Gesichtsblindheit

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    • Nelke wrote:

      Grubber wrote:

      Es hilft mir sehr dabei, als "nicht nachtragend" wahrgenommen zu werden
      Es hilft mir auch dabei, nicht nachtragend zu sein!
      Das bin ich sowieso nicht, aber dabei hilft mir die Gesichtsblindheit nicht, das ist mehr eine Einstellungssache. Blöderweise verhindert die Gesichtsblindheit aber auch, dass ich mir besser merke, auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht.
    • Grubber wrote:

      Das bin ich sowieso nicht, aber dabei hilft mir die Gesichtsblindheit nicht, das ist mehr eine Einstellungssache. Blöderweise verhindert die Gesichtsblindheit aber auch, dass ich mir besser merke, auf wen ich mich verlassen kann und auf wen nicht.
      Ich versuche, nicht nachtragend zu sein, aber das klappt leider nicht immer. Dann ist es besser, ich erkenne die Leute erst gar nicht.

      Leute, die ich gut kenne, erkenne ich auch meistens wieder. Das hilft mir dabei mir zu merken, auf wen ich mich verlassen kann. Das sind aber leider nicht sehr viele.
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
    • Nelke wrote:


      Leute, die ich gut kenne, erkenne ich auch meistens wieder.
      Ich auch. Außer sie begegnen mir in einem Umfeld, in dem sich sie nicht erwartet habe :m(: Aber da man mir dann ja üblicherweise "auf die Sprünge hilft", kann ich die dann wieder einordnen, und dann weiß ich auch wieder Bescheid, wie ich die bis dahon eingeschätzt habe (vertrauenswürdig oder nicht).
    • Grubber wrote:

      Außer sie begegnen mir in einem Umfeld, in dem sich sie nicht erwartet habe Aber da man mir dann ja üblicherweise "auf die Sprünge hilft", kann ich die dann wieder einordnen, und dann weiß ich auch wieder Bescheid, wie ich die bis dahon eingeschätzt habe (vertrauenswürdig oder nicht).
      Genau so ist es auch bei mir.
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
    • kenne ich gut, wenn ich weiß das ich jemanden treffe ist es gut, aber bei unvorbereiteten Begegnungen, vor allem in Menschenmassen wie am Bahnhof bin ich schon direkt an meiner eigenen Mutter vorbeigelaufen. Oft kommen mir Menschen bekannt vor und ich bin mir dann nicht sicher.
      Ich warte dann ihre Reaktion auf mich ab.
      Nahmen kann ich den Gesichtern meist auch nicht zuordnen bzw sie mir merken. Erst wenn ich jemanden näher kenne ;)
    • Grubber wrote:

      Nelke wrote:

      Leute, die ich gut kenne, erkenne ich auch meistens wieder.
      Ich auch. Außer sie begegnen mir in einem Umfeld, in dem sich sie nicht erwartet habe :m(: Aber da man mir dann ja üblicherweise "auf die Sprünge hilft", kann ich die dann wieder einordnen, und dann weiß ich auch wieder Bescheid, wie ich die bis dahon eingeschätzt habe (vertrauenswürdig oder nicht).
      ja genau das hab ich weiter unten auch grade so beschrieben, es tut gerade unglaublich gut zu wissen das man mit diesen Dingen nicht alleine ist :)
    • Kai wrote:

      ja genau das hab ich weiter unten auch grade so beschrieben, es tut gerade unglaublich gut zu wissen das man mit diesen Dingen nicht alleine ist
      Stimmt! :)
      Jedes mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig,
      werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
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      Hat das auch mit Gesichtsblindheit zu tun?: Ich habe ein Youtube-Video gestartet vom Kanal eines Theologen, den ich jetzt schon sehr oft gehört und gesehen habe. Der Mann, der dann zu sehen war, sah so anders aus. Ich wunderte mich und dachte, der sah ja vor zwei Jahren älter aus als jetzt! Ich bin aber trotzdem davon ausgegangen, dass er es ist. Als der Mann anfing zu sprechen und ich also seine Stimme hörte, wusste ich sofort, das ist nicht der besagte Theologe. Das Video ist zwar auf seinem Kanal abgelegt, aber es ist der Vortrag von jemand anderem.
      Wie ist das zu erklären, dass ich zwar merke, der sieht anders aus, aber akzeptiere, dass es trotzdem der Mensch sein muss, den ich erwartet habe?
      Ich erkenne Gesichter von vielen Schauspielern sofort, manche Schauspieler wiederum haben für mich quasi kein Gesicht. Dann kommt es oft vor, dass ich jemanden sehe und denke, das ist Person xy, aber dann bemerke ich meinen Irrtum, wenn die Person näher kommt - es stimmten nur grobe Erkennungsmerkmale.
      Liegt es daran, dass ich meiner Wahrnehmung dann auch nicht traue, wenn ich, wie im geschilderten Fall, eigentlich sehe, dass es nicht die erwartete Person ist?
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      Lefty wrote:

      Wie ist das zu erklären, dass ich zwar merke, der sieht anders aus, aber akzeptiere, dass es trotzdem der Mensch sein muss, den ich erwartet habe?
      Mein Tipp, in etwa: Wenn es sein Kanal ist, dann kann es nur er sein und dir fehlten zusätzl. Erkennungsmerkmale, z.B. die Stimme.

      Lefty wrote:

      Ich erkenne Gesichter von vielen Schauspielern sofort
      In welchen Zeitabständen? Erkennst du einen Schauspieler auch am Gesicht wieder, wenn du ihn längere Zeit nicht gesehen hast?
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      Tux wrote:


      Lefty wrote:

      Ich erkenne Gesichter von vielen Schauspielern sofort
      In welchen Zeitabständen? Erkennst du einen Schauspieler auch am Gesicht wieder, wenn du ihn längere Zeit nicht gesehen hast?
      Die, die ich aus meiner Kindheit, Jugend und frühem Erwachsenenalter kenne, ja. Bei solchen, die später hinzukamen, kommt es drauf an, wie wiedererkennungswürdig sie sind. Ich mag meistens Schauspieler mit auffälligen Gesichtszügen (solange nichts Störendes enthalten ist), wohl weil ich die dann auch wiedererkenne.