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  • Ich empfinde dieses permanente halb-gespielte Nett-/Höflichsein eher als sehr anstrengend. Oft denke ich mir "Wenn die anderen wüssten, wie ich eigentlich wirklich bin/denke...". Es würde wahrscheinlich NIEMAND von mir denken, dass ich in meinem Inneren so auf Kontra/Kritik/Finden von Widersprüchen/Relativieren von Meinungen aus bin. Manchmal denke ich mir, dass andere nur Kontakt mit mir halten/suchen, weil ich halt so pflegeleicht bin, viel zuhöre, viel dem anderen zustimme. Jemand meinte mal,…

  • Hallo, ich bin extrem zurückhaltend und sage sehr wenig. Wenn ich was sage, dann meist nur sehr kurze/knappe/neutrale oder auch höfliche Sachen. Gespräche sind sehr anstrengend für mich, weil ich meist nicht wirklich das sage, was ich denke, sondern mich verstelle. WENN ich aber mal offener bin und frei raus sage, was ich denke und fühle (ganz selten oder nur bei sehr vertrauten Menschen oder in anonymen Chats), fällt mir immer wieder auf, dass ich mit meinen Kommentaren sofort anecke, provozier…

  • Für mich liegt die Grenze bei (mit mir) 3 Personen. Also mit maximal 2 anderen ist ein Gespräch/Treffen für mich noch erträglich. Früher konnte ich mich nur zu zweit unterhalten und treffen, jetzt geht es zumindest auch zu dritt. Aber alles darüber hinaus ist für mich der absolute Horror. Ich fühle mich total unsicher, weiß nicht, auf wen/worauf ich achten oder eingehen soll. Ich kann mich nicht auf so viele verschiedene Leute/Charaktere/Bedürfnisse gleichzeitig konzentrieren. Vielleicht liegt g…

  • Ich reagiere auch sehr empfindlich auf unbequeme Kleidung, Schnitte, Stoffe... Ich kann es z.B. gar nicht ertragen, im Haus eine normale Hose für draußen zu tragen. Muss mich dann immer sofort umziehen und meine leichte/dünne Schlafhose anziehen. Bei Jeans finde ich 99% der Hosen auch unbequem. Ich trage aber trotzdem welche. Ich muss mir die aber immer genau raussuchen. Die mit derbem Stoff und niedrigem Bund finde ich auch total unbequem. Ich kaufe nur Jeans, die einen etwas höheren Bund haben…

  • Ich bin leider auch immer schnell erschöpft und gestresst. Auch von alltäglichen/einfachen Sachen (einkaufen gehen, irgendwas besorgen/abholen müssen, jemandem auf eine E-Mail antworten, auf die Bahn warten etc.). Hinzu kommen dann noch diverse Empfindlichkeiten ggü. Reizen, vor allem Visuelles (viel Trubel, aber auch helles Licht/normale Helligkeit draußen). So wirklich entspannt und glücklich bin ich selten. Vielleicht wenn ich nach einem anstrengenden Tag endlich zuhause bin und mich allein i…

  • Bewegung hilft mir wirklich etwas gegen diese Unruhe und das Gefühl, weg zu wollen/eine Pause zu brauchen. Weil man sich da nicht immer angucken muss, genau! Und weil man auch einfach mal nur laufen kann. Am schwierigsten sind wirklich Situationen an einem festen Ort, wo ich gerade ohne Ausrede nicht weg kann, z.B. am Tisch, im Café, aber auch am Telefon ist für mich so eine Situation, in der ich mich schnell gefangen fühle (ans Telefon gefesselt). Guter Hinweis mit der Bewegung, danke. Rauche „…

  • Ich habe auch Probleme damit, welcher Grad von Nähe in einem Gespräch angemessen ist. Ich habe schon nicht sehr nahestehenden Menschen sehr schnell sehr viel Persönliches erzählt, während ich bei vertrauten Menschen verschlossen war. Bei mir ist es so, dass mir manchmal das Gefühl dafür fehlt, was angemessen oder passend ist. Oft bin ich froh, mit (fremden) Menschen überhaupt ein Thema zu haben, weil mir Unterhaltungen sehr schwerfallen. So kann es sein, dass ich (quasi) Fremden zu viel erzähle,…

  • Hallo, kennt das jemand, dass euch bei sozialem Kontakt (Treffen/Gespräche mit Menschen) vor allem stresst, dass es dabei keine Pausen zur Erholung gibt, in denen ihr euch mal kurz zurückziehen und wieder sammeln könnt? Wenn man jemanden trifft, ist man oft 2-3 Stunden oder auch länger zusammen. Ich bräuchte aber nach ungefähr 30 Min. am besten immer eine Pause, in der ich allein bin, meine Gedanken und meine Konzentration wieder sammeln kann, um danach wieder fit fürs weitere Gespräch/Treffen z…

  • Bevorzugte (Nicht-)Farben

    Elena - - Neurologische Vielfalt

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    @Lex Ups, stimmt, danke. Meine generelle Lieblingsfarbe ist PINK.

  • @Shenya Ich könnte gar nicht sagen, ob mir Outen wirklich was bringen würde. Ich habe mich früher ein paar Mal mit sozialen Ängsten geoutet und da hieß es auch nur, ich müsste trotzdem wissen, wie man sich zu benehmen hat usw. Außerdem hätte ich dann das Gefühl, nur noch auf die Diagnose reduziert zu werden und erst recht beobachtet zu werden.

  • Bevorzugte (Nicht-)Farben

    Elena - - Neurologische Vielfalt

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    Ich achte sehr darauf, was zu meinem Haut- und Haartyp passt. Am besten stehen mir Grau und Gelb, bei Jeans mag ich nur Hellblau. Die genaue Nuance spielt eine wichtige Rolle. Ein Orange-Gelb oder Neongelb steht mir z.B. nicht, dafür aber etwas gedecktere Gelbtöne. Schwarz wirkt bei meiner Hautfarbe oft zu hart, dann trage ich lieber dunkles Grau. Ich würde oft gern Farben tragen, die ich mag (Schwarz, Rosa etc.), aber die passen dann nicht immer zu meinem Farbtyp.

  • Ich verstelle mich die ganze Zeit und es ist furchtbar anstrengend. Ich versuche so zu wirken wie „normale“ Menschen und spiele Interesse an Gesprächen/Themen/Kontakt/Smalltalk vor, obwohl mir überhaupt nicht danach ist. Ich spreche z.B. über irgendwelche belanglosen Themen mit anderen und tue so, als würden sie mich auch interessieren, obwohl ich am liebsten nur über spezielle/kontroverse Themen sprechen würde. Ich lächle und schaue mir Gesichtsausdrücke und Reaktionen von anderen ab, obwohl mi…

  • Ich hasse es, in der Stadt unterwegs zu sein, weil es so viele Menschen und Reize gibt. Anfangs denke ich oft noch, dass ich Lust habe, in Geschäften zu schauen, aber wenn ich dann da bin, fühle ich mich völlig ausgelaugt. Ich versuche dann zumindest Seitenstraßen zu nehmen, die eher leer sind, und nicht durch die breite Haupt-Einkaufsstraße zu laufen. Ich mache öfter Pause und setze mich auf eine Bank oder Mauer, um mich von den Reizen zu erholen. Zuhause genieße ich es, wieder ganz allein in m…

  • Hallo, mir fällt es unglaublich schwer, Unterhaltungen zu führen. - Ich habe kaum Interesse an dem Austausch (außer es gibt wirklich irgendwas Wichtiges zu bereden). - Ich muss ständig schauspielern (lächeln, lachen, generell Mimik, Dinge betonen, obwohl mir nicht danach ist). - Ich weiß oft absolut kein Thema, über das ich mit anderen reden will, muss mir dann irgendwas aus den Fingern saugen, nur damit ich nicht komisch/unsympathisch/wortkarg wirke. Das ist superanstrengend. - Es fällt mir tot…

  • Hallo, es stresst mich total, bei der Arbeit regelmäßig unter Menschen sein zu müssen. Ich bin jetzt seit 6 Jahren im Berufsleben und trotzdem gibt es kaum Gewöhnung. Ich weiß nicht, was ich mit den Kollegen reden soll, wenn man sich täglich sieht und es nichts Neues gibt. Ich verstelle mich unter größter Anstrengung, damit ich nicht völlig unsozial/unhöflich wirke, aber es kostet mich sehr viel Kraft. Ich habe sehr wenig Humor und kann mit den Witzen der anderen oft nicht viel anfangen. Auch da…

  • In Gruppenrunden ertrage ich es nicht mal 5 Minuten. Das Lachen, die „Witze“, die Kommentare... Das ist für mich jedes Mal Horror und wird auch nie besser. Selbst wenn es ein berufliches Meeting ist, gibt es dazwischen auch immer wieder „lustige“ Kommentare, Anekdoten, Smalltalk über das Essen oder Wetter. Ich wünsche mir oft, dass alles ganz ernst und sachlich ist. Und dass es geregelt und nicht durcheinander zugeht. Wenn es eine Gruppe wie z.B. bei einem Meeting ist, wünsche ich mir, dass jede…

  • @Myri Mir geht es ganz genauso mit der formellen und informellen Interaktion. Danke, dass du das ansprichst. Solange es um formelle/berufliche Themen geht, habe ich kein Problem. Aber wenn es um persönliche oder private Themen geht, weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich sagen soll oder wie ich mich verhalten soll. Auf der Arbeit habe ich viel Kundenkontakt. Mit den Kunden kann ich über berufliche Themen gut reden. Aber wenn ich einen Kunden z.B. draußen treffe und es auch um Smalltalk geht, wei…

  • Nein, ich habe auf der Arbeit aber ständig Angst, dass rauskommen könnte, dass mit mir was nicht stimmt. Ich fühle mich wie ein Spion oder jemand mit einem schlimmen Geheimnis, der das verstecken muss. Bei fast allen Themen, über die Smalltalk gehalten wird (Freizeitgestaltung, Hobbys, Urlaub, Familie) habe ich Angst, dass auffällt, dass ich anders bin. Bei jedem Meeting, jeder Feier, jedem Witz, den jemand macht. Mich zu outen, ist aber keine Option für mich. Außerdem wüsste ich nicht, was gena…

  • Ich habe das ganz extrem (es allen recht machen wollen). Das kommt bei mir von der ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung. Ich habe Angst vor Kritik, vor Konflikten, dass jemand sauer auf mich ist und mich abwertet. Das Verhalten habe ich wahrscheinlich in meiner Kindheit gelernt. Immer machen, was meine Mutter will, damit sie nicht sauer wird oder mir vorwirft, ein schlechter Mensch zu sein. Meinen eigenen Wünsche und Bedürfnisse wurden dagegen kaum berücksichtigt und ich wurde vernachlä…

  • Ja, bin eigentlich permanent gestresst, wenn ich unter Leute muss, also täglich, weil ich jeden Tag arbeite. Bin mal mehr und mal weniger gestresst. Manchmal kommt es auch scheinbar aus dem Nichts, ohne dass irgendwas Schlimmes anstand. Heut war z.B. ein sehr stressiger Tag für mich. Ich hatte schon vor der Arbeit körperliche Stress-Symptome (schwitzen, fühlte mich erschöpft) und auf der Arbeit haben mich wieder diverse Dinge getriggert und verunsichert. Ich hatte einen Platz, auf dem ich mich w…