allgemeine diagnostische Abklärung beim Psychiater - Angst, dass ich meine Probleme nicht verständlich machen kann

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Vielleicht etwas Off topic:
      Aber ich verstehe nicht, warum sich Leute in Diskussionen an den Kopf greifen?

      https://www.stupidedia.org/stupi/Facepalm wrote:

      Häufig ist die Ausführung eines Facepalms auf einen Intelligenzmangel im aktuellen Umfeld zurückzuführen. Um zu symbolisieren, dass man mit einer Aktion einer geringeren Intelligenz nicht einverstanden ist, wird ein Facepalm ausgeführt.
      Ich will doch eigentlich nicht ausdrücken, dass der andere unintelligent ist? Warum wird das dann so oft geschrieben? Ist das dann gewollt nach dem Motto "Ich bin mit deiner geringen Intelligenz nicht einverstanden"?

      Und "Wo ist dein Problem" ist ja auch so ein schwieriger Satz. Dafür kann man durchaus bei den falschen Leuten eine Schlägerei kassieren.

      Das habe ich immer versucht meinem Bruder beizubringen, als er klein war.

      Boa, das sind zu komplizierte Überlegungen für kurz nach dem Aufstehen. Aber vielleicht kann mir ja jemand nen Tipp geben, was die Sachen heißen können und sollen.
    • Erst mal das wichtige: @Lefty Ich drücke Dir die Daumen, daß Du endlich Klarheit bekommst. :thumbup:


      Und zu dem "Hauptkriegsschauplatz" in diesem Thread... Kürzlich gab es hier einen Thread (finde ihn gerade nicht), in dem sinngemäß gefragt wurde: "Wäre die Welt besser, wenn sie von Autisten regiert würde?"

      Tja.... Mit dem Verlauf von diesem Thread wäre die Beweisführung abgeschlossen. Ich habe keine weiteren Fragen :lol:




      P.S. Ich bin dafür, daß hier das Popcorn-Smiley eingeführt wird. Ich knabber gerne was, während ich mir eine "Show" ansehe... :d
    • Neoni wrote:

      [...] Es erklärt, wer sich da mMn rechtfertigen "musste": Htb
      Das ist aber total unlogisch, weil um ihre Diagnostik ging's ja gar nicht. :?
      Das Zitat von ihr wurde der Bemerkung vorangestellt, das bedeutet doch noch lange nicht, dass konkret ihre Diagnostik angezweifelt wird. :? Auf die Idee kommt man allerhöchstens bei sehr sehr oberflächlichem Lesen.

      Was ich mir noch eher vorstellen kann, ist das hier:

      Neoni wrote:

      Es wurde eine fiktive Nebelfigur angegriffen aus meiner Sicht
      Aber dann wehrt sich am besten auch diese "fiktive Nebelfigur". :roll:
      Kann sie nicht, klar.
      Aber stattdessen fühlen sich konkrete Personen angegriffen, die eben gar nicht angesprochen wurden, und "wehren" sich. :? Warum? Warum freiwillig in diese Rolle schlüpfen, warum "sich diesen Schuh anziehen"?

      Happy to be wrote:

      WENN du ein relativ selbstsicherer Mensch bist, UND vllt dazu das "Warum" stärker hörst UND dazu keine negativen Bilder zu "an den Kopf greifen" in diesem Kontext des "Ich versteh dich nicht" hast, UND kein großes Bedürfnis verstanden zu werden, kurz, wenn DU nicht betroffen bist, dann wird es dir aus mehreren Gründen schwerfallen, das nachzuvollziehen.


      Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht, erkennst das Muster/die Formel wieder, dann wird das anderes bei dir auslösen.
      jetzt kommt es auf die den gelernten Perspektivwechsel und kognitiver erworbener Empathie an.
      Also sich zu überlegen, dass bei "ähnlich im Muster" beii anderen, die dir ähnlich sind, auch emotional Ähnliches abgeht.
      Aber allgemeine Unsicherheit von VAs oder schlechte Erfahrungen mit dem Infragestelle der eigenen Diagnose war niemals Thema des Threads. :? Im Gegenteil, hier geht es ja ausdrücklich um eine VA, die sich nicht durch derartige Aussagen verunsichern lässt. Deine Ausführungen würden in anderen Threads vielleicht besser passen, hier ist die einzige Schnittmenge das Stichwort "Diagnostik".
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt
      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter.
    • Abendstern wrote:

      Neoni wrote:

      [...] Es erklärt, wer sich da mMn rechtfertigen "musste": Htb
      Das ist aber total unlogisch, weil um ihre Diagnostik ging's ja gar nicht. :?
      Man kann ja aber auch etwas kritisieren, was in der Vergangenheit liegt. Nur, weil die Diagnostik von Htb abgeschlossen ist, kann man, wenn sie beschreibt, wie wichtig ihr die Diagnose war, auch rückwirkend diese Haltung kritisieren. So habe ich die Bermerkung von Ginome verstanden - dass sie Htb gegenüber Unverständnis zeigt, nicht "irgendjemandem" gegenüber.

      Wenn jemand mich zitiert, wo ich über mich selbst schreibe und darauf eine Bemerkung macht wie die, die hier gemacht wurde, dann würde ich diese Bermerkung auch auf mich beziehen. Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen das tun würden.

      The post was edited 2 times, last by Lefty ().

    • Lefty wrote:

      Wenn jemand mich zitiert, wo ich über mich selbst schreibe und darauf eine Bemerkung macht wie die, die hier gemacht wurde, dann würde ich diese Bermerkung auch auf mich beziehen. Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen das tun würden.
      Sie hat ja gar nicht über sich selbst geschrieben. Sie schrieb völlig allgemein.
      Ich kann doch nicht riechen, dass es um sie selbst geht. Zumal sie ja auch nie Thema war in diesem Thread.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Erst mal @Lefty - ich freue mich, dass du dich bei dem Psychiater erst mal gut aufgehoben fühlst, und hoffe, dass was Vernünftiges dabei raus kommt womit du deinen Frieden schließen kannst bzw vor allem woraus sich weitere Handlungsmöglichkeiten ergeben, was du tun kannst um mehr Hilfe zu bekommen.
      Und - ich finde es auch unmöglich, deinen Thread hier so zu sprengen, statt das per PN zu klären. Das hatte ja wirklich nichts mehr mit deinem Thema zu tun.

      Ich möchte mich trotzdem auch etwas einmischen in diese unnötig lange Diskussion, die ja nun sowieso keine Chance mehr auf private Klärung hat.
      Ich habe viel gelesen und davon mit Sicherheit weniger als 50% verstanden, weil ich mit solchen "Schlagabtäuschen" wenig anfangen kann.
      Meine Meinung ist, dass beide Seiten ihre Argumente bzw Ansichten haben, aber nur Ginome weiß, was sie wirklich gemeint hat. Da etwas anderes zu unterstellen bezichtigt sie der Lüge.
      Ein Lösungsvorschlag für künftige ähnliche Situationen wäre: Für denjenigen, der präventiv schon den Anlass einer solchen Diskussion vermeiden mag (hier also Ginome) - klarer herausstellen, dass niemand persönlich damit gemeint ist, und dass das deine persönliche Ansicht ist und keine Allgemeinheit darstellt.
      Für denjenigen, der sich angegriffen fühlt oder fühlt dass jemand anders angegriffen wurde: Direkt nachfragen (in etwa: "Beziehst du dich damit auf Happy/mich und gehst nicht konform mit ihrem/meinem Vorgehen bei der Diagnose? Oder ist das "nur" deine Meinung, die du hier etwas provokativ formuliert hast? Wie meintest du das, was soll das dem Leser sagen? Ich verstehe das nicht und würde mich über eine kurze Erklärung freuen."). Damit ließen sich doch sehr effektiv lange Schlachten vermeiden. Und - solange keine Beleidigungen geschrieben wurden, muss es mMn auch aushaltbar sein, wenn jemand eine andere Meinung vertritt als man selbst. Eigentlich sollte man dann sogar eher fragen "Woher kommt diese Meinung? Kennst du jemanden, bei dem dich dieses Vorgehen gestört hat? Hattest du vielleicht sogar selbst bei deiner eigenen Diagnose Angst, zu wenig ergebnisoffen zu sein?".
      Das ist aber natürlich wieder nur meine Perspektive auf die Dinge und ein allgemeingültiges Richtig oder Falsch gibt es eben nicht.
    • Ginome wrote:

      Sie hat ja gar nicht über sich selbst geschrieben. Sie schrieb völlig allgemein.Ich kann doch nicht riechen, dass es um sie selbst geht. Zumal sie ja auch nie Thema war in diesem Thread.
      Du machst das "allgemein" vermutlich an der Verwendung des Wortes "man" fest (statt "ich").

