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  • Ich war vor vielen Jahren schon "Inklusionskind", und ich muss sagen, ich bin kein uneingeschränkter Befürworter der Inklusion. Als einziges Kind mit einer deutlich sichtbaren körperlichen Behinderung eine Regelklasse zu besuchen, war schwierig. Auch wenn sich viele um einen bemühen, man ist doch immer Außenseiter. Man erlebt Mobbing, man kann dies nicht mitmachen und jenes nicht mitmachen. Und je älter man wird, umso schlimmer wird es. Die anderen machen Radtouren, sie fahren Moped, sie besuche…

  • @Pummelchen Mir geht es ähnlich, ich verstehe das Verhalten anderer Menschen auch oft nicht, mache mir viele Gedanken darüber und kann es einfach nicht nachvollziehen. Aktuelles Beispiel bei mir: Eine Frau aus unserem Bekanntenkreis bemüht sich seit einiger Zeit um näheren Kontakt, ist immer sehr freundlich zu uns, wir haben uns ein paar Mal getroffen. Es wäre also alles ok, wenn da nicht ein Problem wäre: Einerseits sucht sie den Kontakt, andererseits deutet sie private Probleme an, und wenn ic…

  • Ich hatte nach unendlich vielen Fahrstunden (ich sage jetzt nicht, wie viele ) irgendwann meinen Führerschein, aber bei mir hat sich das Fahren nie automatisiert. Ich war bei jeder Fahrt so unsicher wie in der Fahrstunde, und ich hatte Angst um mich selbst und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Das ganze Gewusel um mich herum hat mich jedesmal völlig überfordert. Am Anfang dachte ich noch, das wäre nur mangelde Fahrpraxis. Irgendwann habe ich eingesehen, dass ich es einfach nicht kann und nicht le…

  • Hast du die Möglichkeit, später zu kommen? Oder fahrt ihr alle gemeinsam? Falls das geht, könntest du ja nur zum Essen kommen (dann hast du eben vorher noch was ganz Wichtiges zu erledigen) und nach dem Essen wieder verschwinden. (Bei mir steht auch demnächst eine Weihnachtsfeier an. Im ganz kleinen Rahmen, das ist aber auch nicht gut, umso mehr fällt es auf, wenn ich nicht da bin oder nichts sage.)

  • Gar nicht gut. Ich bin in solchen Fällen den ganzen Tag schlecht drauf. Ging mir gerade gestern so - wir hatten einen Kurzurlaub im Oktober geplant, an einem ganz bestimmten Ort, in einem ganz bestimmten Hotel. Und dann wollte ich gestern buchen und das Hotel ist schon ausgebucht. Es war eigentlich belanglos (wir könnten theoretisch auch woanders hinfahren bzw. auf diesen Kurzurlaub verzichten), praktisch war ich für den Rest des Tages einfach nur sauer und enttäuscht, weil der Plan nicht funkti…

  • Ich empfinde es generell als belastend, irgendwo sein zu müssen, wo so eine "lockere" Atmosphäre herrscht. Mitblödeln kann ich nicht, und wenn ich denn mal versuche, einen Scherz zu machen, wird der nicht verstanden. Ich halte mich möglichst raus und lebe damit, dass mich meine Umwelt als absolut humorlos einschätzt. Sei's drum. Mobbing auf dieser Ebene habe ich glücklicherweise noch nicht erlebt.

  • Persönlich habe ich damit keine Erfahrung, aber laut den Infos im Internet gibt es das. Schau mal hier: kindergeld.org/kindergeld-bei-behinderung.html Unter der Überschrift "Wann die Ursächlichkeit anzunehmen ist" findet sich der Punkt "die Fortdauer einer Schul- oder Berufsausbildung eines Kindes aufgrund seiner Behinderung über das 25. Lebensjahr hinaus". D.h. Kindergeld kann weiter gezahlt werden, wenn die Behinderung die Ursache dafür ist, dass die Ausbildung länger dauert. Oder auch hier: b…

  • Hast du Spaß daran, zu malen, zu schreiben, Musik zu machen? Fallls ja, dann hast du jetzt richtig viel Zeit, das Interesse auszubauen - und vielleicht wird irgendwann sogar eine dauerhafte Tätigkeit daraus.

  • Danke euch allen! Dass sie sich in der Zeit der Krise eher auf die Familie und enge Freunde zurückzieht und mich sozusagen erst mal "aussortiert" (entschuldigt das böse Wort, mir fällt gerade kein besseres ein), kann ich durchaus nachvollziehen. Ich würde gerne nachfragen, aber - sie hat mir ja quasi gesagt, dass ich sie (erst mal) nicht mehr kontaktieren soll, also tue ich das jetzt nicht. Vielleicht später. Dass wir uns irgendwo treffen, so dass ich mit ihr reden könnte, ist eher unwahrscheinl…

  • Ich finde das immer so extrem frustrierend, wenn ich meinen ganzen Mut zusammennehme, um auf Menschen zuzugehen, und danach ist die Beziehung schlechter als vorher, ohne dass ich wüsste, was ich falsch gemacht habe. Da verliere ich echt jede Lust. Dann lese ich lieber, Bücher verstehe ich besser als Menschen.

