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  • Gefühl: Vermissen

    Shenya - - Neurologische Vielfalt

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    Quote from AuM: “Ist es aspergertypisch, dass man Menschen nicht vermisst? ” Ich glaube schon. Man vermisst jemanden, wenn man mit dieser Person viel teilt, und Autisten teilen nun einmal nicht so viel mit anderen, vor allem nicht mit einer großen Auswahl an Personen, sondern vielleicht nur mit 1-2 Personen, wenn überhaupt. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens andere Menschen nicht vermisst. Wenn ich jemanden aus irgendeinem Grund nicht mehr getroffen habe, dann war das halt so. Ich habe zwar …

  • Toleranz geht auch in die andere Richtung, dass man akzeptiert, dass es Leute gibt, die solche übertriebenen Gefühlsäußerungen unnatürlich und unangenehm finden, und dann nicht nochmal extra provoziert, wie du jetzt.

  • Wer weg ist, ist weg, da braucht man nicht hinterherjammern und schleimen. Das ist wirklich eins der nervigsten Dinge in Foren. Hier ist jetzt meine Erträglichkeitsgrenze erreicht.

  • Das kenne ich auch gut. Wenn ich mich mit meinen früheren Arbeitskollegen unterhalte, habe ich auch große Schwierigkeiten, ein Thema zu finden, das nichts mit der Arbeit zu tun hat. Wenn wir dann mal nur zu zweit sind, wird das echt sehr zäh. Wenn noch ein paar andere dabei sind, wird es leichter. Deshalb sind mir auch kleine Gruppen von 3-4 Leuten lieber als nur eine Zweierkonstellation, obwohl man sonst von Autisten oft hört, dass das Vieraugengespräch am besten sei. Also bei mir nicht. Oder z…

  • Quote from Lex: “Diese repetiven Verhaltensmuster sind doch im Grunde nur eine Verhaltensstrategie / Kompensationsstrategie zur Stressregulierung. Also wieso sollte man eine Diagnose davon abhängig machen, wie jemand mit seinen Problemen umgeht? Die Probleme selber sollten doch ausschlaggebend sein! ” Aber wenn die Verhaltensstrategie nicht vorliegt, könnte es auch sein, dass das zugrunde liegende Problem nicht vorhanden ist. Das zugrunde liegende Problem ist die Reizwahrnehmung, die Verhaltenss…

  • Quote from Inanna: “Ich bin ja so böse, findet der fruchtig Bunte..... Darum gehe ich auch ” Na, da sind die zwei richtigen aufeinandergetroffen....

  • Ich habe noch zwei Anekdoten von meiner Mutter zum Thema Verdrängung, mit dem Hinweis vorab, dass sie nicht dement ist (in allen anderen Dingen nicht): Januar 2018, ich erzählte ihr, dass ich AS habe. Sie fragt "Asperger, was ist das?" Ich erkläre. Einige Wochen später, ich erwähne Asperger wieder. Sie fragt "Asperger, was ist das?" Ich erkläre nochmals (mit deutlichem Deja-Vu). Ein paar Monate später unterhalten wir uns über Kinder, die im Kindergarten Unterstützung brauchen wegen Behinderungen…

  • Quote from Hyperakusis: “In einer Welt des Outerei bliebe im Grunde das To-do: Jeder müsste doch jedem ein Stück weit entgegenkommen, auch Menschen ohne Diagnosen sind doch nicht von sekundärer Bedeutung. ” Das ist ja kein Problem. Es läuft ja nicht so, dass man sagt "ich habe AS und jetzt nehmt mal Rücksicht auf mich", sondern die Beziehung ist wie vorher ein Geben und Nehmen, jeder bemüht sich, aber wenn etwas nicht klappt, dann hat die andere Seite dafür eine Erklärung, und diese führt in der…

  • Wenn man sich lange immer überfordert hat, dann ist es vielleicht auch an der Zeit, weniger zu machen? Also eher akzeptieren, dass man gewisse Dinge eben nicht können wird, und sich dabei helfen lassen. Wenn man noch etwas lernen kann, dann im eigenen langsamen Tempo, sodass es keine Überforderung mehr ist. Nur so viel, wie es guttut.

  • Nur für die, die verwöhnt sind und meinen, Arbeit müsse immer Spaß machen. Frag mal einen Arbeiter am Fließband, wieviel Spaß der an seiner Arbeit hat. Oder die Putzfrau, die die Toiletten saubermacht. Und wir reden hier noch nicht mal von 40 Jahren, sondern von einer begrenzten Zeit zur Überbrückung. Und genau das meinte ich mit "sich nicht zu schade sein für etwas". Aber letztendlich, wer seinen Lebenslauf lieber mit Zeiten von Arbeitslosigkeit versaut, der muss dann selber wissen, was er tut.

