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  • Quote from Karou: “ja, ich denke, daß es eher Menschen sind, die selbst unzufrieden sind mit der Figur, egal welches Gewicht sie haben. ” Von der Tendenz her stimme ich zu, egal ist das meiner Einschätzung nach überhaupt nicht. Wirklich Dicke sind sicher oft nicht zufrieden mit ihrer Figur, sich aber gleichzeitig darüber bewusst, selbst sehr angreifbar zu sein. Daher meiden sie vermutlich solche Themen und Bemerkungen eher. Ich denke, so äußern sich eher manche Normalgewichtigen, die gerne schla…

  • Quote from Fidoline: “Und bei vielen Dickeren wäre das wirklich mal angebracht, da sie massives Übergewicht haben. ” Nein, solche Kommentare sind übergriffig, unabhängig davon, wie dick oder dünn ein Mensch ist. Ich verstehe nicht, wie man das bei Dicken als angebracht empfinden kann, sich selbst aber als dünner Mensch von derartigen Bemerkungen diskriminiert fühlt. Etwas an seiner Figur zu ändern, ist nicht so einfach, in beide Richtungen. Es gibt sehr viele Faktoren, die das Gewicht von Mensch…

  • Auch, dass viele - aber längst nicht alle - autistische Menschen Dyspraxie haben, spielt hier sicher eine Rolle. Ein Ausschlusskriterium ist Kleidung aber definitiv nicht, und ich kann mir angesichts von Frau Marquass' anderen Aussagen auch nicht vorstellen, dass sie das so sieht.

  • Quote from ASS-lerin: “Diagnosekriterien sind in Fachbüchern nachzulesen, das ist nicht das Ziel dieses Journals. Frau Marquass hat von ihrer Arbeit und ihren Beobachtungen berichtet und Beispiele genannt. ” Ja, genau. Modische Kleidung allein wird keine Diagnose verhindern, zumindest nicht bei einer Diagnostikerin, die sich wie Frau Marquass intensiv mit Autismus bei Frauen befasst hat. Quote from Dr. L84: “Natürlich kann ein bestimmter Kleidungsstil auf bestimmte Persönlichkeitsstile u.v.m. hi…

  • Quote from Aldana: “Quote from Leonora: “Das ist wohl auch eine Altersfrage. Ich glaube nicht, dass die meisten Menschen die Vorstellung, endgültig allein zu bleiben und im höheren Alter voraussichtlich wirklich in der Außenwelt überhaupt niemanden mehr zu haben, als wünschenswerte und gleichwertige Alternative. Das ist meiner Ansicht nach nicht vergleichbar beispielsweise damit, dass man gegengeschlechtliche und gleichgeschlechtliche Beziehungen als gleichwertig sehen kann. Kaum ein Mensch wüns…

  • Quote from HolyDiver: “So sehe ich das auch. Nach meiner längeren Krankschreibung war ich sogar noch gestresster als zuvor, denn ich wurde ständig vom Arbeitgeber kontaktiert. ” Das kann ich gut verstehen. Zudem glaube ich nicht, dass man sich von jahrelanger Überforderung in einer Kur oder bei einer längeren Krankschreibung oder einem langen Urlaub erholt. Selbst in einem Sabbatjahr ist das vermutlich schwierig, denn auch ein Jahr reicht zu nachhaltiger Erholung nach jahrelangem Stress nicht un…

  • Quote from Schreiberling: “Aber ich weiß, dass es eigentlich Dinge gibt, die ich gerne mache, wenn ich nicht zermatscht bin durch beruflichen Dauerstress. Diese freudebringenden Interessen müsstest Du wieder ausgraben. Das geht aber nur, wenn Du aus dem Hamsterrad wenigstens vorübergehend aussteigen kannst. Dafür wäre eine Reha oder eine längere Krankschreibung oder vielleicht auch ein längerer Urlaub mit gutem Essen, viel Bewegung und viel Schlaf ein guter Anfang. ” Ich frage mich, ob es wirkli…

  • Quote from Aldana: “Lerne zu akzeptieren, dass das, was du bisher als "normales" Leben betrachtet hast, eben nicht die Normalität ist, sondern bloß ein Wunschbild bestimmter Personengruppen ist, die in sehr traditionellen Gesellschaftsvorstellungen verhaftet sind. Ich kenne mehr als genug Personen, die beim Gedanken "Haus, Heirat, Kinder" schreiend davon rennen und das sind keine Autisten. ” Das ist wohl auch eine Altersfrage. Ich glaube nicht, dass die meisten Menschen die Vorstellung, endgülti…

  • Quote from HolyDiver: “Ich weiß nicht wann ich eine Reha antreten kann (wegen der firmeninternen Umstrukturierung), aber wenn, dann berichte ich darüber ” Danke.

  • Quote from Dominic94: “Ich würde trotzdem so früh wie möglich Maßnahmen ergreifen (z.B. Autismus-Therapie), da die Probleme mit der Zeit immer größer werden können, wenn man sich nicht damit auseinandersetzt und nichts dagegen tut. Ich z.B. habe noch in vielen Bereichen des Lebens Nachholbedarf, weil sich bis zu meiner Asperger-Diagnose die Probleme verschleppt oder vergrößert haben. ” Das ist in der Tat ein zentrales Thema, vor allem, weil viele der daraus resultierenden Probleme im Laufe des L…

  • Quote from Eine: “Nun bin ich aktuell in einer solchen. In einer Reha Klinik hat man nicht nur Therapeuten für Therapien, sondern diese sind gleichzeitig auch Gutachter. Sie werden nachher sagen, ob der Patient überhaupt noch für einen Beruf geeignet ist, und wenn ja, auf was da geachtet werden muss. ” Dann drücke ich die Daumen für die Reha. Falls Du magst, würde ich mich freuen, wenn Du mal über Deine Erfahrungen dort berichtest. Vielleicht auch darüber, wie anschließend mit den Erkenntnissen …

  • Quote from Shenya: “Als ich noch keine Diagnose hatte, hatte mein Verdacht keinen Einfluss auf mein Selbstvertrauen. Als ich dann die Diagnose hatte, ging das Selbstvertrauen zuerst in den Keller und baute sich dann langsam wieder auf. Vielleicht habe ich am Ende mehr Selbstvertrauen als vorher, aber so weit ist es noch nicht. ” Bei mir hat die Diagnose kurzzeitig als Erklärung für so unendlich vieles in meinem Leben mein Selbstbewusstsein angehoben, dann gab es ging ebenfalls steil bergab. Wirk…

  • Quote from Dr. L84: “Quote from Sonnenseele: “Ich habe oft den Eindruck, dass meine Schwierigkeiten völlig andere sind als bei den meisten anderen hochfunktionalen Autisten. Viele von ihnen wohnen selbstständig und/oder leben seit mehreren Jahren in einer Partnerschaft und haben teilweise auch eigene Kinder. ” Das bedeutet nicht viel. Man kann in einer eigenen Wohnung leben und den Haushalt nicht auf die Reihe bekommen. Man kann auch in einer Partnerschaft leben und unglücklich darin sein. ” Den…

  • Absolut. Aber gerade die Überlagerung von Autismus- und ADHS-typischen Verhaltensweisen (wie gesagt, so wirkt die Beschreibung auf mich) kann leicht dazu führen, dass beides übersehen wird. Daher finde ich es durchaus sinnvoll, diesen Subtypus noch einmal extra im Auge zu haben, er wirkt für beide Diagnosen leicht "untypisch". Aber als eigenes Phänomen sehe ich das auch nicht.

  • Quote from Illi: “@Leonora ja ich glaube, du hast Recht. Ich könnte mit vorstellen, dass diese Unterart des Autismus viel bei Mädchen vorkommt. ( angeblich 1:1 Jungen zu Mädchen) ” Das denke ich auch. Mädchen werden häufig auch schon bei Verhaltensweisen als "aufsässig und dominant" wahrgenommen, die bei Jungen noch akzeptiert werden. Quote from Illi: “Frech und oberflächlich sozial, klar. Überfordert, aber bemüht, sich anzupassen. ” Genau, das trifft es meiner Meinung nach viel besser. Dann pas…

  • Quote from Illi: “Ich finde, das klingt doch etwas anders als der typische Autist/in. ” Einerseits ja. Zugleich illustriert das aber meinem Eindruck nach auch sehr gut die Problematik, die entstehen kann, wenn Autismus und ADHS gemeinsam auftreten. Quote from Illi: “- in der Kindheit starke Neigung zu Rollenspielen, ” Rollenspiele muss man sich, denke ich, sehr genau anschauen. Auch Tony Attwood schreibt, dass sie gerade bei autistischen Mädchen oft anders sind als beim "Durchschnitt". Realistis…

  • Quote from HCS: “Ich hatte das Glück, dass meine Eltern bzw. mein Großvater mich finanziell unterstützen konnten, der Rest kam dann über ein Jahr Teilzeit (mit anschließend ein paar Monaten ALG - als Geisteswissenschaftler in Promotion ist man unvermittelbar, da haben sie keinen großen Druck gemacht), einige Monate Ausgrabungen, ein paar Mark durch Lehraufträge etc. Verführt allerdings zum Trödeln, so dass ich noch länger gebraucht habe, als es das Thema erfordert hätte. ” In der Tat. Ich wurde …

  • Es gibt auch ein "Zwischending": Promovieren mit Stipendium und "kleiner" Lehrtätigkeit, oder anderweitiger Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft/ wissenschaftlicher Mitarbeiter. Also mit Anbindung an den Fachbereich und den Austausch dort, aber ohne voll über eine Qualifikationsstelle eingebunden zu sein. Das finde ich persönlich ziemlich günstig.

  • Hier noch ein sehr lesenswerter Artikel zum Thema Uni und "mental health".

  • Dann drücke ich die Daumen, dass eine positive Erfahrung wird. Wenn Du magst, berichte mal.