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  • Quote from fragil: “Die Vorstellung, 14 Tage die Wohnung nicht verlassen zu dürfen, ist ein extremer Albtraum für mich. (...) Mich alleine draußen bewegen zu können (Spazierengehen, Laufen, Radfahren usw.) ist psychisch extrem wichtig für mich. Schon wenn ich einen einzigen Tag die Wohnung nicht verlasse, merke ich, wie eine psychische Abwärtsspirale einsetzt. Das Problem ist dabei nicht die soziale Isolation, sondern der erzwungene Bewegungsmangel und die fehlende Möglichkeit, durch Bewegung/Sp…

  • Zurücklächeln

    FrankMatz - - Neurologische Vielfalt

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    Quote from Isa: “Ich habe da immer eine ziemlich lange Leitung (RW), wenn mich unterwegs jemand Fremdes anlächelt. Ich sehe das, merke es gilt mir und lächle auch, doch meist ist es so, dass sich die Person schon abgewandt hat. ” Genau so: Ich lächle nicht spontan bzw. intuitiv zurück. Jemand lächelt mich an (vergangene Woche gab es zwei solcher Fälle, 1x im Supermarkt, 1x im Café) und mein Bewusstsein meldet: "Hey, da hat dich jemand angelächelt. Ist doch nett, und die Person sieht auch nett au…

  • Zurücklächeln

    FrankMatz - - Neurologische Vielfalt

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    Ich lächle in Gesprächssituationen wohl eher wenig zurück und kompensiere das verbal, indem ich Sätze sage wie: "Was du gesagt hast finde ich jetzt richtig gut. Auf die Idee wäre ich jetzt gar nicht gekommen." Oder: " Ist ja toll, stimmt, super, vielen Dank für den Tip." Also: Ich lächle sozusagen mit Worten, ich finde das weniger anstrengend als in echt die Gesichtsmuskulatur zu verziehen. Ich weiß aber auch, dass ich beim Reden schon mal von mir aus lächeln kann, also kein Zurücklächeln, sonde…

  • Quote from Neoni: “ was ist denn deine Erklärung auf Semprons Frage? ” Er hat doch gar keine echte Frage gestellt. Ich sehe nur eine rhetorische, und die verlangt keine Antwort. Quote from Neoni: “"Jungs und Mädel" Und es ist missverständlich, weil man so ja nicht weiß, ob es ein oder mehrere Mädel sind. ” Nein. Wenn ich "Jungs und Mädel" sage, verwende ich beide Wörter im Plural des unbestimmten Artikels, und so ist klar, dass es mehrere Mädel sein müssen. Wäre es nämlich nur eines, müsste es h…

  • Quote from Neoni: “"Die Diskussion der Bedeutung (=Deutungshoheit) liegt aber bei der bezeichneten Gruppe." ---> Warum? ” Ganz einfach: Weil die Gruppe der Roma - Beispiel jetzt - selbst bestimmen darf, wie über sie geredet wird, solange dieses Reden ein öffentliches ist. Und "öffentlich" meint jetzt eines, wo entweder ein*e Angehörige*r dieser Gruppe direkt dabei ist (Gespräch im Freundeskreis, am Arbeitsplatz usw.) oder über Medien (TV, Presse usw.) teilnimmt. Dann geht eben ein Ausdruck wie "…

  • Quote from L84: “Zu sagen, dass man ein Mädel kennengelernt hat oder gern eins kennenlernen würde empfinde ich aber nicht als problematisch. ” Nein, "problematisch" wäre mir auch zu hoch gehängt, denn ein einzelnes Wort muss man sicher auch im weiteren Kontext eines Sprechers und seiner Sätze sehen. Aber ich frage mich immer, wozu der Begriff "Mädel" überhaupt dienen soll: (kleines) Mädchen - junge Frau - Frau reichen doch durchaus. Wenn nicht, dann muss man zugestehen, dass eben doch noch ein S…

  • @Daniel1: Sorry, wenn wir hier beim Reden über Sprache deinen Thread ein bisschen kapern, aber vielleicht ist das ja doch ganz so weit von deiner Frage nicht weg und hoffentlich nicht langweilig für dich. Quote from L84: “Ich kenne "Jungs" noch weit über das Teenageralter hinaus als normalen Sprachgebrauch. (...) Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn ein "Mensch weiblichen Geschlechts" der Freundin erzählt, dass sie einen Jungen kennengelernt hat und mich damit meint. (Fettdruck: FM) ” "J…

  • Quote from Abendstern: “Wenn man fachlich zu große Probleme hat, dann bleibt man irgendwann sitzen, und spätestens dann schnallt man, dass da was getan werden muss. (...) Aber wenn die soziale Entwicklung hinterherhinkt, dann tut sich absolut gar nichts. Es sei denn, man schlägt seine Mitschüler oder so... ” Ja, aber... Dass Lehrer sagen: Mathe 5, Englisch 6, sitzen bleiben, Versetzung futsch, das wird ja heute schon nicht mehr als das ultimative Mittel pädagogischer Förderung angesehen. Wenn di…

  • @Happy to be, @L84: Ich sage jetzt als jemand mit einem Studium in Sprach- und Lit.Wis.: "Mädels" hatte bis Ende voriges Jahrtausend einen konservativen, um nicht zu sagen ausgesprochen rechten Unterton ("deutsches Mädel"), es kam im Heimatfilm der 50er Jahre vor, der Begriff war fest gebunden an ein Mann-Frau-Verhältnis, das noch nicht von Begegnung auf Augenhöhe geprägt war. Nach 2000 begannen Frauen, den Begriff quasi neu zu verwenden: Mädelsabend ist so ein Beispiel. Wird "Mädel" heute von M…

  • Quote from Happy to be: “aber egal, wo man reinliest, immer ist Grundlage "Interesse für die andere Person, mit der ich spreche bzw sprechen will" ” Aber da sind wir doch beim Problem. Das Interesse für viele andere Menschen, mit denen mich der Zufall so zusammenbringt, fehlt mir eben. Und dann funktionieren die gutgemeinten Tipps, die man im Netz so findet, auch nicht. Quote from Daniel1: “so lange ich nicht mit mir fremden Menschen in Kontakt komme oder Smalltalk führen kann. ” Ich glaube, die…

  • Quote from Sabsab: “Ich bin echt so kurz davor, mir so eine Hülle wie für den Schipass zu besorgen ” Ist doch eine gute Idee, vor allem, weil auch fast absolut klausicher. Im Geldbeutel und in der Hosentasche - da kommen Diebe immer dran, wenn sie wollen.

  • Ich sage "Entschuldigung", wenn ich huste oder niese, aber nur, wenn Leute um mich herum sind, die ich kenne. Es ist dann ein Zeichen von Höflichkeit, so etwa, wie wenn jemanden im Aufzug anremple. Sitze ich in Bus oder Bahn und kenne niemanden, dann entschuldige ich mich fürs Niesen oder Husten nicht. Ich finde es auch bei anderen nicht schlimm, solange sie nicht voll in die Umgebung prusten. Das deutsche "Gesundheit"-Gerufe finde ich doof. Ein bisschen klingt es immer für mich, als müsste man …

  • Ich finde, es geht mit dem kontaktlosen Bezahlen per NFC leichter: Karte ans Lesegerät dranhalten und gleich wieder dahin stecken, wo sie vorher war, denn der/die Kassierer*in muss ja keine Unterschrift mehr kontrollieren und man braucht auch keine PIN eingeben. Ich kenne zwar die Bedenken von vielen, aber für mich überwiegen die Vorteile, auch jetzt bei Covid 19.

  • Quote from SchattenDesWanderers: “Konkret wäre halt die Frage: Wie kann ich unter autistischen Aspekten lernen die Tatsache, dass Meetings über den ganzen Tag verteilt stattfinden (und nicht nur während meiner 8 Stunden Arbeitszeit), das politische Machtgerangele zwischen verschiedenen Parteien, die Flut an Anforderungen und Anfragen und die "Letztverantwortung" meines Bereichs auszuhalten? ” Ein bisschen kommt mir das vor wie die Frage, ob es eine Pille gibt, die dir das Ausfüllen der Führungsp…

  • Quote from Daniel1: “Wie würdet ihr im Nachhinein optimale Förderung für euch beschreiben? ” Ich glaube, die optimale gibt es gar nicht, und ich weiß nicht, ob man sie wirklich einfordern soll. Eltern sind weder Lehrer noch Psychiater oder Therapeuten. Bei meiner Generation in den 50er und 60er Jahren haben Eltern nicht mit Kindern gespielt, es wurde bei Spaziergängen schon mal Spaß gemacht, aber selbst die Eisenbahn hat mein Vater eher mir überlassen bzw. mir höchstens gezeigt, wie es geht, abe…

  • Ich hab das mit den Händen grade vor dem Spiegel ausprobiert. Also, ich neige auch zu "lockerem Einrollen", wie @Abendstern schreibt, ohne dabei zu verkrampfen. Haben den NTs immer die Hände offen? Ich habe aber mit dem nächtlichen Knirschen so mein Problem, habe deshalb wohl deutlich Abriebspuren an den Backenzähnen und schon seit langem eine Knirschschiene. Bei Stress geht Schlafen nicht ohne, sonst tut mir am Morgen der ganze Kiefer weh. Zehenspitzengang: nein, aber ich kann, wenn ich mich wo…

  • Eigentlich müsste man ja erstmal definieren, was überhaupt "Party" ist. Als ich so zwischen 15 und 30 war, waren Partys doofe Veranstaltungen unter Mädchen, die grauenvolle Cocktails tranken und furchtbar kicherten. Peinlich irgendwie. Andere Menschen machten "Fêten", da gab's schauderhaften Nudelsalat, Rotwein aus Zweiliterflaschen vom Aldi für 1,99 (D-Mark, nicht Euro!) und (Rock-)Musik aus Cassettenrecordern, deren Qualität in der Nähe von Körperverletzung angesiedelt war. Erst nach der Jahrt…

  • @Fidoline, @Mandelkern: Ich selbst finde Partys fürchterlich, und bin auch in jüngeren Jahren (im Studium mit der WG) nur sozusagen gezwungenermaßen mitgegangen und habe dann gelitten. Aber " Bibliothek" ist keine Alternative zu "Party", "Kino" wäre eine oder "zuhause Musik hören". Die Gegenüberstellung hinkt. Übrigens ist meine Stadtbibliothek fast immer Party: Bis 15 Uhr viele Schulklassen, die eine Führung kriegen oder, von ihren Lehrkräften mit Rechercheaufgaben versorgt, herumwuseln, und au…

  • Da habe ich aber eine Riesendiskussion losgetreten mit meinen kritischen Anmerkungen zu der AQ-Test-Frage nach "Theater oder Museum". Ich will nicht nochmal schreiben, was ich schon erklärt habe, aber ich will Folgendes hinzufügen: Ein Test, der den Anspruch von Seriosität, also irgendwo auch von Wissenschaftlichkeit, erhebt, ist niemals sakrosankt. Das heißt: Ungenaue Fragen darf man als solche brandmarken. Theater vs. Museum ist eben eine falsche Alternative. Und bei Party vs. Bibliothek ist f…

  • Quote from Tuvok: “So naiv ist die Vorstellung eben nicht, da sich 60,3% der Autisten, aber nur 32,2% der Nichtautisten für das Museum entscheiden.Und mehr Intention steckt in der Frage auch nicht drin: sie wollen nur eine Frage stellen, die in Kombination mit 49 anderen Fragen relativ gut zwischen Autismusverdächtigen und Unverdächtigen unterscheiden kann, mehr nicht.Ich ” Ich habe mich nicht klar ausgedrückt. Ich zweifele nicht an der Entscheidung von 60 Prozent Autisten oder 32 Prozent Nichta…