  • Es heißt ja häufig, Aspies sollten lernen, mehr auf andere Menschen zuzugehen. Aber was tun, wenn man auf andere Menschen zugeht und dann grob zurückgewiesen wird, ohne dass man weiß, warum? Seit ein paar Monaten versuche ich, die Beziehung zu einer Bekannten vielleicht zu einer Freundschaft werden zu lassen. Wir haben ein gemeinsames Hobby entdeckt, wir haben uns 3-4 Mal getroffen und immer gut verstanden, und ich hatte jedesmal das Gefühl, es macht auch ihr Freude und sie ist an einer Freundsc…

  • Ich habe das Problem irgendwann für mich so gelöst, dass ich bei den Fächern, an denen ich kein Interesse hatte, meinen Einsatz auf ein Minimum beschränkte (so dass ich mich notenmäßig einigermaßen über Wasser halten konnte, aber mehr nicht), und meine ganze Energie in die Fächer gesteckt habe, an denen ich Freude hatte. War sicher keine perfekte Lösung, hat aber viel Spaß gemacht.

  • Ich fürchte auch, das ist AS-typisch - bei den Fächern, an denen man kein Interesse hat, schaltet das Gehirn einfach ab, und man nimmt nichts auf. Mit "kann gut mitarbeiten, wenn er will", hat das leider wenig zu tun, denn auch mit viel gutem Willen lässt sich das nicht überwinden. Vermutlich arbeitet er gut mit, wenn ihn etwas interessiert. Ich weiß leider nicht, was man dagegen tun könnte.

  • Quote from Happy to be: “@Bitteleise Btw, dein Mann hätte sicher was dagegen, wenn du auch nur einen Freund hättest Und Freundinnen zählen unter dem Blickwinkel nicht als Freunde ” Das ist wohl war. Und dass er eine Freundin (oder gar mehrere!) hätte, stand nicht zur Debatte

  • Ein Gespräch gestern mit meinem Mann. Ich: "Du hast mehr Freunde als ich!" Er: "Das ist nicht so schwer. Dazu brauch ich nur einen." Es war witzig gemeint und stimmt auch nicht ganz (ich habe zwei Freundinnen, er braucht also mindestens drei Freunde!), aber trotzdem ... grummel ...

  • Ich würde das für mich so differenzieren: Wenn ich bewusst gegen eine soziale Regel (d.h. etwas, was "man tut") verstoße, dann ist mir die Meinung meiner Umwelt ziemlich egal. Wenn ich z.B. alte Sachen anziehe, von denen ich weiß, dass sie nicht mehr modern sind. Wenn ich ungeschminkt und ohne Schmuck zur Arbeit gehe. Wenn ich nicht zur Weihnachtsfeier meines Arbeitgebers gehe, weil ich keine Lust dazu habe. Wenn ich einem Bekannten ausweiche, obwohl er mich bemerkt hat. In all diesen Fällen ist…

  • Gestern wieder ein typischer Fall: Ich bin draußen unterwegs, ein Stück vor mir fährt ein kleiner Junge mit dem Fahrrad. Er muss bremsen, strauchelt, und einen Moment lang sieht es so aus, als würde er stürzen und mit den Händen voraus auf den Asphalt fallen. Ich nehme entsetzt die Hände hoch und spüre, wie mir die Handflächen brennen. Als wäre ich selbst gerade gefallen. Der kleine Junge hat inzwischen sein Gleichgewicht wiedergefunden und fährt weiter. Ihm ist nichts passiert.

  • Quote from Ewig suchender Michael: “Ja, du hast es gut beschrieben, es fühlt sich an, als ob einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ähnlich einer Ohnmacht. Jegliche Art von Kritik ist bei mir in der Lage, diesen Zustand direkt auszulösen, auch wenn es berechtigte Kritik ist. Es ist nicht so, dass ich recht haben möchte, sondern dass ich mich in meinem Sosein durch Kritik gedemütigt fühle. Zum Denken kann ich sagen, dass das Denken an sich sich aus Angst heraus entwickelt hat. ” Das geh…

  • Dazu würde ich dir auch dringend raten. Wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, muss die Verstopfung ja nicht von dir verursacht sein, und sie muss nicht direkt hinter deiner Waschmaschine sitzen. Vielleicht ist ja ein Stockwerk tiefer oder im Keller was verstopft? Dann wärst nicht du der Verursacher, sondern der Mieter darunter, d.h. du müsstest gar nichts zahlen. Wenn du jetzt mit einer Welle da rein gehst, machst du vielleicht noch mehr kaputt. Gerade alte Rohre sind manchmal sehr empfindli…

  • Rechtschreibung

    Bitteleise - - Neurologische Vielfalt

    Post

    Mich stören Rechtschreib- und Grammatikfehler auch so sehr, dass ich sie am liebsten sofort korrigieren möchte. Was ich in dem Zusammenhang auch schlimm finde, sind bewusste Sprachverhunzungen durch Werbung, vor allem dann, wenn sie einem ständig begegnen. Zum Beispiel eine aktuelle dm-Werbung für eine Kosmetikreihe: "Seinz. Für Männer wie unz." Jeden Morgen an der Straßenbahnhaltestelle habe ich diese Werbung im Blickfeld. Es tut weh. Die wissen echt nicht, was sie mir damit antun... (Viele Ver…