Dyskalkulie als Asperger-Autist / AD(H)Sler?

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    • Dyskalkulie als Asperger-Autist / AD(H)Sler?

      Ich habe mich bisher nie mit Dyskalkulie beschäftigt und bin gestern zufällig auf das Thema gestoßen. Ich habe u.a. gelesen, dass man trotz Dyskalkulie in der Schule super Leistungen im Fach Mathematik erbringen kann, was wohl daran liegen soll, dass arithmetisches und mathematisches Denken zwei verschiedene Sachen sind. Das heißt, mit Dyskalkulie tut man sich mit Kopfrechnen und den einfachen Grundrechenarten schwer, doch je abstrakter und theoretischer die Mathematik wird, desto weniger wirkt sich die Dyskalkulie aus (soweit ich das richtig verstanden hab, wie gesagt, bin neu in dem Thema).

      Symptome von Dyskalkulie sollen im Alltag wohl u.a. auch ein schlechtes Zeitgefühl und ein fehlendes Gefühl für Finanzen sein. Beides trifft bei mir zu und ich habe mich dann daran erinnert, dass ich in der Grundschule zwar auch einigermaßen gut in Mathe war, allerdings habe ich immer recht lange fürs Kopfrechnen gebraucht. Alles was ich nicht wie Vokabeln auswendig gelernt habe (kleine 1x1 zb) war für mich nur mit großem Zeit- bzw. Konzentrationsaufwand zu lösen. Das hatte ich aber total verdrängt bzw. war diese Erinnerung wohl bisher einfach nie relevant. Je abstrakter es in Mathe wurde, desto weniger musste ich mich anstrengen. Auf der Oberstufe hatte ich Mathe als Leistungskurs und fast immer 14 Punkte.

      Ich wär vorher nie auf die Idee gekommen dass ich Dyskalkulie haben könnte, aber hört sich etwas danach an oder? Kennt sich hier jemand etwas besser damit aus? Und könntet ihr euch vorstellen dass das bei Autismus und AD(H)S gehäufter vorkommt? Zählt ja glaube ich als Lernbehinderung, was im Spektrum wohl häufiger vorkommt als bei Neurotypischen. Zudem habe ich mich gefragt, ob man als hochfunktionaler Autist die Dyskalkulie in den ersten Schuljahren einfach durch mehr Anstrengung und andere Strategien automatisch kompensiert, wie in so vielen anderen Lebensbereichen auch, ohne dass es anderen auffällt, geschweige denn einem selbst.
    • Also in Mathe an der Uni war ich gut. Rechnen kann ich immer noch nicht bzw nehme dafür meine Finger, weil ich sonst Mengen nicht einschätzen kann. Sobald ich verstanden hatte, dass man Algorithmen bilden kann und dann nur noch die Zahlen einsetzen muss und in den Taschenrechner eintippen war ich auch im Abi gut. Kurvenscharen waren dort mein Favorit. So viele Buchstaben und so wenig Zahlen, wie möglich.
    • Ob es gehäufter vorkommt kann ich nicht sagen, ich kenne keine Studien dazu, aber ich kenne jemanden in den USA die auch autistin ist und wohl dyskalkulie diagnostiziert bekommen hatte, sie sprach öfter darüber.
      Ich vermute es selbst bei mir auch, ich dachte allerdings immer das es bedeutet das man generell schlecht in Mathe ist.
      Ich hatte mit Mathe immer Probleme, aber auch überwiegend weil ich mir entweder was nicht merken konnte aber auch generell zu langsam war. Beim Kopfrechnen wo Kinder direkt gefragt wurden und der Lehrer auf die Antwort wartete, kam das natürlich immer besonders auffällig rüber weshalb ich in mathe nie über eine 3 hinaus kam, meist war es eher schlechter also 4-5 und manchmal sogar eine 6 wo ich dann das jahr wiederholen musste.
      Das auswändiglernen war aber auch immer extremer Stress für mich weil ich mir generell kaum etwas merke was mich nicht interessiert.
      Die einzigen Themen die ich in Mathe gut beherrschte waren Geometrie und noch irgendwas anderes was ich glaube ich in einem der Jahre in der Oberstufe hatte ich weiß aber weder wie das hieß noch was wir da genau gemacht haben. Ich weiß nur noch das sich meine Mutter sehr darüber wunderte weil sie meinte das andere sowas meist sehr schwer finden.
      Ich neige oft dazu anders zu rechnen als andere, ich schreibe Dinge anders auf und benutze andere (für mich logischere) Wege als die die Lehrer oft vorgesehen haben. Meine Mutter sprach immer von "Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?" und sie meinte das ich oft zu kompliziert denke. Für mich waren die Ansichten wie ich zur Lösung kam sehr einfach und offensichtlich aber wenn sie mir versuchte ihren Weg zu erklären kapierte ich garnichts.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Ich neige oft dazu anders zu rechnen als andere, ich schreibe Dinge anders auf und benutze andere (für mich logischere) Wege als die die Lehrer oft vorgesehen haben.
      So ging es mir ganz oft bei Stöchiometrischen Berechnungen in der Chemie (sowohl in der Schule als auch im Studium). Meine Lösungswege waren meistens etwas länger und ausführlicher als die der Lehrer oder Professoren. Aber für mich war nur diese Art der Lösungswege logisch und nachvollziehbar, die anderen Herangehensweisen waren für mich wie Hexenwerk.
    • Mit Mathematik hatte ich schon in der Grundschule Probleme und bin bis zum Fachabi immer wieder in der Nachhilfe gelandet. Ich glaube eine Diagnose gab es damals noch nicht aber es ist bei mir sehr wahrscheinlich dass ich Dyskalkulie habe. Daher bin ich so froh in der Informatik nicht viel rechnen zu müssen. Das soll schön der Rechner machen... :nod:
      Entscheidung. Das Problem ist die Entscheidung.
      - Matrix Reloaded, Neo
      privates Projekt: www.farmagent.de
    • MusicSexNature wrote:

      Ich habe u.a. gelesen, dass man trotz Dyskalkulie in der Schule super Leistungen im Fach Mathematik erbringen kann
      Das halte ich für höchst unwahrscheinlich. Ich zum Beispiel habe Dyskalkulie und war bei der höheren Mathematik immer jemand, der hinterherhinkte und / oder an seine Grenzen stieß. Okay, es gab schon mal nen Mann, der trotz Dyskalkulie ein richtiger Mathematiklehrer wurde, aber sowas sind große Ausnahmen.

      MusicSexNature wrote:

      Das heißt, mit Dyskalkulie tut man sich mit Kopfrechnen und den einfachen Grundrechenarten schwer, doch je abstrakter und theoretischer die Mathematik wird, desto weniger wirkt sich die Dyskalkulie aus (soweit ich das richtig verstanden hab, wie gesagt, bin neu in dem Thema).
      Kopfrechnen ist in der Tat einer meiner größten Schwachpunkte, das fällt mir sehr schwer. Ich vergesse im Kopf zu leicht meine Zwischenergebnisse oder komme sonstwie durcheinander und ich vergesse sogar die Aufgabe, wenn sie nicht niedergeschrieben steht. Dennoch habe ich mehrere Jahre als Mathematik-Nachhilfelehrer auf Grundschulniveau fungiert (und habe durch diese Tätigkeit meine Mathegrundlagenkenntnisse auch wieder etwas aufgefrischt / verbessert), bin bei den höheren Klassen jedoch wieder an meine Grenzen gestoßen. Auch kann man an den Zeugnissen ersehen, wie meine eigenen Leistungen in Mathematik in meiner ursprünglichen Schulzeit von 2 allmählich auf 5 gerutscht sind. Ich hatte schon immer in Mathe Probleme aber je höher die Anforderungen wurden desto deutlicher zeigte es sich.

      Im Kopfrechnen bin ich noch immer nicht sehr gut, es hat sich jedoch etwas verbessert, zum einen durch meine erwähnte Tätigkeit als Nachhilfelehrer und zum anderen durch eine Art Mathe-Übungscomputerprogramm, wo einfach das Kopfrechnen als solches geübt wurde. Rettungslos verloren bin ich aber noch immer, wenn ich einige Rechenoperationen hintereinander weg im Kopf machen müsste, um zu einem Ergebnis zu kommen, und auch, wenn mir eine etwas längere Textaufgabe mündlich gestellt wird.

      Wer Dyskalkulie hat, bei dem stimmt in der Tat etwas nicht mit den Grundlagen, bzw. den Grundfertigkeiten zur Erbringung großer mathematischer Leistungen. Es wäre unsinnig anzunehmen, dass sich das bei höherer Mathematik nicht auswirkt, auch wenn man dort oftmals z. B. einen Taschenrechner benutzen darf und so einiges kompensieren kann, aber dann muss man noch immer einen Plan haben, wie man vorgeht. Ich brauchte immer sehr viel Mühe, um etwas aufwendigeres Mathematisches zu lernen. Zudem habe ich es nicht schnell genug (sprich: vor der Klassenarbeit) gelernt und zudem auch schnell wieder vergessen. Abitur blieb für mich so unerreichbar. Fachhochschulreife habe ich (mit vielen Jahren "Verspätung") mit viel Mühe und Qual und viel Nachhilfe geschafft, in Mathe aber nur so grade eben, da die Aufgaben in der Prüfung doch etwas anders waren als die Sachen, die ich geübt habe, und ich vollkommen unfähig war das gelernte Muster anzupassen, um auch diese etwas anderen Aufgabentypen bewältigen zu können. Dafür hatte ich wohl wirklich nicht genug allgemeines Grundverständnis. Ähnlich wie ein Pseudo-Koch, der zwar auswendig gelernte Kochrezepte abspulen aber nicht improvisieren kann, der also nicht z. B. abwandeln kann, wenn die Zutaten, die er zur Verfügung gestellt bekommt, etwas anders sind und ein etwas anderes vorgehen erfordern. Da stehe ich dann schnell komplett auf dem Schlauch, probiere verschiedene Rechenwege aus, streiche wieder durch, weiß nicht, ob ich gerade was Richtiges durchgestrichen habe, probiere was anderes etc.

      So ähnlich ging es mir auch vor etwa ein-zwei Jahren, als ich im Rahmen einer Stipendiumsbewerbung eine Art Leistungstest machen musste, wo man innerhalb kurzer Zeit u. a. einige Mathematikaufgaben lösen sollte, von denen ich denke ich gar keine gelöst habe letztlich oder nur zufällig indem ich gegen Ende wild einige Antworten nach dem Zufallsprinzip ankreuzte und damit nichtmal fertig wurde. Dass ich letztlich dennoch das Stipendium erhielt, dürfte andere Gründe gehabt haben.

      Ich muss sagen, dass ich mich in solchen Situationen aufgrund der Überforderung absolut hilflos fühle. Dieses quälende Gefühl hatte ich auch bei einem Vorbereitungskurs, als ich eigentlich beabsichtigte doch noch das ABitur zu machen nach der Fachhochschulreife. Ich war bereits von dem Vorbereitungskurs (der an der Schule stattfand, wo ich auch das Abi gemacht hätte) so überfordert, weil da auch Dinge drankamen, die ich bei meiner FHR-Vorbereitung nicht gehabt hatte, dass es echt eine Tortur war und mir klar wurde ich wäre in dem Matheunterricht ohnehin hoffnungslos überfordert. Daher habe ich von dem Vorhaben sogleich Abstand genommen und gar nicht erst da angefangen. Erstrecht, da dort vorgegeben war, dass man Mathe auch am Ende mit abdecken muss und man da keine echte Wahl hatte so gesehen. Es hätte noch die Möglichkeit an einer anderen Schule gegeben, wo das ganze sich über ein Jahr mehr erstreckt hätte, aber das wollte ich mir auch nicht zumuten, schon gar nicht in meinem Alter und angesichts der Tatsache, dass ich nun schon ne abgesachlossene Ausbildung + FHR hatte und sich damit ja auch was anfangen ließ. Im Grunde war das nur einer von vielen Abbrüchen, nur der halt bevor es wirklich begann. Der erste war der Abbruch im Sinne von Schulabbruch in der 11. Klasse und der zweite war, als ich meinen Fernlehrgang zur Erlangung des Abiturs abgebrochen habe, da ich merkte, dass ich das mit Mathe ohne persönliche Betreuung durch einen Lehrer nicht hinbekommen würde.

