Autofahren

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    • zaph wrote:

      Grubber wrote:

      Und das ist genau wessen Problem...?
      Offenbar hast Du es nicht verstanden.Wer langsam fahren will, soll das gerne tun. Aber das muss nicht unbedingt auf der linken Spur sein.
      Wer auf einem nicht geschwindigkeitsbeschränkten Stück Autobahn mit 100 auf der linken Spur unterwegs ist, gefährdet andere und dieses Verhalten ist asozial.
      Oh doch, ich habe das sehr genau verstanden. Im Gegensatz zu dir ganz offensichtlich. Bei 100 km/h Höchstgeschwindigkeit gefährdet nicht der, der sich an die Vorgabe hält, andere. Sondern der, der sich nicht an die Regel hält und schneller fährt. Und asozial handelt nicht der, der sich an die Regel hält, sondern der, der sie übertritt.

      zaph wrote:

      Es wird gedacht: "Was für ein Vollidiot, der da auf der linken Spur vor sich hinkriecht!".
      Wenn der Asoziale das denkt: Wessen Problem ist das? Doch wohl seins. Mir jedenfalls tun die Leute, die hektisch gestikulieren und vor Ungeduld ins Lenkrad beißen, immer ein bisschen leid, dass sie sich Magengeschwüre und Herzinfarkte herbei haten, weil sie es nicht schaffen, sich an Regeln zu halten, ohne Tobsuchtanfälle zu kriegen. Aber das Schöne ist ja: Jeder kann das lernen, der über die Intelligenz verfügt, eine Führerscheinprüfung zu bestehen. Es ist also kein unveränderliches Schicksal, asozial zu sein.
    • Ich versuche es noch ein letztes Mal. Wenn Du es dann immer noch nicht begriffen hast, dann ist es auch egal.

      Grubber wrote:

      Bei 100 km/h Höchstgeschwindigkeit gefährdet nicht der, der sich an die Vorgabe hält, andere. Sondern der, der sich nicht an die Regel hält und schneller fährt.
      Ich schrieb:

      zaph wrote:

      Wer auf einem nicht geschwindigkeitsbeschränkten Stück Autobahn mit 100 auf der linken Spur unterwegs ist, gefährdet andere und dieses Verhalten ist asozial.
      Mit "nicht geschwindigkeitsbeschränkten Stück Autobahn" ist eine Strecke gemeint, wo es keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt.

      Ich weiß nicht, wie ich es noch deutlicher ausdrücken kann, also versteh es oder lass es.
    • Wenn jemand auf der Überholspur strandet und nicht wieder wegkommt, weil die Spur daneben durchgängig belegt ist, ist es schon ne andere Situation. Die Frage ist aber zunächst, wie man überhaupt gelandet ist auf der Überholspur. Dafür sollte man zumindest grundsätzlich schneller fahren können bzw. wollen als die auf der anderen Spur, die man zu dem Zeitpunkt sieht, wo man wechselt. Oder zumindest bezogen auf seinen genauen Vordermann, den man da hatte.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Ich habe einen Führerschein. Ich habe sowohl die theoretische, als auch die praktische Prüfung beim ersten Mal bestanden.
      Im Alltag kann ich effektiv dennoch kein Auto fahren.

      Es stresst mich so sehr und ich schäme mich dafür. Es ist so laut im Auto und auf der Straße. Und eine kleine Unaufmerksamkeit oder eine kleine falsche Bewegung und schon bringt man jemanden und/oder sich selbst um. Ich kann das einfach nicht, es ist zu viel für mich. Ich frage mich bis heute, wie ich das überhaupt geschafft habe, die praktische Prüfung zu bestehen. Wenn ich Auto fahre, dann verspannt sich mein ganzer Körper und ich fange sehr stark an zu schwitzen. Und ich bin jemand, der eigentlich nicht viel schwitzt, selbst bei Ausdauersport nicht.