      Im selben Beitrag schrieb sie aber dann einiges, was sie persönlich betraf, und insgesamt las sich der Beitrag für mich wie die Schilderung persönlicher Erlebnisse und Wahrnehmungen.

      Das "man" wird ja oft auch benutzt, um in der Erzählung ein wenig Abstand von dem Erlebten zu gewinnen, das ist ein ganz normaler Mechanismus, den viele Menschen haben (hört man z.B. häufig, wenn Sportler nach einem Spiel interviewt werden).
      Zudem wird es benutzt in der Annahme, dass es bei anderen ähnlich ist, was man erlebt hat usw.

      Du hast nun erklärt, dass du deinen Beitrag nicht an einen bestimmten User gerichtet hast, somit ist dieses Missverständnis ausgeräumt.
    • Lefty wrote:

      Im selben Beitrag schrieb sie aber dann einiges, was sie persönlich betraf
      Ich hatte das lediglich als "Beispiel" aufgefasst, auf welches sich Ginome eben nicht bezog (weswegen sie es auch nicht mitzitiert hatte).

      Lefty wrote:

      Das "man" wird ja oft auch benutzt, um in der Erzählung ein wenig Abstand von dem Erlebten zu gewinnen, das ist ein ganz normaler Mechanismus, den viele Menschen haben (hört man z.B. häufig, wenn Sportler nach einem Spiel interviewt werden).
      Ja, aber wenn damit eine höhere emotionale Distanz vorgespielt wird, als tatsächlich besteht, dann finde ich das problematisch. :? Auch bei den Fußballern. :prof: :d
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt
      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter.
    • Abendstern wrote:

      Ja, aber wenn damit eine höhere emotionale Distanz vorgespielt wird, als tatsächlich besteht, dann finde ich das problematisch. :? Auch bei den Fußballern. :prof: :d
      Ich glaube nicht, dass da etwas vorgespielt wird, sondern der Mensch (um jetzt das "man" zu vermeiden :lol: ) wechselt beim Sprechen und halt auch Schreiben hin und wieder automatisch in diesen Modus.
    • Lefty wrote:

      Ich glaube nicht, dass da etwas vorgespielt wird, sondern der Mensch [...] wechselt beim Sprechen und halt auch Schreiben hin und wieder automatisch in diesen Modus.
      Aber nicht jeder Mensch. :prof:

      Ja, "etwas vorspielen" ist vllt etwas zu heftig bzw. klingt nach Absicht, das wird eher selten der Fall sein... Aber es spiegelt nicht so richtig das eigentlich Gedachte wider und ist daher imo eine "schlechte" / "ablegenswerte" Angewohnheit. :prof: ^^
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt
      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter.
    • Happy to be wrote:

      nur hat sich hier doch einiges an Erkenntniswandel vollzogenneurologen-und-psychiater-im-n…um-stoerung-ass/ursachen/
      daraus:
      "Zahlreiche funktionelle und strukturelle bildgebende Studien des Gehirns konnten veränderte Funktionen und auch Strukturen vor allem in den beiden Schläfenlappen sowie den Frontallappen des Großhirns und auch des Kleinhirns bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störung nachweisen. Die Zellen der Großhirnrinde weisen eine andere Funktion sowie ein anderes Aussehen auf als bei Personen desselben Alters, Geschlechts und mit denselben kognitiven Fertigkeiten, die keine Autismus-Spektrum-Störung aufweisen. Diese Veränderungen der Gehirnfunktion liegen auch den beobachtbaren Verhaltensauffälligkeiten sowie kognitiven Besonderheiten zugrunde, wie z.B. den guten Fertigkeiten der Formerkennung, aber den Schwierigkeiten in der Bewegungswahrnehmung; den guten logisch-schlussfolgernden Fertigkeiten, aber den Schwierigkeiten der Handlungsplanung und Zielorientierung und anderen kognitiven Besonderheiten und Einschränkungen."


      Ebenfalls las ich von einer anderen Verbindung beider Gehirnhälften
      psylex.de/entwicklung/autismus/hirnhaelften.html

      die in einem Artikel, den ich leider geradae nicht finde, als "stärker" bezeichnet wurde und der verglichen wurde, was sich bei Demenz als hirorganischer Kompensationsversuch erst entwickelt, nur dass dabei das Schwinden der kognitiven Prozesse die Ursache sein sollen, die dann fehlen, anders als bei Asperger, was aber das heftigere Gefühlserleben erklären würde, ws ja auch verarbeitet werden muss.

      die weiteren Artikel sind auch interessant.
      da ich nunmal so ein Frontalhirngeschädigter Fall bin , Biologisch genau diagnostiziert - möchte ich mich wirklich entschuldigen für das Einmischen in diesen Treat,
      wo es um Angst wg Psychiaterdiagnose geht, ist es falsch von mir auszugehen , da ich von derartigen "Behandlungsmethoden" von meinem Neurologen "freigestellt" wurde, zurückliegende Fehldiagnosen waren halt Irrtümer,
      dennoch bin ich jetzt , trotz einem langen Autistenleben in dem ich div auch psichische Komorbitäten glaube auch Dank Autism überstehe an dem Punkt wo ich eine "Verortung" auch von Aussen brauche, und da sehe ich bei Psychologinnen die sehr im Thema oder selber drin sind eine Hilfe, egal wie.
      Happytobe, MusikSexNature und mehr haben auch gut erklärt wieviel Gründe der Wunsch nach der SuchDiagnose haben kann,
      der Verwechseler war absicht bzw wollte probieren wie es aussieht, fange an Unsinn zu tippen - meine mmit :m(: immer mich selber
      und bitte nicht laut steiten , gibt nhier noch mehr Warmduscher wie mich :)
    • Abendstern wrote:

      Lefty wrote:

      Das "man" wird ja oft auch benutzt, um in der Erzählung ein wenig Abstand von dem Erlebten zu gewinnen, das ist ein ganz normaler Mechanismus, den viele Menschen haben (hört man z.B. häufig, wenn Sportler nach einem Spiel interviewt werden).
      Ja, aber wenn damit eine höhere emotionale Distanz vorgespielt wird, als tatsächlich besteht, dann finde ich das problematisch. :? Auch bei den Fußballern. :prof: :d
      Ehrlich, davon habe ich noch nie gehört.
      Entweder ich schreibe von mir = ich, oder ich schreibe allgemein = man. Wenn das jetzt auch noch vermischt wird, wie soll man dann überhaupt noch schreiben? Jede Antwort ist ja dann ein einziges "Minenfeld", ganz besonders wenn man die ganzen Traumatisierten hier sieht.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • zum "man" sagen habe ich seit langem ein Hintergrundrauschen - Gefühl in etwa so:

      wenn Menschen aus der ehem DDR Etwas erzählen mit : man habe halt so und so getan; und mit „man“ sich SELBER meinen,


      dann ist das doch oft so kleinlaut, oder!


      So spricht kein Rechter, der sagt immer , ich habe/werde usw, :idea: ich mag dieses "man" einfach nicht, es stört.
    • @Ginome Dann guck dir, falls es dich interessiert, mal z.B. Interviews mit Fußballspielern direkt nach einem verlorenen Spiel an. Die sind dann immer ganz geknickt und reden sehr oft von "man", während sie von sich selbst sprechen - "Man hätte kein Eigentor schießen dürfen..." sagt der, der es geschossen hat. Das war jetzt Übertreibung, zum :fun:

      Übrigens, dass man von etwas noch nie gehört hat, heißt ja nicht, dass es das nicht gibt.
    • Lefty wrote:

      Übrigens, dass man von etwas noch nie gehört hat, heißt ja nicht, dass es das nicht gibt.
      Es ist für mich jedenfalls völlig unlogisch gängige deutsche Sprachregeln mal einfach so auszuhebeln. Wer kann das denn ahnen?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Pummelchen wrote:

      Verlassensangst wie im Ausgangsbeitrag genannt, kenne ich nicht. Das wäre ja ein Leitsymptom, welcher der Borderline PS zugeschrieben wird.
      Manchmal dauert es bei mir sehr lange, bis mir etwas Gesagtes wieder in der Sinn kommt. Das oben Zitierte hatte mich beim ersten Lesen irritiert, aber mein Gehirn hat lange gebraucht, um das richtig einzuordnen und nun spuckt es mir die Antwort aus, wahrscheinlich wegen etwas, was Sam in "Atypical" gesagt hat in der Folge, die ich heute sah.

