Supersensitivität der Nerven nach Dr. Claire Weekes

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    • Lefty wrote:

      Wie ist es bei AS? Ist da die Empfindlichkeit immer gleich hoch?
      Ich bin zwar bzgl. Geräuschen, Gerüchen und Licht und Hunger hochempfindlich. Allerdings gegenüber Stimmungen, Schmerzen und Kälte und Durst unterempfindlich. Ich denke diese Kombination von über und unterempfindlichkeit ist recht typisch für Autismus und grenzt es u. a. von klassischer Hochsensibilität ab. Auch gegenüber Emotionen anderer Menschen bin ich nicht empfindlich. Das ist ein Vorteil klassischer Hochsensibilität, der nicht zu mir passt.

      Mir geht es da genau wie dir Lefty, ein Urlaub würde allerdings gar nicht helfen, da dann noch der Bruch der Routine dazu kommt.
    • Ich halte HSP keineswegs nur für "positiv und schön". Aus der hochsensiblen Wahrnehmung und Empfindung können alle möglichen Probleme entstehen, vor allem bei unpassenden Rahmenbedingungen.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • Rhianonn wrote:

      Ich glaube, Dr. Claire meint, dass so Tipps wie " Mach mal Urlaub" oder "Spann mal aus " nicht wirklich helfen. Klar tut es mir gut , mich zurückzuziehen. Aber grundsätzlich ändert das nichts.
      Dann hat sie sich aber sehr unklar ausgedrückt. "Ausruhen/Hinlegen" bessert die Symptome nicht - das verstehe ich so, dass ich nach dem Aufstehen immer noch genauso reizempfindlich bin, wie vor dem Hinlegen. Beispiel: nach einem sehr stressigen Tag löst die leichte Berührung am Bein durch einen Rucksackriemen von einem Mitfahrgast im öffentlichen Verkehrsmittel aus, dass ich am liebsten um mich schlagen würde. An einem Tag, an dem ich ausgeruht und entspannt bin, finde ich dieselbe Berührung nur unangenehm, kann sie aber halbwegs locker wegstecken.