      Ich bin schon so oft lieber 30-40 min zu Fuß gelaufen, als 10 min mit den Auto zu fahren, weil ich so eine Angst habe. Mein Lebensgefährte zwingt mich hin und wieder wenigstens kurze Strecken z.B. zum Supermarkt zu fahren, damit ich es nicht ganz verlerne. Wenigstens hab ich es das eine Mal hinbekommen, ihn zum Krankenhaus zu bringen, als er sich stark verletzt hatte.
    • zaph wrote:

      Ich versuche es noch ein letztes Mal. Wenn Du es dann immer noch nicht begriffen hast, dann ist es auch egal.
      Ursprünglich ging es aber nun mal um Autobahn mit Geschwindigkeitsbegrenzung... (siehe Video). Also ich würde jetzt sagen, dass eher du es nicht so richtig begriffen hast, findest du nicht?
    • Garfield wrote:

      zaph wrote:

      Ein Grund mehr, kein E-Auto zu kaufen.
      Einfach das richtige Auto kaufen oder vor Abfahrt voll laden und nicht erst auf der Autobahn nach dem Batteristand schauen. ;)
      Ich hatte vor einigen Tagen zum ersten Mal das Vergnügen, einen Vollstromer zu fahren (Leihwagen, weil an meinem Auto etwas repariert werden musste).
      Ein Skoda Enyaq, Fahrfeeling war ganz nett.
      Aber nichtmal ein Navi an Bord (weil GPS so viel Strom braucht?), Reichweite (voll aufgeladen) 314 Kilometer. Und dafür 50.000 Euro auf den Tisch legen?
      Da würde ich mir eher ein Loch ins Knie bohren!
    • Lex wrote:

      Wenn jemand auf der Überholspur strandet und nicht wieder wegkommt, weil die Spur daneben durchgängig belegt ist, ist es schon ne andere Situation. Die Frage ist aber zunächst, wie man überhaupt gelandet ist auf der Überholspur. Dafür sollte man zumindest grundsätzlich schneller fahren können bzw. wollen als die auf der anderen Spur, die man zu dem Zeitpunkt sieht, wo man wechselt.
      Ich war vor kurzem gleich mehrfach in der kuriosen und ziemlich blöden Situation, dass ich auf einer relativ leeren rechten Spur fuhr, während sich die Leute auf der Überholspur "knubbelten" und durchweg langsamer waren als ich, so dass ich wiederum ständig gebremst habe, um auf der Autobahn nicht rechts zu überholen... x(
    • Ant wrote:

      Ich bin schon so oft lieber 30-40 min zu Fuß gelaufen, als 10 min mit den Auto zu fahren, weil ich so eine Angst habe. Mein Lebensgefährte zwingt mich hin und wieder wenigstens kurze Strecken z.B. zum Supermarkt zu fahren, damit ich es nicht ganz verlerne.
      Du könntest regelmäßig auf den Verkehrsübungsplatz gehen. Wenn es nur Angst ist, dagegen kann man angehen. Durch regelmäßiges Training wird man sicherer, dann ist auch die Gefahr geringer, dass man beim Fahren jemanden gefährdet.

      Für mich wäre es eine große Einschränkung, wenn ich nicht Auto fahren könnte. Wenn man allein lebt, ist ein Auto sehr nützlich, da man niemanden hat, der einem hilft, Dinge zu transportieren, z.B. einen Einkauf. Oft ist man mit öff. Verkehrsmitteln länger unterwegs. Und ich bin in öff. Verkehrsmitteln viel mehr gestresst als im Auto.
      Historisch gesehen waren die schrecklichsten Dinge wie Krieg, Genozid oder Sklaverei nicht das Ergebnis von Ungehorsam, sondern von Gehorsam.
      (Howard Zinn)
    • Angemon84 wrote:

      Kein generelles Überholverbot für solche Leute. Jedoch sollten diese den Überholvorgang erst beginnen, wenn sie damit kein deutlich schnelleres Kfz (ja, kann auch ein Raser sein) von hinten zum Abbremsen nötigen. Also erst überholen wenn die Überholspur auch frei ist.

      Genauso ist es!
      Fünfspurige, gut ausgebaute Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, wenig Verkehrsaufkommen - du kommst mit 210 kmh linksaußen von Hinten an, und urplötzlich schert einer dieser unaufmerksamen Schleicher von rechts nach ganz links aus, ohne nach hinten zu sehen und schiebt sich minutenlang mit 0,5 kmh Tempodifferenz an einem Laster - oder auch mehreren -vorbei.

      Das sind die Situationen die es m. E. so gefährlich machen.
      Ein paar Jahre lang bin ich 200 km täglich gependelt, die häufigsten kritischen Situationen hatte ich mit unaufmerksamen, ignoranten Schleichern, oft auch gerne noch mit Handy am Ohr oder konzentriert popelnd.

