Tierarzt und die Kosten

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    • Loquella wrote:

      Bisher wurde die Medikation immer telefonisch besprochen ohne Berechnung des Telefonats, daher denke ich, dass es vorher angekündigt werden sollte, wenn plötzlich Kosten entstehen.
      DAS ändert die Sachlage natürlich - mit der Zusatzinformation muss ich Dir recht geben.
    • Nun wollte ich Euch (die so heftig auf meinen Beitrag reagiert haben) fragen, warum Ihr meint ich sei ein Lauschepper, ein Schnorrer?
      Mit der Tierarztpraxis habe ich seit 16 Jahren eine Geschäftsbeziehung, bezahle alle meine Rechnungen direkt, auf Rückrufe der Praxis kam eine Medikation und ich bezahlte alles. Plötzlich, ohne Ankündigung, bekomme ich eine Rechnung für ein Telefonat und Ihr meint ich sei eine, die alles "für umme" will?
    • @Loquella, ich habe zwar die Beiträge nochmal gelesen, es aber nicht gefunden oder überlesen. Wie hat der Tierarzt dir die Kosten in Rechnung gestellt? Kam die Rechnung mit der Post als Brief nach Hause? So ist es ggf. gar nicht so geplant gewesen und die Person, welche die Abrechnung macht, hat es versehentlich an dich geschickt. Oder musstetst du bei dem nächsten Besuch dort bezahlen und es wurde dir am Tresen gesagt? (Edit: steht ja in deinem letzten Beitrag, sorry).

      Mein Tierarzt hat auch schon ein paar mal falsche Sachen in Rechnung gestellt. Erst wurde nach einer OP gesagt, das Fädenziehen später sei schon im Preis mit drin (der ohnehin schon recht hoch war), dann, nach dem Fädenziehen, sollte ich doch nochmal extra dafür bezahlen. Ich sprach es an und der Posten wurde direkt wieder von der Rechnung gestrichen. Medikamente wurden auch schon falsch berechnet, aber bisher hat sich alles immer klären lassen. Für eine kurze telefonische Beratung wurde bisher noch nichts verlangt, auch wenn es natürlich rechtens wäre.

      Sprich es doch noch einmal an, vielleicht war es ein Mißverständnis.

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    • Ich würde sowas nie sagen.
      Du hast für deine Katze da viel ausgegeben, mehr als manche Menschen für sich.

      Ich bin da juristisch auch nicht sicher ob du nicht doch im Recht wärst denn es gibt ein sogenanntes Gewohnheitsrecht das dem normalen Recht gleichsteht.
      de.wikipedia.org/wiki/Gewohnheitsrecht
      Kurz gesagt, wenn 2 Geschäftspartner dieselbe Sache immer in dder gleichen Weise handhaben dann müssen sich beide auch juristisch darauf verlassen können. Wenn ein Partner das Vorgehen ändern möchte muss er das ankündigen. z.B. wenn der Chef jahrelang ein bestimmtes Weihnachtsgeld (an sich freiwillig) bezahlt dann hat der Angestellte nach einigen Jahren ein Anrecht darauf.

      Ich finde es gerade nicht aber soweit ich es im Kopf habe ist eine reine Befundmitteilung keine Beratung. Eine Änderung der Medikation würde ich schon als Beratung werten, bei reiner Mitteilung aber dann wohl zum einfachen Satz. Um ein Hamsterrad von unbezahlter Arbeit zu vermeiden sagt unsere Berufsordnung dass das Nichtabrechnen von erbrachten Leistungen (als Wettbewerbsvorteil den korrekt abrechnenden Kollegen gegenüber) nicht erlaubt ist. Das meint z.B. Rabatte und Sonderangebote für bestimmte Leistungen.

      Falsche Daten in der Abrechnung können auch so entstehen dass Helferinnen die Rechnungen schreiben die nicht bei der Leistungserbringung dabei waren.

      Es gibt trotz ausführlichen Texten zu den Abrechnungsziffern immer wieder Meinungsverschiedenheiten wie bei anderen juristischen Fragen auch.
    • Loquella wrote:

      Eigentlich mag ich Deine Postings...
      Das freut mich.

      Loquella wrote:

      Mit der Tierarztpraxis habe ich seit 16 Jahren eine Geschäftsbeziehung, bezahle alle meine Rechnungen direkt, auf Rückrufe der Praxis kam eine Medikation und ich bezahlte alles.
      Wie wäre es denn, wenn Du mal mit dem Tierarzt sprichst und Deine Enttäuschung darüber äußerst, dass Du das Telefonat bezahlen sollst?
    • aphylla wrote:

      Eine Patientin erzählte mir neulich sie hätte für Laborwerte beim Tierarzt 200€ gezahlt, da müsse ich bei ihren vielen Blutwerten ja schnell reich werden.
      Das ist ja richtig günstig. Das gerontologische Blutprofil für meine Lilly hat knapp über 480 Euro gekostet. Dabei kam dann heraus, dass Lilly Diabetes hat (was mir auch vorher schon klar war) und der TA verordnete das falsche Insulin. Hätte ich das meiner Katze gegeben, würde sie heute vermutlihc nicht mehr leben.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~