Wie hoch ist euer IQ?

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    • HCS schrieb:

      Jenna schrieb:

      Underachiver haben nicht unbedingt schlechtere Ergebnisse.
      Deshalb heißen sie ja so - weil sie in ihren Leistungen deutlich unter ihrem Leistungsvermögen bleiben. Also z.B. IQ 130, aber trotzdem nur mal so grade den Realschulabschluß hingekriegt. Die Bezeichnung setzt sogar voraus, dass der IQ im Vergleich zu den schulischen Leistungen sehr hoch liegt. Deshalb ist gerade in solchen Fällen ein Intelligenztest wichtig, um eine realistische Einschätzung der Leistungsfähigkeit zu ermöglichen. Bei einem Nobelpreisträger ist das dagegen relativ unwichtig.
      Ich kenne die Definition, aber trotzdem vielen Dank.
    • Mein IQ liegt um die 100.

      Ein paar Bereiche sind etwas überdurchschnittlich (verbal, geisteswissenschaftlich), andere wiederum ziemlich unterdurchschnittlich (räumlich-visuell, handlungsorientiert).
      Man nennt das mit Fachbegriff wohl dissoziierte Intelligenz.

      Schulisch hat es bei mir irgendwann auch nicht mehr so geklappt.

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      Mein IQ liegt um die 140, breitgefächert.
      In meiner Schulzeit konnte ich nichts damit anfangen (ich wußte es ja eh nicht), denn meine Lebensumstände waren nicht optimal. Ab ca 15 konnte ich meinen Kopf nutzen, was ich auch tat - da ich allerdings phasenweise (und immer wieder zum falschen Zeitpunkt) immer wieder lange Zeit krank war, konnte ich kein Studium absolvieren. Aber ich konnte meinen Kopf im Berufsleben immer besser einsetzen. Seit ca 15 Jahren lebe ich ja in für mich guten Lebensumständen und kann mein Denkvermögen und meine autistischen Vorteile voll nutzen.
      Mein Sohn hat es da wohl viel besser. Er wächst in einer für ihn optimalen Umgebung auf und konnte schon immer seine Intelligenz spüren und einsetzen. Neidisch bin ich, ächz...
    • Neu

      Mein Gesamt-IQ ist 110. So steht es im Testergebnis. Heute ist mein Diagnosebericht gekommen einschließlich des Befundberichts der neuropsychologischen Testungen. Das muss ich erstmal sacken lassen.

      Es steht da: „(...) bei einem überdurchschnittlichen verbalen intellektuellen Niveau“ und andererseits „Einschränkungen im Bereich der exekutiven Fähigkeiten hinsichtlich der geteilten Aufmerksamkeit“ sowie „auffällig schwach ausgeprägten empathischen Fähigkeiten“.
      Das ist das, was ich schon seit einiger Zeit vermutet habe: In einigen Dingen bin ich richtig gut und in anderen eher nicht bis gar nicht :m(: :(
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich irgendwie ähnlich und doch anders...
    • Neu

      70Quadrillionen schrieb:

      „auffällig schwach ausgeprägten empathischen Fähigkeiten“.
      Ich glaube, das steht in Köln bei jedem, der einen EQ unter dem Cut-Off abgelegt hat. So hatte ich das jedenfalls verstanden, auf Nachfrage. Und der EQ ist eben ein Screeningtest (wie AQ und SQ), der eine Tendenz anzeigt, aber nicht in jedem Fall für "bare Münze" (RW) genommen werden sollte. Immerhin ist das ein Selbstbewertungsinstrument, und die Einstellung, mit der man das ausfüllt, spielt immer eine gewichtige Rolle.
    • Neu

      Willowtree schrieb:

      70Quadrillionen schrieb:

      „auffällig schwach ausgeprägten empathischen Fähigkeiten“.
      Ich glaube, das steht in Köln bei jedem, der einen EQ unter dem Cut-Off abgelegt hat. So hatte ich das jedenfalls verstanden, auf Nachfrage. Und der EQ ist eben ein Screeningtest (wie AQ und SQ), der eine Tendenz anzeigt, aber nicht in jedem Fall für "bare Münze" (RW) genommen werden sollte. Immerhin ist das ein Selbstbewertungsinstrument, und die Einstellung, mit der man das ausfüllt, spielt immer eine gewichtige Rolle.
      Okay, danke für die Einordnung. - Ich denke, ich muss mir die vielen Details auch nochmal in Ruhe und genauer anschauen und erst noch richtig einsortieren.
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich irgendwie ähnlich und doch anders...
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      70Quadrillionen schrieb:

      Mein Gesamt-IQ ist 110. So steht es im Testergebnis. Heute ist mein Diagnosebericht gekommen einschließlich des Befundberichts der neuropsychologischen Testungen. Das muss ich erstmal sacken lassen.

      Es steht da: „(...) bei einem überdurchschnittlichen verbalen intellektuellen Niveau“ und andererseits „Einschränkungen im Bereich der exekutiven Fähigkeiten hinsichtlich der geteilten Aufmerksamkeit“ sowie „auffällig schwach ausgeprägten empathischen Fähigkeiten“.
      Das ist das, was ich schon seit einiger Zeit vermutet habe: In einigen Dingen bin ich richtig gut und in anderen eher nicht bis gar nicht :m(: :(
      Bei mir steht kein IQ-Wert, die Testungen hatte ich aber auch gemacht. Vielleicht ist ja mein IQ so niedrig, dass er gar nicht erwähnenswert ist. :fun:
      Bei mir steht "(...) bei einem durchschnittlichen verbalen intellektuellen Niveau und einem durchschnittlichen intellektuellen Niveau im Handlungsbereich (...) eine Einschränkung im Bereich der exekutiven Funktionen hinsichtlich der Wortflüssigkeit (...)"
    • Neu

      Grübler_1988 schrieb:

      70Quadrillionen schrieb:

      Mein Gesamt-IQ ist 110. So steht es im Testergebnis. Heute ist mein Diagnosebericht gekommen einschließlich des Befundberichts der neuropsychologischen Testungen. Das muss ich erstmal sacken lassen.

