Dinge nicht auseinanderhalten können

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    • Fidoline wrote:

      Und mir fallen Fehler bei anderen eins Auge.
      Mir fallen sie bei anderen auch eher ins Auge, bei mir selbst muss ich auch manchmal / öfters den Duden bemühen, weil ich mir bei scheinbar alltäglichen Wörtern so unsicher bin. Das scheint aber ein generelles Problem in meinem Umfeld zu sein, wie ich beobachtet habe.

      Meine schlechte Rechtschreibung konnte ich jedoch bis jetzt noch nicht in Verbindung zu meinen Kommunikationsproblemen bringen :roll:
    • Ich kann integrieren und intrigieren nicht auseinander halten und vertausche die beim Sprechen. Obwohl mir die Bedeutung klar ist. Wenn ich an die RW denke "jemand hat haushoch verloren" dann denke ich immer Hochhaus. Ja, falsch gelerntes, was sich irgendwie nicht ändern lässt.
      Ist da wer?
    • Morrow wrote:

      Ähnlich: Klavierspielen. Eine einmal falsch gespielte Stelle konnte ich immer und immer wieder mit noch so großer Konzentration neu versuchen; sie wurde jedes Mal wieder falsch. Trotz großem Ärger darüber wurde aber das Gelernte nicht irgendwie wieder rückgängig gemacht, das festigte sich nur noch weiter mit mehr Wiederholungen. Und das waren keine schwierigen Stellen, sondern eigentlich harmlose Stellen. Die falsche Version hatte sich nur quasi eingebrannt.
      Das ist auch der Grund warum dieses dämliche "Lerne zu schreiben wie Du es hörst" endlich aus der Grundschule verschwunden ist.
      Die Kinder haben sich so die Fehler eingebrannt und werden sie bis zum Abitur kaum los.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • @Pummelchen und ein paar andere mehr:

      Ich finde, ihr jammert hier auf reichlich hohem Niveau. Denn dieses Forum ist eines, wo die Handhabung von Rechtschreibung, Grammatik und Stil wirklich nicht zu beanstanden ist. Hier können sich alle so ausdrücken, dass es nie peinlich ist. Und wenn man mal überlegt, ob "irgendwie" jetzt vielleicht doch mit t geschrieben wird, ob man "gar nicht" nicht doch "garnicht" schreibt und wenn man mal einen Patzer beim scharfen s macht, ist das nun wirklich kein Thema.

      Umgekehrt wird ein Schuh daraus (RW): Die Tatsache, dass fast alle hier so auffallend richtig schreiben, hat vielleicht was mit dem Autismus zu tun. NTs machen unendlich viel mehr Fehler. Wenn ich so daran denke, wie die Arbeitsberichte, deren Kopien Handwerker bei mir hinterlassen (gräulich - greulich!), aussehen, wenn ich all die falschen Sätze, die Ärzte (Abi-Schnitt eins Komma.... ) in ihren Gutachten und sonstigen schriftlichen Äußerungen verbocken, nee, Leute, hier braucht keiner zu jammern, dass er/sie mal nicht weiß, ob man im Satz "und dann ward/wart es dunkel" jetzt so oder so schreibt.

      Ich selber weiß z. B. nie, wo das Y im Namen Sibille jetzt hinkommt. Und ich lebe prima mit meinem Nichtwissen.
      "Ein Buch muss Wunden aufreißen, ja sogar welche hervorrufen. Ein Buch muss eine Gefahr sein." (E. M. Cioran)
      In: ders., Ébauches de vertige. Gallimard 2006 (=folio 4100) (trad.: FM)
    • Hutmacher wrote:

      Meine schlechte Rechtschreibung konnte ich jedoch bis jetzt noch nicht in Verbindung zu meinen Kommunikationsproblemen bringen.
      ;)

      Ich bezog mich auch nicht unbedingt auf Flüchtigkeitsfehler, sondern darauf, wenn jemand konsequent fehlerhaft schreibt. Das stört mich irgendwie, auch wenn der/die Betreffende nicht unbedingt etwas dafür kann.
    • FrankMatz wrote:

      Ich selber weiß z. B. nie, wo das Y im Namen Sibille jetzt hinkommt. Und ich lebe prima mit meinem Nichtwissen.
      Da gibt es tatsächlich alle drei Versionen als Name.

      baby-vornamen.de/Maedchen/S/Sy/Sybille/
      baby-vornamen.de/Maedchen/S/Si/Sibylle/
      baby-vornamen.de/Maedchen/S/Si/Sibille/

      Es kommt also nicht darauf an wie "man" es schreibt, sondern wie derjenige der den Namen trägt geschrieben wird :)
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Cael wrote:

      Bei mir sind es oft Namen von Schauspielern oder Sängern, die ich teilweise schon über viele Jahre lang mag, bei denen ich aber jedes Mal nachschauen muss, wie sie geschrieben werden.
      Mir sind die Namen von Schauspielern sowas von egal.

      Hab mal einen Ex Bundeskanzler auf der Straße im vorbeigehen gesehen. Hab auch nur 1 Minute nachdem er vorbei war, mit seiner Frau und dem Hündchen den Namen im Speicher wieder gefunden.

      -----zurück zum Thema.

      Ja @Pummelchen ich kenne das Problem auch bei mir.
      Es sind auch oft die selben Wörter, deren Schreibweise ich nachschlagen.
      - für mehr Anti-Sozialgendöns, der Anti-Terroristischen Vereinigung von Gurkistan -
    • @FrankMatz
      Es ging @Pummelchen ja nicht ausschließlich um Rechtschreibung.


      Pummelchen wrote:

      Es gibt Wörter, Dinge oder Situationen, die ich immer wieder lese, mache oder kenne, die ich nicht auseinanderhalten kann.

      Wörter sind eben nur sehr gute Beispiele. Mir fällt gerade noch ein, daß ich bei einigen Türen, durch die ich gelegentlich aber nicht oft gehe, immer wieder überlehen muß "Drücken oder Ziehen...?" Bei den meisten Türen sieht man es sofort. Wenn nicht, dann weiß (!) ich es nach ein paar Mal Durchgehen. Aber bei einigen Türen kann ich es mir nicht merken. Dann fange ich oft schon vorher an zu überlegen: "Hmmmm.... Das ist eine Außentür... Ich gehe jetzt ins Gebäude... Da "öffentliches" Gebäude dürfte die Tür auch als Fluchttür dienen... Also muß sie nach Außen auf gehen... Also Ziehen!" :m(:
    • @FrankMatz

      Es ging mir weniger um ein Jammern, dass ich mal Worte falsch schreibe,
      als ums Unverständnis, weshalb bei mir zwei drei bestimmte Worte immer wieder dieselbe Unsicherheit mit sich bringen.

      Daher fand ich den Thread hier ganz interessant.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • Pummelchen wrote:

      Z.B. wenn ich einmal einen falschen Knopf gedrückt habe, will ich immer wieder diesen falschen Knopf drücken, obwohl ich weiß, dass er falsch ist.
      Ah... Ach so.... Ne, daß kenne ich so nicht. Wenn ich endlich kapiert habe, daß Knopf A der falsche ist und ich auf Knopf B drücken muß, dann habe ich nicht mehr den "Drang" auf A zu drücken. In solchen Fällen sage ich mir oft (manchmal auch laut zu mir selber :m(: ) "Nein!!!! Nicht auf A drücken..." :lol:
    • Pummelchen wrote:

      Es betrifft alle möglichen Situationen. MIR FALLEN SIE NUR GERADE NICHT EIN
      Es gibt da ein Restaurant, wo wir so drei-, viermal im Jahr hingehen. Und JEDESMAL verfahre ich mich kurz vor dem Restaurant (Luftlinie 300 m) so sehr, dass ich mich nach gefühlten 30 Minuten irgendwo kilometerweit weg wieder finde. Ich habe einen sehr guten Orientierungssinn, aber die richtige Abzweigung zu diesem Restaurant will sich einfach nicht in meinem Gehirn einprägen, trotz Schilder. Interessant ist ja, dass ich das Restaurant auf anhieb finde, wenn ich auf der gleichen Strasse, aber von der anderen Richtung komme. :d

      FrankMatz wrote:

      Umgekehrt wird ein Schuh daraus (RW):
      Hast du da etwa Redewendungen durcheinander gebracht oder was soll das bedeuten?

      FrankMatz wrote:

      hat vielleicht was mit dem Autismus zu tun. NTs machen unendlich viel mehr Fehler
      Wieso muss eigentlich jede auch noch so kleine Eigenschaft oder Eigenheit immer sofort schubladisiert werden? Ich finde das schade, weil so (in Gedanken) immer mehr Distanz entsteht, wo man sich doch eigentlich einander annähern will.
    • H. M. Murdock wrote:

      Ah... Ach so.... Ne, daß kenne ich so nicht. Wenn ich endlich kapiert habe, daß Knopf A der falsche ist und ich auf Knopf B drücken muß, dann habe ich nicht mehr den "Drang" auf A zu drücken. In solchen Fällen sage ich mir oft (manchmal auch laut zu mir selber :m(: ) "Nein!!!! Nicht auf A drücken..." :lol:
      Vielleicht liegt da mein Fehler:
      ich habe mir oft ein "falsch" gemerkt - mit dem Ergebnis es dann an genau dieser Stelle immer wieder falsch zu machen. Die Eingangstüre zum Foyer hier im Gewerbepark öffnet nach innen, ich weiß dass diese Türe falsch herum eingebaut ist und renne regelmäßig dagegen. Ich sollte mir vielleicht "ZIEHEN" merken.

      Entweder sind es Abweichungen von der Norm, welche mich immer wieder zum Stocken bringen, oder eine "Norm" welche falsch gelernt ist.
      Will ich ein Lächeln zeigen, bin ich mir inzwischen bewusst dass meine Augen dazu gehören (gelernt: der Mund lächelt). Oft brauche ich dann aber mehrere Anläufe um den richtigen Ausdruck zu finden. Passen die Augen, dann sehe ich in Gedanken das lachende Gesicht meines Sohnes, welcher das bei mir erkannte spiegelt. Oder er findet es einfach nur lustig, dass sein Papa Grimassen schneidet und es nie auf Anhieb schafft :?
    • Romi wrote:

      Es gibt da ein Restaurant, wo wir so drei-, viermal im Jahr hingehen. Und JEDESMAL verfahre ich mich kurz vor dem Restaurant (Luftlinie 300 m) so sehr, dass ich mich nach gefühlten 30 Minuten irgendwo kilometerweit weg wieder finde. Ich habe einen sehr guten Orientierungssinn, aber die richtige Abzweigung zu diesem Restaurant will sich einfach nicht in meinem Gehirn einprägen, trotz Schilder. Interessant ist ja, dass ich das Restaurant auf anhieb finde, wenn ich auf der gleichen Strasse, aber von der anderen Richtung komme.
      Da kenne ich auch welche denen das immer wieder passiert ^^
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ja das kenne ich auch.
      Auch häufig bei Rechtschreibung, es gibt Wörter die ich seit 20 Jahren nicht sicher richtig schreiben kann, obwohl ich sie zum Teil immer wieder nachschlage. (interessiert und erinnern und Februar und September sind solche Wörter, wobei ich beiWörtern das Gefühl habe, dass es an einem Gewissen Aufbau des Wortes liegt)

      Aber zum Beispiel auch bei mir daheim in der Küche. Wir wohnen seit 2,5 Jahren dort, und die Gläser stehen in dem einem Schrank, die Teller in dem anderen diekt nebeneinander. Beide Schränke öffne ich meist mehrfach am Tag. Ich verwechsele immer noch wo die Gläser und Teller stehen.

      Andere Dinge muss man mir einmal erzählen, oder ich muss sie nur einmal beobachten und ich weiß sie für immer. Ich verstehe das auch nicht.
    • zu @FrankMatz

      Umgekehrt wird ein Schuh daraus (RW): Die Tatsache, dass fast alle hier so auffallend richtig schreiben, hat vielleicht was mit dem Autismus zu tun. NTs machen unendlich viel mehr Fehler.

      eben - fast Alle, besonders wohl diejenigen vielen die da keine defizite haben schreiben halt mit "Autistischer Perfektion" oder Charme? Ich selber bin der juristensprache "mächtig", was es mir beim Lesen eines Urteils ermöglicht sofort den Fehler im Code , sprich das eine Wort was Alles unlogisch macht zu erkennen,

      Juristensprache ist unterste Schublade, deswegen bleibe ich bei meinem Kryptizismus wo ich im grunde auch nur Worte zusammen bastelle - im Alltag geht es mir doch exakt wie @Pummelchen , ich muss immer den S-Unterschied beim Schreiben von : ich weiss , dass ich weis bin , neu herleiten, jedesmal, beim Lesen nie,

      Als ich 1981 beim Sperrmüllern eine sehr alte COntinental-Schreibmaschine (keine Eisenbahnschiene) aus Basel? gefunden habe , war ich glücklich eine solche ohne ß-type zu besitzen - somit konnte ich offiziel DASS mit ss schreiben




      Wenn ich so daran denke, wie die Arbeitsberichte, deren Kopien Handwerker bei mir hinterlassen (gräulich - greulich!)*, aussehen, wenn ich all die falschen Sätze, die Ärzte (Abi-Schnitt eins Komma.... ) in ihren Gutachten und sonstigen schriftlichen Äußerungen verbocken, nee, Leute, hier braucht keiner zu jammern, dass er/sie mal nicht weiß, ob man im Satz "und dann ward/wart es dunkel" jetzt so oder so schreibt.
      *also Arbeitsberichte schreiben ist ev als KFZ-Mechaniker auch . Perlen vor die Säue (unvollständigeRW)

      da hab ich aktuel aber einen tolen Arztbericht aus der Klinik mitbekommen, ein lustiger Buchstabendreher und ganz viel orginelle Grammatik, keineswegs falsch , aber mit Anleihen von wasweisichwoher
    • Das kann aber auch einfach der Herkunft des Arztes geschuldet sein, dass Berichte voller Rechtschreibfehler sind.

      Und tatsächlich mag ich es sehr, dass hier so gut geschrieben wird. Und wenn es Fehler gibt, erkenne ich meist auch, dass es systematisch gemacht ist und nicht auf Faulheit.
      ...in der Diagnostik... :nod: