinktiv .

      Ich verbringe teils auch monatelang alleine.
      .aber davon wusste der adhs arzt auch nichts .
    • Jules wrote:

      Ich habe aber nie was von den Hyperfokussionen erzählt, das war auch länger nicht mehr.
      Sonst hätte er gegebenfalls was anderes als adhs diagbostiziert
      Hyperfokus ist doch recht typisch bei ADS dachte ich?

      https://www.adhspedia.de/wiki/Hyperfokus wrote:

      Als Hyperfokus bezeichnet Russell Barkley in Zusammenhang mit ADHS einen nicht selektiv steuerbaren, Flow-ähnlichen und stimulusabhängigen Zustand erhöhter Konzentration. Das Phänomen wird von manchen Autoren als mögliche Ressource betrachtet. Barkley geht hingegen davon aus, dass es sich im Sinne von Perseveration um eine pathologische Erscheinung handelt, welche sich eher einschränkend auswirkt.
      Ich habe Hyperfokus immer mehr mit ADHS verbunden als mit Autismus.

      Jules wrote:

      Sogar Signifikant häufiger.
      Vielen Dank, das wusste ich noch nicht. Aber habe jetzt diesen interessanten Artikel gefunden: sciencedaily.com/releases/2015/12/151221095536.htm

      Es gibt natürlich neben Autismus auch noch Differenzialdiagnosen, wie Schizophrenie, schitzotype Störung, schitzoide Störung, soziale Phobie etc. die ähnliche Symptome haben können.
      Für eine Autismus-diagnose ist die frühkindliche Entwicklung entscheidend, die Symptome und Auffälligkeiten im Kleinkind und Kindesalter.

      Wenn du Schwierigkeiten im Alltag hast und denkst eine Diagnose könnte dir weiterhelfen würde ich dir dazu raten das Thema bei einem Spezialisten abklären zu lassen.
    • Jules wrote:

      So ne Schizophrenie ist schnell gestellt
      Aber ohne Diagnose auch richtig mies.

      Da will man doch wissen, was wirklich los ist, deshalb ergibt es Sinn sich an eine Stelle zu wenden, die sich sowohl mit Asperger, als auch Differenzialdiagnosen auskennt.

      Um da eine Unterscheidung zu treffen ist tatsächlich wie gesagt die frühkindliche Entwicklung zwischen dem 2. und 6. Lebensjahr sehr hilfreich. Bei Autismus bestand die Symptomatik in dieser Zeit schon, bei anderen Störungen eher nicht.

      Jules wrote:

      Die Hyperfokussionen kann ich mir erklären, aber das ALLES auf einmal wahrnehmen nicht
      Hochbegabte ADSler, die ich kenne, haben mir auch schon davon berichtet, dass sie das ab und zu haben. Ich habe das leider quasi ständig, nicht nur quasi und versuche mich oft davon abzulenken und weniger zu denken.
    • Na klar ist ohne Diagnose mies.

      Aber ich habe da Trotzdem teils ne Abneigung vor, da man wenn einmal eine Falsche Diagnose gestellt ist, dann doch irgendwie Stigmatisiert wird.

      Und so eine dann schwer wieder los wird und einige hier haben ja erzählt, dass sie bereits als Borderline Diagnsotiziert waren usw, das würde mir sehr gegen den Strich gehen, da ich die letzten Jahre bereits Suchterkankungen Diagnsotizert bekommen habe, könnte man mir das als Selsbtverletztendes Verhalten ankreiden, aber ich konsumiere schon länger überhaupt nichts mehr und sehe mich da eigentlich raus aus der Sache.

      Aber Ja mal gucken .

      Vielleicht ist es nur ADHS bzw. ADS. Aber das wurde ja auch öfter vorher Diangostiziert, bevor dann Asperger rauskamm.

      Aber ich bin noch von Geburt an Halblbind . Weiss nicht ob da dann mal vl was falsch interprtiert wurde wegen in de Augen gucken. Ich habe dazu noch Mikroschielen auf einem Auge

      The post was edited 1 time, last by Jules ().

    • MangoMambo;
      Nochmal zum Perspektiven wechsel; Ich war in der Gastro arbeiten und hatte dort einen Zimmerkollegen und da ich generell immer seltsam wirke auf Leute, denken viele ich bin dumm.
      Mein etwas jüngerer Zimmerkollege, hat mir davor von seinen Reisen usw. erzählt und mich irgendwann mal gefragt ob ich ihm zeigen kann wie man Wäsche wäscht. Er war zu dem Zeitpunkt 20 oder was, frisch die Ausbildung fertig und dann reisen gegangen.
      Ich habe es ihn einfach gezeigt, da ich meinte er will Hilfe und fertig, sonst würde er nicht fragen.

      Aber er wollte mich allenfalls einfach als "dumm" vorführen.