      Es steht da: „(...) bei einem überdurchschnittlichen verbalen intellektuellen Niveau“ und andererseits „Einschränkungen im Bereich der exekutiven Fähigkeiten hinsichtlich der geteilten Aufmerksamkeit“ sowie „auffällig schwach ausgeprägten empathischen Fähigkeiten“.
      Das ist das, was ich schon seit einiger Zeit vermutet habe: In einigen Dingen bin ich richtig gut und in anderen eher nicht bis gar nicht :m(: :(
      Bei mir steht kein IQ-Wert, die Testungen hatte ich aber auch gemacht. Vielleicht ist ja mein IQ so niedrig, dass er gar nicht erwähnenswert ist. :fun: Bei mir steht "(...) bei einem durchschnittlichen verbalen intellektuellen Niveau und einem durchschnittlichen intellektuellen Niveau im Handlungsbereich (...) eine Einschränkung im Bereich der exekutiven Funktionen hinsichtlich der Wortflüssigkeit (...)"
      Interessant, die Formulierungen im Vergleich zu lesen. Es sind tatsächlich ähnliche Formulierungen. Sie können ja auch nicht völlig unterschiedliche Beurteilungsmaßstäbe hernehmen - dies wird sicherlich an einheitlichen Standards wie auch an den standardisierten Formulierunen deutlich.

      @Grübler_1988 : Die Angabe des IQs habe ich dem „Pschodiagnostischen Befundbericht“ entnommen, der auf der Grundlage der neuropsychologischen Testungen erstellt wurde. Hast Du diesen bekommen (bzw. nicht bekommen)? - Na, ich denke nicht, dass Dein IQ so niedrig sein würde. Mein Sohn meinte heute, dass meine Frau einen IQ von 20 hätte 8o :fun:
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich irgendwie ähnlich und doch anders...
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      Ich habe ja einen etwas anderen Test gehabt - war nicht AS bezogen.

      Dort wurden verbale, exekutive, räumlich-visuelle und abwechslungsreiche Aufgaben gestellt.
      Überdurchschnittlich war ich nur in ersterem Bereich, der Rest war unterdurchschnittlich. :(

      Allerdings wurde kein Gesamt-IQ erfasst, den hat man dafür mal in einem Kurs vom Arbeitsamt gemessen und da lag er bei 110.

      Wenn ich online IQ-Tests durchführe, lande ich meistens auch so zwischen 90 und 110, je nach Schwerpunkt der Aufgabenstellungen.
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      Skysurfer schrieb:

      Hat sich schon mal jemand ein IQ-Profil erstellen lassen?
      Macht das bei einem IQ von 130+ überhaupt Sinn?
      Man muss ja in allen Bereichen richtig gut abschneiden, um so einen Wert zu erreichen, nehme ich mal an.
      Ich würde gerne noch einmal meine Frage in den Raum stellen. Die ist vorhin irgendwie untergegangen.
      Macht es Sinn ein IQ-Profil bei einem IQ von 130+ erstellen zu lassen?
      Bei niedrigeren Werten kann man ja z.B. Stärken und Schwächen herauslesen.
      Birds born in a cage think flying is an illness.
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      Skysurfer schrieb:

      Ich würde gerne noch einmal meine Frage in den Raum stellen. Die ist vorhin irgendwie untergegangen.Macht es Sinn ein IQ-Profil bei einem IQ von 130+ erstellen zu lassen?
      Bei niedrigeren Werten kann man ja z.B. Stärken und Schwächen herauslesen.

      Im Allgemeinen sind IQ-Tests umso weniger aussagekräftig, je mehr die Ergebnisse in die Extreme gehen. Nicht ohne Grund liegt bei 130 die Grenze zur Hochbegabung und darüber hinaus sind dann die genauen Werte nicht mehr so von Interesse, bei Mensa redet man auch nicht darüber- ob 135 oder 145 macht kaum einen Unterschied. In den Höhen müssen andere Tests differenzieren.

      Allerdings ist es ja bei Autismus nicht selten, dass es gravierende Unterschiede zwischen verschiedenen Testbereichen gibt. Ab 15 Punkten Differenz von Verbal- und Handlungsteil im Wechslertest ist es auffällig und deutet auf eine Störung hin- z.B. eben Autismus (könnte aber auch ADHS sein). Also kann das in der Diagnostik bzw. in der Forschung schonmal interessant sein. Trotzdem ist der relativ schwache Teil dann natürlich immer noch stark wenn insgesamt Hochbegabung rauskommt. Es würde immer noch gelten, dass die Intelligenz über alle Zweifel erhaben ist.
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      @Willowtree
      Danke für deine Antwort. Der Wechsler-Test scheint in der Hinsicht tatsächlich mehr Aussagekraft zu haben bzw. differenziertere Schlüsse zuzulassen als der IBF-S, der zur Zeit von Mensa angeboten wird und dessen Messgenauigkeit bei einem IQ zwischen 130 und 140 am größten sein soll.
      Der Umfang des IBF-S (8 Aufgabenbereiche á 12 Aufgaben, Bearbeitungszeit 46min.) scheint mir für eine realistische Herausarbeitung von Stärken und Schwächen bei hohem IQ einfach zu klein.
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