      Die angesprochene fünfspurige Autobahn wird übrigens - gerade aufgrund der fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung - gerne von Autoherstellern für Testfahrten von Neuentwicklungen genutzt.
    • Shenya wrote:

      Ant wrote:

      Ich bin schon so oft lieber 30-40 min zu Fuß gelaufen, als 10 min mit den Auto zu fahren, weil ich so eine Angst habe. Mein Lebensgefährte zwingt mich hin und wieder wenigstens kurze Strecken z.B. zum Supermarkt zu fahren, damit ich es nicht ganz verlerne.
      Du könntest regelmäßig auf den Verkehrsübungsplatz gehen. Wenn es nur Angst ist, dagegen kann man angehen. Durch regelmäßiges Training wird man sicherer, dann ist auch die Gefahr geringer, dass man beim Fahren jemanden gefährdet.
      Für mich wäre es eine große Einschränkung, wenn ich nicht Auto fahren könnte. Wenn man allein lebt, ist ein Auto sehr nützlich, da man niemanden hat, der einem hilft, Dinge zu transportieren, z.B. einen Einkauf. Oft ist man mit öff. Verkehrsmitteln länger unterwegs. Und ich bin in öff. Verkehrsmitteln viel mehr gestresst als im Auto.
      Ja, das mit dem Üben sollte ich vermutlich tun... mein Lebensgefährte sagt das auch immer. Ich meine, es gab schon Zeiten, in denen ich regelmäßig Auto fahren musste. Aber ich war da immer gestresst und müde. Für mich sind öffentliche Verkehrsmittel annehmbar, weil ich da einfach meine Noise Cancelling Kopfhöhrer aufsetzen kann und nicht selbst verantwortlich dafür bin, ans Ziel zu kommen und keine Unfälle zu verursachen.

      Wie gesagt, ich schäme mich dafür. Immer, wenn es darum geht, dass ich Auto fahre, dann rede ich mich immer irgenwie raus. Ich habe einmal einen Unfall miterlebt, aber da war ich Beifahrer. Und niemand wurde verletzt, das Auto war nur Schrott danach. Ich glaube aber nicht, dass ich davon ein Traumata habe. Die Frage ist nur, woher die Angst dann kommt. Ich denke, ich habe kein Selbstvertrauen, dass ich es wirklich unfallfrei ans Ziel schaffe. Dabei habe ich selbst, als ich wirklich fahren musste, noch nie einen Unfall verursacht.
    • Grubber wrote:

      Und asozial handelt nicht der, der sich an die Regel hält, sondern der, der sie übertritt.
      In dem konkreten Beispiel einfach mal Beide.

      MonaLisa wrote:

      Ich war vor kurzem gleich mehrfach in der kuriosen und ziemlich blöden Situation, dass ich auf einer relativ leeren rechten Spur fuhr, während sich die Leute auf der Überholspur "knubbelten" und durchweg langsamer waren als ich, so dass ich wiederum ständig gebremst habe, um auf der Autobahn nicht rechts zu überholen...
      Mir hat ein Polizist letztes Jahr erklärt, dass es kein Überholen ist, wenn man rechts konstant fährt und nicht die Spur wechselt, während links die Irren abwechselnd Vollgas und Vollbremsung machen. Ich gehe dann aber wenigstens vom Gas, um sofort bremsbereit zu sein - weil ja doch gern mal Einer auf der linken Spur auf die Idee kommt, wirklich regelwidrig links zu überholen (also rüber fahren, stark beschleunigen und vorne wieder einscheren).
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • zaph wrote:

      Ich hatte vor einigen Tagen zum ersten Mal das Vergnügen, einen Vollstromer zu fahren (Leihwagen [...]).
      Aber nichtmal ein Navi an Bord (weil GPS so viel Strom braucht?), [...]. Und dafür 50.000 Euro auf den Tisch legen?
      Da würde ich mir eher ein Loch ins Knie bohren!
      Das Navi wahr wohl deswegen nicht mit drin, weil der Käufer keins mitbestellt hat. Sowas ist alles Zubehör und kostet extra. 50.000€ ist viel Geld aber vllt. auch der Anreiz, weniger zu fahren. Denn unser Problem in Sachen Auto und Umwelt ist nicht der Verbrennungsmotor, sondern dass zu viel gefahren wird. Wir meinen, wir haben das Recht, immer überall egal wie weit hinzukommen. Das funktioniert aber nicht. Vllt. sollte auch mal die Deutschpolitik mal das Thema auf den Punkt bringen und anstatt immer nur von E-Auto als die Umweltlösung zu präsentieren mal Nägel mit Köppe machen und deutlich sagen, was in Sachen Auto umweltmäßig daneben geht (da wird aber die Autolobby dazwischen hauen), so denkt man hier in NL. Hier wir gesagt, es wird zu viel gefahren und man arbeitet an Konzepten, wie man den Privatverkehr zurückdrängen kann.

