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  • Vielen Dank für die Antworten. Den Humanistischen Verband werde ich evtl. kontaktieren. Klar, auch da arbeiten verschiedene Menscnen, die , da sie welche sind, letztlich unterschiedlich mit KlientInnen umgehen. Manches lässt sich aber vermutlich schon formal klären, bzw. es sollte einen "Rückkanal" zur Leitung geben, falls unumgänglich. Die Gesetze sind ja inzwischen humaner formuliert als noch vor wenigen Jahrzehnten. Heute ist Sparzwang bzw. Profitorientierung im gesamten Gesundheitsbereich, w…

  • Vior wenigen Tagen baten mich meine Eltern, eine Vollmacht, die gleichzeitig als Vorsorgevollmacht und als Betreuungsvollmacht gilt, zu unterzeichnen Sie sind Vollmachtgeber, ich Vollmachtnehmer . Sie sind 78 und 80 Jahre alt und beide unheilbar an Krebs erkrankt. Im Fall der Fälle kann ich an iihrer Stelle handeln, insofern ich das Original der Vollmacht vorlege, aber ich kann das Dritten gegenüber auch ausschlagen. dann wird ein anderer Betreuer vom Gericht benannt. Mir ist angesichts der Vera…

  • Auch ich fand den Autismustag sehr gelungen. Es waren deutlich mehr Leute da, als in den letzten Jahren. Der Eintritt, der mit Voranmeldung günstiger war als ohne, war für die BeśucherInnen letztlich kostenneutral und für Aspies e.V. besser planbar. Andrerseits könnte es einige abschrecken, sich online anmelden zu müssen oder aber als Nichtmitglieder 11 Euro zu bezahlen. Die Vorträge fand ich durchweg gut, es war auch genügend Zeit für Nachfragen. Nur am späten Nachmittag war das Programm doch e…

  • Dieses Jahr wird in dem Taxibetrieb, wo ich fahre, wohl keine Weihnachtsfeier stattfinden. Die Flasche Wein, die traditionell alle MitarbeiterInnnen dort erhalten, wurde mir vor wenigen Tagen bei einer zufälliigen betrieblichen Angelegenheit (defektes Abblendlicht wechseln) von meiner Chefin ausgehändigt. Falls sie doch mit einigen KollegInnen feiert, ist , mir das egal- Ich würde mich auch bei nachträglicher Kenntnis deswegen nicht gemobbt fühlen, weil ich nicht dabei bin - eher respektiert. Ic…

  • Ich finde es etwas merkwürdig, dass in diesem thread die allgemein (NT-) übliche Gegenüberstellung von "Kopf und Bauch" benutzt wird. Für meinen Fall möchte ich mich jedenfalls nicht zum Sklaven vom eigenen Magen und Darm machen, oder was auch immer der "Bauch" sei. Ein Spontangefühl ist für mich jedenfalls nicht handlungsgebend. Ich kann es im Übrigen oft auch nicht spontan erkennen, wie es mir womit geht, erst Stunden danach. Da gehe ich eher in eine mich neben mich stellende Introspektion/ "s…

  • Informelle soziale Regeln einfach nachmachen = "sich anpassen", so sein wie die anderen MitschülerInnen, Mit-StudentInnen, KollegInnen, ohne darüber nachzudenken, ist definitiv nicht mein Fall. Wenn es um Regeln geht, gehe ich bewußt damit um. (bewußtes Lernen). Das kann dazu führen, dass ich als "überangepaßt" gelte, weil ich Arbeitsaufträge genau so wie vorgeschrieben ausführe (z.B. kürzeste Wege im Taxigewerbe fahren, weil es im Personenbeförderungsgesetz steht) statt zu gucken, wie es die Ko…

  • Was soll denn diese Reaktion bedeuten ? Ich bin in Westberlin geboren und aufgewachsen, aber ich mag Urlaub in Osteuropa. Es ist dort nicht so statusorientiert wie anderswo.

  • Mein Reiseziel für dieses Jahr ist das südliche Polen. Erst dachte ich an Krakau als Basispunkt fü einen 4-wöchentlichen Aufentshalt. Es ist architektonisch sehr schön, aber soll auch überlaufen von Studierenden und PartytouristInnen sein; zudem teurer als die meisten Orte in Polen. Nachdem dann auch das von mir angedachte Hostel ausgebucht war, orientierte ich auf Katowice/Kattowitz um. Alles preiswert und mensch bemüht sich in Portalen, Reisende zu finden. Es ist aber das Zentrum des ehemalige…

  • Seit 1995 arbeite ich als Taxifahrer. Das war nach Abbruch eines Studiums der Politikwissenschaften und der Beendigung der dazugehörigen elterlichen Unterstützung zum einen eine Konsequenz als Broterwerb. Dass es genau dieser Beruf wurde, hat aber mit meinem Spezialinteresse in der Jugend am Karten lesen und kürzeste Wege gehen/fahren (auch wenn sie schlechte Qualität haben...) zu tun. Die Arbeit passt so gesehen zu mir. In der Zeit wo ich den Taxischein gemacht habe, war es zudem so, dass ich i…

  • Ja, Enigma, meistens ging mir das so. Einigen engen MitstreiterInnen habe ich mich genauer erklärt, und sie sagen, das das OK ist, wie ich bin und ich an der Struktur teilhaben kann. .Wirklich akzeptiert werden jedoch eher Sachen, die geläufiger sind, da sie oft auch aus anderen Gründen als Autismus vorkommen. Das sind körperliche Beeinträchtigungen oder Angst-Aspekte, z.B. vor gewaltsamen Polizeieinsätzen. Was das Kernproblem betrifft, nämlich die Kommunikation und Interaktion mit allen Mensche…

  • Schwierige Frage... Du hast es ja ihm gegenüber angesprochen . Das finde ich erstmal richtig. Jeder kann und sollte sein Verhalten ändern, wenn es andere belästigt, außer es ist nicht steuerbar, wie z.B. Krämpfe. Wie hat er reagiert ? verständnislos ? Oder hat er sich entschuldigt ? Such die Schuld nicht immer nur bei Dir. Fallls sich nichts ändert oder die Situation sich verschlimmert (z.B. Trotzreaktionen, Mobbing), kannst Du Dich an die Teamleitung oder auch an den Betriebsrat wenden. Es soll…

  • Persönlichen Besuch bekomme ich überhaupt nicht. Zu meinen Eltern fahre ich hin, nie umgekehrt. Mit Bekannten, MitstreiterInnen in politischen/gewerkschaftlichen Dingen incl. der wenigen Menschen, die ich vorsichtig als FreundInnen bezeichnen könnte (eigentlich mache ich diese Kategorie gar nicht auf) treffe ich mich in neutralen Treffpunkten wie z.B.Cafes, ruhigen Restaurants etc; selten bei ihnen zu hause. In die von mir angemietete Wohnung kommt turnusmäßig der Bezirksschornsteinfeger und die…

  • Nach oder auch während Stressituationen bewege ich meine Arme über den Kopf und streiche die Haare hektisch zurück... das ist ein "Umleiten" von ansonsten etwas wilder erscheinenden Gesten. Hin-und Herschaukeln tue ich manchmal unbewusst, worauf ich dann ggf. von Leuten angesprochen werde, die das für ein Zeichen von Übermüdung (am Steuer eines Taxis!) halten, das es aber gewiss nicht ist. Auch auf "Tourette" werde ich mitunter angesprochen. Ansonsten kratze ich mich seit Jahren an denselben Ste…

  • Zu dem Typen vor dem Supermarkt: Ab dem Zeitpunkt, wo er sagte, Du sollst zahlen, sonst lässt er Dich nicht gehen, war es eine Straftat, nämlich Nötigung. Drohen reicht, er muss Dich nicht anfassen, um sich strafber zu machen. Wenn die Firma dort öfters steht, halte ich es für überlegenswert, auch nachträglich eine Anzeige zu machen- gleichzeitig gegen unbekannt (den Handelsvertreter, der das war... mit genauer Personenbeschreibung), aber auch gegen die Firma (Name bekannt?), die ihn losgeschick…

  • In Bezug auf den Begriff "Kompensation" im Psychischen gibt es verschiedene Theorien, da sind die von Adler (der das eher schwierig findet, mit Minderwertigkeitsgefühlen verbindet) oder von CG Jung, für den das wohl eher normal ist. Hier iin diesem thread scheint mir das undefinierte Begriffsverständnis zwischen "Schwächen mit Stärken ausgleichen" und "sich anpassen/verstellen" zu schwanken. Oder habe ich da eine Begriffsdefinition übersehen ? Das erste versuche ich eigentlich in jeder sozialen …

  • Wenn man sehr gerne zur Arbeit geht, weil man die Betätigung mag und/oder einen das stabilisiert, kann es aber auch OK sein, den DOC darauf einzustellen (und die Medikation), dass an der Berufstätigkeit so weit wie irgend möglich festzuhalten ist. Es ist eine Entscheidung nach allgemeinem Persönlichkeitsrecht, die das eigene Lebensrisiko vorübergehend erhöht (drohende Komplikationen), aber noch nicht selbstgefährdend ist. Ergo ist keine Anwendung z.B. von PsychKG möglich, wenn jemand mit Grippal…

  • Meinen Wecker stelle ich immer so, dass er 15 Minuten vor dem avisierten Aufstehtermin losgeht, Diese Zeit brauche ich , um den Kreislauf "hochzufahren" und manchmal auch, um nicht mehr an die gehabten Träume zu denken -mindestens einer pro Nacht ist mir meist bewußt- sondern an den kommenden Tag. Wenn ich früh aufstehe zusätzlich Handy, das ich dreimal auf "Erinnern" drücke, so dass es alle 5 MInuten wieder losgeht und ein erneutes Einschlummern verhindert. Bei Schlafenszeiten unter 6 Stunden k…

  • Der "man muss sich halt anpassen"- These möchte ich grundsätzlich widersprechen. Sie führt im besprochenen Kontext letztlich zur Unterwerfung unter persönlichkeitsbrechende Therapiemethoden wie ABA, ist aber, wie hier schon viele schrieben, auch darüber hinaus kritikwürdig. Wenn sich alle nur anpassen, wie ist gesellschaftliche Weiterentwicklung möglich ? Nur durch die bestehenden "Eliten" ? Gut, wir müssen nicht gleich bis zur Frage der Berechtigung von Revolten gehen... also zurück "auf den Te…

  • Könnt ihr lügen?

    Andreas K. - - Neurologische Vielfalt

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    Über mein Privatleben - bzw. das Fehlen von dem , was allgemein dafür gehalten wird- erzähle ich im Arbeitskontext auch recht wenig. Allerdings erfinde ich auch nichts, ich schweige also eher tendenziell, als dass ich lüge. Lügen wäre anstrengend, weil ich mir ja merken muss, wem ich was erzählt habe... und die Gefahr besteht, dass ob Leute sich vielleicht untereinander über mich austauschen, denen ich Dinge unterschiedlich gesagt habe. Jemandem zu sagen, dass ich am Wochenende vor allem daheim …

  • Weihnachten wird für mich hoffentlich ähnlich wie in den letzten Jahren verlaufen, und damit berechenbar und möglichst stressarm sein. Schenken tu ich nur meinen Eltern etwas und sie mir. Die Sachen habe ich beisammen, alles eher symbolisch (Süßwaren, Bücher), letztere auf Wunsch. Am 24.12. fahre ich Taxi und gehe danach in ein Kirchenkonzert/musikalische Christvesper.; am 25. geht es zum Mittagessen zu meinen Eltern, die in einem Berliner Vorort leben. Leider geht es ihnen gesundheitlich inzwis…