      Wenn ich Zeit habe und aus der Situation raus bin, dann kommt mir das schon zuverlässig. Das ist oft so, das ich hinter her die Situation meist normal reflektieren kann, aber so akut an Mimik,Sprache oder sonst was hätte ich niemals erkannt, dass er mich einfach vorführen will.


      Ich hatte auch mal ne gute Freundin, keine feste Freundin, die in Strömen wegen irgendwas geheult hat, ich habe es schon regisitriert und aber nicht gedacht das sie jetzt Hilfe brauche von mir.
      Hat halt geweint.
      Und da ich sie wohl nicht getröstet habe oder sonst was ist die "Freundschaft" in Anführungszeichen zerbrochen.

      Daweil meinte ich das gar nicht Böse. xD Könnte sowas auf Asperger Hindeuten?

      Ich hab einen Kollegen gehabt, bei dem ich denke er ist autistisch , sonst wie, aber autistisch.

      Oder einfach nur sehr dumm. Jedenfalls hat mich desöfteren was von ihm, an mich erinnert. Da wenn z.B: Leute von der Schule ihn einfach komplett verarschen wollten, er das nie kapiert hat und immer viel mit mir darüber geredet hat. Und absolut nicht deuten konnte, ob das jetzt wieder eine Verarsche ist oder aber es ernst gemeint ist. (Der wurde z.B: zum Tengelmann gerufen und dann mit ICE Tee bespuckt von mehreren Leuten, solche Geschichten)

      Sein Vater ist Akademiker und auch bereits dessen Vater war Elektroingenieur.


      Also meint du sowas mit Mimik, Absichten erkennen und so weiter ?
    • Jules wrote:

      Aber ich bin noch von Geburt an Halblbind . Weiss nicht ob da dann mal vl was falsch interprtiert wurde wegen in de Augen gucken. Ich habe dazu noch Mikroschielen auf einem Auge
      Ich denke da ist dann Blickkontakt nicht sehr aussagekräftig.

      Jules wrote:

      Daweil meinte ich das gar nicht Böse. xD Könnte sowas auf Asperger Hindeuten?
      Ja, könnte, auch wenn es eben nicht nur bei Asperger auftritt. Grade das mit dem Trösten wird häufig in der Diagnostik gefragt.

      Jules wrote:

      Also meint du sowas mit Mimik, Absichten erkennen und so weiter ?
      Ja, zum Beispiel. Allerdings kann Mimik erkennen auch durch deine Augenprobleme beeinflusst sein. Wie sieht es denn mit Tonfall erkennen aus zum Beispiel etc.
    • Jules wrote:

      Wegen dem Tonfall, da muss ich drüber machdenken, hat du da ein paar Situationen?
      Beispiel:
      youtube.com/watch?v=gwg2j9FJu-o
      Finde das zeigt gut, wie Sheldon (Asperger) Sarkasmus nicht erkennt.

      Beispiel2: "Arbeitest du gerne bei der Reinigung?" "Ja, ich LIEBE diesen Job. (sarkastischer Tonfall)" "Oh, das ist ja toll, das du deine Berufung gefunden hast. (Habe den Tonfall natürlich nicht herausgehört)"

      The post was edited 1 time, last by MangoMambo ().

    • Also jetzt wo du es sagst xD hahjaahah erkenn ich mich wieder.

      Also ich und ein paar Leute haben an einen sonnigen Tag mal diskutiert und manchmal verstehe ich die Witze und Sarkasmus schon (aber das ist mehr über die Jahre gekommen, quasi antrainiert)

      Da war ein Stern oder sowas am Himmel xD und ich habe gefragt was das für ein Stern ist, dann meinte einer das ist die Venus. Ich habe es sofort geglaubt und als Venus abgehackt.

      Wenn ich jetzt nochmal drüber nachdenke bin ich mir ziemliich sicher, das Mimik, Tonlage und Situation eigentlich als Witz dienen sollten.

      Und desweiteren habe ich schon Eigenarten, ich spreche schon relativ viel mit mir selbst und gehe vor allem ich auch ständig Situationen im Kopf durch, zwischenmenschliche Situationen. - Was man sagen könnte, wie sich ein Gespräch entwickelt. Diesen Dialog spreche ich aber dann auch laut.


      Als kleiner Junge kurz vor der Pupertät, hat mein Bruder mich mal auf dem Fahrrad, frei händig fahrend beobachtet, wie ich so "Rapper" nachgemacht habe.

      Da fande ich Rap ganz toll unter anderem.