      MonaLisa wrote:

      während sich die Leute auf der Überholspur "knubbelten" und durchweg langsamer waren als ich, so dass ich wiederum ständig gebremst habe, um auf der Autobahn nicht rechts zu überholen...
      Und hinter dir knubbelte es sich dann auch auf einmal irgendwann? Warum nicht einfach dran vorbeifahren = nicht überholen?

      Coocy wrote:

      Fünfspurige, gut ausgebaute Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung
      Was'n das für 'ne Killerstrecke?
      Wozu fünf Spuren? Weil es voll werden könnte? Und wenn es so voll ist, darf jeder weiterballern wie man will? Was ist das für ein Irrsinn? Eine private Rennstrecke für Autobauer? Wenn es voll ist, reduziert man die vorgegebene Geschwindigkeit (Leuchtschilder über der Autobahn zeigen das dann an), weil dann der Abstand zwischen den Autos kleiner werden kann. Damit passieren mehr Autos pro Zeit einen bestimmten Streckenabschnitt, als wenn jeder ballert wie 'ne Wildsau. Bei 210 km/h und den 2-Sekunden Abstand sind das knappe 120 Meter Sicherheitsabstand, bei 80 km/h nur noch 45 Meter und bei 60 km/h (es ist voll!) nur noch 33 Meter.

      Coocy wrote:

      du kommst mit 210 kmh linksaußen von Hinten an, und urplötzlich schert einer dieser unaufmerksamen Schleicher von rechts nach ganz links aus, ohne nach hinten zu sehen und schiebt sich minutenlang mit 0,5 kmh Tempodifferenz an einem Laster - oder auch mehreren -vorbei.

      Das sind die Situationen die es m. E. so gefährlich machen.
      Und was ist da das gefährliche dran? Na, was meinen wir? Der Trottel, der nicht nach hinten gekuckt hat und es deswegen knallen könnte? Nee, das ist nur eine Folge der Ursache. Das Hauptproblem ist auf deutschen Autobahnen der gewaltige Geschwindigkeitsunterschied zwischen den einzelnen Fahrzeuge. Während einer 100 km/h fährt und jemand anderes überholt mit 210 km/h, dann ist das Problem diese Geschwindigkeitsdifferenz von 110 km/h bzw. vllt. auch 140 km/h, wenn es ein LKW wäre. Wenn das ganze jetzt woanders stattfinden würde, z. B. auf der Landstraße, dann sähe das so aus, als führe man mit 110 km/h oder 140 km/h über die Landstraße mit wenig Seitenabstand an einem stehenden Auto bzw. LKW vorbei. Da würde man sowas vllt. nicht bringen, aber auf der Autobahn schon. Und es gibt Leute, die ballern 250 km/h und überholen einen LKW, der vllt. 80 km/h fährt, das sind schon hammerharte 170 km/h Geschwindigkeitsdifferenz. Sowas kann nur im Fall einer Kollision ganz böse enden. Und genau vor diesem Ding, eben den immensen Geschwindigkeitsunterschied, der auf dieser Straße gefahren wird, haben viele Leute Angst auf die Autobahn zu fahren. Das ist das Ding mit der gefühlten Sicherheit, die es da nämlich so nicht geben kann. Andere Länder sind auch auf dem Gebiet wesentlich weiter.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Nervenbündel wrote:

      Damit passieren mehr Autos pro Zeit einen bestimmten Streckenabschnitt, als wenn jeder ballert wie 'ne Wildsau. Bei 210 km/h und den 2-Sekunden Abstand sind das knappe 120 Meter Sicherheitsabstand, bei 80 km/h nur noch 45 Meter und bei 60 km/h (es ist voll!) nur noch 33 Meter.
      Wie Du gerade selbst vorgerechnet hast, passen gar nicht mehr Autos pro Zeit drauf. Das bleibt ja gleich, wenn Du den Abstand in Sekunden angibst. Real passen sogar bei High Speed mehr drauf, weil die Henker ja trotzdem dicht an dicht fahren.

      Ich fahre nur dann schnell, wenn der genannte Geschwindigkeitsunterschied sehr gering ist. Also z.B. Sonntags, wo die LKW wegfallen. Dann sind oft recht = 140km/h, Mitte = 160 und links 180 problemlos möglich und es reicht schon, vom Gas zu gehen, wenn einer die Spur wechselt.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • MonaLisa wrote:

      Lex wrote:

      Wenn jemand auf der Überholspur strandet und nicht wieder wegkommt, weil die Spur daneben durchgängig belegt ist, ist es schon ne andere Situation. Die Frage ist aber zunächst, wie man überhaupt gelandet ist auf der Überholspur. Dafür sollte man zumindest grundsätzlich schneller fahren können bzw. wollen als die auf der anderen Spur, die man zu dem Zeitpunkt sieht, wo man wechselt.
      Ich war vor kurzem gleich mehrfach in der kuriosen und ziemlich blöden Situation, dass ich auf einer relativ leeren rechten Spur fuhr, während sich die Leute auf der Überholspur "knubbelten" und durchweg langsamer waren als ich, so dass ich wiederum ständig gebremst habe, um auf der Autobahn nicht rechts zu überholen... x(
      Also ich habe gelernt dass man rechts schneller fahren darf, wenn links sich eine Schlange bildet. Allerdings sollte man es rechts auch nicht übertreiben. Ich habe mal was von maximal 20km/h schneller gelesen, würde aber meine Hand nicht dafür ins Feuer legen.
    • sebihepp wrote:

      Also ich habe gelernt dass man rechts schneller fahren darf, wenn links sich eine Schlange bildet.
      Das ist genau geregelt:

      "Wann darf ich dennoch rechts überholen?
      Bei mehrere Fahrstreifen innerorts, bei fehlender Fahrbahnmarkierung, bei unterschiedlichen Spurrichtungen, in Ampelbereichen, auf dem Beschleunigungsstreifen und bei Stau und zähfließendem Verkehr auf der Autobahn dürfen Sie rechts überholen." (Sagt der Bußgeldkatalog)
      En perdant on y gagne quand-même / Et puis après tout, on n'as pas choisi.
    • @Amalthea das kenne ich nur zu gut aus meiner eigenen Fahrschuhl Zeit. Ich habe mich dann einfach entschieden meine Praktische Fahrprüfung auf einem Automatischen Wagen zu manchen. Dafür dürfte ich die Theoretische Prüfung ein mal wiederholen.
      Danach war ich ein richtig guter Autofahrer. Keine Unfälle, keinerlei Probleme im Verkehr.
      Was ich dir raten würde ; keine Beruigungsmittel, die Sorgen nur zusätzlich dafür das die das Denken schwerfällt. Lass dich auch nicht verrückt machen, wenn's nicht klappt und dann ist es eben so :thumbup: einfach wiederholen. Wenn du die Prüfung wiederholen mußt, und was soll's ? Das ist vor dir schon einige Millionen passiert. :nod: Das was du jetzt schon machen kannst ist z. B. mal ins Kino gehen, so das du mal für zwei Std. an was ganz anderes denkst. Und Abends setzt du dich bequem irgend wo bin schließt die Augen und atmest tief durch die Nase ein und lässt durch den Mund die Luft wider anschliessen. Das beruhigt ungemein. :thumbup:

      The post was edited 2 times, last by Nitram ().

    • Nervenbündel wrote:



      MonaLisa wrote:

      während sich die Leute auf der Überholspur "knubbelten" und durchweg langsamer waren als ich, so dass ich wiederum ständig gebremst habe, um auf der Autobahn nicht rechts zu überholen...
      Und hinter dir knubbelte es sich dann auch auf einmal irgendwann? Warum nicht einfach dran vorbeifahren = nicht überholen?

      Nein, hinter mir knubbelte es sich nicht. Das war ja das Blöde: Es waren fast alle auf der linken Spur...

      FrankMatz wrote:

      sebihepp wrote:

      Also ich habe gelernt dass man rechts schneller fahren darf, wenn links sich eine Schlange bildet.
      Das ist genau geregelt:
      "Wann darf ich dennoch rechts überholen?
      Bei mehrere Fahrstreifen innerorts, bei fehlender Fahrbahnmarkierung, bei unterschiedlichen Spurrichtungen, in Ampelbereichen, auf dem Beschleunigungsstreifen und bei Stau und zähfließendem Verkehr auf der Autobahn dürfen Sie rechts überholen." (Sagt der Bußgeldkatalog)
      Nach dieser Aufzählung ist es tatsächlich zweifelhaft, ob ich wirklich hätte rechts "überholen" dürfen. Es gab keinen Stau, und zähfließenden Verkehr gab es auch nur auf der Überholspur. :roll:
      Aber egal wie die genaue Rechtslage auch ist - bevor ich riskiere, dass einer von der Überholspur doch plötzlich wieder rechts einschert, bin ich lieber vorsichtig und bremse vorsorglich ab.