Autismus auf dem ersten Arbeitsmarkt

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    • Die Behörden haben ihre eigenen Berechnungsgrundlagen, die aber etwas realitätsfern sind.

      Und das Recht auf Bildung ist schon Teil des Einklagegrundes.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • gizmo wrote:

      Ok, dann bin ich wohl auf dem Hollzweg. Ich hatte bis dato angenommen das einem das im Grundgesetz verbriefte Recht auf Bildung auch den Zugang zu Hochschulen ermöglicht, wenn man die nötigen Vorraussetzungen, also Abitur oder Fachabitur vorweisen kann.

      Dann ist es mir alledings ein Rätsel warum die Hochschulen so überfüllt sind. Wenn eine Uni einen Studiengang für 100 Teilnehmer auslegt, warum soll sie dann 800 akzeptieren? Damit ist doch vorprogrammiert das mit dem vorhandenen Personal das nicht mehr zu bewältigen ist. Da wäre es doch sinnvoll bei 100 einen Schlusstrich zu ziehen und zu sagen mehr kommen nicht rein und dann aber dafür zu sorgen dass diese bestmöglich betreut sind und den Abschluss auch schaffen. Ich verstehe den Sinn nicht.
      Die Klagen beruhen darauf, dass die Hochschule angeblich mehr Plätze zur Verfügung stellen könnte, als sie offiziell angibt.
      Der Kläger muss also möglichst gut darlegen, dass und wie man mehr Studenten als vorgesehen teilnehmen lassen kann.
      Eine Obergrenze gibt es trotzdem. Wenn also von den 800 Studenten nur 100 angenommen werden und die restlichen 700 alle klagen würden, dann stellen die 700 Gerichtsverfahren vielleicht fest, dass noch Platz für 50 Studenten auf den Treppen des Hörsaales wäre oder weil statistisch gesehen sowieso 10% im ersten Semester aufgeben - und gibt den Klägern recht. In der Praxis sind es in diesem Beispiel nun aber nur 50 (nicht)Plätze - und die werden unter den 700 antisozialen Egoisten verlost.
      In der Regel kann man nur dann klagen, wenn man sich direkt an dieser bestimmten Hochschule vorher auch ausdrücklich auf einen außerhalb der normalen Kapazität (nicht) vorhandenen Studienplatz beworben hat.

      Mit dem Recht auf Bildung hat das rein gar nichts zu tun - es gibt mehr als genug Hochschulen in Deutschland und man hat eben nicht immer das Glück, an der Wunschhochschule studieren zu können - normalerweise erhält man fast immer eine Chance, wenn man sich bei der Zentralstelle beworben hat.
      Das ist der gleiche Scheiß wie schon bei der Schule, wo Eltern klagen, damit ihr Nachwuchs auf die Schule im Besserverdienerviertel gehen kann, obwohl sie in einem heruntergekommenen Stadteil wohnen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • gizmo wrote:

      Dann ist es mir alledings ein Rätsel warum die Hochschulen so überfüllt sind. Wenn eine Uni einen Studiengang für 100 Teilnehmer auslegt, warum soll sie dann 800 akzeptieren? Damit ist doch vorprogrammiert das mit dem vorhandenen Personal das nicht mehr zu bewältigen ist.
      Mein Eindruck: Das interessiert in Deutschland niemanden. Bei mir gab es damals (um das Jahr 2005) überfüllte Hörsäle und wirklich katastrophale Lernbedingungen. Ich hatte micih damals beschwert und es gab auch Streiks und Blockaden etc. Geändert hatte sich damals gar nichts. Meiner Meinung nach interessiert es in Deutschland niemanden, was die Studenten für Lernbedingungen haben. Hauptsache die Finanzen passen. Wenn man Verbesserungen vorschlägt oder Kritik übt, habe ich oft den Eindruck, dass einem dann mit erhobenem Zeigefinger gesagt wird, dass man sich mal nicht beschweren sollen und halt nur die Harten in den Garten kommen oder wie dieser blöde Spruch lautet. Ich fand das damals absolut unwürdig und ich habe auch deshalb das Studium geschmissen, weil ich es als Frechheit empfand, dass ich eine halbe Stunde vor Vorlesungsbeginn hätte dort sein müssen, um nicht auf den Heizkörpern, den Treppen oder vor der Türe zu sitzen, wo man weder richtig sehen noch hören konnte. Auch die Praktika waren überfüllt und konnten nicht belegt werden, so dass sich Kurse überschnitten und sich der ganze Studienablauf verzögert hätte. Mir war diese Behandlung auch irgendwo einfach zu unwürdig. Aber gut, die Leute die das durchhalten, kommen halt weiter. Vielleicht sollen damit besondere Persönlichkeitstypen ausgesiebt werden. Z. B. die, die kritisch sind oder noch Ansprüche haben. Es ist ja später im Berufsleben auch von Vorteil, wenn man Absolventen hat, die schon alles möglcihe gewohnt sind und gar nicht mehr erwarten, dass man auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingeht. Hauptsache ducken und funktionieren und sich in die Maschinerie einfügen. Und bloß nicht mit irgendwelchen Ansprüchen kommen. x(
    • FruchtigBunt wrote:

      Aber gut, die Leute die das durchhalten, kommen halt weiter.
      Ja, die haben gelernt, aus widrigsten Umständen doch noch das Beste zu machen.
      Im Berufsleben eines Ingenieurs geht es zumindest oft darum, mit kaum bis nicht vorhandenen Ressourcen trotzdem ein Projekt pünktlich abzuschließen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • @Garfield Danke für die Umfassende erklärung. Wiegesagt ich hatte mich mit dem Thema nicht auseinandergesetzt und nur das wiedergegeben was an was ich mich erinnert habe mir damals in Deutschland andere kommolitonen erzählt hatten, was dann offensichtlich nicht korrekt war. Zeigt mal wieder wie wichtig es ist sich nicht auf hörensagen zu verlassen sondern umfangreich in fachliteratur zu informieren. (Was ich inzwischen auch getan habe nachdem Du es erwähntest und da steht im wesentlichen das was Du beschreibst, somit war meine ursprüngliche aussage falsch und Deine richtig)

      @FruchtigBunt Auch dir danke für Deine umfassende Ausführung. genau so hab ich es auch erlebt. meine damalige Feundin hat BWL studiert und der Studiengang war angeblich für 100 Studenten konzipiert. Ich habe sie ein paar mal besucht (Ich habe in GB studiert, und sie in Berlin) und bin mal mit zu vorlesungen gegangen. Das Ausi max war voll bis oben hin und wir standen draussen und haben auf einem Monitor die Vorlesung verfolgt, es waren geschätzt 800 Studenten anwesend, nicht 100. (und war froh das es in GB so deutlich anders war)
    • Das mit den Einklägern hatte ich doch auch bereits erklärt, also dass halt dann doch wer meint die Uni könne doch mehr Studenten aufnehmen als sie angibt und ider Uni daher noch einige Ankläger aufgedrückt werden.

      Und an der Basis hängt das natürlich schon mit dem Recht auf Bildung zusammen, denn warum sollte man sonst Leuten überhaupt helfen an einer Uni aufgenommen zu werden, die sie nicht aufnehmen will?
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    • Wenn niemand ein Recht auf Bildung hätte, könnte man die Gleichbehandlung auch vollziehen, indem man eben niemandem hilft, auf einer Uni aufgenommen zu werden...
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    • Lex wrote:

      Wenn niemand ein Recht auf Bildung hätte, könnte man die Gleichbehandlung auch vollziehen, indem man eben niemandem hilft, auf einer Uni aufgenommen zu werden...
      Nein. Es geht bei der Gleichbehandlung darum, dass du jemanden findest, dem es sachlich ähnlich wie dir geht und du dann konstruierst, dass du eben aufgrund einer Behinderung o.ä. eine schlechtere Bewertung im Auswahlverfahren bekommen hast und du somit diskriminiert wurdest. Es geht also nicht um die Hilfe, sondern direkt um das „diskriminierende“ Auswahlverfahren.
      Wird schon Diese Signatur ist in Ihrem Land nicht verfügbar, da sie urheberrechtlich geschütztes Material enthält.
    • Behinderung ist nochmal ne andere Sache. Die Einkläger sind meist nicht behindert sondern haben nur schlechte Noten. Behinderte haben wie gesagt sogar eine erhöhte Chance schon im ersten Durchlauf aufgenommen zu werden selbst wenn sie nicht so gute Noten haben und brauchen daher gar nicht einklagen.
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    • Weiß nicht ob das Thema hier rein passt, aber mich interessiert es etwas.
      Gestern habe ich mit einem jugen mann in der Autistengruppe gesprochen (die Gruppe besuche ich einmal im Monat) und er erzählte mir, das er studiert, aber wegen Strukturproblemen seinen Alltag nicht allein geregelt bekommt. Er hatte es schon mit dieser TEACCH Therapie oder wie die heist versucht, aber das klappt nicht.
      Jetzt hatte er überlegt in eine Wohngruppe oder sowas zu ziehen, wo die ihm helfen mit dem Alltag außerhalb des Studiums. Seine Eltern sind allerdings irgendwie dagegen.
      Die meinen das sich ein Studium bzw ein richtiger Beruf mit dieser Wohnform nicht verbinden lassen würden.
      Ich find das etwas seltsam.
      Er meinte das glaube ich so, das seine Eltern befürchten, das er das Studium nicht weiter machen könne, bzw hinterher keinen Job bekommen würde, wenn er in einer Wohngruppe oder Wohnheim wohnt.
      Ich selbst kenne mich damit nicht aus, ich studire nicht und habe es auch nicht vor, und noch lebe ich auch nicht in einer Wohngruppe.
      Ich vermute das Leute die in sowas leben, selten auf dem 1. Arbeitsmarkt tätig sind, aber ich halte sowas nicht für unmöglich, zumal das den Arbeitgeber nicht zu interessieren hat wie man wohnt oder wo, solange es die Arbeit nicht beeinträchtigt.
      Das habe ich ihm gestern auch so gesagt.
      Ich frage mich was ihr dazu meint.
    • Ich denke, dass sich die Wohnform in einer betreuten Wohngruppe durchaus mit einem Studium oder mit einer Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt vereinen lässt, glaube aber auch, dass das eher seltener vorkommt (vielleicht auch, weil manche Menschen die Verknüpfung haben, dass man nur ganz krank oder ganz gesund sein kann, aber nicht so aufgespalten in bestimmte Bereiche).

      Ich denke, man muss es vor allem mit dem Träger des Wohnens absprechen. Es gibt ja manchmal auch bestimmte Pflichten wie Helfen beim Essen zubereiten etc. Wenn jemand dann den ganzen Tag außer Haus ist, müsste man das ja irgendwie regeln. Ich glaube aber, dass es auch nicht nur eine Art von betreutem Wohnen gibt, sondern das je nach Anbieter bzw. Projekt ganz unterschiedlich aussehen kann.

      Vor allem verstehe ich nicht, wieso die Eltern meinen, dass man keine Arbeit mehr finden würde, wenn man in so einem Wohnprojekt wohnt. Vermutlich haben schon viele Arbeitgeber Vorurteile, aber man braucht denen doch nicht sagen, dass man dort wohnt.

      Ich würde an der Stelle der Person nicht auf die Eltern hören, sondern mir mal verschiedene Wohnprojekte anschauen. Ich fände es schlimm, wenn die Person das Studium beenden müsste, nur weil sie mit ihrem Alltag nicht klarkommt.
    • Ich würde das Problem eher darin sehen, dass in solchen Wohngruppen (Heimen) Leute mit teils schwerwiegenden psychischen Erkrankungen (meistens chronische Schizophrenie) wohnen, und dass jemand mit Asperger da nicht unbedingt reinpasst.
      Aber das hängt auch von dem speziellen Heim ab, und er könnte es sich mal anschauen und überlegen, ob er damit klarkommt.
      Eine Alternative wäre ambulant betreutes Wohnen. Das geht alleine oder in einer Wohngemeinschaft, und die Leute, die dort wohnen sind fitter als die in Wohnheimen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • FruchtigBunt wrote:

      (vielleicht auch, weil manche Menschen die Verknüpfung haben, dass man nur ganz krank oder ganz gesund sein kann, aber nicht so aufgespalten in bestimmte Bereiche).
      Ich vermute das das ein Vorurteil ist, aber ich kann es mir gut vorstellen.
      Ich kenne die Eltern von dem jungen Mann ja nicht, aber für mich klang es so als hätten sie nicht wirklich Erfahrung damit und denken nur so darüber, vonwegen in solchen Einrichtungen leben nur Geistig-behinderte die eh keinen Job finden.


      FruchtigBunt wrote:

      Es gibt ja manchmal auch bestimmte Pflichten wie Helfen beim Essen zubereiten etc. Wenn jemand dann den ganzen Tag außer Haus ist, müsste man das ja irgendwie regeln. Ich glaube aber, dass es auch nicht nur eine Art von betreutem Wohnen gibt, sondern das je nach Anbieter bzw.
      Es gibt ja bestimmte verschiedene Wohnformen.
      Die wurden uns gestern in dem Treffen vorgestellt. Bei manchen nehme ich an, das es dort Essen aus Kantinen gibt. Diese Wohnheime werden von denen beliefert, da muss also keiner selber kochen.
      Es gibt aber meist sowas wie Tischdienste, Mülldienste etc, und man wird auch weitgehend dazu erzogen viel selbst zutun, zB die eigene Wäsche waschen, das eigene Zimmer sauber halten und so weiter, sowas hab ich ja selber auch erlebt als ich im Heim war.
      Das sind aber denke ich die Heime oder Möglichkeiten wo sehr in den eigenen Alltag eingegriffen wird. Die Betreuer sind dort den ganzen Tag über da, auch in der Nacht gibt es einen Bereitschaftsdienst, und die Tagespläne werden mit den Leuten auch individuell aufgestellt.
      Ich fand das sehr angenehm und erleichternd, jedenfalls konnte man nichts vergessen.


      FruchtigBunt wrote:

      Ich fände es schlimm, wenn die Person das Studium beenden müsste, nur weil sie mit ihrem Alltag nicht klarkommt.
      Ja das sehe ich auch so. Er beschäftigt sind in dieser Therapie jetzt schon seit mehreren jahren mit diesem Strukturproblem. Er kann leider nicht erklären woher das Problem kommt bzw warum er die aufgebaute Struktur nicht einhalten kann, er meint Pläne aufstellen wäre nicht das Problem, aber er kann scheinbar nicht sich an die Pläne halten. Er meint auch es ist sehr schwer wenn zwischen den Teilen wo er was machen soll, dann noch Zeiten hat wo nichts eingeteilt ist, quasi die Aufgaben fehlen. Rein theoretisch gesehen, brächte er meiner Meinung nach jemanden der ihn durch den Alltag hindurch begleitet und mit ihm zusammen ist damit er gesagt bekommen kann wann er was zu machen hat, also während er was macht, steht der andere daneben und schaut auf die Uhr oder den Plan damit er selber dann von der Person gesagt bekommt wann er mit der einen Sache aufhören muss und das nächste anfängt.
      Ich kenne das problem ja selber teilweise, ich habe nur weitaus weniger selbst zutun. Gestern habe ich aber dennoch erst meine Wäsche in der Waschmaschine vergessen. Ich hätte sie noch weiter vergessen wenn meine Mutter mich heute nachmittag nicht skeptisch gefragt hätte "Hast du noch Wäsche in der Waschmaschine?" und ich musste erstmal überlegen aber da ist es mir dann eingefallen das ich gestern früh gleich nach dem Aufstehen meine T-shirts gewaschen hab. Ich war danach dann am PC, dann Frühstücken, dann bei der Frau unten sauber machen, da hab ich das komplett vergessen.


