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  • @MangoMambo Ja, das sehe ich auch so. Ich denke (hoffe) auch nicht, dass ein Diagnostiker da platt nach Vorhandensein von Arbeit und Partner etc. geht. Ich hätte zwei extremere Beispiele gegenüberstellen sollen, um den Unterschied deutlich zu machen. Z.B. der eine Autist, der nie Freunde und nie einen Partner hatte, stattdessen jahrelang gemobbt wurde und die Schule abbrechen musste, keine Ausbildung gemacht hat, seit zehn Jahren arbeiltslos ist und keine realistische Perspektive hat, irgendwo n…

  • Quote from Leonora: “Oder was, wenn nicht Leidensdruck, meinst Du mit der vorgeschlagenenen Vorgehensweise, die Diagnose nicht zu stellen, aber anzubieten, sie bei Bedarf zu stellen? "Klinisch signifikante Beeinträchtigungen" können damit nicht gemeint sein, die müssen schließlich immer vorhanden sein, damit dieses Angebot überhaupt gemacht wird ” Ok, was ich sehe ist, dass ich zumindest einmal das hätte zitieren sollen, von dem ich dachte dass es selbstverständlich sei, was ich damit meine. Quo…

  • Quote from Leonora: “Es ging hier doch [..] darum, ob die Diagnose gestellt wird oder gestellt werden sollte, wenn die Diagnosekriterien zutreffen, aber kein aktueller Leidensdruck vorhanden ist. Es ist keineswegs eindeutig geklärt, dass "klinisch signifikante Beeinträchtigungen" ein Synonym für "Leidensdruck ist. ” Ich kann dem nicht zustimmen. Ich habe mehrfach ausgeführt, dass ich es als Synonym für ein bestimmtes gelistetes Kriterium nutze, welches zwingend vorhanden sein muss um eine Diagno…

  • Quote from Leonora: “Aber das ungleiche Fähigkeitenprofil, mit größeren "Ausschlägen" in beide Richtungen ist sehr charakteristisch für Autismus, und dieser Aspekt sollte meiner Ansicht nach schon berücksichtigt werden. ” In dem Moment, in dem Du Stärken in einen solchen Krankheitskatalog aufnehmen würdest, wären es keine Stärken mehr. Es würde den Sinn von solchen Handbüchern ad absurdum führen, positive Aspekte mitzubenennen. Da stehen auch keine möglichen positiven Effekte von Depressionen, d…

  • Quote from Grübler_1988: “Dass zum Zeitpunkt der Diagnostik ein Leidensdruck bestehen muss, damit eine Diagnose gestellt werden kann, ist für mich noch nachvollziehbar. Dass eine Diagnose jederzeit zurückgenommen werden kann, sobald kein Leidensdruck mehr vorhanden ist, kann ich allerdings nicht mehr nachvollziehen. Der Leidensdruck kann ja trotzdem im Laufe des Lebens immer wieder mal erneut auftreten. Außerdem: Wie soll ich mir das in der Praxis vorstellen? ” Ich halte das für ein Missverständ…

  • Quote from Leonora: “Ja, let's agree to disagree. ” Gern. Quote from Leonora: “Ich sehe Autismus als einen Persönlichkeitstypus, der je nach Rahmenbedingungen und konkreter Ausprägung, behindernd sein kann. ” Ich auch. Quote from Leonora: “Du siehst Autismus - wenn ich Dich richtig verstehe - als psychische Erkrankung, die nur dieser Persönlichkeitstypus bekommen kann (während eine Depression beispielsweise prinzipiell "jeder" kriegen kann). ” Ich sehe ihn im Kontext des DSM und ICD als rein def…

  • Quote from Leonora: “"Autistische Züge" ist kein Synonym für "Autismus ohne aktuelle schwerwiegende Probleme". ” Habe ich auch nicht behauptet. Ich habe den Begriff verwendet, da er hier bereits als Beispiel für "Autismus ohne Leidensdruck" angeführt wurde, was aber ohne Weiteres auf "Autismus" hochgestuft werden könne und weil er mir genau für diesen Zweck auch schon begegnet ist: Quote from A. Riedl: “In der Freiburger Spezialsprechstunde kommt infolgedessen nicht selten die Bezeichnung „autis…

  • @Leonora Ich bin mir gar nicht so sicher, ob wir wirklich unterschiedlicher Meinung sind, wenn wir uns im gleichen Kontext bewegen. Ich habe bisher überwiegend aus der Perspektive der Psychiatrie, Diagnostiker und derjenigen argumentiert, die die Klassifizierungen von Krankheiten erarbeitet haben: dass das alles so ist, wie es ist hat seinen Sinn, man kann nicht Kriterien auslassen usw. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch Deine (vermutete) Perspektive verstehen oder die Probleme nicht auch…

  • Quote from Leonora: “Etwas, das als "Entwicklungsstörung" klassifiziert wird, ist doch nicht plötzlich verschwunden, und dann doch wieder da, und dann wieder weg etc. pp. ” Korrekt, da sind wir uns einig. Quote from Leonora: “Wenn es sich wirklich um eine "Krankheit", die auch wieder heilen kann, handeln würde, wäre die Notwendigkeit der Entstehung in der Kindheit meinem Verständnis nach sinnlos. ” Hier nicht. Angenommen, jemand hat soziale Ängste und möchte eine Therapie machen. Nun könnte man …

  • @Mandelkern Du hast Recht, meine eindeutige Klarstellung kam erst danach. Sorry. Quote from L84: “eine Bezeugung von Sympathie/Interesse auf einer partnerschaftlichen Ebene zwischen Mann und Frau. ” Wobei ich auch schon zuvor ziemlich deutlich gemacht habe, dass mit Mädels natürlich Frauen gemeint sind, denn so stieg ich in die Diskussion ein. Na, egal. Erschrocken bin ich jedenfalls darüber, dass "süß" von manchen Frauen als abwertend aufgefasst wird. Und ich muss sagen, dass Deine Wortwahl auc…

  • Quote from Leonora: “Deshalb ist es doch als tiefgreifende Entwicklungsstörung mit notwendigem Beginn in der Kindheit klassifiziert. Wenn es um eine psychische Krankheit handeln würde, von der man auch wieder genesen kann, würde diese Notwendigkeit des Beginns in der Kindheit meiner Ansicht nach gar keinen Sinn machen. ” Der Sinn liegt dabei aus meiner Sicht einzig und allein in der Abgrenzung von anderen Krankheitsbildern. Wenn die "Störung" (ich fürchte, damit jetzt schon wieder einen kontrove…

  • Quote from Mandelkern: “Was hier passiert - und das ist kein "Kampf der Geschlechter" - ist ein Austausch, über die Ebenen, die in diesem Begriff liegen und was er auslöst. ” Wenn Du auf meine Differenzierungen und Ausführungen null eingehst, dafür aber mit etwas wie Quote from Mandelkern: “Dass du Frauen nicht anziehend findest, solltest du dringend überdenken. ” antwortest ist das kein Austausch, sondern eine Unverschämtheit.

  • Danke Lefty. Ich hatte schon überlegt zu erklären dass ich selbst schon direkt und indirekt von Frauen süß genannt wurde und mich dabei nicht zum Objekt herabgestuft gefühlt habe und daher auch niemanden dadurch verdingliche, dass ich ihn süß finde. Solange man aber davon ausgeht, dass ich ganz bestimmt doch böse Absichten haben muss, macht das alles keinen Sinn.

  • Ja, das sagte ich doch aber schon. Du darfst dieses Kriterium gerne anders nennen. Quote from L84: “Die Begrifflichkeit ist es finde ich nicht wert, darüber zu streiten. Der Punkt bleibt ja derselbe. (..) wie auch immer man das nennt. ” Quote from L84: “Ich nutze die Begrifflichkeit als Synonym für den viel zu langen Satz, der im DSM und ICD11 steht. Besonders am Handy wollte ich nicht jedesmal "klinisch signifikante Einschränkungen in den Bereichen bla, bli, blub" schreiben. (..) Du darfst es a…

  • Quote from Leonora: “Eher wird in der diagnostischen Praxis in manchen Fällen trotz Erfüllung der Diagnosekriterien die Diagnose nicht gestellt, weil manche Diagnostiker halt der Ansicht sind, das sollte Menschen mit Leidensdruck vorbehalten bleiben. Das sehe ich persönlich kritisch, Du hältst es für richtig, man kann darüber unterschiedlicher Meinung sein. ” Ich hoffe dass es mir gelingt, mich verständlich auszudrücken: Ich bin persönlich (mittlerweile) der Meinung, dass es solch ein Kriterium …

  • Quote from Willowtree: “Du reduzierst die Person auf bestimmte Aspekte, die du an ihr interessant findest („süß“) und bezeichnest sie im Ganzen dann als „Mädel“. Sie bleibt aber ja doch Frau, egal was du an ihr findest! Dieser Reduktion bist du dir bewusst, deswegen sagst du nicht „Frau“. Reduktion ist auch eine Form von Abwertung. ” Damit bin ich nicht einverstanden. Es handelt sich nicht um eine Reduktion, sondern um eine Konkretisierung. Die Aussage bei "ich habe ein Mädel kennengelernt" ist:…

  • @Willowtree Ich verstehe zwar, was Du meinst. Aber wäre es nicht auch denkbar, dass sich die Wortdefinitionen und der Wortgebrauch bei anderen schlicht unterscheiden? Ich meine: wenn man ihr und mir und H. Murdock erst beibringen muss, dass wir damit Frauen abwerten würden, kann man doch nicht unterstellen, dass wir es bis dahin taten. Verstehst Du, was ich meine? Die Frage wäre dann, wer die Deutungshoheit über den Begriff hat. Der Duden verbindet wie ausgeführt keine Abwertung mit dem Begriff.…

  • Quote from Willowtree: “Wer das Wort verwendet, hat „nicht viel Ehre im Leib“ (RW), wenn ich das mal so sagen darf. Aber Selbstdegradierung kommt natürlich auch immer wieder vor. ” Demnach betrachtet sich meine Friseurin sich selbst und ihre Freundinnen also als minderwertig?

  • Quote from FrankMatz: “Nch frage mich immer, wozu der Begriff "Mädel" überhaupt dienen soll: (kleines) Mädchen - junge Frau - Frau reichen doch durchaus. Wenn nicht, dann muss man zugestehen, dass eben doch noch ein Subtext mitschwingt, der durch "Mädchen" oder "Frau" nicht abgedeckt ist. ” Anscheinend reicht es nicht. Um bei dem Beispiel der Friseurin zu bleiben, die "mit ihren Mädels" etwas unternommen hat, hätte eine Bedeutung gefehlt wenn sie stattdessen gesagt hätte, dass sie etwas mit Frau…

  • @FrankMatz Ich bin mir nicht sicher und leider hilft es auch nicht, den Duden zu konsultieren. Dieser sieht den Gebrauch als "umgangssprachlich, häufiger auch ironisch". Von Abwertung o.ä. ist da erst einmal nicht die Rede. Zwar wird für verschiedene Bedeutungen auf den Begriff "Mädchen" verwiesen wo es dann auch abwertende Bedeutungen gibt, aber der "besondere Hinweis", der dort aufgeführt wird, kann m.M.n. nicht auch für "Mädel" gelten, sonst müsste man auch Frauen sagen, dass sie ihre Freundi…