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  • Meiner Erfahrung nach stören sich nur wenige daran, wenn man etwas mitschreibt- solange das Gespräch dadurch nicht leidet. Wie viel schreibst du denn wirklich mit? Wörtliche Zitate? Oder Stichpunkte? Ich könnte mir vorstellen, dass einige im Gespräch also weniger das Anfertigen von Notizen selbst stört, sondern, dass du von dem Notieren so eingenommen bist und dadurch persönlich weniger erreichbar bist. So wie es ja auch Leute gibt, die bei Veranstaltungen immer nur hinter der Fotokamera hängen,…

  • Wir sind ja hier ein Diskussionsforum, und für die Brauchbarkeit eines Arguments hat es keine Rolle zu spielen, von wem es stammt. Man hat nicht mehr recht, weil man älter ist. Insofern hat weder das, noch Herkunft, Geschlecht oder auch Diagnose eine Rolle zu spielen. Viele schreiben es aber trotzdem dazu, aber das scheint mir eher Vernetzungsaspekte zu haben als dass man es nutzt, um die eigene Meinung zu unterstreichen. Auch der Avatar ist ja ein Mittel, sich darzustellen, und nicht Teil der A…

  • Quote from Grübler_1988: “Quote from Willowtree: “Vorzeigeautist ” Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Wort ursprünglich nicht von dir stammt, aber ich finde diesen Begriff ziemlich problematisch. Das klingt so, als müsste man eine "Prüfung" bestehen um ein "Autist 1. Klasse" zu sein. Das ist im Hinblick darauf, dass Autismus eine tiefgreifende Entwicklungsstörung ist, ziemlich absurd. Im Bezug auf andere psychische Störungen las ich bisher sowas nicht, z.B. "Vorzeigedepressiver" oder "Vorzeig…

  • Quote from Ginome: “Quote from Willowtree: “Wenn man gut ist, kann man schon besondere Arbeitsbedingungen anregen- das betreibt Dr. Peter Schmidt auf seinem Arbeitsplatz immerhin seit Jahren höchst erfolgreich. Und er wird dafür (aus gutem Grund) gefeiert und als Vorzeigeautist aufgebaut. ” Er hat halt auch keinen Zeitvertrag und er hat einen SBA. Da kann der AG nicht so leicht wieder raus. ” Soweit ich das mitbekommen habe, ist sein Arbeitgeber mit seiner Leistung hochzufrieden. Er hat sich dor…

  • Es ist ja schon im Interesse des Arbeitgebers, das Leistungsmaximum aus seinem Mitarbeiter rauszuholen. Wenn der Beschäftigte selbst dafür schon eine Anleitung parat hat, wie seine Arbeitsleistung durch äußere Faktoren verbesserbar ist, kann man als Verantwortlicher eine Kosten-Nutzen-Abwägung treffen und entscheiden. Sowohl das Lesen und Verarbeiten der Informationen als auch die Umsetzung der Vorgaben steht auf der Kostenseite, das was dann Frau Wanninger-Bachem bei guten Bedingungen aus sich …

  • Quote from Lefty: “Wahrscheinlich bin ich in diesem Thread emotional betroffen, weil es "mein" Thema ist (also das Ausgangsthema, nicht das aktuelle). Da denke ich dann, vielleicht ist es irgendwann mal auch für jemand anderen wichtig und dann findet derjenige den Thread gar nicht, weil z.B. nicht registriert im Forum und somit keinen Zugriff auf die Kontroverse. ” Ich bin darüber ehrlich gesagt etwas irritiert. Das ist hier ein Autismusforum. Dir geht es in diesem Thread aber nicht um Autismusd…

  • Quote from 19Billy86: “da sie selbst über 10 Jahre im UK Köln in der Autismus Ambulanz gearbeitet hat. ” Nur eine Detailfrage, aber: die Frau arbeitet in eigener Praxis seit 2012, die Autismusambulanz der UK Köln hat aber erst Ende 2005 eröffnet. Wie kommst du auf 10 Jahre? War das ihre Aussage?

  • Es zwingt dich ja keiner, deinen echten Geburtstag da einzutragen. Du kannst doch irgendein Datum wählen. Ich würde da einfach den 01.01. standardmäßig eintragen und das Problem mit der Auffindbarkeit ist erledigt.

  • Quote from Neoni: “Ich teilte dir mit, dass es mir von einer Diagnostikerin gesagt wurde (dass auch bei auffälligen Frauen die Kollegen oftmals nicht an Autismus denken), du ignorierst das ja (bzw beantwortest das mit "aber Männer doch auch", was sachlich nicht zur Aussage passt); oder du stellst unerfüllbare Forderungen an Beweise:"Kann mir mal jemand ein Beispiel für eine Frau geben, die sehr klischeehaft autistisch ist, die aber die Diagnose allein aufgrund ihres Geschlechts nicht bekommen ha…

  • Quote from FruchtigBunt: “Na denn, herzlichen Glückwunsch. ” Mein Vorschlag: Sei Vorbild und führe die Diskussion sachlich fort. Ich bin - völlig unironisch- tatsächlich gespannt auf deine Argumente. Insbesondere diesbezüglich: Quote from Willowtree: “...Frauen haben eine deutlich geringe Hemmschwelle, zum Psychiater zu gehen bzw. mit psychischen Problemen assoziiert zu werden ...Frauen mit autistischen Zügen leiden aufgrund der höheren sozialen Erwartungen tendentiell eher unter ihrer Symptomat…