      Shenya wrote:

      Eine Alternative wäre ambulant betreutes Wohnen. Das geht alleine oder in einer Wohngemeinschaft, und die Leute, die dort wohnen sind fitter als die in Wohnheimen.
      Ja das stimmt, das wurde uns auch vorgestellt. Es wurden uns mehrere Wohnformen vorgestellt.
      Es gibt neben den typischen Wohnheimen wo es Betreuer gibt, man sein eigenes Zimmer hat, noch andere Wohnformen.
      Betreute WGs, wo man mit anderen Autisten zusammen in einer Wohnung lebt, es auch wohl Betreuer gibt, die aber nicht in der Wohnung leben.
      Sowas in der Art wurde hier mal im Forum besprochen, ich stehe da auch eher skeptisch gegenüber, vorallem wegen, wer hat dann was zu sagen, was wenn sich andere nicht an Regeln halten etc.
      Dann diese Wohnhäuser wo es Betreuer gibt, man aber seine eigene Wohnung hat.
      Und eben das ambulant betreute Wohnen, wo man nur eine Person zur verfügung gestellt bekomme durch zB Gesetzlichen Betreuer oder durch Wohngeld oder was auch immer.
      Beim ersten bekommt man den vom gericht vorgeschlagen, beim anderen muss man den selbst engagieren und bezahlen. Letzteres ist denke ich für die die noch sehr selbstständig sind.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Er kann leider nicht erklären woher das Problem kommt bzw warum er die aufgebaute Struktur nicht einhalten kann, er meint Pläne aufstellen wäre nicht das Problem, aber er kann scheinbar nicht sich an die Pläne halten.
      Das ist bei mir auch so ähnlich. Ich habe mir für's Ordnung halten mit einer Haushaltshilfe beholfen. Dadurch wird wenigstens regelmäßig saubergemacht. Ansonsten habe ich auch keine Struktur (essen, schlafen, sonstiges), aber das stört mich nicht, solange ich trotzdem noch arbeiten gehen kann (ich arbeite Teilzeit). Ein Teil meines Problems kommt daher, weil ich durch die Arbeit häufig müde bin, aber es ist nicht nur das. Wenn ich nicht arbeiten würde, dann würden vielleicht einige Dinge besser klappen, weil ich mehr Energie hätte, aber andere auch schlechter. Also könnte dein Bekannter auch überlegen, ob er vielleicht mit dem Studium schon belastet ist, dann könnte man noch versuchen, eine Studienassistenz über die Eingliederungshilfe zu beantragen. Vielleicht würde ihn das ein wenig entlasten und er hätte mehr Energie für die restliche Zeit. Da müsste er sich halt überlegen, was die Studienassistenz genau machen könnte (z.B. Prioritäten bei zu erledigenden Arbeiten/Lernstoff festlegen oder bei der Kommunikation mit Dozenten helfen).
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Ein Teil meines Problems kommt daher, weil ich durch die Arbeit häufig müde bin, aber es ist nicht nur das. Wenn ich nicht arbeiten würde, dann würden vielleicht einige Dinge besser klappen, weil ich mehr Energie hätte, aber andere auch schlechter.
      Ja, dieses problem habe ich auch seit der Pubertät. Das hat sich auch eher verschlimmert, früher hatte ich mehr Energie als heute.
      Es ist definitiv leichter mehr Energie für Haushaltsaufgaben zu haben wenn man nicht arbeitet. Bei Teilzeit geht es noch etwas aber eher wenig. Bei den 3 Stunden wo ich neulich pro Tag gearbeitet hab, ging es etwas besser aber 3 Stunden sind glaube ich nicht mehr Teilzeit, hängt glaube ich vom Verdienst ab.
      Ich bekam ja kein Geld, daher kann ich das schlecht sagen.
      Ich weiß leider nicht ob das ein problem ist was er hat, dazu hat er garnichts erwähnt.
      Er klagte nicht über unüblicher Müdigkeit. Ich weiß nichtmal ob er auch irgendwas nebenher arbeitet was ja viele Stundeten auch machen müssen.