Einladung zur Teilnahme an einer EEG-Studie der Humboldt-Universität zu Berlin (Fahrtkostenerstattung möglich)

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    • Einladung zur Teilnahme an einer EEG-Studie der Humboldt-Universität zu Berlin (Fahrtkostenerstattung möglich)

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      Liebe Forumsmitglieder,

      Sie sind herzlich eingeladen, an einer aktuellen EEG-Studie an der Berlin School of Mind and Brain (Humboldt-Universität zu Berlin) teilzunehmen.

      Die Studie wird von der Arbeitsgruppe Klinische Psychologie Sozialer Interaktion unter der Leitung von Prof. Dr. Isabel Dziobek durchgeführt. Als Teil des Promotionsprojekts von Frau Magdalena Matyjek soll die Studie Einblicke in die Gehirnaktivität autistischer Menschen bei Entscheidungsprozessen in verschiedenen Situationen geben.

      Zu diesem Zweck untersuchen wir die Reaktionsgeschwindigkeit und Gehirnaktivität in einer Spielsituation am Computer. Die Studienteilnahme beinhaltet in chronologischer Reihenfolge einen Online-Fragebogen, der zu Hause ausgefüllt werden kann (15 - 20 Minuten), sowie einen Testungstermin (120 - 140 Minuten: 70 - 80 Minuten Vor- und Nachbereitung, 50 - 60 Minuten EEG-Testung mit Pausen).

      Die Testung findet statt an der

      Berlin School of Mind and Brain
      Luisenstraße 56, Haus 1
      10117 Berlin-Mitte.

      Die Studienteilnahme wird mit mindestens 10 Euro pro Stunde vergütet, wobei der genaue Betrag von möglichen Geldgewinnen während des Spiels am Computer abhängt. Insgesamt beträgt die Vergütung 25 - 30 Euro. Zudem ist eine Fahrtkostenerstattung möglich.

      Für die Studienteilnahme geeignet sind Personen im Alter von 18 bis 50 Jahren mit einer offiziellen Autismus-Diagnose und guten Deutschkenntnissen. Epilepsie und psychotische Störungen sind hingegen Ausschlusskriterien.

      Falls Sie Fragen zu unserem Studienprojekt haben oder sich für die Teilnahme daran interessieren, können Sie mich gerne unter berlinASCstudie@gmail.com kontaktieren.

      Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort.

      Mit freundlichen Grüßen

      Sarah Gawronska


      Wissenschaftliche Assistentin
      AG Klinische Psychologie Sozialer Interaktion
      Berlin School of Mind and Brain
      Humboldt-Universität zu Berlin
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      Lea wrote:

      Warum sind Psychotische Störungen eigentlich immer Ausschluß Kriterium?
      Weil das einen zusätzlichen Faktor ins Spiel bringt, wodurch die Auswertung sehr viel aufwendiger, insbesondere die notwendige Stichprobengröße stark erhöht wird. Deshalb will man bei derartigen Studien alle zusätzlichen Einflußfaktoren raushalten, etwa auch das Alter
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      Das ist meinem Eindruck nach auch ein Hauptgrund, weshalb Unikliniken bei der Diagnostik strenger sind als niedergelassene Psychiater mit Ahnung von der Thematik. Dort geht es schließlich auch um Forschung bzw. um geeignete Probanden.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
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      Leonora wrote:

      Das ist meinem Eindruck nach auch ein Hauptgrund, weshalb Unikliniken bei der Diagnostik strenger sind als niedergelassene Psychiater mit Ahnung von der Thematik. Dort geht es schließlich auch um Forschung bzw. um geeignete Probanden.
      Was allerdings zur Folge haben dürfte, dass besonders hochfunktionale / hoch kompensierende Autisten in den Studien unterrepräsentiert sind, weil sie gelegentlich durchs "Diagnoseraster" fallen.
      Eine Lösung wäre evtl., bei den ganzen "Verdachtsfällen" Wahrscheinlichkeiten zu schätzen, dass die Diagnose zutrifft, und diese Probanden dann in der Studie immer mit einem entsprechenden Faktor zu gewichten.
      (Gut, wird wohl niemals gemacht werden... :roll: )

      On:
      @berlinASCstudie Gibt es eine Obergrenze für die Fahrkostenerstattung? Dürfen Hin- und Rückreise an verschiedenen Tagen liegen?
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt
      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter.
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      Bei ner weiten Anfahrt denke ich rechnet sich das nicht. Wenn man Stunden unterwegs ist und nur die Fahrkosten erstattet bekommt aber nicht die Tatsache, dass man Stunden in dem Fahrzeug zugebracht hat, um dort hinzukommen (und dabei vielleicht auch Lärm und Stress ausgesetzt war). Und am Ende hat man dann nur die 30 Euro für die Zeit, in der man tatsächlich tätig war, dann ist das unverhältnismäßig. Wobei, wenn sie nen ICE zahlen würden wäre es nochmal was anderes. Aber wenn es die kostengünstigste Anfahrt sein soll (z. B. Regionalzüge oder gar Fernbus), dann ist das unverhältnismäßig, da es dann ewig lange dauert. Zudem muss man auch noch Extrazeit einkalkulieren für den Fall eines Fernbahn- oder Busausfalls. Die fahren ja nicht so oft.

      Im Übrigen ist das Problem, dass die Reaktionsfähigkeit bei Computerspielen nicht übertragbar ist auf die Reaktionsfähigkeit, die Autisten im realen Leben haben. Es macht einen großen Unterschied, ob man sich nur auf den Bildschirm konzentriert und darauf wartet, die nächste Taste zu drücken, wie man es vielleicht schon als Kind trainiert und gelernt hat, oder ob man sich im multisensorischen dreidimensionalen Raum befindet und dabei vielleicht gerade ganz anderen Gedanken nachhängt, während plötzlich etwas Unvorhergesehenes eintritt.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.