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  • Propriozeption

    Leonora - - Autismus in den Medien

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    Interessant in dem Artikel finde ich auch die Passagen über den Bereich, der gewissermaßen an der "Schnittstelle" zwischen Bewusstem und Unbewusstem liegt. Ich kann mir vorstellen, dass gerade dieser Bereich bei Autisten in der Ausprägung oft ungewöhnlich ist. Das kann sich in ganz unterschiedlicher Weise zeigen. Beim sozial-interaktiven Verhalten, der Körperwahrnehmung, aber auch vielem anderen. Manchmal punktuell in einer überdurchschnittlich guten Funktion bis hin zu ungewöhnlichen Fähigkeite…

  • Propriozeption

    Leonora - - Autismus in den Medien

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    Ein sehr interessanter Artikel. Herzlichen Dank für den Link. Erinnert mich an einen Artikel, den ich vor einigen Jahren las, in dem eine Frau, die mit Mitte 30 einen Schlaganfall gehabt und sich inzwischen wieder relativ gut erholt hatte, über ihr Leben schrieb. Sie schrieb auch, wie Dinge schwieriger geworden waren, die sich schwer in Worte fassen lassen. Etwa, dass ihr Gehör zwar nicht beeinträchtigt ist, sie aber bei Veranstaltungen mit vielen Geräuschen und Gesprächen andere schlechter vers…

  • Quote from FruchtigBunt: “Ich habe bei mir den Eindruck, dass ich z. B. oft nicht offen bin, um Dinge einfach so geschehen zu lassen bzw. ich kann mir das nicht einmal richtig vorstellen. Öfters hört man wirklich, dass Person A für ihr Studium irgendein Praktikum gemacht hat, dabei dann Person B kennengelernt hat, die Person C kannte, die ihr wiederum einen Einstieg in den nächsten Job verschaffte und der Cousin von Person B wurde dann der Ehemann. Und das hat sich alles aus einem Praktikum erge…

  • Quote from FruchtigBunt: “@Leonora Ich habe mir die Seite gateway-women.com gerade angeschaut. Ich finde dort aber irgendwie keine wirklichen 'Informationen' bzw. eventuell verstehe ich die Seite auch falsch. Wo sind denn da auf der Seite Informationen zum Thema hinterlegt? Kennst du die online community (ich vermute mal, dass das eine Art Forum ist)? Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Konzentration habe, auf Cnglisch in einem Forum zu diskutieren, wobei ich ja auch erstmal nur lesen könnte. ”…

  • Quote from Fidoline: “Ich denke auch, man muss hier zwischen der Midlifecrisis unterscheiden, die durchschnittliche Menschen trifft und der jenigen, die Menschen trifft, bei denen das meiste eben nicht funktioniert hat. Im zweiten Fall stelle ich es mir viel schwieriger vor, mit Mitte 40 plötzlich glücklich zu werden. Und mit steigendem Alter kommen ja noch andere Probleme. ” Ja, genau. Zu den "klassischen" Problemen kommt da eben häufig noch viel anderes hinzu, was die Sache komplizierter macht…

  • Quote from tr909: “Die 31-Aussagen-starke "Kompensations-Checkliste" hat bei mir voll reingehauen... ” Bei mir ebenfalls. In unterschiedlichen Lebensphasen und unterschiedlicher Intensität habe ich tatsächlich alle dort erwähnten Strategien irgendwann angewendet. Inzwischen ist der Schwerpunkt allerdings immer stärker auf Ausweichen und Vermeiden sozialer Kontakte gerückt, da meine Lebenssituation in "normalen" Zusammenhängen ansonsten zu erklärungsbedürftig ist. Ein bisschen leider auch auf die…

  • Quote from Shenya: “Möglicherweise gibt es solche Mehrheiten wie beschrieben. Ein Teil des Eindrucks könnte aber auch daher kommen, dass Frauen weniger aktiv suchen und Männer oft sehr verzweifelt suchen, also erwähnen Männer eher ihren "Mangel", und Single-Frauen erwähnen ihren Status einfach nicht. ” Ja, genau. Frauen sind bei dem Thema oft zurückhaltender. Eben weil sie insbesondere in ihren jüngeren Jahren oft schon im Vorfeld unpassende Avancen verhindern möchten, später hingegen nicht selt…

  • Mit "mehr als für andere" meinte ich nicht, dass der Punkt tatsächlich früher da wäre. Sondern, dass er ja heute gefühlt eher für alle zu früh ist, da die meisten Menschen sich jünger fühlen und geben als Menschen früherer Generationen im gleichen Alter. Das wird gerne als "Jugendwahn" bezeichnet, ich halte es aber für gesund und normal, an seiner Identität und seinen Möglichkeiten festhalten zu wollen, solange es geht. Bei Autisten ist die Diskrepanz aber oft größer als beim Durchschnitt, sie s…

  • Den Artikel habe ich vor längerer Zeit auch schon einmal gelesen. Nachvollziehbar, meiner Vermutung nach aber eher auf diejenigen zutreffend, deren Weg eigentlich gar nicht so schlecht verlaufen ist. Auch diese Menschen haben oder hatten Träume und Ziele, von denen sie sich in dem Alter oft endgültig verabschieden müssen. Das Leben erscheint plötzlich endlich, die Zahl der erwartbar guten und gesunden Jahre nimmt ab, genau wie generell die Optionen im Leben. "Soll das alles gewesen sein?" Diese …

  • Gerade bei hochfunktionalen Erwachsenen wäre eine persönliche Begutachtung vielleicht auch gar nicht aussagekräftig. Viele können punktuell kompetent und unauffällig wirken. Das bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass sie das verstetigen können und im Alltag zurecht kommen.

  • Zudem können ja auch asexuelle Menschen einen Kinderwunsch haben und vielleicht deshalb eine Beziehung eingehen. Für solche oder auch homosexuelle Menschen mit Kinderwunsch müsste es eigene Vermittlungsagenturen zum Co-parenting geben, das ist in Deutschland noch kaum entwickelt.

  • Wenn ich Capricorn richtig verstehe, geht es generell bei der Feststellung des GdB heute nur um das Leistungsvermögen, auch bei Körper- oder Sinnesbehinderungen. Das finde ich problematisch und auch ein bisschen widersprüchlich. Danach müssten Menschen mit EU-Rente ja automatisch GdB 100 haben, das ist aber nicht der Fall. Und was ist mit Menschen, die erst im Rentenalter von einer Behinderung betroffen sind? Oder gilt das dann nicht mehr als Behinderung, da "alterstypisch"? Jedenfalls fände ich…

  • Naja, wenn es für Autismus früher ein GdB von mindestens 50 gab und heute auch ein GdB von 0 herauskommen kann, kann man ja schon sagen, dass es strenger wurde.

  • Quote from Neoni: “Was ich bis dahin anführen kann ist ihr Einblick in eine Arbeitshilfe (wie psychische Leiden bewertet werden beim Versorgungsamt) Arbeitshilfe bei der Beurteilung psychischer Erkrankungen im SGB IX ” Vielen Dank für den Link. Das ist echt ausführlich und interessant. Quote from Neoni: “Und das betrifft eben nicht ASS allein, sondern ASS ist nur ein kleiner Teil eines ganzen Pools an psychischen Störungen ("Neurosen", Persönlichkeitsstörungen, affektive Störungen, tief greifend…

  • Stimmt, der Artikel in der Welt ist eine Übersetzung aus dem Englischen und bezieht sich wohl in erster Linie auf die USA. Der Leserbrief scheint meinem Eindruck nach jedoch hauptsächlich die Situation in Deutschland zu thematisieren, etwa bei den Ausführungen zur Antragsdauer oder den "Hilfen in der Schule". Und sich weniger an den originalen Autor als die Redaktion der Welt zu richten, die den Artikel ohne Kontextualisierung für Deutschland veröffentlichte. Die Frage nach der "Modediagnose" wa…

  • Quote from Shenya: “Wenn es darum geht, sich selbst positiver zu sehen und selbstbewusst mit der Behinderung umzugehen, finde ich das gut. Was mich eher reizt/stört, ist dieses unreflektierte "ich bin nicht behindert" oder "ich bin nicht krank", also das Bestreiten, dass überhaupt Einschränkungen vorliegen. Ich finde "Pride" sinnvoll, wenn es dazu führt, dass man mit vorhandenen Einschränkungen trotzdem selbstbewusst sein kann. ” Das sehe ich genauso. Sinnvoll finde ich auch, darauf hinzuweisen,…

  • Greta halte ich auch nicht für die Ursache, auch wenn im Einzelfall eine Diagnostik bei jungen Mädchen und Frauen vielleicht durch das Vorurteil erschwert werden kann, sie würden einem "Trend" folgen. Ansonsten mag die Pride-Bewegung ein wenig zur Änderung der Richtlinien beitragen haben, meiner Einschätzung nach aber eher am Rande. Ich persönlich sehe sie auch keineswegs nur negativ, trotz Blödsinn wie "NT-Feindlichkeit" und der Idee von Autismus als nächster Stufe der Evolution. Im Kern ging e…

  • Dass die "Pseudopatienten" in der Klinik nicht sofort als gesund erkannt wurden, finde ich auch weder überraschend noch alarmierend. Eine Schizophrenie bzw. Psychose muss nicht durchgehend Symptome verursachen. Für die Behandelnden waren das Menschen, die vor kurzem noch schwere Symptome hatten. Da finde ich eine Entlassung nach durchschnittlich 19 Tagen ganz in Ordnung, zumal die durchschnittliche Verweildauer in den späten 1960ern und frühen 1970ern sicher deutlich länger war als heute.

  • Für ein faires und funktionierendes Verhältnis zwischen Patient und Arzt bzw. Psychologe halte ich es für unverzichtbar, dass letzterer erst einmal davon ausgeht, dass der Patient ihn nicht belügt, nicht bewusst etwas vorspielt. Selbst, wenn er manches verzerrt sehen mag.

  • Diese "Alliierten" waren, so vermute ich mal, wohl nicht irgendwelche beliebigen Leute, sondern beispielsweise Medizin- oder Psychologiestudenten, bei denen man ein bisschen Wissen über Schizophrenie voraussetzen kann. Dass die nicht gleich als Fakes erkannt wurden, finde ich nicht erstaunlich. Wäre es anders, dann würde das bedeuten, bei psychischen Problemen gleich standardmäßig vom Münchhausen-Syndrom auszugehen. Das würde ich persönlich für einen großen Fehler und ein problematisches Mensche…