      Meine Abschlussnoten der FHR-Kernfächer waren übrigens: Deutsch: 1, Englisch: 1, Mathe: 4. Bei schlechter als 4 wäre ich durchgefallen... Der, der die Prüfung betreut hat, hat sich sogar teilweise bemüht, uns durch Winke mit dem Zaunpfahl zu helfen, aber naja...
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Meine Abschlussnoten der FHR-Kernfächer waren übrigens: Deutsch: 1, Englisch: 1, Mathe: 4. Bei schlechter als 4 wäre ich durchgefallen...
      So sahen meine Zeugnisse auch immer aus.
      Wäre auch wegen Mathe beinahe durchs Abi gefallen. Hatte genau einen Punkt und der war meiner Meinung nach ein Geschenk. :d

      Eidt:
      Ich glaube aber auch, dass ich es heute mit etwas Grundlagentraining deutlich besser könnte. Ich habe einfach irgendwann mal ein paar Sachen nicht richtig verstanden und das darauf Aufbauende dann nur noch sehr dürftig. Das hätte man glaube ich einfach anders und intensiver trainieren müssen. Anstattdessen wurde ich einfach durchgeschleift und musste mit immer größeren Lücken weitermachen.
      Manchmal hab ich heute schon noch den Ehrgeiz Mathematik noch mal von Grund auf neu zu verstehen. Da ich mich eigentlich für logische Dinge begeistere, denke ich, es könnte mir Spaß machen. Habe aber keine Ahnung, ob es da vernünftige Lernmethoden, Bücher, Grundlagenkurse ect. speziell für Erwachsene gibt. Falls jemand einen Tipp hat.... immer her damit! ;)

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    • Lex wrote:

      MusicSexNature wrote:

      Ich habe u.a. gelesen, dass man trotz Dyskalkulie in der Schule super Leistungen im Fach Mathematik erbringen kann
      Das halte ich für höchst unwahrscheinlich. Ich zum Beispiel habe Dyskalkulie und war bei der höheren Mathematik immer jemand, der hinterherhinkte und / oder an seine Grenzen stieß. Okay, es gab schon mal nen Mann, der trotz Dyskalkulie ein richtiger Mathematiklehrer wurde, aber sowas sind große Ausnahmen.
      Dann hab ich mich da vielleicht zu unpräzise ausgedrückt: Was ich gelesen habe, brachte zum Ausdruck, dass eine Dyskalkulie nicht zwingend zu einer Mathematik-Schwäche führen muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Dyskalkulie die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass auch eine Mathematik-Schwäche auftritt, da eben für (algebraische) Mathematik auch die Grundlagen der (arithmetischen) Mathematik halbwegs beherrscht werden müssen. Aber es scheint wohl etwas zu sein, das kompensierbar ist, abhängig vom IQ, dem Talent für algebraisches Denken, den äußeren Erwartungen (also psychosozialen Faktoren) und natürlich auch der Schwere der Dyskalkulie. Da gibt es ja sicher auch ein Spektrum von "schwächeren" bis stärker ausgeprägten Formen.
    • MusicSexNature wrote:

      Was ich gelesen habe, brachte zum Ausdruck, dass eine Dyskalkulie nicht zwingend zu einer Mathematik-Schwäche führen muss.
      Das stimmt nicht, Dyskalkulie ist nur der Fachausdruck für Rechenschwäche.