  • Quote from Neoni: “Vielleicht gibt es das, aber da machst du es dir doch etwas leicht. Mir hat eine Ärztin (einer Autismusambulanz, weil das ja hier wichtig ist zu erwähnen...) es gesagt, dass leider viele ihre Kollegen bei Frauen nicht an Autismus denken (bzw gedacht haben, weil früher war das ja noch schlimmer). Es sind im Gespräch Auffälligkeiten vorhanden, diese werden auch wahrgenommen, aber es wird nicht an Autismus gedacht. Wenn man das weiterdenkt führt das eben dazu, dass man als Frau e…

  • Quote from MangoMambo: “Quote from Willowtree: “Kann mir mal jemand ein Beispiel für eine Frau geben, die sehr klischeehaft autistisch ist, die aber die Diagnose allein aufgrund ihres Geschlechts nicht bekommen hat? Gibt es sowas? ” In gewisser Weise fühle ich mich dadurch angesprochen, da ich erst mit 19 Jahren die Diagnose bekam, obwohl ich ein stark stimmendes auf Zehenspitzen laufendes Kind war. Also als Kind (2-7 Jahre) entsprach ich eigentlich dem typischen autistischen Klischee, nur meine…

  • Quote from Cloudactive: “Naja, es stimmt schon, dass weibliche Autisten eher übersehen werden, als männliche. Das beginnt ja schon damit, dass Hans Asperger selbst schrieb, er hätte kein Mädchen in seiner Behandlung gehabt, welches die voll ausgeprägte Symptomatik eines autistischen Psychopathen aufwies. Das setzt sich dann fort in den Diagnostikmanualen und Fragebögen, welche auffällig häufig männlich orientiert und im Extremfall sogar männlich formuliert wurden. thieme.de/de/gesundheit/maedche…

  • Die Sache ist komplex. Es ist sicher richtig, dass viele Diagnostiker unauffällige Formen des Autismus leichter übersehen. Hochfunktionalität hat aber kein Geschlecht, es gibt gut kompensierende Männer wie Frauen. Zudem: ...Frauen haben eine deutlich geringe Hemmschwelle, zum Psychiater zu gehen bzw. mit psychischen Problemen assoziiert zu werden ...Frauen mit autistischen Zügen leiden aufgrund der höheren sozialen Erwartungen tendentiell eher unter ihrer Symptomatik. Es gibt also auch eine sehr…

  • Quote from Grübler_1988: “Quote from Rhianonn: “Vielleicht hätte ich mich MIT Diagnose gar nicht getraut, Kinder zu haben . ” Mich würde mal interessieren, ob es Personen gibt, die nach dem Erhalt ihrer AS-Diagnose Kinder geplant und bekommen haben. Kennst du (hier im Forum oder außerhalb) solche Fälle? ” Das finde ich auch spannend. Wobei man da wohl nochmal unterscheiden muss zwischen Leuten, die grundsätzlich Kinder wollten und auch nach der Autismusdiagnose bei diesem Wunsch geblieben sind. …

  • Quote from Surprised: “Ich habe gestern in der Süddeutschen Zeitung den Artikel zu Autismus "Anderssein als Superkraft" gelesen, von dem hier sueddeutsche.de/leben/autismus-1.4617443?reduced=true leider nur die ersten Zeilen zu lesen sind. ” An welchem Tag ist der Artikel erschienen? Ich habe ihn in der gestrigen Ausgabe nicht finden können. Am Freitag war er auch nicht drin. Oder ist der nur digital verfügbar?

  • Quote from Baum: “Radio und Tageszeitungen weis ich schon zu schätzen. Leider sind die mir oft zu oberflächlich. ” Welche Medien ziehst du denn da zu Rate? Also wenn dir selbst die seriösesten Radiosender und Tageszeitungen (ich glaube, die muss ich nicht nennen) zu oberflächlich sind, dann sollten dir 95% aller Dokus auch zu oberflächlich vorkommen. Dann würde ich auf wissenschaftliche Publikationen umsteigen.

  • Also in meinen Augen ist der beste Weg, das Allgemeinwissen zu verbessern, immer noch das regelmäßige Lesen einer Tageszeitung (darf auch die Lokalzeitung sein). Aber wenn nicht du lesen willst, kannst du auch Radio hören oder eben seriöse Nachrichtensendungen schauen. Da gibt es ja ein breites Angebot.

  • Quote from Nowhere Mat: “@FruchtigBunt Es ergibt sich langsam der Eindruck, dass Prof Vogeley nicht gerne Frauen diagnostiziert, bzw. nicht ernstnimmt. ” In der Diagnosepopulation der Kölner Ambulanz finden sich eine Menge sehr hochfunktionaler und gut kompensierender Patienten, Männer wie Frauen. Wie schon in diesem Forum mehrfach auch erzählt sind die Ausschlussgründe bei Patienten, die keine Diagnose erhalten, seltener darin zu suchen, dass sie einfach "autistisch strukturiert sind, aber zu g…

  • Quote from Capricorn: “als ich völlig verdattert aus der Ambulanz der Kölner Uni berichtete, von der ich so viel Positives gehört hatte: Ja, sagte die Expertin, ich sei sicher im Spektrum (der autistischen Verhaltensweisen), aber nicht so, dass sie mir die Diagnose "geben" würde (als ob das ihr Privateigentum sei). Dafür sei ich "zu erfolgreich in Beruf und Familie". ” Das wundert mich, weil es unter den Diagnostizierten in der Kölner Ambulanz durchaus Personen gibt, die ausgesprochen erfolgreic…