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  • Quote from RegenbogenWusli: “Das ist ein interesannter Gedanke. Ich denke da ist etwas wahres dran, und wenn ich dann einen Schritt weiterdenke, sehe ich wieder nur die Wirtschaft im Vordergrund, vonwegen wo kann ich den Autisten mit seinen sonderbaren aber nützlichen Fähigkeiten gutmöglichst profitbringend unterbringen/einsetzen. Das geht mir ja fast schon in richtung Ausbeutung. ” Stimmt, richtig gute Projekte für Autisten, die wirklich auf ihren Stärken aufbauen, gibt es leider nur in den Ber…

  • Quote from Der Rabe: “Genau diese Art von Glorifizierung halte ich für kontraproduktiv. Das hat nicht unbedingt viel mit der Realität zu tun. Was ist ein/e typische/r Autist/in und was soll ein idealer Mensch überhaupt sein? ” Ich glaube, bei dem Artikel geht es nicht um Glorifizierung, sondern eher um die mediale Darstellung. Um die Frage, weshalb Autisten heute für die Gesellschaft so faszinierend und interessant sind. Mit wirklichen autistischen Menschen und ihren Problemen hat das eigentlich…

  • Quote from FrankMatz: “"Dennoch weiß das Kind, ohne es jemals zuzugeben, dass es nur über eine begrenzte Sozialkompetenz verfügt und es verbirgt verzweifelt seine Schwierigkeiten, um nicht als dumm darzustehen." Das kommt mir schon bekannt vor... ” Mir ebenfalls. Als "omnipotente Person" habe ich mich nie gesehen, aber die Vorstellung, den anderen überlegen zu sein und daher gar nichts mit ihnen zu tun haben zu wollen, ist mir vertraut. Dazu wurde ich von meinem Umfeld teilweise sogar ermutigt, …

  • Hier wird erklärt, was mit dem "Gott-Modus" gemeint ist: Quote from Tony Attwood: “Das Kind kann eine Form von Überkompensation gegen das Gefühl, in sozialen Situationen minderwertig zu sein, entwickeln, indem es leugnet, dass ein Problem existiert und in gewisser Weise überheblich wird, sodass die "Schuld" oder das Problem bei den anderen liegt. Das Kind kann sich dann als "über den Regeln stehend" erleben, die so schwer für es zu verstehen sind. In den "Gott-Modus" schalten Der Betroffene scha…

  • Quote from Gerit: “Soweit ich das beobachten kann, stagniert die Entwicklung in so einem Otto-Normal-Leben irgendwann nahezu, da tut sich oft im Erwachsenenalter nicht mehr viel. Meinst Du, dass hochfunktionale Autisten da eventuell nochmal die Chance haben aufzuholen, oder ist das, was Du an Entwicklungen verpasst hast, auch nicht mehr wettzumachen? ” Die Punkte, die ich hier meine, sind meiner Einschätzung nach zumindest nach dem typischen Ausbildungs- und Studienalter kaum mehr nachzuholen. I…

  • Quote from MonaLisa: “Ich war bei vielen als "Streberin" verschrien, und ich habe mich vor diesem Wort regelrecht gefürchtet, weil es in meinen Augen stark die Abneigung und mutmaßliche Verachtung der anderen mir gegenüber ausdrückte. Ich hatte damals regelrecht Angst vor "verbalen" Übergriffen ” Das ging mir auch so. Egal, ob ich mich viel oder wenig beteiligte. Mich hat das einerseits zwar ebenfalls sehr verunsichert, andererseits führte es aber auch dazu, dass ich mich positiv sehr über meine…

  • Quote from platzhalter: “Kann sein, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass soziale Kontakte bei mir eigentlich keinen längeren Bestand haben und es sich sowieso verläuft. Emotional bin ich da wahrscheinlich schon abgestumpft. (RW) ” Ich denke, das kann auch ein berechtigtes Misstrauen und Selbstschutz sein, wenn man immer wieder negative oder schwierige Erfahrungen gemacht hat. Quote from platzhalter: “Bei Gruppenkontakten, auch über die Selbsthilfe, habe ich Schwierigkeiten mich bewusst auf …

  • Quote from Melanie84: “Ich hab Mal von einer Frau gelesen, die hat alles Eigentum hergeben oder eingelagert und ist nur noch auf Wanderschaft. Ich fand das irgendwie beeindruckend und hab mir gedacht, wenn ich einmal an dem Punkt stehe, an dem ich nicht mehr mag mach ich das auch. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass dann eventuell die Energie dafür fehlt. ” Das denke ich auch, gerade, wenn das ein Punkt später im Leben ist, wo eventuell auch die Kräfte schon nachlassen. Quote from Eurich Wo…

  • Quote from Gerit: “Ja, ich habe viel Glück gehabt, bis vielleicht darauf, daß meine erste Tochter durch einen Geburtsfehler schwerbehindert war und ich dadurch mein Studium, meine Freunde und meinen ersten Mann verloren habe, und 12 Jahre später, als sie verstorben ist, wieder meinen "Beruf", alle Freunde aus dem Behindertenbereich und einiges mehr verloren habe, das war etwas schwer zu ertragen. Wie gesagt, das Leben hat mich Demut gelehrt. ” Heftig - und gut, wenn Du da eine optimistische, leb…

  • Quote from Fidoline: “Gibt es hier übrigens auch Frauen, bei denen das alles so positiv verlief? ” Eine hat doch diesen Thread eröffnet, wenn ich richtig sehe. Insgesamt habe ich aber auch den Eindruck, dass das bei Frauen vergleichsweise seltener der Fall ist. Diejenigen, die wirklich beruflich erfolgreich sind, bleiben oft Singles, zumindest fallen mir da mehrere ein. Es gibt auch einige, die nach einer langen Familienphase und nach der ausführlichen Beschäftigung mit Autismus dann im Bereich …

  • Quote from MonaLisa: “Ich traue mich so etwas wohl auch nicht, zumindest kann ich es mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorstellen. Bisher ist das Leben trotz sehr vieler Rückschläge doch immer weitergegangen, und es wird auch alleine weitergehen, irgendwie. ” So etwa sehe ich das für mich ebenfalls. Quote from MonaLisa: “Und man muss sich immer sagen: Das Leben ist viel zu kurz, um es selbst noch weiter zu verkürzen. Die paar Jahrzehnte bekommt man schon irgendwie herum, und vielleicht hat m…

  • Quote from zaph: “Um bei dem Beispiel mit dem Keller zu bleiben: Wenn derjenige es geschafft hat, unter Überspringung des Erdgeschosses ins 1. OG zu kommen, dann wird er sich bald denken: "Das Gebäude hat 5 Etagen, warum bin ich nur im 1. OG?". Und so geht es weiter, bis er im 5. OG angekommen ist, aus dem Fenster schaut und feststellt, dass das Gebäude gegenüber 10 Etagen hat. Mit anderen Worten: Wer so denkt, wird nie zufrieden sein. ” Wie gesagt, wenn das so gemeint ist, kann ich das gut nach…

  • Quote from zaph: “Viele Leute sind unzufrieden, weil sie sich immer an denen orientieren, denen es (scheinbar) besser geht anstatt auch mal zu sehen, dass es vielen noch schlechter geht. Also immer die Fokussierung auf das "Bessere" ohne ausreichende Würdigung des Erreichten. ” Ja, vermutlich. So verstanden kann ich das auch gut nachvollziehen, das meinte ich mit dem Bild über das Gras, das vermeintlich anderswo immer grüner ist. Das Bild mit der Kellerwohnung klingt für mich nur ungünstig, etwa…

  • Oh ja, das ist die "dunkle Seiten" für Menschen, die in ihrer Ursprungsfamilie geliebt werden, aber nie wirklich "draußen" ankommen. Ich bin Einzelkind und das Thema ist für mich extrem angstbesetzt und der Hauptgrund, weshalb ich es bedaure, mir den Mut und die Entschlusskraft für einen Bilanzsuizid nicht wirklich zuzutrauen.

  • Quote from MonaLisa: “Ich war z. B. nie jemand, um dessen Gegenwart sich die Menschen "gerissen" hätten, allenfalls so gerade geduldet (oft nicht einmal das), aber nie wirklich geliebt (außer von meiner Ursprungsfamilie). ” Ist bei mir ähnlich, und ich denke, gerade für einen autistischen Menschen habe ich selbst damit noch vergleichsweise Glück gehabt. Es gibt etliche, die auch von ihren Familien nicht wirklich geliebt und akzeptiert werden, so wie sie sind. Eine liebende Ursprungsfamilie kann …

  • Quote from Jirougorou: “Die kam ja auch neu dazu. Am Anfang gab es nur: Ja Nein vielleicht ” Ach so, dann ist das nachvollziehbar.

  • Quote from Willowtree: “Gerade bei (hochfunktionalem) Autismus fällt das verständlicherweise stark auseinander, weil es da alles Mögliche an Intelligenz- und Fähigkeitsverteilungen gibt. Da eben auch solche Hochbegabte, die aufgrund ihres Betragens auf einige unbeholfen wirken, aber auch "Normalsterbliche", die aufgrund von registrierten Teilbegabungen für insgesamte Überflieger gehalten werden. ” Daher würde ich eigentlich vermuten, dass es für Autisten typisch ist, zugleich über- und unterschä…

  • Quote from da_hooliii: “Ja schon aber wie will man sonst irgendwie aus der Einsamkeit herauskommen? Irgendwo wird es ja die eine erste Person geben, der es nichts ausmachen sollte das jemand jahrelang einsam war. ” Klar, aber ich glaube eher nicht, dass ein Einzelkontakt zwischen zwei ansonsten isolierten Personen da in den meisten Fällen eine Lösung ist. Sicher, das kann so sein, aber es kann (und wird meiner Vermutung nach sogar häufiger) eher Energie kosten und für eine oder beide Seiten mit …

  • Quote from MonaLisa: “Die Einsamkeit allein kann schon "abschreckend" wirken, selbst wenn man auch betroffen ist, denn es gibt ja meist einen bestimmten Grund für die Einsamkeit, z. B. von der "Norm" abweichendes Verhalten, und das muss man erst einmal tolerieren können. ” Ja, natürlich. "Negative" Gemeinsamkeiten wie Defizite sind eben meist nicht wirklich eine Basis, oder wenn, dann höchstens für etwas wie Zweckgemeinschaften. Meinem Eindruck nach kann Einsamkeit durchaus "abschreckend" wirken…

  • Quote from MarrowMoon: “Ich finde das Bitterste im Leben ist vermutlich die Erkenntnis, dass es oft gar nicht darum geht ob man etwas falsch macht. Menschen muss man gar keinen besonderen Grund geben, damit sie einen meiden oder ignorieren. Es reicht einfach aus ein wenig anders zu sein. Das ist leider kein Trost und ich merke gerade mal wieder, dass ich nicht gut darin bin anderen Mut zu machen. ” Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie Sonne8 Deinen Beitrag empfindet. Aber unabhängig davon, o…