      Dass es mit etwas Anstrengung ein Stück weit kompensierbar ist, will ich nicht abstreiten.

      Interessant ist, dass manchmal auch Probleme mit dem Orientierungssinn als (zusätzliches) Symptom bei Dyskalkulie genannt wird, wenn ich es recht entsinne.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Nein, Rechnen (-> Arithmetik) ist eins von vielen Teilgebieten der Mathematik. Die Schulmathematik besteht vor allem in den ersten Jahren zum größten Teil aus Rechnen, aber danach kommen immer mehr andere Teilgebiete dazu (Algebra, Geometrie, Analysis...). Die natürlich miteinander zusammenhängen und ineinander greifen. Aber Mathematik ist definitiv nicht gleich Rechnen.


    • MusicSexNature wrote:

      Nein, Rechnen (-> Arithmetik) ist eins von vielen Teilgebieten der Mathematik. Die Schulmathematik besteht vor allem in den ersten Jahren zum größten Teil aus Rechnen, aber danach kommen immer mehr andere Teilgebiete dazu (Algebra, Geometrie, Analysis...). Die natürlich miteinander zusammenhängen und ineinander greifen. Aber Mathematik ist definitiv nicht gleich Rechnen.
      :nod: als: "Physiker der nicht Rechnen kann" wird mir mit 56 Jahren klar, dass das autodidaktische Lernen im Autismus nur die effektivste Methode ist "den Dingen auf den Grund zu gehen", das sei meine Art - sagen meine Freunde.
      Für mich war es sehr wichtig früh zu erkennen, dass ich z.B. zur Chemie keinen direkten Zugang bekommen werde, selbst wenn ich alles durch Varieble als Unbekannte - Ersetzen abstrahiere, kann ich mit "Modellen" in fremden Fachbereichen oft nix anfangen :?

      dagegen hab ich dieses Buch geradezu miterlebt , also verstanden wie das mit den Arihmetikern war, dann R.Feynmann dazu gelesen und war immernoch naiv-glücklich

      Der Rechenmeister ist der 1999 erschienene Erstlingsroman des 1936 geborenen Ingenieurs und Schriftstellers Dieter Jörgensen über das Leben des Mathematikers Nicolo Tartaglia in Venedig, von der Zeit seiner Ankunft in der Lagunenstadt bis zum Verlust des berühmten Wettstreits mit Lodovico Ferrari und Gerolamo Cardano im August 1548.[1]
    • Analysis etc. Habe ich immer ohne Rechnen gelöst. Ich habe Algorithmen entwickelt nur mit Buchstaben und die Mengen und zahlen waren egal. Dann habe ich die Zahlen aus der Aufgabe nur in die Variablen eingesetzt und es in den Taschenrechner getippt. Rechnen kann ich mit Fingern zählen und viel Anstrengung.
      Mathe mag ich super gerne.

      Ich finde Rechenschwäche wird zu oft mit Mathe-Schwäche gleich gesetzt.

      Irgendwann konnte ich so schnell zählen, indem ich nur meine Finder fühlte, dass ich mit guten Noten durch die Grundschule kam. Mir fehlten nur oft Aufgaben in den Arbeiten, da ich damit zu langsam war. Hatte kurz Nachhilfe, aber nie eine Diagnostik. Da ich heute noch Probleme bei 6+8 habe nehme ich aber an eine Rechenschwäche zu haben.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Lex wrote:

      Ich vergesse im Kopf zu leicht meine Zwischenergebnisse oder komme sonstwie durcheinander und ich vergesse sogar die Aufgabe
      Ja, genau diese Probleme habe ich auch, daher Kopfrechnen allein so gut wie unmöglich außer es sind wirklich nur simple Sachen im zweistelligen bereich und da auch nur plus und ggf minus, mehr geht da nicht und selbst das kann ich nur mit viel zeit.
      Genau die Problematik Habe ich auch. Ich kann immer noch nicht nachvollziehen wo die anderen Leute das zwischen speichern.