allgemeine diagnostische Abklärung beim Psychiater - Angst, dass ich meine Probleme nicht verständlich machen kann

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ginome wrote:

      Bei Selbstdiagnostizierten sieht das anders aus. Die sind sich komischerweise immer zu 100% sicher.
      Verallgemeinerung.

      Ginome wrote:

      Bitte nicht sinnentstellend zitieren!
      Für mich änder der Rest nicht die wörtliche Bedeutung des Satzes. Vermutlich verstehe ich einfach nicht, was du damit sagen wolltest.

      Ginome wrote:

      Fachleute
      Aha. Fachleute haben mir schon gesagt "Autisten können nicht sprechen" und "Wenn man Menschen mag, kann man kein Autist sein". Ich nehme an, dass die Fachleute nicht die Personen hier im Forum gesehen haben und eine statistische Auswertung vornehmen können. Also ist das keine qualifizierte Aussage, sondern eine Annahme, die nicht geprüft ist und ich finde sie doch sehr anmaßend.
    • Ginome wrote:

      Zweifel in dieser Hinsicht sind leider völlig normal. Ich kenne eigentlich kaum diagnostizierte Autisten die nicht regelmäßig Zweifel hätten.
      Ich war sicher, wurde dann stark verunsichert, und wurde dann wieder sicher. Und das, trotzdem ich ebenso wie du nicht daran glaube, dass hier alle Autisten sind.
      Wie kommst du denn zu dieser Aussage? Ich sehe Zweifel nicht als Normalfall; die haben individuelle Gründe.
    • @Ginome

      du hast diich selbst 3 Mal diagnostizieren lassen, da frage ich mich, ob da nicht die Wunschdiagnose, es solle doch bitte was anderes sein als Autismus dahinter steht.

      Nach dreimal hast du vllt aufgegeben, weiter der Wunschdiagnose hinterher zu rennen. Vielleicht, weil du erkannt hast, dass sie genau das Aussagt, was und wie du die Dinge erlebst, und sich einfach nichts anders findet.

      Was aber auch bedeutet, dass du jedem und jeder mindestens 3 Diagnosen zugestehen müsstest.
      Viele "rennen" ja auch nicht Diagnosen "hinterher". Sie werden diagnostiziert, dann hilft die Therapie nicht, die Probleme bleiben, verstärken sich sogar, darauf wird was anderes diagnostiziert, die Therapie hilft nicht, die Probleme bleiben - vllt gibt s zu dem einen oder anderen mal etwas Erleichterung, aber im Gesamtpaket kommt man nicht weiter, also wieder was anderes diagnostiziert, und wieder......
      in diesem Verlauf erleben dann viele Zusammenbrüche, Psychiatrie-Aufenthalte, und nichts hilft, die Selbstzweifel werden immer größer, "Wieso hilft anderen die Therapie und mir nicht, was ist falsch an mir?"
      Dann kriegt man im Laufe der Jahre vllt raus, das etwas nicht hilft, verweigert das in der nächsten Therapie, was dann als non-compliance gewertet wird - psychiatrisch für "der*die will ja nur nicht, der*die macht das extra gegen uns".

      Und dann, völlig zufällig, erkennt irgend ein Fachmensch etwas, was das erklären könnte, weist einen ein Unbekannter darauf hin, liest man einen Artikel......und es "zündet" was in einem. Plötzlich wird etwas logisch und erklärbar.
      Da stehen Jahre und manchmal Jahrzehnte des Nicht-verstanden-Werdens und des Sich-selbst-nicht-Verstehens dahinter.

      Wenn du Zweifel hast, wieso suchst du nicht nach Erklärungen zu dem, was es bei DIR sein könnte, anstatt anderen das anzusprechen, wozu sie keine Zweifel haben bzw erst mal Antworten suchen?

      Wieso willst du, der du Zweifel hat, dass andere genauso oder mehr zweifeln, obwohl du weißt, wie Scheiße sich das anfühlt? Oder - was ich nicht hoffe - WEIL du es weißt, so nach dem Motto, anderen soll es nicht besser gehen als mir?

      Wenn du deinen Autismus nicht leiden oder auch nur akzeptieren kannst, ihn gerne weg hättest in der Phantasie, dass dann "alles leichter und leichter gewesen wäre", vergisst du, dass eine Menge Menschen in ihrem Leben auch nicht klar kommen, zusammenbrechen, komplett neu anfangen müssen, über ihre Schwierigkeiten nicht hinwegkommen oder unveränderbare Defiziite haben, ganz ohne AS. Die haben es auch nicht leichter. Nur eben an der einen oder anderen Stelle, dafür an anderen Stellen schwerer.

      Man schließt ja oft von sich auf andere, wenn du zu dir denkst, kein Autist zu sein, bzw dich nicht als solcher fühlst, dann muss das bei anderen auch so sein.

      Insofern ist, jenseits deiner offiziellen Diagnosen, dein gefühlter "Status" das VA , vllt mit dem Wunsch, kein AS zu sein.

      Es gäbe Möglichkeiten. Du suchst alles, was dagegen spricht, und suchst auf Erklärungen dafür, ergibt das dann eine gefühltes "das stimmt", ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das das zumindest auch stimmt. Unabhängig von einem vllt vorliegenden AS.
      Dazu nimmst du dir die in den Diagnostiken beschriebenen Phänomene mal vor, schaust sie dir genau an, und versuchst, die im Alltag bei dir wiederzuerkennen. Lernst also mal deinen Autismus kennen.

      Ich hielt mich für leicht betroffen, und war zu dem einen und anderen echt geschockt, als das als "Defizit" benannt wurde. Konnte mir das gar nicht vorstellen, weil MIR davon ja nie was aufgefallen war bzw weil das damals keine FÜR MICH sichtbaren Konsequenzen hatte.
      Und dann entdeckte ich plötzlich "ups, hier passiert was, das genauso in der Diagnose beschrieben ist, Mist....das hab ich vorher gar nicht erkannt".

      Erst als ich alles in der Diagnose einzeln Beschriebene wiedererkannt hatte, und das nicht nur einmal, sondern in ganz vielen Zusammenhängen, und dann herausgefunden hatte, wie dieser Aspekt von meinem AS funktioniert, konnte ich beginnen, zu lernen mit diesem Aspekt anders und besser umzugehen. Und dann der nächste.
      Jetzt wurde einiges leichter, die jeweils vorgenommenen Aspekte betreffend, aber, ein gewisses "anstrengend" bleibt, und wenn ich nicht aufpasse....
      Zu anderen Aspekten hab ich noch keinen Umgang gefunden, und bei ein paar weiß ich noch immer nicht, wie sie eigentlich funktionieren

      Wo ich mir früher einbilden konnte, normal zu sein, erlebte ich eine Weile plötzlich dauernd "autistisch, autistisch,....."- In threads wie "habt hr auch den Eindruck, autistischer zu werden" wird das beschrieben. Weil jetzt mehr Selbst-Wahrnehmung und Selbst-Bewusstsein und Selbst-Reflexion stattfindet, die halt dauernd bei diesem Wiedererkennen "Autismus" auswerfen/RW.

      Das ist eine doofe Zeit, weil darin natürlich alles dazu stärker wahrgenommen und stärker dazu gefüht wird. Und in diesen Eindrücken und Gefühlen alles andere, vor allem das, was alles klappt, "untergeht". Ich fühlte mich mehr als einmal iin dieser Zeit "voll behindert". Das hab ich zwar ab ud zu immer noch Mal, auf der Gefühlsebene, wenn mal wieder nichts klappt, aber das endet auch schnell wieder, wenn ich mir bewusst mache, was ja alles im Leben dann doch geklappt hat und heute sogar besser klappt, einmal obwohl ich damals ja auch Autistin war, und nur nix davon wusste, und heute, WEIL ich um meine AS-Aspekte weiß, und schon zu einigen einen ganz guten Umgang gefunden habe.
      Und jedesmal, wenn ich einen finde, dann bin ich froh und es gibt einen, da bin ich sgar stolz, dass ich das weitgehend in den Griff gekriegt habe.

      Die Frage ist auch immer, welche AS begleitenden Erkrankungen vorliegen. Mit einer Depression z.B. ist es ziemlich vergeblich, jetzt auch noch mit und an dem eigenen Autismus arbeiten zu wollen.
      Also muss die erst mal in den Griff gekriegt werden. Was besser geschehen kann, WENN dann autistische Bedürfnisse in der Therapie berücksichtigt werden, wie z.B. keine bis wenig, und auch nur ausgewählte kleine Gruppen - in "Gruppe" erlebt man ja in dem, WAS angeblich helfen soll die volle Konfrontation mit den autistischen Merkmalen, was dann alles dominiert in dem was dort wahrgenommen und gefühlt wird.

      DAs alles wäre mal zu bedenken und zu überprüfen, genauso, ob nicht allgemein bei vielen Menschen vorkommende Phänomen des "Wie ich zu mir denke, wie ich mit mir umgehe, das mache ich auch gegenüber anderen, vor allem, wenn ich ein "Ähnlich", nur hier auf der Meta-Ebene - erkenne" vorliegt.

      Hasse ich eine bestimmte Schwäche an mir, dann siind alle, die die gleiche haben, Leidensgenossen, man kann sich gegenseitig im "es damit schwer haben" bestätigen, und wie schlimm DIESE Schwäche ist. Den Sellbsthass etwas abmildert, aber eben nicht zum Verschwinden bringt.
      Haben aber andere Schwächen, die man selbst nicht hat, dann kriegen die voll ab, was man zu eigentlich sich denkt.
      Ergebnis "Meine Schwächen sind gaaanz schlimm, und deren Schwächen sind nur Kleinigkeiten, sie stellen sich nur an".
      Und dann kann man diie auch prima zu hassen beginnen, vor allem, wenn die sich aufgrund ihrer Schwächen nicht selbst hassen. Sondern diie sogar akzeptieren, auch mal darüber lachen können, und offen und sogar freudig damiit umgehen.
      Nur ändert diese Vorgehensweise nichts am eigenen inneren Elend und verstärkt dieses sogar immer mehr. Bis man irgendwann nur noch von "Feinden" umgeben ist, weil man selbst zu iimmer mehr feindlich fühlt - und damit auch zu sich.

      Diese seelische Abwärtsspirale hat aber nichts mit AS an sich zu tun. In die geraten auch NTs. Depressive, die das noch zu sich nicht akzeptieren, und dann denen, diie schon mehr daran leiden, Vorwprfe machen, dass sie sich nur anstellen, Angstgestörte, die von anderen fordern, mutiger zu sein, PTBS-Betroffene, die ales hassen und abwehren, was beim anderen nach PTBS aussieht, körperlich gehandycapte, die andere ablehnen......Grundlage ist überall die Niicht-Akzeptanz und der Selbsthass.
      Und das kann eben mit AS passieren.

      Es gibt viel, womit man sich mal auseinander setzen/RW könnte. Ob man das macht oder nicht, ist immer die eigene Entscheidung. Genauso, wie einem niemand die Folgen der jeweiligen Entscheidung abnehmen kann, die erlebt man immer selbst.
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
    • Naja, so ungewöhnlich sind Zweifel meiner Meinung nach nicht, wenn man bedenkt, dass es keine biologischen Marker gibt, anhand derer man Autismus diagnostizieren kann. Zudem ist es immer eine Ermessenssache des jeweiligen Diagnostikers, ob man im Spektrum ist oder nicht. Ehrlich gesagt wundere ich mich über Personen, die angeblich noch nie Zweifel hatten.
    • Ginomes persönliche Zweifel an ihrer eigenen Diagnose, bzw. noch schlimmer, Unterstellungen solcher Zweifel von außen, haben nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Thema zu tun... Das sollte in der Länge der Behandlung dieses "Nebenthemas" vielleicht auch berücksichtigt werden. :roll:

      (Ist erstmal nicht böse gemeint, sondern einfach nur als Hinweis. :) )
      Teile dieser Signatur könnten die Bevölkerung verunsichern.
    • Ich kann das, was Ginome schreibt, bestätigen.
      Allerdings was die Diagnostik bei Kindern betrifft.

      in verschiedenen Foren/Facebook liest man genau solche Dinge. Da hat eine Mutter (die Väter sehen das oft anders) den ASS Verdacht, bekommt das von anderen Usern bestätigt. Geht zur Diagnostik und ASS wird ausgeschlossen.
      Dann werden dem Diagnostiker erstmal mangelnde Fachkenntnisse unterstellt und zur Zweitmeinung geraten.
      Teilweise werden solange Diagnostikstellen aufgesucht bis es die Diagnose gibt.
      Glaubt die Mutter dann der Diagnose, werden Verhaltensweisen gesucht, die 100% nur zum ASS passen.
      Auch die Dinge, die in der Summe zum Ausschuss ASS führen, wären doch recht ASS-typisch...

      Und wehe, man wagt es, die negative Diagnose zu verteidigen.

      Es ist wirklich schlimm, dass manche die ASS Diagnose für gesellschaftlich akzeptierter halten als alle anderen. Auch, wenn sie nicht passt.

      Und dann kommt man an eine Therapeutin, die einem Kind die ASS Diagnose gibt, weil es dann leichter Hilfen bekommt.
    • Grübler_1988 wrote:

      Naja, so ungewöhnlich sind Zweifel meiner Meinung nach nicht, wenn man bedenkt, dass es keine biologischen Marker gibt, anhand derer man Autismus diagnostizieren kann. Zudem ist es immer eine Ermessenssache des jeweiligen Diagnostikers, ob man im Spektrum ist oder nicht. Ehrlich gesagt wundere ich mich über Personen, die angeblich noch nie Zweifel hatten.
      "Ehrlich gesagt wundere ich mich über Personen, die angeblich noch nie Zweifel hatten."
      Wie kommst du da jetzt drauf, gibt es die denn überhaupt?
    • Neoni wrote:

      Grübler_1988 wrote:

      Naja, so ungewöhnlich sind Zweifel meiner Meinung nach nicht, wenn man bedenkt, dass es keine biologischen Marker gibt, anhand derer man Autismus diagnostizieren kann. Zudem ist es immer eine Ermessenssache des jeweiligen Diagnostikers, ob man im Spektrum ist oder nicht. Ehrlich gesagt wundere ich mich über Personen, die angeblich noch nie Zweifel hatten.
      "Ehrlich gesagt wundere ich mich über Personen, die angeblich noch nie Zweifel hatten."Wie kommst du da jetzt drauf, gibt es die denn überhaupt?
      Natürlich kann ich nicht in die Köpfe anderer Leute hineinschauen, aber die Beiträge einiger User lassen mich darauf schließen.
    • @Neoni Die Diskussion kam auf wegen einer unbedachten Bemerkung eines neuen Users, es hatte sich eigentlich schon wieder erledigt, aber dann mussten unbedingt weitere User darauf herum hacken und dann, wie es immer läuft, bezieht sich der nächste nur noch auf den vorangegangenen Beitrag und das Ganze verselbständigt sich. Ich selbst hab mich auch schon in mehreren Treads dann solchen Nebenschauplätzen gewidmet, weil mich das letzte gerade interessierte. Es ist offensichtlich die normale Entwicklungsweise vieler Threads hier.

      Ich würd auch diese Diskussionen nicht ausbremsen wollen, finde es nur schade, wenn ich an zukünftige Leser denke, die hier nachlesen wollen und dann mehrere Seiten überfliegen müssen auf der Suche nach dem nächsten Beitrag zum Thema, und wenn es am Ende gar nicht mehr zum Thema zurück kommt, hat man sich umsonst totgescrollt und sein Gehirn mit all den anderen Beitragsinhalten gefüllt.

      Ich wär immer für Abtrennung, aber nachdem das in einem anderen Thread nicht passierte, wo ich mehrmals darum bat, lass ich es jetzt, nochmal um Abtrennung zu bitten.
    • Eva39 wrote:

      Allerdings was die Diagnostik bei Kindern betrifft.

      Eva39 wrote:

      Es ist wirklich schlimm, dass manche die ASS Diagnose für gesellschaftlich akzeptierter halten als alle anderen. Auch, wenn sie nicht passt.

      Bei Kindern hat das halt noch die Brisanz, dass eine andere Diagnose entweder bedeuten würde, dass das Kind lernbehindert/geistig behindert oder zumindest entwicklungsverzögert ist, oder dass die Eltern die Erziehung versemmelt haben... beides dann für Eltern wahrscheinlich weniger attraktiv.

      Aber generell finde ich dieses blinde Bestätigen in Foren auch nicht gut, weder bei Eltern bezüglich ihren Kindern noch bei Erwachsenen. Ich finde, ein Forum muss auch echte Aufklärung anbieten, nicht nur Bestätigung. Es geht nicht nur darum, dass sich Leute wohl fühlen sollen, sondern sie sollen auch Informationen bekommen, die ihnen weiterhelfen. Eine falsche Diagnose hilft nicht auf Dauer weiter, denke ich.
      Deshalb ist es schon schade, dass speziell bezüglich Asperger so viele Leute so allergisch reagieren, wenn mal nicht blind bestätigt wird.
      Wenn ich in ein Rheumaforum gehe, läuft es da auch nicht so ab, dass man nur sagt "ich denke, ich habe Rheuma - hab ich mir selbst diagnostiziert" und dann sagen die andern "toll, dass du hergefunden hast, fühl dich wohl hier", sondern die anderen werden dann auch erstmal fragen "was hast du denn für Symptome?", und wenn das dann gar nicht zu Rheuma passt, dann werden die Leute Tipps geben, was als Alternativdiagnose in Frage kommen könnte. Genauso läuft das normalerweise, fast überall, nur nicht in Asperger-Foren.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Grübler_1988 wrote:

      aber die Beiträge einiger User lassen mich darauf schließen.
      Und wo genau wäre das? Hier hat keiner gesagt: "Ich hatte noch nie Zweifel". Wieso dann aus dem Nichts heraus schreiben, ohne Anlaß "Ehrlich gesagt wundere ich mich über Personen, die angeblich noch nie Zweifel hatten."

      Nichts für ungut aber ich bin hier ziemlich irritiert, welchen Grund es für solche Aussagen gibt wie "Ich finde es halt total bescheuert sich so in eine Wunschdiagnose zu verbeissen und Para zu schieben ob man sie kriegt.", oder eben dass was du schriebst. Das kommt für mich total "aus heiterem Himmel" also ohne Anlaß. Es wirkt halt dann so, als wolltet ihr das konkreten Personen hier unterstellen. Wäre genauso als würde ich zum Beispiel plötzlich schreiben: "Ich finde es total albern, damit zu kokettieren ein echter und richtig betroffener Autist zu sein, noch dazu auf Kosten anderer". Dann würdest du dich wohl auch fragen: "Warum schreibt sie das jetzt, ich gab doch dazu gar keinen Anlaß? Was soll das?"

      The post was edited 1 time, last by Neoni ().

    • @Neoni Ich glaube nicht, dass dies @Grübler_1988 auf eine oder mehrere konkrete Personen beziehen wollte bzw. hat.
      Es ist zudem sein Eindruck ;) und wir alle hier fühlen uns persönlich betroffen, vielleicht sogar angegriffen.

      Möglich, dass dies auch mit autistischen Eigenschaften und / oder depressiver Verstimmungen zu tun haben könnte.
      Anmerkung: Damit möchte ich keine diagnostischen Einlassungen abgeben, sondern nur meinen Eindruck und diesen im Konjunktiv.
      Stolzer Papa von Autinaut (HFA) :nod: - und einander irgendwie ähnlich... und doch anders...

      The post was edited 2 times, last by 70Quadrillionen ().

    • AS ist nun mal keine eindeutige Diagnose wie Rheuma.

      Bei Rheuma gibt es eindeutige Marker und Entzündungsprozesse, für diese Diagbose. Fehlen aber diese kommt vllt eine Fibomyalgie in Frage.
      Pech nur, wenn man dann an Ärzte gerät, die sagen "da ist nchts, das bildest du dir ein", vorn "psychosomatischen Problemen" sprechen, aufgrund des Fehlens einer oft durch die so unberechenba enstehenden Schmerzattacken oder Dauerschmerzen abwechselnd mit Attacken entstandenen Depression eine vorhandene Fibro auschließen - kennst du eine*n mit Fibro, kennst du eine*n.....

      Da wo es keine eindeutigen Kriterien gibt, sich ein Phänomen so vielfältiig zeigen kann, passiert dann das Gleiche wie bei AS.
      Mir fällt gerade auf, in den Fibro-Foren waren die gut gelaunten Fibros, die einen Umgang damit gefunden hatten, bei denen, die sich im "ach wiie schlimm alles ist und wie wir leiden" gegenseitig bestätigten, auch nicht beliebt und es wurde "angesprochen"
      Klagten dann auch mal die sonst gut Gelaunten, kam da auch so manche Häme auf.
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
    • Was ich fast vergessen hätte: Danke an @crocodylia und die anderen, sie sich so freundlich und ermutigend geäußert haben :)
      (Ich weiß leider nicht mehr, wer es noch war, evtl. @Kayt und wenn ich jemanden vergessen habe, ich hab aber alles gelesen und mich über die netten Worte gefreut) Das wollte ich noch gesagt haben.
    • Neoni wrote:

      Und wo genau wäre das? Hier hat keiner gesagt: "Ich hatte noch nie Zweifel". Wieso dann aus dem Nichts heraus schreiben, ohne Anlaß "Ehrlich gesagt wundere ich mich über Personen, die angeblich noch nie Zweifel hatten."
      Explizit wurde sowas nicht geschrieben, da gebe ich dir Recht. Es ist der Gesamteindruck, den ich anhand der Beiträge bekomme. Möglicherweise irre ich mich aber auch. Ich lasse das Thema jetzt besser "ruhen", denn es wurde schon angedeutet, dass der Thread "abgedriftet" ist.
    • Ginome wrote:


      Zweifel in dieser Hinsicht sind leider völlig normal. Ich kenne eigentlich kaum diagnostizierte Autisten die nicht regelmäßig Zweifel hätten. Bei Selbstdiagnostizierten sieht das anders aus. Die sind sich komischerweise immer zu 100% sicher.Eine vierte Diagnostik werde ich nicht anstreben. Das ist mir dann doch zu aufwändig. Meine Zweifel sind ohnehin regelmäßig Thema bei Gesprächen mit meinem Facharzt.
      Wenn sich die Leitlinien soweit ändern, dass ich dann doch herausfalle, wird es vermutlich automatisch neu bewertet. Ich bin ja in regelmäßiger Behandlung.
      Mittlerweile glaube ich wirklich, dass du einfach ein Problem damit hast, dass es immer mehr Autisten dank besserer Aufklärung und mehr Spezialambulanzen gibt. Da ist man nämlich nicht mehr der erlauchte Mensch, sondern nur noch einer von Vielen. Anders kann ich es mir einfach nicht erklären, wie man so vehement sein Problem zeigt, dass andere weiter Disgnostik betreiben.
    • Ich glaube, es täte manchmal ganz gut, beim Antworten auf Beiträge auszublenden, wer konkret ihn verfasst hat. Weil so zieht man dann Streitigkeiten aus anderen Threads hier rüber. :?

      Wenn man ganz oft das Gefühl hat, dass ein bestimmter User Problematisches schreibt, gibt es andere Wege, damit umzugehen, als einen zufälligen Thread damit kaputtzumachen:
      den User ignorieren, einen eigenen Thread zu dem Thema aufmachen (allerdings natürlich in sachlicher Form, nicht als Userdiskussion) oder - in ganz extremen Fällen - den User melden.
      Aber so "Du schreibst immer xyz..."-Beiträge oder Verlinkungen, um fremde User "herzuklingeln", die bisher nix zum Thema geschrieben haben, das ist irgendwie keine gute Idee. :roll:

      Oder man kann doch wenigstens warten, bis ein Thread in der Kontroverse ist, dann ist eh alle Hoffnung verloren... :roll: :d
      Teile dieser Signatur könnten die Bevölkerung verunsichern.