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  • Ja genau ging es mir als Kind auch. Die Episode mit meinem Onkel war etwas ab vom Thema. Ich muss also ein Mindestmaß an Nähe oder zumindest Vertrautheit haben um jemanden mit Namen ansprechen zu können/ zu wollen.

  • Ich glaube, dass es sie sehr erleichtert. Trotzdem fragt sie mehrfach nach, ob ich die Türe kontrolliert habe... Leider bringt ja eine Nachfrage nichts, was die Ursache sein könnte. Das erfahre ich wahrscheinlich in ein paar Jahren oder so. Ich glaube sie versteht es selbst nicht. Ich hoffe auf das Ambulante Zentrum, da die sich dort auch mit Autisten auskennen.

  • @SpFLeedY Das hatte als als Kind auch ganz stark. Ich wollte andere nicht mit Namen ansprechen und schon gar nicht mit Onkel oder so. Das gab sogar richtig Ärger, da ich meinen Onkel, bei dem ich oft länger in den Ferien war, einmal vorsichtig mit Herbert ansprach und er mich wütend korrigierte: für dich bin ich immer noch Onkel Herbert! Danach war er bei mir unten durch und hier nur noch: Du Bei meiner Tochter verweigere ich auch alle Zusätze wie Onkel und so. Eigenartigerweise kann ich heute A…

  • Vielen Dank für Eure Tipps. Ich unterscheide die Zwänge von Ritualen durch ihre Einschätzung. Sobald sie bestimmte Verhaltensweisen nicht machen möchte sehe ich dies als zumindest beginnender Zwang. Dies kann bis zu bitteren Tränen gehen, weil sie nicht aufhören kann. Derzeit darf ich die die Verhaltensweisen für sie ausführen, um so den Kreislauf für sie zu durchbrechen. Verändert hat sich in den letzten 3 Monaten, dass wir die Gewissheit haben dass meine Tochter AS und das 3. Schuljahr war auc…

  • Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich? Wie es scheint entwickelt meine Tochter Zwänge und diese scheinen derzeit zu zu nehmen. Sie kontrolliert vor dem Schlafengehen die Wohnungstür. Dort hängen bereits seit einem Jahr Windlichter, damit sie weiß dass sie hören würde wenn jemand die Wohnung betritt. Nun kontrolliert sie auch die Schranktüren, die Lage ihrer Asthmasprays... sie bat mich die Sprays aus dem Schlafzimmer zu holen. Tagsüber kontrolliert sie die Stühle am Tisch, fasst die ecken am C…

  • Heute beim Brownies backen: Ich: Was musst du denn als nächstes tun? Tochter: die Eier schaumig schlagen. (RW) Ich: und wie könnte das gehen? Tochter: Eier und Zucker auf das Backblech und draufschlagen?

  • Ich bin mir auch sicher, dass man Redewendungen erlernen muss. Ich kann mich erinnern wie mir mein Vater während der Kindergarten- oder Grundschulzeit immer wieder Redewendungen erläuterte. Meine Erinnerungen reichen als Bilder oder kurze Filme bis zum A,Tor von 2 oder 2,5 zurück. Aber erst ab 4, da zogen wir um, werden die Bilder oder Sequenzen häufiger.

  • Wenn mir Ungerechtigkeit widerfährt werde ich total verzweifelt und kann meist die Tränen nicht aufhalten. Wird jemand ungerecht gegen mein Kind ..... dann sollte der besser rennen und das wirklich schnell. Wenn ich einen dieser Tage habe, an denen dauernd etwas schief geht kann ich aber auch brummig werden.

  • @SpFLeedY Ich bin mir nicht sicher ob du wirklich mit der Schauspielerei richtig liegst. Ich bewege ständig meine Finger und kann nicht gut still halten - Das ist quasi mein Gegenstück zum Schaukeln. Ich spiele da also niemanden anderes, sondern habe eine Alternative gefunden. Das Anpassen, das sowohl meine Tochter, als sich ich können, verhindert nicht dass wir in bestimmten Situationen mit, meist vielen akustischen Reizen, nicht mitbekommen dass wir, z.T. oft direkt Angesprochen werden. Allerd…

  • Also ich kann meist gar nicht wirklich erklären über was ich genau nachdenke. Versuche ich mein gedankenkarussel jemanden mitzuteilen. Wird dabei ein anderer Schwerpunkt vom gegenüber verstanden oder ich springe so sehr, dass man mir nicht folgen kann. Das bedeutet das ich das Karussell meist alleine zusende denken muss. Das klappt sehr gut als Beifahrer im Auto... so als würde das Fleiten des Fahrzeugs ein "im Kreis drehen " der Gedanken verhindern. Spazierengehen geht auch oder im Café Leute b…

  • @Lea Dbt hilft bei meiner Freundin tatsächlich, obwohl genauso Borderline ausgeschlossen ist, aber die Zusammenstellung der Gruppe ging bei ihr gar nicht. Die Literatur dazu kann man aber auch alleine durcharbeiten.

  • Blickkontakt

    Brianna01 - - Neurologische Vielfalt

    Post

    Ich hatte vor einiger Zeit ein interessantes Gespräch mit meiner Freundin. Normalerweise schaue ich Leutem kurz in die Aufen und nehme dann eher die Nase oder den Punkt zwischen den Augen oder ich stelle meine Augen unscharf. (Beim Unscharfstellen muss ich mich aber sehr darauf konzentrieren zu zuhören und nicht geistig abzudriften, da die Person vor mir ja nicht mehr da ist.) Da mir meine beste und langjährige Freundin sehr wichtig ist, habe ich ihr bei wichtigen Themen in die Augen gesehen. Ab…

  • @Lea Hallo, deine Situation erinnert mich total an meine Freundin. Meine Freundin beschreibt ihren Alltag genau wie du es tust. Sie hat lange versucht mit dbt und vielem mehr wieder erwerbsfähig zu werden und konnte erst sehr schlecht mit der Rente klar kommen. Inzwischen hat sie sich damit arrangiert dass sie deutlich mehr Löffel für bestimmte Dinge benötigt als andere. Bei ihr ist der Aspergerverdacht erst seit ein paar Monaten und sie steht auf der Warteliste um sich testen zu lassen. Ich seh…

  • Ich habe auch nie bewusst geschauspielert. Ich würde erst als ich 20 war darauf aufmerksam gemacht, dass ich sobald meine Mutter den Raum betrat, ein ganz anderer Mensch war. Heute mit 44 denke ich über das Anpassen ganz anders. Normal zu sein ist nicht mehr erstrebenswert. Natürlich möchte ich nicht abgegrenzt werden weil ich anders bin, aber ich nehme es in Kauf um ich selbst sein zu können. Je älter man wird desto mehr gesteht man sich zu kauzig zu sein. Ich lerne eigentlich täglich neue Ding…

  • Ich denke auch dass ein Therapeut, der sich mit Autismus auskennt, der richtige Ansprechpartner wäre. Eine so starke Barriere abzubauen, sollte man besser mit Unterstützung. Ich wünsche dir viel Glück dabei.

  • Ich kann jetzt von mir als wahrscheinlicher Aspie und von meiner Tochter sprechen. Wir beide wirken gar nicht so wie man sich den typischen Aspie vorstellt. Ich war immer lebhaft, aber habe Konflikte und Entscheidungen extrem gescheut. Ich hatte auch Freunde bis zur Pubertät. Allerdings würde ich von bestimmten Kindern immer gerne gemobbt weil ich mich nie gewehrt habe und andere durchaus merkten dass ich anders bin. In der Pubertät fing ich an ein Einzelgänger zu werden und mich nirgendwo mehr …