Auswandern als Autist

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    • Surprised wrote:

      Ich wollte noch einen anderen Aspekt einbringen: Was mir im Ausland oft entgegenkam, war der Sprachunterschied. Zum einen weil ich wegen der Fremdsprache weniger sprach und es daher weniger Missverständnisse gab, zum anderen weil weniger auf einer subtilen sprachlichen Ebene kommuniziert wurde und zum dritten, weil durch die Fremdsprache mehr Toleranz zugestanden wurde, wenn ich mich zum Beispiel weniger diplomatisch ausdrückte.
      Aber ist Englisch nicht eine Sprache, die vor Subtilitäten nur so strotzt? Es gibt doch für jeden Begriff mindestens drei Worte von unterschiedlicher gesellschaftlicher Stellung.
    • In manchen Ländern ist wie gesagt Englisch so präsent, dass man nicht unbedingt gezwungen ist, die Landessprache zu lernen. Hängt aber auch mit davon ab, welche Sprache am Arbeitsplatz gesprochen wird!
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lars77 wrote:

      Aber ist Englisch nicht eine Sprache, die vor Subtilitäten nur so strotzt? Es gibt doch für jeden Begriff mindestens drei Worte von unterschiedlicher gesellschaftlicher Stellung.
      Wenn man in Oxford eine Akademikerkarriere anstrebt, mag das so sein.
      Aber in anderen Ländern herrscht ein eher einfach gestricktes English vor, in den USA z.B..

      Tja, England hat sich ja nun irgendwie noch weiter ins Abseits geschossen, oder? Die Einwohner sind auf den Trump-Clone hereingefallen und um weiter mit Europa wettbewerbsfähig zu sein, braucht es nun vermutlich die massive Herabsetzung diverser Standards.
      Wir werden wohl bald alles, was von englischen Zuliefereren kommt, nun selbst neu entwickeln (müssen).
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Lex wrote:

      Keinesfalls empfehlen kann ich Irland allerdings für Fahrradfahrer oder gar Rollstuhlfahrer, die in den Städten viel unterwegs sind. Aus folgenden Gründen:
      ich bin in den 80ern mit dem Fahrrad durch Wexford, allerdings nur übers Land, keine Städte. Es gab zwar keine Fahrradwege, aber auch wesentlich weniger Kfz als hierzulande und viele Feldwege, die man befahren konnte.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • Happy to be wrote:

      Was hier nicht gekonnt ist, wird auch anderswo nicht gekonnt.
      Nur dass hierzulande mein Verhalten "merkwürdig" ist, während es anderswo eher unter "typisch deutsch " abgespeichert wird. Der Ausländer- Bonus der ersten Jahre ist schon hilfreich.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • Rhianonn wrote:

      Lex wrote:

      Keinesfalls empfehlen kann ich Irland allerdings für Fahrradfahrer oder gar Rollstuhlfahrer, die in den Städten viel unterwegs sind. Aus folgenden Gründen:
      ich bin in den 80ern mit dem Fahrrad durch Wexford, allerdings nur übers Land, keine Städte. Es gab zwar keine Fahrradwege, aber auch wesentlich weniger Kfz als hierzulande und viele Feldwege, die man befahren konnte.
      Jep. In Schottland ist es auch so. Geht problemlos.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • Gab es da nicht mal diese irish potholes? Also Schläglöcher, in denen ganze Autos verschwinden?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Mach den Leuten keine Angst! Sorgen machen würde ich mir eher wegen der schmalen geschlängelten Straßen mit dem steilen Abgrund daneben. Eine Herausforderung für Reisebusse und sonstige Wagemutige, die zu den gängigen Touristenattraktionen in Form von schönen Naturlandschaften unterwegs sind.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Rhianonn wrote:

      Nur dass hierzulande mein Verhalten "merkwürdig" ist, während es anderswo eher unter "typisch deutsch " abgespeichert wird. Der Ausländer- Bonus der ersten Jahre ist schon hilfreich.
      Nach ein paar jahren bist du aber nur noch der Deutsche, der sich nicht integrieren will.
      Wird schon Kegeln ist eine umwerfende Sportart.
    • hundefreund wrote:

      Nach ein paar jahren bist du aber nur noch der Deutsche, der sich nicht integrieren will.
      War bei mir nicht so, weil die Eigenschaften - Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Sachlichkeit - ja auch geschätzt wurden. Ich merkte immer wieder, dass die Leute mir vertrauten, einfach weil sie mich für integer hielten.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony: