Perspektivwechsel

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    • Perspektivwechsel

      Hallo,
      ich wollte euch mal fragen, wie eure Schwierigkeiten beim Perspektivwechsel aussehen? Wie macht sich das im Alltag bemerkbar und könnte ihr es kompensieren? Ich habe gerade viel darüber nachgedacht, da eine Person mir gegenüber sagte, sie würde meine Diagnose doch sehr verwundern, da ich (in ihren Augen) die Perspektive andere Menschen übernehmen könne.

      Ich glaube, es ist ähnlich wie bei der Empathie, dass man sich auch einiges herleiten kann, vor allem, wenn man denkt, die andere Person ist in ähnlicher Lage, wie man sie selbst schon erlebt hat oder man darüber gelesen hat (um z.B. über die Beziehungsprobleme dieser Person zu reden muss ich nicht selbst Beziehungen gehabt haben, man sieht ja auch sowas im TV oder liest und hört von den Erfahrungen anderer Menschen, ich muss es nicht emotional nachvollziehen können)
    • Ich kann ziemlich gut eine andere Perspektive (im Hinblick auf Emotionen und Entscheidungen) einnehmen, wenn mir die Person offen und ausführlich von ihren Empfindungen und Beweggründen erzählt. Dann fühle ich auch sehr intensiv mit und bekomme ein sehr "greifbares" Bild von der Person.

      Wenn mir die andere Person allerdings nichts mitteilt und ich sie nicht im (gesprochenen) Umgang mit anderen beobachten konnte, fällt mir ein Perspektivwechsel unglaublich schwer. Also ich denke meistens noch nicht einmal dran. Wenn ich keine direkten oder indirekten (also anderen gegenüber) Äußerungen bemerkt habe, nehme ich eine Person gar nicht richtig als Person, sondern irgendwie eher als Gegenstand war.

      Das klingt abwertend, aber ist immer noch (für mich) angenehmer, als mir ständig Gedanken zu machen, was andere gerade denken könnten oder was ich in der Situation denken würde. Das habe ich früher oft gemacht.
      Wenn jemand mich konkret fragen würde : "Hey, was denkst du, warum handelt X so und so, was könnte sie denken?", dann fallen mir oft plausible Gedanken und Emotionen ein. Ich habe mich aber von dem Gedanken verabschiedet diese "einfach so" bei einer Person wahrnehmen zu können.

      The post was edited 2 times, last by Mugwump ().

    • Ich bin ja immer der Ansicht, dass der Perspektivenwechsel Autisten eigentlich besonders leicht fallen müsste, weil das doch so ein rein "formaler" / "logischer" Schritt ist.
      Also ich sortiere mein Wissen quasi in "Wissen, das lediglich mir vorbehalten ist" und "Wissen, das auch mein Gegenüber hat", versuche dann vielleicht noch abzuschätzen, wie umfangreich und welcher Art etwaiges "Wissen, das nur mein Gegenüber hat, aber ich nicht" sein könnte, und dann überlege ich halt, was jetzt ausgehend von dem (mutmaßlich) meinem Gegenüber zur Verfügung stehenden Wissen naheliegende Reaktionen wären. (Und genauso kann man hier auch "Wissen" durch "Emotionen" ersetzen, dann wären wir halt bei der (kognitiven) Empathie.)
      (Vielleicht hilft mir an der Stelle aber auch, dass in meinem Kopf bereits von vornherein eigentlich zu allem, was ich "weiß", auch immer mitabgespeichert wird, woher ich das jeweils weiß.)

      Wenn der Perspektivwechsel im Rahmen von irgendwelchen "künstlichen" Testsituationen (etwa diese Knobelaufgaben) erfolgen soll oder in einer Situation, wo sich zwei Parteien streiten und ich vermitteln soll, funktioniert das eigentlich auch immer ganz gut.

      Schwierigkeiten kenne ich da eher in dem Sinne, dass ich in Situationen, wo ich selbst "emotional drinstecke", vergesse, ihn anzuwenden. Aber wenn ich mir streitende "NTs" angucke, dann haben die, glaube ich, oft genau das gleiche Problem. :roll:
      Vllt passiert mir das insgesamt häufiger als anderen, das könnte sein. :roll:

      Studien zu dem Thema würden mich jedenfalls interessieren, falls jemand welche kennt. :)
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    • Mugwump wrote:

      Wenn mir die andere Person allerdings nichts mitteilt und ich sie nicht im (gesprochenen) Umgang mit anderen beobachten konnte, fällt mir ein Perspektivwechsel unglaublich schwer.
      Aber liegt das nicht in der Natur der Sache? Also wenn ich keinerlei Informationen über die Situation einer anderen Person habe, wie soll ich dann überhaupt ihre Perspektive einnehmen können, egal ob autistisch oder nicht? Oder verstehe ich etwas falsch?
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Perspektivwechsel hab ich aktiv gelernt.
      Was auch wunderbar funktioniert, solange ich in einer "professionellen" Grundhaltung bin, also meine Bedürfnisse und Gefühle keine Rolle spielen bzw. Ich mir dazu klar, weil in mir geklärt bin.

      Folgende Faktoren wirken hinderlich bis blockierend
      Intern:
      Je emotional beteiligter ich bin
      Je weniger klar ich mir zu mir bin
      Extern:
      Je plötzlicher das gefordert ist
      Je weniger Informationen ich zur Sache und/oder den Bedürfnissen, Gefühlen, Wünschen, Absichten des anderen ich habe.

      Aber solange NT-Eltern Kinder schlagen, Politiker gegen Grundrente sind, Kriege geführt werden, mache ich mir wenig Gedanken darüber, wie groß ausgerechnet mein Defizit in Sachen Perspektivwechsel ist.
      Liebe braucht Mut
    • Vielleicht ist Perspektivwechsel, vor allem, wenn man ihn bewusst vornimmt, etwas, was man lernen kann.
      Vielleicht gibt es auch einen intuitiven Perspektivwechsel, den man nicht bewusst vornimmt, und der macht dann Probleme?
      Alles wird galaktisch gut.
    • woher weißt man, dass er intuitiv ist und nicht erlernt, wenn man ihn ja nur vornehmen kann,wenn man die Lage des anderen kennt oder nachvollziehen kann? Wie das bei den meisten der Fall ist. Hm.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • kastenfrosch wrote:

      Hallo,
      ich wollte euch mal fragen, wie eure Schwierigkeiten beim Perspektivwechsel aussehen? Wie macht sich das im Alltag bemerkbar und könnte ihr es kompensieren? Ich habe gerade viel darüber nachgedacht, da eine Person mir gegenüber sagte, sie würde meine Diagnose doch sehr verwundern, da ich (in ihren Augen) die Perspektive andere Menschen übernehmen könne.
      Was ist dieses "Perspektive übernehmen"? Ich kann Menschen einigermaßen modellieren; was er liebt, was er hasst, was er anstrebt, was er fürchtet. Manchmal auch was er glaubt (im Sinne des grundlegenden Wörterbuchs der von ihm verwendeten Ideologie), und wenn ich mich abstrenge auch was er weiß (Sally-Anne, irgendwer?). Das reicht meist, seinen nächsten Zug vorherzusagen. Ist das das gewünschte "Perspektive einnehmen"? Meinjanur, würde ich von einer 1pp (erste Person Perspektive) in eine andere 1pp wechseln, würde ich doch umfallen.

      The post was edited 1 time, last by Lars77 ().

    • Linnea wrote:

      woher weißt man, dass er intuitiv ist und nicht erlernt
      Ich glaube, von dem intuitiven Perspektivwechsel merkt man selbst gar nichts. Das ist das, was dann Probleme macht, wenn man ihn nicht vollzieht, z.B. wenn man im Alltag nicht überlegt, wie etwas, was man tut oder sagt auf eine andere Person wirkt.
      Sobald man anfängt, darüber nachzudenken, ist es nicht mehr intuitiv. Dieses Nachdenken manchen vermutlich alle Menschen, aber Autisten häufiger, weil ihnen der intuitive Perspektivwechsel fehlt und es dann häufiger Unfälle gibt, die Anlass zum Nachdenken geben.
      Ist aber alles nur Spekulation, ich habe das auch noch nicht so wirklich verstanden.
      Mit Sally-Anne u.ä. habe ich keine Probleme, das geht problemlos über Nachdenken und Logik. Im Alltag sieht das manchmal anders aus, aber da muss auch alles viel schneller gehen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ich habe den Eindruck, dass der Hauptunterschied ist, ob es um emotionale Dinge geht oder um rationale. Dass ein anderer Mensch andere Interessen vertritt als ich, ist kein Problem - der will etwas, was mir vielleicht egal ist, oder was gegen meine Interessen verstößt, was aber ohne weiteres als mehr oder weniger vernünftig erkennbar ist - da muss ich nicht drüber nachdenken, das kann ich ohne weiteres nachvollziehen, auch wenn ich es nicht gut heiße. Je emotionaler es wird, desto schwieriger, da muss dann viel über den Verstand laufen. Dass ich da mal einen Aussetzer habe und völlig danebenliege passiert am ehesten, wenn die Situation auch noch überraschend kommt. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie das mit 20 war, die Lebenserfahrung ermöglicht ja manches.
    • Lars77 wrote:

      Was ist dieses "Perspektive übernehmen"?
      Ich kann natürlich nur antworten, was ich darunter verstehe: Versuchen die Welt (als Ganzes vermutlich unmöglich) oder auch nur einen Aspekt, eine Situation aus der Sicht einer anderen Person wahrzunehmen. Für mich heißt das konkret: Ich versuche nachzuvollziehen, warum eine Person sich so fühlt oder handelt, wie sie es gerade tut. Entweder bin ich selbst schon einmal in einer ähnlichen Situation gewesen (z.B. Tod einer geliebten Person oder Probleme eine Wohnung zu finden) und weiß dann wie ich mich gefühlt habe und nehme dann an, dass die Person (sofern sie nicht etwas ganz anderes sagt) sich dann zumindest sehr ähnlich fühlen muss. Oder aber eine Person hat eine Emotion, die ich persönlich in dem Kontext nicht empfinde, aber ich versuche zu verstehen, warum diese Person so fühlt und ich kann zumindest anerkennen, dass sich die Person so fühlt, auch wenn es nicht so empfinden würde (z.B. Eifersucht, weil der Partner etwas alleine machen will). Wenn mir die Person nahe steht versuche ich zumindest mich zu vergegenwärtigen wie sich das Gefühl als solches anfühlt (z.B. Angst) auch wenn ich es selbst in der Situation nicht fühlen würde (z.B. Angst vor Spinnen).

      Je nachdem wie involviert und emotional betroffen ich selbst in der Situation bin gelingt mir diese Übernahme mal besser und mal schlechter.

      Edit: Was ich nicht gut kann: Einfach Gefühle aufnehmen und spiegeln. In meinen Kopf beginne ich so gleich Lösungswege zu suchen. Wenn es keine gibt (z.B. Tod) dann fühle ich mich emotional mit meiner Reaktion überfordert und versuche, wenn die Person mir nahe steht, durch ihr durch praktische Arbeiten (z.B. Wohnungsauflösung) zu helfen.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)

      The post was edited 1 time, last by Kayt ().

    • ein beispiel:
      Ich habe mich mal um ein paar Hühner gekümmert. ich habe sie am wochenende verpflegt. als es einmal sehr heiß war, waren sie eingesperrt und hatten nichts mehr zu trinken. als ich kam, konnte ich beobachten, wie ein huhn versucht hat, ein weg nach draußen durch ein fenster zu finden. ich habe mich aufgeregt, dass die hühner eingesperrt waren und nichts zu trinken hatten. wenn ich als mensch so gehalten werden würde, bin ich mir sicher, ich würde leiden. derjenige, der für die hühner verantwortlich war, hat sich so garnicht darum geschert und meinte nur, dann hätten sie halt durst, sie würden nicht gleich davon sterben. meine aufregung hatte er als ziemlich übertrieben dargestellt.
      als ich mit meinem damaligen betreuer darüber sprach, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, dass er anders denkt als ich (die hühner leiden!). mein betreuer musste einiges reden und erklären bis es bei mir "klick" gemacht hat (RW). An diese situation kann ich mich noch sehr gut erinnern, da ich ziemlich überrascht davon war. da hatte es mit der (intuitiven) perspektive offensichtlich nicht geklappt. Ich hatte mir zu dem zeitpunkt noch nie gedanken über sowas gemacht und überhaupt nicht kapiert, wovon mein betreuer da manchmal geredet hat, wenn er mal wieder meinte, ich würde die anderen garnicht berücksichtigen (eher hab ich gedacht, er spinnt und will mir nur irgendein blödsinn unterstellen :-p :lol: )
      ich weiß natürlich nicht, wie andere menschen denken würden, wenn sie in meiner situation gewesen wären. ich war ja schon auch sehr emotional dabei.
    • Ich komme von einem Vorstellungsgespräch und steige in einen Aufzug mit einigen anderen Leuten. Sie fangen an, mit mir zu reden: "Na, warst du bei einem Vorstellungsgespräch? Wie lief es, für welche Abteilung?" (...) "Ach ja, da arbeiten wir auch. Du brauchst keine Angst vor uns zu haben, wir sind eigentlich alle ganz lustig da." *Persoen witzeln etwas*
      Ich: "Vielleicht denkt ihr ja auch nur, dass ihr so lustig seid."

      Und im Nachhinein dann, innerlich, "Autsch."; das war wohl ziemlich dumm von mir, weil es für sie so klang, als fände ich sie nicht lustig. Aber in dem Moment hielt ich das wohl für eine lockere Erwiderung, gar nicht bösartig, denn ich wusste ja, dass ich die Leute lustig fand, daher konnte das also keine Beleidigung sein.

      Mein Wissen von dem anderer zu trennen, kriege ich intellektuell sehr gut hin, aber die Echtzeit-Performanz ist mitunter problematisch (also, wenn nicht genug Zeit in der Situation für Logik bleibt).

      Ähnlich: Wenn ich meinem Freund etwas sage, und er darauf ganz unerwartet reagiert, da bemerke ich den "Denkfehler" und bessere nach. In meiner Beziehung bin ich entspannt und grübel nicht übermäßig viel. Lieber sage ich manchmal dumme Sachen und erkläre sie dann oder stelle richtig.
    • kastenfrosch wrote:

      als ich mit meinem damaligen betreuer darüber sprach, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, dass er anders denkt als ich (die hühner leiden!). mein betreuer musste einiges reden und erklären bis es bei mir "klick" gemacht hat (RW).
      Moment, verstehe ich dass richtig, dass dein Betreuer die Ansicht vertrat, dass Hühner nicht leiden könnten/würden, wenn man ihnen Wasser vorenthält? Und was hat da bei dir "klick" gemacht? Wenn ich die Situation richtig verstehe, finde ich die Ansicht des Betreuers völlig unempathisch und nicht "Übernahme würdig". Ich kann registrieren, dass Menschen andere Meinungen vertreten als ich, aber wenn diese "Meinungen" derlei Gestalt sind, dass sie anderen Lebewesen Leidensfähigkeit absprechen oder ähnliches, dann finde ich das fürchterlich und kann so etwas nicht verstehen oder nachvollziehen.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • @Kayt
      Nee! Die Meinung meines Betreuers spielte garkeine Rolle. Es ging darum, dass ich die Einstellung des Hühner-Besitzers nicht in meine Gedanken einbezogen habe. Ich war garnicht erst auf die Idee gekommen, dass der Hühnerbesitzer eine andere Einstellung als ich haben könnte. (wie diese Einstellung moralisch zu bewerten ist, ist nochmals eins ganz andere sache, aber darum soll es hier nicht gehen)
    • @kastenfrosch Ok, danke.

      In solch einem Fall wäre ich wohl initial auch nicht auf die Idee gekommen, dass der Hühnerbesitzer das anders sehen könnte, weil es für mich so selbstverständlich wäre. In anderen Situationen ist mir aber direkt klar, dass andere da anders denken können, z.B. Musikgeschmack u.ä.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Morrow wrote:

      Ich komme von einem Vorstellungsgespräch [...]
      Ich: "Vielleicht denkt ihr ja auch nur, dass ihr so lustig seid."
      Das ist auch Perspektivwechsel?

      Meine "Echtzeit-Performanz" (schönes Wort) ist da auch eher schlecht und ich trampel auch gern mal in Fettnäpfchen (RW). Das passiert mir umso häufiger, je fremder mir die menschen sind (evtl. auch weil es z.B. mit smalltalk zusammen fällt, also noch mehr parallele denkleistung erfordert)
    • Kayt wrote:

      weil es für mich so selbstverständlich wäre.
      Das ist ja so ein punkt: wenn ich nicht (oder nur eingeschränkt) intuitiv denken kann, ist es eigentlich doch meistens selbstverständlich, dass das was ich denke "normal" ist. woher soll man denn dann wissen, dass andere das anders sehen (wenn man es nicht bewusst irgendwo her ableitet).
      ab wann ist es einfach "gewohnheitsdenken" (was auch NTs haben, vermute ich) und ab wann ist es "unnormal".... :roll:
      Mir war (theoretisch?) sehr klar, dass jeder die welt aus seiner sicht subjektiv sieht. dass meine welt (wahrnehmung) aber sich doch so sehr von den welten anderer menschen unterscheidet, auf die idee wäre ich von allein nie gekommen.
      (dass jeder einen eigenen musikgeschmack hat, war mir natürlich schon klar, vielleicht ist das dann etwas gelerntes weil es als thema sehr häufig auftaucht)
    • kastenfrosch wrote:

      Das ist auch Perspektivwechsel?
      Ich glaube, es ist das Gegenteil, nämlich in dem Sinne, dass @Morrow in dem Moment nicht bewusst war, wie diese Aussage auf die Personen wirken könnte, da sie nicht vor der Verbalisierung dieses Satzes die Perspektive der Gegenseite gecheckt hatte. So etwas kenne ich leider auch, zum Glück kommt es nicht ständig bei mir vor...

      kastenfrosch wrote:

      Das passiert mir umso häufiger, je fremder mir die menschen sind
      Das ist, glaube ich, auch bei nicht-autistischen Personen so... oder vielleicht auch nicht, weil die (Nicht-Autisten) gar nichts erst sagen würden, was irgendwie verfänglich sein könnte (weil es ja "smalltalk ist?)? :roll:
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)