Zeugt man Kinder damit sich das finanziell rentiert?

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    • Lex wrote:

      In der Einrichtung, in der ich gearbeitet habe, gab es ein Farbschema. Wenn ich es es recht entsinne ging es so: gelbe Lappen nur für Klobereich ubd sowas. Rosa Lappen für Kücheninnenbereich (z. B. Anrichte, Spüle). Blaue Lappen für Sonstiges wie z. B. Esstische abwischen außerhalb der Küche. Da musste sich jeder dran halten.
      Das kann ich mir gut vorstellen. Ich vermute das es hier in dem Altenheim wo ich arbeite auch so gemacht wird, wir haben nähmlich auch exakt solche Lappen, sogar in den gleichen Farben, die ich immer separat nach Farben falten soll. Ich hab mir nie gedacht warum das so ist, aber es macht so einfach am meisten Sinn. Ich bin ja nur in der Wäscherei wo ich sehe wie es gewaschen wird und helfe beim wegfalten, dann kommt jemand der alles abholt.


      Orba.Dan wrote:

      Das hieße alles zum Basteln muß weg, sämtliche Deko muß weg, sämtliche Stifte müssen weg,
      Ich habe auch solche Sachen, aber ich habe die immer in Schränken verstaut wenn ich sie gerade nicht benutze. Ich kenne aber das problem das man teilweise Sachen besitzt die man regelmäßig benutzt und die stehen dann so herum, wo andere denken das es unschön aussieht. Unser Wohnzimmertisch hat neben Deko auch einen Bereich mit meinem Kram, sieht nicht so ansehnlich aus, und auf dem Sessel stehen auch ein paar Dinge von mir wie Kamera, paar Bilder und Skizzenbuch, Dinge die ich regemäßig brauche und in meinem Zimmer sind in manchen Ecken auch Sachen wie Kisten und Kartons mit diversen Sachen weil die nicht mehr in die Schränke passen und anderswo auch kein Platz dafür ist. Auf der einen Seite packe ich die Sachen hin die ich verkaufen will, sammt Kartons die ich brauche um den Kram zu verschicken und auf der anderen Seite sind Kisten mit Stoffen, Federn, Fellresten, die sind recht groß und passen nicht mehr in die Schränke in denen schon andere Sachen sind wie Bücher, Farben, Hefte und auch gesammelte Sachen wie teilweise Spielzeugfiguren und Autos von denen ich mich nicht trennen möchte, ich habe schon viel verkauft aber an manchem hängt man auch emotional. Dann hab ich noch einen großen Kleiderschrank der schon voll ist und auf der anderen Seite hängen meine Felle an der Wand, auf einem Schaukelstuhl sitzen meine Plüschies und auf einem kleinen Tisch stehen noch ein paar ausgestopfte Tiere und so weiter. Ein Bett hab ich nichtmal, ich hab momentan nur eine Matraze auf dem Fußboden zwischen Schrank und Kisten in denen Wheinachtsdeko ist.
      Ich möchte wenn mir ausziehen einiges wegwerfen. Das meiste an Bastelkram, Bücher, Zeitungen und Stoffe brauche ich nicht mehr das wird entweder verkauft oder wird weggeworfen. Vieles an Deko kommt auch weg, wir haben neben der Haustüre einen großen Regalschrank nur mit Kisten wo Deko drin ist. Die Sachen für den Christbaum ausgeschlossen die sind ja in meinem Zimmer. Meine Klamotten kann ich gut auseinander halten. Im Badezimmer hab ich die Kleidung die ich saisonal momentan anziehe, alles andere ist im Schrank in meinem Zimmer.
      Die Sachen die ich anziehe sind in einem Regal gefaltet sortiert, und das was schmutzig ist, kommt in ein Wäscheteil, das hab ich schon seit ich Kind bin, ist so ein großer Wagen aus Metallgittern mit Rollen unten drann, da passt viel rein. Meine Mutter hat sowas ähnliches, sie hat etwas Kleidung über so einem Teil wo man sich auch drauf setzen kann, und wo man Schmutzwäsche reintun kann, sonst hat sie aber auch 2 Schränke wo ich nur einen habe. Bei uns lieht Kleidung aber nirgendwo irgendwo auf dem Boden herum, sauberes ist immer gefalten und nie einfach nur so irgendwo herumfliegend. Wenn mal was wo hängen sollte, dann weil es trocknet. Schmutzwäsche hat immer einen eigenen Platz, wenn es nicht dort ist, ist es nicht schmutzig.
    • Alos zusammengefasst:
      Du lebst in einer eigenen Wohnung, arbeitest nicht, Ausbildung vermute ich, auch nicht , wirst von anderen finanziert.
      Dafür sitzt du stundenlang vor dem PC.
      Mutti, Schwester, Betreuer putzen, damit deine Bude nicht in Chaos und Dreck versinkt, was zur Folge hätte, die Wohnung zu verlieren, und in einem Heim, oder der Psychiatrie oder auf der Straße zu landen, was diese für dich nicht wollen. .
      Du kannst prinzipiell selbst putzen, wie die "Kontaminierte Küche" , weißt auch, wie man putzt, willst es aber nicht. Weil nicht dein "Lebensstil".

      All diese Menschen, die dich versorgen, sind in deinen Augen verachtenswerte dumme Normalos, a) über die du dich aufregst, dass sie überhaupt da sind
      b) die sich nichts länger als 12 Minuten merken können, wo du das 30 Jahre kannst
      c)die nicht immer den richtigen Lappen benutzen und nicht bereit sind, in deinen Wäschstapeln zu schnüffeln, um herauszufinden, welche stinkt und von ihnen gewaschen werden und welche von ihnen gefaltet und in den Schrank gelegt werden muss.
      d) es unerhörterweise wagen, dir zu sagen, dass auch du das eine oder andere tun oder darauf achten sollst, anstatt
      e) alles so zu erledigen, wie du dir das vorstellst und so diskret, dass es dich in dem, was du gerade machst, wie daddeln, nicht stört.

      Wer hieran etwas problematisch findet, oder gar darauf hinweist, dass hier von dir etwas geändert werden sollte, hat keine Ahnung, ist gemein zu dir und du bist das Opfer. Weil sie dich und deinen Lebensstil nicht akzeptieren.

      Das macht dann so wütend, dass das von Klagen über deren Gemeinheit, Dummheit und Ignoranz bis Gewaltphantasien gegen diese erzeugt.
      Liebe braucht Mut
    • Tipp von jemand umzugerfahrenden: Wirf jetzt schon weg. Auf keinen Fall beim Umzug, da hast du nicht die Zeit dazu, das zu sortieren. Was beim Umzug weg kann kann auch jetzt weg. Oder Ebay Kleinanzeigen (Verschenken)

      Zeug, dass ich immer mal wieder brauche, liegt bei mir auch teilweise auf dem Schreibtisch. Aber das meiste wird aufgeräumt. Zum Beispiel das Putzzeug. Oder der Staubsauger. Oder Geschirr/Besteck. Oder Wäscheständer/-klammern. Aber auch ein Puzzle, an dem ich derzeit puzzle (Hobby). Das wird immer wenn ich Pause mache unter das Bett geräumt. Die Zeit, das weg zu räumen, muss ich ja früher oder später investieren, um zu putzen.

      Meine Faustregel ist immer: Es darf maximal so unordentlich werden, dass ich die Wohnunh innerhalb von einer Stunde Labradorsicher aufgeräumt bekomme. (Ein Labrador findet alles, was noch herum legt und räumt es dann selbst auf - nur leider nie da hin wo ich es haben will).

      Und meine Wohnung gehört noch zu den dreckigeren, da darf schon mal was rum liegen und es muss nicht alles immer super-sauber sein.
      Wird schon Wenn man sich im Ton vergreift, fliegt man aus dem Töpferkurs.
    • Ich habe die Texte nicht gründlich genug durchgelesen, um entsprechende Schlüsse ziehen zu können. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist ein großes Ausmaß an Wut und Frust. Als wenn durch Vorerfahrungen die Einstellung schon so negativ geprägt ist, dass in jedem Menschen nur das Schlechte gesehen bzw. vermutet wird und so wenig Chance besteht durch entsprechende Offenheit sich auf Neues, Positives einzulassen. Und ja, mag sein, dass du viel Pech hattest, dass du immer wieder an die falschen Psychiater geraten bist, die dich nicht verstehen und auf die falsche Art versucht haben dir zu helfen. Aber ich hoffe, dass du irgendwann noch die richtige Person findest, die dich erstmal so nimmt wie du bist, eine Verbindung zu dir aufbaut, deinen Respekt erntet. Eine Person, von der du auch Tips annehmen kannst, der du glaubst, dass sie den Durchblick hat, da sie es hat, die also letztlich zu dir durchdringt, an der du dich orientieren kannst und die nicht nur Unordnung in dein System bringt und bei der du nicht das Gefühl hast, Perlen vor die Säue zu werfen, wenn du ihr sehr persönliche Dinge über dich erzählst. Eine, die nicht all deine Worte verdreht sondern wirklich aufmerksam zuhört und wenn nötig nachfragt und so begreift, worum es dir wirklich geht und in welchen Dingen du aus deiner Sicht Unterstützung benötigst, denn das ist es letztlich, was zählt.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Naja, mir wurde schon als Kind gesagt, daß ich nichts wert bin und auf der Straße landen werde, anstatt daß die Erwachsenen die mit mir überfordert waren, sich selbst erst mal Hilfe suchen.
      Und positives wurde einfach übersehen, nur übers negative erzogen bei allen. Wie soll man dann selbst einen positiven Weg für sich selbst finden?
      Und selbst wenn ich ein Teil putze, zählt dies nicht. Es wird einfach übersehen, ... erst wenn alles fertig ist, zählt das.
      Und dann das körperliche Problem, das ich nicht 8,9, 10, 12 Stunden lang etwas tuen kann, sondern froh bin, wenn ich ne Stunde schaffe.
      Legale Arbeit für Behinderte die so bezahlt wird, das man auf eigenden Füßen stehen kann? - Daran glaub ich nicht mehr. Ich hab schon für 35 Euro jeden Tag 2 bis 3 Stunden je Wochentag gearbeitet. Damit kann man sich so grade ab und an Kaffee bei der Arbeit leisten. Ich kenn jemand, der schwarz gearbeitet hat und an nur einem Wochenende 1200 Euro verdient hat (Nachtarbeit und Feiertags und ja harte 10,5 Stunden am Stück). Damit käm ich locker 2 Monate mit hin insklusive Miete selbst bezahlen. Brauch aber nicht den Nervenkitzel Schwarzarbeit.
      Maximal hab ich 160 Euro verdient im Monat und dann wird Hilfe etwas gekürzt.
    • Und wie erkennt man Spezialregeln, die nur für bestimmte Geschwister und Situationen gelten?
      Das gibt zum Beispiel immer noch oft Krach bei uns. Ich war mit sandalen bis zu unserer Straßeneinfahrt gegangen und sollte sie im Haus ausziehen und sauber machen.
      Der nächste darf mit staubsauger die ganze Einfahrt hinunter saugen, ohne Saugerfuß zu reinigen (etwas mehr als die strecke die ich gegangen bin). Der andere darf zig Kilometer mit bahn und Bus über mehrere stunden quer durch Deutschland und dann im ganzen Haus damit herum turnen. Der nächste darf mit gartenschuhen rein.
      Ich verstehe auch nicht, warum man recht saubere pfannen jedes mal mit spüli waschen muß. zb morgens rührei essen, pfanne nehmen, einmal Wisch und weg und dann in Kühlschrank wo eh genug Platz ist, damit keine Fliegen etz sich drauf setzen und Abends dann für Bratbrot nutzen. Und dann erst spülen.
      Ein andere darf Bierflasche abends abstellen und erst spätnachmittags nächsten Tag weg bringen, wenn er eh geht. Ich wurde schon wegen einer halben Stunde angeklagt, obwohl ich den Weg eh gleich nehmen muß für was anderes und so mitnehmen kann. Liegt wohl nur an mir, da ich wohl nicht so geworden bin, wie ich werden sollte. Anders kann ich es mir nicht vorstellen, außer daß man mich hasst. Zu dumm, das man keine eigenden Freunde hat, bei denen man unterschlüpfen kann und so nicht mehr abhängig ist von den Eltern.
      Betreutes wohnen etz geht ja nur mit klarer Diagnose was ich körperlich habe, das mir das arbeiten nahezu unmöglich macht.
      Und halbe Dinge zählen nicht, Zimmer nur gesaugt, nur Fenster geputzt, nur aufgeräumt oder Müll raus plus klamotten weg ist gleich nichts. Ich kann mich so schlecht motivieren einfach solange weiter zu machen bis das Zimmer ganz fertig ist (was schafft man schon in max 2 Stunden mit ner Pause dazwischen? - für welche die es nicht sehen wollen, sehen dann auch gar nix).
      Ja es ist halt auch Wut, weil für andere Kinder auch andere Regeln gelten und das ist kaum zu verstehen und es erklärt mir keiner im sachten Ton, sondern immer unter Streit muß ich erfahren das ich mich schon wieder falsch verhielt.