      Als ich mich da wieder dran erinnert habe, ist mir im Grunde aufgefallen, das ich schon sehr in meiner Welt in diesem Moment. Das war Ja auf offener Strasse(Allerdings ein kleiner Ort, kein grossartiger Verkehr)
      Sowas habe ich aber angefangen zu lassen, weil es dann doch irgendwie oft zu peinlichen Situationen und Ausgrenzung führte.
      Ich war in einer Art Internat für die Schule, wo eine Mädchen was ich kenneglernnt habe, immer gesagt hat, ich sei halt in meiner Welt(nicht negativ gemeint)


      Keine Ahnung ob das sowas ein weiteres Indiz wäre.
      Bedeutet aber nicht das ich Sarkasmus / Ironie nicht anwenden kann, allerdings sind halt schon einige Lebensjahre vergangen und man Lernt nie aus.

      Doch doch xD also genau wie Sheldon, Penny erklärt das sie geschnarcht hat und dann ihr sagt, das das vermutlich nur mit der Nebenhöhle zu tun usw. sowas mache ich überspitzt gesagt schon öfter.
      Glaube ich .

      Da gibt es noch ein paar Sachen, ich weiss immer nicht so recht, wie ich in einem Gespräch einsteigen soll. Wann ich am Besten reden soll ohne das ich falsch Einsteige, irgend Wen behindere oder es unangemessen ist.

      Ich bin eig. lieber allein als mit anderen Menschen weil mir eben der ganze Smalltalk usw schwer fällt. Obwohl ich menschlichen Kontakt jedenfalls genieße und mich schlecht fühle, bin ich ständig allein. Das habe ich aber schon lange als Grundbedürfnisses eines Menschen angenommen, nicht allein sein mit anderen Menschen sein. Aber aufgrund der Tatsache weil ich es mir logisch erdachte, da früher allein sein, meist der Tod bedeutete.

      Man hat quasi ein Rudel gebraucht um zu Überleben.

      Ich gucke immer auf Autoschilder wenn ich Einkaufen bin oder sonst was, ich finde zahlen definitiv nicht faszinierend. Aber Autoschilder fallen mir immer auf.
      Das letzte Buch was ich gelesen habe war Schiffsbruch mit Tiger. Dabei habe ich bis zum Schluss nicht erkannt, das der Traumatisierte Protagonist sich so einiges einbildet. Ich dachte er hätte mit den Löwen auf dem Boot die Zeit verbracht xD.

      Wenn ich wiederrum manchmal schreibe(was die letzten Jahre so gut wie gar nicht vorkam)(sind dann einfach freie Texte) kann ich meine Gedanke manchmal viel klarer zu Blatt bringen und vor allem kommt dann manchmal ein Moment, von dem an irgendwie alles über das Gefühl läuft wie von selbst . Das letzte mal als ich mich erinnerte als das sicher so war,war ein Text ein für die Berufschule. (Meine kleine Geschichte, war der Vorgabesatz und daraus sollte man eine Geschichte schreiben) ich habe den Text allerdings unter Einfluss ein paar Biere geschrieben an eine warmen Sommertag in der Küche, an einen schön grossen, massiven Holztisch.
      Meine damalige Lehrerin fand das so gut und bettelte das ich ihn vorlese, wiederholte aber stets, das sie ihn kaum lesen konnte, da meine Schrift nicht die Beste ist(Feinmotorik Schwäche).


      Also ansich bin ich dann schon kreativ, aber jetzt wirklich Absichten aus einem Buch erkennen, was jetzt folgt oder was die fiktive Person will, kann ich nicht. Ich habe aber nie einen Roman geschrieben, das sind dann eher phylospohische Texte, die sich mit einem Abnorm Zustand befassen, der eigentlich nur ein Gefühl beschreibt (nicht das Gefühl, welches ich manchmal beim Schreiben habe).


      Ich bin nur unsicher ob das nicht auch einfach normal ist. Diagnosen werden ja alle paar Jahre überholt, ich habe Gestern noch ein Text über Schizphrenie gelesen, indem Stand, dass die Gehirne von Schizophrenen Patienten kleiner werden mit den Jahren, auffällig kleiner. Aber es gibt nebenher Studien das eben genau die verabreichten Neuroleptika die Hirnmasse Schrumpfen lässt, ähnlich wie Alkohol !

      The post was edited 3 times, last by Jules ().

    • Sie treffen die Aussage wegen behandelten Patienten, da es aber vermutlich kaum Behandlungen ohne Medikamente gibt, kann man nicht sagen das es an Schizophrenie selbst liegt. Die müssten wenn Patienten die Neuroleptika bekommen über Jahre untersuchen und Patienten ohne Neuroleptika mit Schizoprenie. - Als Kontrollgruppe. Und aber auch Gesunde Menschen mit Neuroleptika in gleichem Zeitraum und eine Kontrollgruppe gesunder Menschen ohne Neuroleptika mit so ziemlich gleichen Lebensbedingungen um auf diesem Gebiet eine Klare Aussage, treffen zu können.

      Um sichere Ergbenisse zu erzielen worauf man Forschen könnte.