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  • Absolut. Aber gerade die Überlagerung von Autismus- und ADHS-typischen Verhaltensweisen (wie gesagt, so wirkt die Beschreibung auf mich) kann leicht dazu führen, dass beides übersehen wird. Daher finde ich es durchaus sinnvoll, diesen Subtypus noch einmal extra im Auge zu haben, er wirkt für beide Diagnosen leicht "untypisch". Aber als eigenes Phänomen sehe ich das auch nicht.

  • Quote from Illi: “@Leonora ja ich glaube, du hast Recht. Ich könnte mit vorstellen, dass diese Unterart des Autismus viel bei Mädchen vorkommt. ( angeblich 1:1 Jungen zu Mädchen) ” Das denke ich auch. Mädchen werden häufig auch schon bei Verhaltensweisen als "aufsässig und dominant" wahrgenommen, die bei Jungen noch akzeptiert werden. Quote from Illi: “Frech und oberflächlich sozial, klar. Überfordert, aber bemüht, sich anzupassen. ” Genau, das trifft es meiner Meinung nach viel besser. Dann pas…

  • Quote from Illi: “Ich finde, das klingt doch etwas anders als der typische Autist/in. ” Einerseits ja. Zugleich illustriert das aber meinem Eindruck nach auch sehr gut die Problematik, die entstehen kann, wenn Autismus und ADHS gemeinsam auftreten. Quote from Illi: “- in der Kindheit starke Neigung zu Rollenspielen, ” Rollenspiele muss man sich, denke ich, sehr genau anschauen. Auch Tony Attwood schreibt, dass sie gerade bei autistischen Mädchen oft anders sind als beim "Durchschnitt". Realistis…

  • Quote from HCS: “Ich hatte das Glück, dass meine Eltern bzw. mein Großvater mich finanziell unterstützen konnten, der Rest kam dann über ein Jahr Teilzeit (mit anschließend ein paar Monaten ALG - als Geisteswissenschaftler in Promotion ist man unvermittelbar, da haben sie keinen großen Druck gemacht), einige Monate Ausgrabungen, ein paar Mark durch Lehraufträge etc. Verführt allerdings zum Trödeln, so dass ich noch länger gebraucht habe, als es das Thema erfordert hätte. ” In der Tat. Ich wurde …

  • Es gibt auch ein "Zwischending": Promovieren mit Stipendium und "kleiner" Lehrtätigkeit, oder anderweitiger Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft/ wissenschaftlicher Mitarbeiter. Also mit Anbindung an den Fachbereich und den Austausch dort, aber ohne voll über eine Qualifikationsstelle eingebunden zu sein. Das finde ich persönlich ziemlich günstig.

  • Hier noch ein sehr lesenswerter Artikel zum Thema Uni und "mental health".

  • Dann drücke ich die Daumen, dass eine positive Erfahrung wird. Wenn Du magst, berichte mal.

  • Quote from Lea_: “Ich denke, es ist eine Mischung aus allem (Projekt- und Umfeldbezogen), aber das erzwungene Networken und das Gefühl, sozial nicht mithalten zu können und dabei die Erfolge anderer zu sehen, hat mich echt fertig gemacht. ” Das kann ich gut verstehen. Veranstaltungen, wo es explizit um Vernetzung ging, man sogar direkt dazu aufgefordert wurde, fand ich auch schon immer schrecklich. Für mich muss sich das gewissermaßen natürlich aus thematischem Austausch ergeben, dann kann es fu…

  • Quote from Thajanu: “Danke für Deine Ausführungen. Den verlinkten Artikel finde ich interessant. Über das Thema sollte es definitiv mehr Aufklärung an Unis geben. ” Gern geschehen. Sehe ich auch so, das Thema ist noch immer relativ tabuisiert und sollte viel stärker an die Öffentlichkeit gebracht werden.

  • Quote from Nalc: “Danke, aber danach ging es dann nicht weiter. Magister, Master, Promotion geschafft, aber arbeiten im Unibetrieb kann ich trotzdem nicht. Von daher haben diese Abschlüsse keinen großen Wert. ” Quote from xyberlin: “Die wissenschaftliche Arbeit hat mir auch viel Spaß gemacht so im Großen Ganzen, aber der Übergang danach ist mir nicht mehr gelungen. Grund war die schon hier angesprochene Problematik, dass ich keine Netzwerke knüpfen konnte, sodass ich beim nachfolgenden Karrieres…

  • Quote from Lea_: “ich arbeite als Redakteurin für inklusive Medien. Die Stelle wurde weder spezifisch für mich geschaffen noch habe ich sie durch meinen "Behindertenstatus" ( ) erlangt. Ich habe mich auf die Stelle beworben und bin aufgrund meines Forschungsprofils (nicht unbedingt eine Nische, aber dennoch ein sehr spezifisches Profil) sowie vorheriger Arbeitserfahrung im Bereich genommen worden. Ja, ich bin auch schwerbehindert, das hat aber bei der Einstellung keine Rolle gespielt hat. ” Das …

  • Es sei denn natürlich, sie haben abgebrochen, weil sie - vielleicht auch über den Job an der Uni - eine passende "Nische" gefunden haben. Wäre spannend, wenn es Publikationen über die Erfahrungen mit dem Projekt und die weiteren Wege der Teilnehmenden gäbe. Leider schauen solchen Studien meinem Eindruck nach fast immer nur danach, wie viele Leute abschließen und wie viele Absolventen dann später überhaupt Arbeit haben, was für sich allein genommen meiner Meinung nur wenig aussagekräftig ist. Auc…

  • Quote from Surprised: “Eine Bekannte von mir verschreibt das gerne ihren Patienten weil sie damit gute Erfahrungen gemacht hat. Aber es ersetzt keine Psychotherapie, zumindest nicht falls man den Bedarf hat sich ausführlicher mit einem Psychotherapeuten zu unterhalten. ” Danke für den Link. Stimmt, eine Psychotherapie ersetzt das sicher nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es eine gute Ergänzung oder auch schon hilfreich für die Wartezeit sein kann.

  • Quote from Surprised: “Ich fände es auch interessant zu hören ob die Stelle im Rahmen von Maßnahmen zur Inklusion extra für dich geschaffen wurde oder ob du sie ohne "Behindertenstatus" erlangt hast. Einfach weil mich interessiert wie viel Optionen es da aktuell an "Deutschlands Unis" gibt. ” Dito. Was speziell zu Zwecken der Inklusion geschaffene Stellen an Unis angeht, gab es da ja das Projekt PROMI - Promotion inklusive. Ein Vertreter davon wird ja auch bei der Veranstaltung sprechen, die Du …

  • Finde ich auch interessant. Ich kann gerade nicht verlinken, aber Selfapy wäre vielleicht noch ein vergleichbares Angebot. Persönlich habe ich auch keine Erfahrungen damit, nur mal einen Vortrag dazu gehört. Absolut, in der Theorie ist es oft deutlich einfacher als dann real, einen geeigneten Arzt oder Therapeuten zu finden. Bei psychischen ebenso wie bei körperlichen Themen. Dennoch oder auch gerade deswegen ist es hilfreich, zu wissen, wie es eigentlich laufen sollte.

  • Quote from Surprised: “Innerhalb dieser Veranstaltung ist ein Workshop zu "Promovieren mit Beeinträchtigung" geplant: Microsoft Word - Einladung und Programm Promoseminar 2021 (gew.de) ” Das klingt echt vielversprechend - vielen Dank für den Tipp. Besonders sympathisch finde ich, dass es explizit auch um Menschen mit Beeinträchtigungen wie um Menschen, die erst im späteren Alter promovieren, geht. Das sind Themen, die noch vor einigen Jahren nicht vorgekommen wären. Vielleicht ändert sich allmäh…

  • Quote from Dr. L84: “Mal ein paar Stunden ohne Familie zu sein ist nicht nur ein Bedürfnis von Eltern. ” Natürlich. "Zu Hause bleiben" und nur mit Eltern und, falls es welche gibt, mit Geschwistern zusammen zu sein, ist auf Dauer alles andere als ideal. Umso mehr für Kinder, deren Familien in beengten Verhältnissen leben, wo es keinen Ort zum Toben gibt, man nirgendwo draußen spielen kann. Aber Schule ist eben für viele Kinder (keineswegs nur autistische) keineswegs ein glücklicher Ort, die Kont…

  • Quote from Sisyphus: “Das ist aber sicherlich nicht nur wegen Corona so und ich glaube die meisten Menschen die sich wehmütig daran erinnern wie toll und frei ihre Kindheit war idealisieren sie im Nachhinein, Erinnerungen sind immer vom Vergleich zum jetzt aus dem heraus man sich erinnert abhängig. Kindheit ist kein Mehr an Freiheit sondern bloß eine andere Verteilung von Freiheit ” Stimmt, das ist ein wichtiger Aspekt. Hüther idealisiert die hier sehr, im Grunde ist das, was er schreibt, die ro…

  • Und noch etwas: Quote: “Lernen sei im Homeschooling nur eingeschränkt und je nach Kind höchst unterschiedlich möglich, so Hüther: Kinder, die Interesse daran hätten, sich Wissen anzueignen, würden auch im Homeschooling gut lernen. Digitale Methoden seien teilweise sogar besser, um Wissen zu vermitteln. Aber es gebe auch viele Kinder, die kein Interesse hätten, und die bräuchten den Kontakt zu einer Bezugsperson, zu einem engagierten Lehrer, der Interesse wecken könne. „Wenn dieses Interesse nich…

  • Wenn Schule für die meisten Kinder wirklich das bedeutet, was Hüther hier beschreibt: Quote: “ „Kinder entwickeln ihre ganzen Fähigkeiten im Grunde genommen doch nicht dadurch, dass man sie unterrichtet, sondern indem sie spielerisch ausprobieren, gemeinsam mit anderen“, sagte Hüther. Dieses wichtigste Lernfeld sei schon „seit viel zu langer Zeit“ geschlossen, kritisierte Hüther. (...) Die Debatte um Schulschließungen drehe sich zu sehr um die Bedürfnisse der arbeitenden Eltern und um Kompetenze…