  • Quote from Samtpfote: “Der einzige Job, Praktika, praktische Erfahrung etc., wo ich nicht nach spätestens einer Woche extreme körperliche Stresssymptome hatten waren Babysitten und Tutorin in der Uni. ” Ausgerechnet zwei Sachen, die ich keinen Tag machen könnte. So ein Job, wo man in Ruhe in einem Büro sitzen kann, sollte eigentlich für jeden Autisten geeignet sein für eine Weile zumindest, auch wenn der Arbeitsinhalt nicht dem Interesse entspricht. Aber die Rahmenbedingungen stimmen, das ist do…

  • Quote from Samtpfote: “dann aber schwer depressiv ist und sich extrem selbstverletzt oder sogar umbringen will, weil man todunglücklich im Job ist oder man ständig gekündigt wird, weil man nen Job annimmt den man einfach nicht erfüllen kann ” Naja, nicht jeder Job, der nicht den eigenen Interessen entspricht, führt gleich direkt in den Selbstmord. Es muss auch, wie bei HCS, nicht für immer sein, sondern als Überbrückung.

  • @Inanna: deine Reaktion finde ich ziemlich unreif. Passiert im Forum aber immer wieder. Kaum wird eine Aussage auch nur im allergeringsten Detail in Frage gestellt, wird man beleidigend. Dabei wurde deine Aussage überhaupt nicht angezweifelt, sondern lediglich um andere Erfahrungen erweitert. Du würdest gut daran tun, zu akzeptieren, dass es andere Erfahrungen und Meinungen als deine eigene gibt. Quote from Inanna: “Ihr seid alle Aspies? Echt? Glaub ich euch nicht. ” Du hast ein Kind? Und du wil…

  • Quote from HCS: “Das bin ich entspannt angegangen. Und passend tat sich ein Türchen auf - durch den Mauerfall brauchten 1991 die Banken sehr viele Trainees, da kam auch ein 34jähriger mit Orchideenfach problemlos unter ” Ist bestimmt auch hilfreich, wenn man sich für nichts zu schade ist. Mancher würde vielleicht sagen "ih, Bank, da geh ich nicht hin", und ist dann lieber arbeitslos. Wobei Bank nichts Schlechtes ist, aber wenn die Interessen ganz woanders liegen, ist es nicht das Naheliegendste.…

  • Es sind aber ganz oft die Erzieherinnen, die Eltern auf ein Problem aufmerksam machen, das die Eltern vorher gar nicht gesehen haben. Ob sie das Problem immer ganz richtig deuten, ist damit nicht gesagt. Aber sie erkennen sehr oft etwas, was Eltern nicht sehen.

  • Nur, wenn jetzt sowieso schon was auffällt, dann ist es evtl. besser, mit dem AS-Verdacht eine Erklärung dafür zu haben, als jede alternative Erklärung, die es sonst geben könnte, wie (je nachdem) Unhöflichkeit, Unwillen o.ä., denn diese Erklärungen sind für das Arbeitsverhältnis ja auch schädlich.

  • Wenn sie das schon fragt, wäre das ja ein guter Anknüpfungspunkt, um den Verdacht zu erwähnen. Vielleicht ist ihre Einstellung, wenn sie damit schon Erfahrung hat, nicht so negativ.

  • Manchmal ist es auch schwer, von außen die Qualität von etwas zu beurteilen. Zum Beispiel war es bei mir so, dass wenn ich eine Freundin hatte, es keine gleichberechtigte Freundschaft war. Die anderen Mädchen fanden es manchmal angenehm mit mir, weil ich sie nicht beurteilt habe (vor allem die Mädchen, die selber auch nicht so gut bei anderen ankamen), und als ich älter war, auch weil ich mich bereitwillig an ihre Bedürfnisse angepasst habe, weil ich einfach alles richtig machen wollte. Ich konn…

  • Wegen den Finanzen: beim Sozialgerichtsverfahren darf der Anwalt nur eine Pauschale verlangen, wie hoch die ist, müsste man erfragen. Wenn man die Klage gewinnt, muss das Versorgungsamt die Anwaltskosten zahlen. Gerichtskosten entstehen keine.

  • Quote from Inanna: “Ich weiß ja nicht ob ihr wisst, was für Fragen an die Eltern gestellt werden. Warum z.B. sollten sich Eltern nicht daran erinnern können, ob ihre Kinder gern getröstet, oder auf den Arm genommen werden wollten oder nicht? Ich mochte das nicht. Mein Vater kann sich daran erinnern. Ist das so außergewöhnlich? Oder ob man lieber allein gespielt hat als Freunde zu haben? Daran sollen sich Eltern nicht erinnern können? Ich bitte dich..... ” Meine Mutter hätte auf jede Nachfrage ge…