      Ich schrieb nicht von Verlassensangst, sondern von Verlustangst. Das sind völlig verschiedene Dinge.

      Die Angst, die ein Borderliner hat, verlassen zu werden, besteht bei diesem hauptsächlich deshalb, weil er nicht zurückgewiesen werden will. Es ist Angst vor Zurückweisung und Ablehnung, und zwar so extrem, dass der Borderliner lieber selbst Menschen verlässt, wenn er das Gefühl hat, er könnte verlassen werden. Ich kann nur wiedergeben, was ich gelesen habe, da ich kein Borderline habe.

      Meine Verlustangst ist Angst davor, Dinge, Orte, Menschen, Umstände etc. zu verlieren, die mir vertraut sind und wo ich, bei Menschen, Zuneigung bis Liebe empfinde. Das ist etwas völlig anderes. Verlusangst, wenn sie Menschen betrifft, beinhaltet dann natürlich oft auch die Angst davor, verlassen zu werden, da das ja den Verlust bedeuten würde. Aber ein Mensch mit Verlustangst rechnet erstmal nicht ständig damit, verlassen zu werden, so wie der Borderliner, und wie gesagt besteht die Angst dann darin, den geliebten Menschen zu verlieren, und nicht darin, abgelehnt zu werden.

      Das wollte ich einfach mal richtigstellen, ich glaube, viele verwechseln oder vermischen diese beiden Ängste bzw. denken beim Stichwort "Verlustangst" automatisch an "Angst vor Verlassenwerden" und Borderline.

      The post was edited 1 time, last by Lefty ().

    • Lefty wrote:


      Meine Verlustangst ist Angst davor, Dinge, Orte, Menschen, Umstände etc. zu verlieren, die mir vertraut sind und wo ich, bei Menschen, Zuneigung bis Liebe empfinde. Das ist etwas völlig anderes. Verlusangst, wenn sie Menschen betrifft, beinhaltet dann natürlich oft auch die Angst davor, verlassen zu werden, da das ja den Verlust bedeuten würde. Aber ein Mensch mit Verlustangst rechnet erstmal nicht ständig damit, verlassen zu werden, so wie der Borderliner, und wie gesagt besteht die Angst dann darin, den geliebten Menschen zu verlieren, und nicht darin, abgelehnt zu werden.

      Das kann ich so gut nachvollziehen! Nach Trennungen oder wenn Freundschaften auseinandergegangen sind, hatte ich meist viel mehr mit dem Wegfallen von gewohnten Interaktionen und gemeinsamen Tätigkeiten zu kämpfen als mit dem Verlust der Person. Bzw. habe ich den persönlichen Verlust dann erst später gespürt, wenn ich den Routineverlust verarbeitet hatte.
    • Lefty wrote:

      Das wollte ich einfach mal richtigstellen, ich glaube, viele verwechseln oder vermischen diese beiden Ängste bzw. denken beim Stichwort "Verlustangst" automatisch an "Angst vor Verlassenwerden" und Borderline.
      Das ist mir selbst tatsächlich überhaupt nicht bewusst gewesen. Du hast das toll erklärt und nun ergibt es für mich auch mehr Sinn.
      ...in der Diagnostik... :nod:
    • Mugwump wrote:

      Das kann ich so gut nachvollziehen! Nach Trennungen oder wenn Freundschaften auseinandergegangen sind, hatte ich meist viel mehr mit dem Wegfallen von gewohnten Interaktionen und gemeinsamen Tätigkeiten zu kämpfen als mit dem Verlust der Person.
      Auch durch deinen Beitrag wird mir jetzt erst bewusst, wie sehr ich Menschen scheinbar 'ausnutze'.
      ...in der Diagnostik... :nod: