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  • Richtiger wäre "Meine Behinderung siehst du nicht bewusst!". Denn tatsächlich werden Autisten auf den ersten Blick bzw. Ton erkannt und negativer bewertet. Siehe diesen Thread: aspies.de/selbsthilfeforum/ind…ose-with-autism-based-on/

  • Quote from Lissy: “Das erwünschte Resultat ist, dass ich irgendwelche finanzielle Hilfe erhalte, um studieren zu können. Völlig egal, was genau ich erhielte - Schmerzensgeld, Schadensersatz, Bafög, Hartz, Grundsicherung, Eingliederungshilfe, ein Stipendium... Glaub mir, mein Kampf war lang und elend, und die Folgen spüre ich täglich, ich wollte mich deswegen schon umbringen. Ich las gestern eine gutachterliche Stellungnahme eines Bochumer Rechtsprofessors, der zufolge die Schulpflicht nur insowe…

  • Quote from Zodd: “Quote from Waspie: “Das passiert besonders, wenn sie irgendwelche üblichen Praktiken verbieten müssten, so dass es politisch werden würde. Sieht man z.B. daran, dass das BVerfG ewig braucht und dann nur widerwillig zur Grundsicherun was sagt. Letztlich sinds halt keine Bürgerrechtsschützer sondern Status-Quo-Erhalter. ” Da muss ich aber jetzt mal das Bundesverfassungsgericht verteidigen. Das ist nämlich falsch. Das Verfassungsgericht ist von der Definition her der Schützer der …

  • Klage, Akteneinsicht, Klagebegründung. Das ist die einzig richtige Reihenfolge. Verschlimmerungsantrag statt Widerspruch/Klage ist falsch. Den wird die Behörde eh nur ablehnen oder zum Anlass nehmen noch mehr wegzunehmen. Insbesondere bei einer Herabsetzung gilt bis zum Ende des Rechtswegs der alte GdB und die Behörde hat die materielle Beweislast zu tragen. Das heisst, wenn sich eine Verbesserung nicht zweifelsfrei beweisen lässt, dann bleibt das bisherige bestehen. Bei einem Verschlimmerungsan…

  • Die Bundesgerichte haben Anwaltzwang, was die Sache sehr teuer macht. Das BVerfG hat keinen Anwaltszwangs, aber man wird behandelt wie jemand mit Anwalt. Aber die Revision und Verfassungsbeschwerde scheitert meist schon an der Zulässigkeit, sowohl die Bundesgerichte als auch das BVerfG entscheiden sehr willkürlich ob sie eine Sache annehmen. Eine Sache kann noch so begründet sein, die Gerichte denken sich was zur Unzulässigkeit aus und lehnen ab. Das passiert besonders, wenn sie irgendwelche übl…

  • Da wird vermutlich nicht viel mehr in der Akte stehen. Aber bei einer Klage guckt man eh rein, schon um die Klage begründen zu können. VdK kann helfen, die einen machen da gute Erfahrung mit, andere schlechte. Wichtig ist, dass die Klage innerhalb der Monatsfrist eingereicht wird. Sich vertreten (vom Anwalt /VdK) lassen oder die Klage wieder zurücknhemen kann man immer.

  • Vorgestern habe ich ne Doku über die Methoden der Stasi in der späteren Phase der DDR gesehen. Da wurden Regimekritiker nicht mehr verhaftet und erschossen (wie zu Beginn üblich), sondern "zersetzt": Man hat staatlich gemobbt, Lügen gestreut, eingebrochen, Angehörige bedrängt, etc. Iwie musste ich da an so manche Behörde im Umgang mit Behinderten denken... Ja, Aussitzen und Zermürben hat System. Die Gerichte gehören übrigens dazu, die decken das meist. Dass sich keine der üblichen als Ansprechst…

  • Meine Erfahrungen sind gut, leider kann es schwierig sein innerhalb der ersten Phase auch einen Arbeitgeber zu finden.

  • Doch, denn vom GdB hängt die Frage nach der Mehrfachanrechnung ab.

  • Die Familienkasse müsste bei der Reha-Abteilung der Bundesagentur für Arbeit wegen der maximalen Arbeitszeit bzw. einer Mehrfachanrechnung nachfragen. Von deren Antwort hängt das dann etwas ab. Durchaus möglich, dass von dort für die ganze Zeit bescheinigt wird.

  • Nur Anwälte, Handerwerker und Bäcker kann man sich frei aussuchen oder verklagen. Behörden nur verklagen. Und während man bei Zivilprozessen vor dem Staat klagt, klagt man bei Behörden gegen den Staat vor dem Staat. Bei der Masse der Arbeit ist aber auch die Frage inwiefern die Behörde da was falsch machen, d.h. entscheiden kann. Denn sehr vieles ist derart zwingend, das läuft automatisch ab und dass da Menschen entscheiden ist nur der Rückständigkeit der Behördentechnologie geschuldet. Aber wo …

  • Quote from Lissy: “Update - ich bin nun jedenfalls offiziell schwerbehindert mit einem GdB von 50. ” Darf ich fragen ab wann? Antrag, rückwirkend oder erst irgendwann nach Antrag? Und irgendwo hattest du mal geschrieben, dass du dich an die Schwerbehindertenbeauftragte von MS gewandt hast, was wurde daraus? Quote from Capricorn: “Soweit ich weiß, muss aber für die Fortzahlung des Kindergelds die Schwerbehinderung vor dem 25 . Lj festgestellt worden sein. Nicht nach...! Ich würde es versuchen: Gd…

  • Fehlerkorrektur können Behörden äußerst schlecht bis gar nicht. Deshalb wird ein Fehler auch nicht einfach durch "Nachbewilligung" beseitigt. Sondern in der Regel geleugnet oder versucht als Nichtfehler umgedeutet zu werden. Es gibt z.B. eine Studie zu den Rentenärzten, die Erwerbsminderungsrenten prüfen. Die prüfen bei Widersprüchen nicht, ob es einen Fehler gab. Sondern es wird die Entscheidung rund genug für das Klageverfahren gemacht, es wird also die Argumentation geplant, warum es richtig …

  • Gegen Übergewährung "schützt" das System, nicht aber gegen Vorenthaltung. Das sieht man z.B. wunderbar im Asylrecht: Asylbescheide sind sehr oft falsch. Aber fast nur Zulasten der Asylanten. Als in der Bremer BAMF-Niederlassung im Zuge der dortigen Vorwürfe eine Untersuchung aller positiven Bescheide durchgeführt wurde, waren am Ende nichtmal 1% falsch. Falsche zulasten der Betroffenen sind 10-40mal häufiger. Alleine die "So-oder-So"-Sache ist im System angelegt. Wenn das Ergebnis eines SBA-Verf…

  • Quote from Capricorn: “Also tu nicht so, als sei die gesamte Beamtenschaft ein Lumpenpack und nur darauf aus, arme Behinderte zu malträtieren.Behörden sind keine Monstren, Behörden bestehen aus Menschen, die für andere Menschen arbeiten. Fehler passieren, sind aber keine systematische"Verarsche". ” Von allen habe ich nie geschrieben. Von einzelnen Fehlern Einzelner zu sprechen verharmlost es aber nur. Ein Blick in die Statistiken, z.B. zu Widersprüchen und Klagen zeigt, dass (hochgerechnet) die …

  • Die Befristung des Ausweises ergibt sich nicht aus der VersmedV sondern aus der SchwbAwV, dort § 6 : "(2) Die Gültigkeit des Ausweises ist für die Dauer von längstens 5 Jahren vom Monat der Ausstellung an zu befristen. In den Fällen, in denen eine Neufeststellung wegen einer wesentlichen Änderung in den gesundheitlichen Verhältnissen, die für die Feststellung maßgebend gewesen sind, nicht zu erwarten ist, kann der Ausweis unbefristet ausgestellt werden." Das Verhindern von Erhöhungen passiert be…

  • Der Ausweis und die Feststellung sind zwei unterschiedliche Dinge. Die Feststellungen, also der Bescheid mit dem GdB, ist nur etwas zwischen dem Behinderten und dem Versorgungsamt. Die können sich ändern, wenn sich tatsächlich oder rechtlich etwas ändert. Wenn eine Nachprüfung erforderlich ist, dann weil tatsächliche Veränderungen eintreten könnten, z.B. bei Krebs eine Heilung eingetreten sein kann. Sowas ist bei Autismus aber nicht der Fall, deshalb gibt es auch keine angesetzte Nachprüfung. Tr…

  • Mit dem Drinnenbleiben hätte ich kein Problem. Mich beschäftigen da nur zwei Punkte: Wie meine Versorgung mit Essen gesichert wird. Und dass ich dann wieder in die Fänge des Gesundheitsamt gerate. Vorallem das wäre mir ein Graus.

  • Die Bildung des Gesamt-GdB wird in der VersMedV in Teil A unter 3. aufgeführt: Basis ist der höchste Einzel-GdB. Es gibt keine Rechenregel. Einzel-GdB von 10 erhöhen mit wenigen Ausnahmen nicht, Einzel-GdB von 20 oft auch nicht. Ob es eine Erhöhung gibt hängt von der Bewertung der Wechselwirkung der Beeinträchtigungen ab. Dabei gibt es vier Fälle: 1. Die Beeinträchtigungen sind dieselben. Dann wird nicht erhöht. (z.B. Verlust der Hand bei vollgelähmten Arm.) 2. Sie überschneiden sich, dann wird …