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  • Kritisch. Ich habe mir mal eins der Videos angesehen, da hatte ich schon ein bisschen Bauchschmerzen dabei, ein paar andere Videos haben Leute auf Twitter abschnittsweise "zerlegt" - da waren dann gleich mehrere Punkte dabei, die mindestens fragwürdig waren. Grade im Bereich (mögliche) Fehlinformation, "Überwindung" von Autismus, Geschlechterklischees.

  • In meinem Fall: Ja. Bei einem Richtungssinn würde ich sagen "ein bisschen" - wenn ich weiß, aus welcher Richtung ich komme, habe ich eine Vorstellung, in welche Richtung ich muss, um mein Ziel zu erreichen. Einen Ortssinn habe ich - ich bin im Urlaub mit meinen Eltern einmal durch eine europäische Großstadt gegangen, am zweiten Tag konnte ich ohne Karte oder Schilder sagen, wo wir lang müssen, um ein winziges Cafe wieder zu finden. Das merke ich auch, wenn ich irgendwie ziellos mit dem Rad drauf…

  • Ich tue mir ein bisschen schwer mit dem Begriff "Freundschaft", weil ich nicht wirklcih sagen kann, wann ich Leute "nur kenne" (Sind Mitschülerinnen, mit denen ich gut klar gekommen bin, aber nichts weiteres zu tun habe und hatte Schulfreundinnen? Freundinnen? Kolleginnen?) In meiner KIndheit hatte ich zwei, drei Leute, das hat sich über die Jahre aber alles auseinanderentwickelt. Das gleiche in der Schulzeit. Ansonsten habe ich eine Gruppe, die ich "Internet-Freunde" nennen. Das sind Leute, die…

  • Noch ein Nachtrag: Weil ich es sinnvoll finde, wenn bei Zeitschriften die Aufsätze zumindest nach Titel recherchierbar sind und die für "Autismus verstehen" in den größten Bibliothekskatalogen offensichtlich nicht erfasst werde, habe ich mal angefangen, eine Liste anzufertigen: muetzentraeger.wordpress.com/aufsaetze-autismus-verstehen/ (Nur die Kolumne, fällt mir wieder auf, gefällt mir in mehreren Heften so gar nicht - aber das mag eine persönliche Abneigung gegen die verwendete Sprache sein)

  • Ich habe mir mal das Gesamtpaket aller Hefte gegönnt, finde die Hefte auch sehr ordentlich gemacht, wenngleich etwas "dünn". Ich kann auch nicht genauer sagen, was mir da fehlt, nur, dass die Artikel für mich etwas länger sein und etwas tiefer gehen könnten - das ist aber vielleicht dadurch bedingt, dass sich das Heft eben eher an nicht persönlich Betroffene wendet. Dafür ist es aber durchaus solide, als Lektüre für "Einsteiger" und Interessierte empfehlens- und damit unterstützenswert.

  • Da das ganze sowieso schon in eine Grundsatzdiskussion auszuarten anfängt, kann ich ja meinen Senf noch dazu geben: Bei Themen, bei denen offensichtlich und im Grunde für alle verständlich ist, dass sie Leute triggern können - also Themen wie Feuer, Vergewaltigungen, Tod - sollten die Threadersteller das schon irgendwie in den Titel schreiben, finde ich. Damit wäre dann für andere User schon in der Threadliste erkennbar "Das triggert mich, da lasse ich gleich die Finger von". Das ganze kann alle…

  • Interessante Feststellung, da mag für mich auch was drin sein - einerseits finde ich größere Gruppen (ab ca. 15 Leute) schrecklich, andererseits hatte ich durchaus schöne Tage auf der Leipziger Buchmesse oder der Hannover Messe, wo ich mich für die Sachen interessiere. Das gleiche mit Fachtagungen, da sind größere Gruppen auch kaum ein Problem.

  • Quote from Shenya: “Ich habe neulich auch gedacht, dass man Asperger bei sich selber nicht fühlen kann. Solange man nicht gerade mit einem Defizit in dem Moment konfrontiert ist, merkt man nichts davon. ” Das würde ich so auch sagen. Ich habe mich über 20 Jahre ganz normal gefühlt, auch mit der Diagnose über zehn Jahre - wirklich eine Einschränkung gemerkt, weil ich mit einem Defizit konfrontiert war, habe ich zum ersten Mal mit Mitte 20.

  • Ich denke auch, dass sich die ändern können. Bei mir waren es früher Eisenbahn (jaja, Vorurteil, 'tschuldigung :D) und Bäume. Beide finde ich bis heute interessant, meine Interessen haben sich aber deutlich in Richtung meiner Branche bzw. der verwandten Wissenschaften geändert. (Ob zuerst das Interesse da war oder der Beruf, kann ich allerdings gar nicht mehr sagen)

  • Eher nicht, jedenfalls ich. Ich komme aus einer Gegend, die zwar keine Karnevalshochburg ist, wo es aber durchaus ein paar (größere) Veranstaltungen dazu gibt, bin aber jetzt in einer weitestgehend karnevalsfreien Region gelandet, womit ich eigentlich ganz glücklich bin. Andere Region, aber im Grunde so, wie @MonaLisa es beschrieben hat :D In der Grundschule hatten wir wohl mal so Veranstaltungen, an die habe ich aber auch keine herausragenden Erinnerungen - eigentlich nur an das Jahr, wo ich al…

  • Bei mir sind es etwa 300 Kilometer, weil ich mit der Bahn reise, jedes mal ein ziemlicher Aufwand - drei, vier Mal im Jahr sind es etwa, vor allem zum Jahreswechsel auch mal länger. Meistens, wenn ich aus beruflichen Gründen sowieso in der Gegend bin, vier oder fünf Tage meistens. Zwischendurch kommen meine Eltern aber auch zwei, drei Mal im Jahr zu mir.

  • Quote from Fidoline: “... taucht in mir immer wieder eine sehr starke Sehnsucht nach einer Bezugsperson auf. Was ich damit meine ist eine Person - entweder ein Partner oder ein sehr guter Freund - mit der man eine sehr enge und besondere Beziehung hat. Eine Person, mit der man sich super unterhalten kann, die einem ein bisschen ähnlich ist und die zu treffen, einen eben nicht so anstrengt. Meinem Gefühl nach haben das alle in meinem Umfeld außer mir . ” Genau das fehlt mir auch - in Teilen habe …

  • Ich neige dazu, mich in dämliche Situationen zu navigieren und "musste" es daher im Vorstellungsgespräch erwähnen, sodass es meine Ausbilderin, mein jetziger Chef und einige wenige Kollegen wissem, die quasi "von Amts wegen" sowieso schweigen müssen. Danach habe ich es nur eiiner Hand voll Personen erzählt, wobei eine Kollegin genau genommen von alleine drauf gekommen ist. Ich habe dahingehend vielleicht auch den Vorteil, dass ich im Beruf keine nennenswerten Probleme habe, die Kollegen wissen, …

  • Quote from Rhianonn: “Ich gebe zu , ich tu das auch - lieber für eine Dienstleistung bezahlen als jemanden um einen Gefallen bitten. Ich weiß bei Letzerem einfach nicht so genau, wie man das macht und was passiert, wenn der andere : Nö sagt. Bezahlen ist klar und einfach. Scheitert nur an meinen finanziellen limits. ” Das ist ja nur die eine Ebene. Ich bezahle auch freiwillig für Dienstleistungen, die ich mit nett fragen vermutlich auch umsonst bekommen könnte, aus den gleichen Gründen. Ich hatt…

  • @Mugwump da kann ich dir voll zustimmen - es gibt Artikel, wo ich danach zumindest eine grobe Ahnung habe, was das für Menschen sind, bei diesem bin ich einigermaßen ratlos. Schade, weil diese mangelnde Distanz für Leser ohne entsprechendes Wissen das Bild vom "unnahbaren" Autisten festigen kann :/

  • Weil sich hier ja nicht alle mit Twitter anfreunden mögen: Da herrscht die Meinung vor - die ich auch durchaus nachvollziehen kann, dass der Artikel problematisch ist, weil ein Unsympath proträtiert wird, der wieder einige Vorurteile bestätigt - obwohl man ja aufgrund des Spektrums nicht von einer Person auf alle schließen sollte.

  • Ich habe mir grade mal einen Testaccount gegönnt - ich finde auch, dass der porträtierte ziemlich unsympathisch rüberkommt. An sich ist der Artikel auch nicht schlecht, anfangs steht da zwar was von Asperger "leichter Form", aber immerhin haben sie das mit dem Spektrum hinbekommen. Wo ich mit ihm übrigens keinesfalls übereinstimme: Quote from Janis: “Janis hat irgendwann beschlossen, dass Geld der einfachste Weg ist, akzeptiert zu werden. Er handelt auch deshalb mit Aktien. Er sagt: "Die beste D…

  • Ich sehe durchaus den Vorteil, das zu wissen - verstehe aber auch, warum man das nicht möchte. Neben möglichen Verknüpfungen mit Vorurteilen kann das auch eine Frage der Anonymität sein - bei Personen aus Großstadtbereichen mag das kein Problem sein, in eher spärlich vertetenen oder allgemein dünner besiedelten Gegenden kann das (ungefähre) Alter durchaus ein Faktum zur Identifikation sein.

  • Geht schon bei der Wohnung selbst los: Ich habe mir mehrere angesehen, bei einigen dachte ich sofort "auf keinen Fall" (dunkel, direkt an der Hauptverkehrsstraße, schlecht geschnitten, ...), bei einigen dachte ich "ganz nett, könnte", in die, in der ich grade sitze, war ich quasi sofort "verliebt", sodass ich noch auf dem Rückweg (bin einmal quer durch's Bundesland gezogen) direkt die Zusage an die Vermieter verfasst habe. Was für mich wichtig ist/war: - zentral, wenn auch nicht direkt in der In…

  • Das Problem habe ich auch häufiger, besonders bei den Dingen, die bei anderen unter "unbedingt notwendig" laufen, die bei mir eher hinten über fallen - kochen, aufräumen, putzen sind so Dinger. Mir hilft es, mir die Konsequenzen bzw. Folgen vor Augen zu führen, wenn ich es umsetze - ich habe was geiles zu essen, falle nicht ständig über Sachen und finde vieles schneller wieder und in einer geputzten Wohnung fühle ich mich besser. --- Quote from Zarathustra: “Hier im Saarland ist "Muss!" quasi di…