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  • Genau. Deshalb ist es bei der Diagnostik (um zum Threadthema zurück zu kommen), aber auch bei der Unterstützung autistischer Menschen wichtig, nicht zu starr zu denken, sondern das Gesamtbild im Blick zu haben.

  • Das verbale Denken ist bei mir dominant, aber ich denke auch in Bildern, sehr intensiv farbig und teilweise sogar recht detailreich. Lektüre von Romanen war für mich teilweise wie ein "innerer Film", was irgendwann im Erwachsenenalter etwas zurück gegangen ist (vielleicht konzentrationsbedingt, denn es gibt immer noch Gelegenheiten, wo es wieder funktioniert). Ich habe allerdings eine ganz schwache räumliche Vorstellung, kann mir Gesichter schlecht vorstellen und merken und bin motorisch extrem …

  • Quote from HCS: “Die Idee ist schlüssig, aber wie Du sagst nur als Tendenz, nicht als generelle Regel plausibel. ” So sehe ich das auch. Autismus ist eben auch in Bezug auf einzelne Eigenschaften/Besonderheiten ein Spektrum, nicht zwei-, sondern eher dreidimensional. Klare Grenzen zwischen unterschiedlichen Typen gibt es da nicht, wenn auch manche Kombinationen sicher häufiger vorkommen. Quote from HCS: “Da wäre mal die Frage interessant, ob visuelles vs. verbales Denken mit einer Synästhesie zu…

  • Ach ja: Herzlichen Glückwunsch zum neuen Job auch von mir.

  • Asperger und HFA unterscheiden sich meines Wissens nach in der Definition dadurch, ob die Sprachentwicklung altersgerecht erfolgte oder nicht. Wie ich denke, kann diese Unterscheidung auf tiefergehende und viel folgenschwerere Unterschiede hinweisen , muss es aber nicht. Diejenigen, die früh sprechen, sind wohl häufiger verbale Denker. Und nicht selten Menschen mit nonverbaler Lern-Störung. Häufig werden sie in der Schulzeit wegen ihrer sprachlichen Stärken überschätzt, dabei fehlen ihnen Fähigk…

  • @DarkLizard, vielen Dank für Deine Nachricht. Die Bewerbung finde ich zugleich sehr gelungen und sehr mutig. Ich glaube, dass für unkonventionelle Kandidaten eine solche individuelle, untypische Bewerbung eine gute Strategie ist. Gewissermaßen gleich ein kleiner Test für die Offenheit und Toleranz des potenziellen Arbeitgebers. Aber kommt natürlich auch sehr auf die Branche an. Im Handwerk und in MINT-Bereichen erscheint mir das besonders aussichtsreich.

  • Ich kann gerade nicht zitieren, aber die Überlegung von Unbewohnte Insel zum komplexen Verhältnis von "Spezialinteressen" (ich sehe den Begriff kritisch, weil er meinem Eindruck nach oft pathologisierend verwendet wird) zu Hochbegabung und Autismus halte ich für sehr interessant und treffend. Vielleicht ist das der Hauptgrund für die nicht seltene Verwechslung von Autismus und Hochbegabung bei Kindern, die für das Selbstwertgefühl und den Lebensverlauf langfristig fatal sein kann. Im Vergleich d…

  • Ich wurde tatsächlich auch einmal zur Klassensprecherwahl aufgestellt und bekam ein paar wenige Stimmen. Das was allerdings in der Grundschule, etwa in der dritten Klasse. In späteren Jahren wäre für mich (und vermutlich auch meine Mitschüler) der Gedanke, dazu vorgeschlagen zu werden oder mich gar selbst zu melden, undenkbar gewesen. Ob ich mir den Job zugetraut hätte? In der Grundschule sicher. Mit Erwachsenen war ich damals nicht schüchtern und diskutierte viel selbstbewusster als mit Gleicha…

  • Ich würde mich auch sehr freuen, wenn Du mir das Dokument per PN schickst.

  • Ich finde das, was in dem Artikel beschrieben wird, kaum von HSP abzugrenzen. Autisten kennen nahezu alles davon typischerweise auch. Aber, wie hier schon erwähnt wurde, kommt noch einiges dazu. Eine Autistin wäre anders als die Autorin des Artikels kaum zur Klassensprecherin gewählt worden. Dazu fehlen, obwohl es Ausnahmen geben mag, meistens die strategischen und sozial-kommunikativen Fähigkeiten. Nicht selten kommen bei Autismus auch noch weitere gesundheitliche und motorische Themen dazu. Un…

  • Ich hätte mich bei den Geräuschen auch niemals so konzentrieren können. Da blieb Birgit Saalfrank bewundernswert ruhig, eloquent und souverän. Mich hat das leider so gestört, dass ich mir nur den Teil mit ihr angesehen habe. Wohl ein Beispiel dafür, dass es keine generelle Barrierefreiheit und Inklusion gibt. Man kann - und sollte - versuchen, für möglichst viele offen zu sein. Aber manchmal schließt die Erfüllung der Bedürfnisse der einen andere aus. Für die Kürze der Zeit hat sie recht differe…

  • Das klingt ja gut, Parvati. Ich drücke die Daumen. Dass MAASArbeit eingestellt wurde, finde ich auch sehr schade. Sie deckten ja nur eine Region in Hessen ab, ich hätte eigentlich gedacht, das würde umgekehrt noch auf andere Regionen in Deutschland ausgeweitet. Aber es zeigt wohl, dass die Vermittlungserfolge doch bescheiden bleiben, wenn man individuell vorgeht. Jobs, wo Bedingungen herrschen, die den jeweiligen besonderen Ansprüchen von Autisten genügen und bei denen sie gegen die Konkurrenz e…

  • Sowohl bei den spezialisierten Coaches wie bei Salo hängt die Qualität wohl sehr von den Mitarbeitern vor Ort ab. Hier und auch anderswo las ich schon von vielen, die eher schlechte Erfahrungen machen. Vor allem ist die Betreuung oft wohl wenig individuell, oft auch nicht autismusspezifisch, sondern eher generell für Menschen mit psychiatrischen Diagnosen. Und die Vermittlung geht wohl nicht selten eher in geringqualifizierte Tätigkeiten, weil das am einfachsten ist. Die ganzen Coaching-Angebote…

  • Das sehe ich genauso, und es passt auch zu den Erfahrungsberichten, die ich dazu gelesen habe. Schließlich hat es seine Gründe, wenn man eine Ausbildung bzw. Umschulung in einem BBW oder BFW macht. Oft wirft der Werdegang Fragen auf, die erklärt werden müssen, oder es gibt Vorurteile und Ängste wegen der Behinderung oder chronischen Erkrankung. Das trifft generell zu, bei einer sozial-kommunikativen Behinderung erschwert es die Stellensuche aber noch verschärft. Zudem haben die wenigsten Insider…

  • Quote from Waspie: “Bezüglich der Studie frage ich mich gerade, ob diese Kombination aus "mag ich nicht" und "halte ich für klug (smart)" nicht sogar richtig toxisch ist. Denn daraus folgt für den NT ja folgendes: Er mag den Autisten eh weniger. Aber er denkt, dass der klug ist, woraus sich bestimmte Erwartungen z.B. bezüglich des Verhaltens speisen. Diese wird der Autist dann aber gar nicht erfüllen können. Dies wird ihm dann negativ (z.B. als vorsätzliche Unfreundlichkeit) ausgelegt, denn "er …

  • Quote from FruchtigBunt: “Ich könnte mir vorstellen, dass es dann einfacher wird, wenn man während der Ausbildung im BBW bei Praktikumsbetrieben ist und die mit einem zufrieden sind. So kennen sie einen schon (während der Praktikumszeit bekommen die Betriebe in der Regel Geld vom Amt!) und wissen, wie man arbeitet. ich hätte gedacht, dass man dann von solchen Betrieben eher übernommen wird. ” Das erhöht die Chancen auch meiner Vermutung nach erheblich. Dann ist man nicht mehr der Bewerber aus de…

  • Ist die Aussage wirklich so ungewöhnlich? Ich habe sie schon häufiger gelesen, gerade jetzt auch in Zusammenhang mit dem Thema Klimaschutz.

  • Quote from Hush: “Ich glaube nicht, daß jemand da rein will der nicht reingeboren ist. Raus kommt man nur wenn man alle Brücken zur eigenen Familie für immer abbricht. ” Ja, wie bei vielen kleinen Religions-, aber auch manchen ideologischen Gemeinschaften. Bei den Mennoniten und den Amish glaube ich auch gar nicht, dass die überhaupt noch neue Anhänger anwerben. Sie bleiben eher unter sich und kontrollieren "ihre Leute". Quote from Rhianonn: “Mich würde interessieren, ob es Erfahrungen von Autis…

  • Ja, das stimmt natürlich. Merkzeichen habe ich nicht (hatte ich auch nicht beantragt), und ich habe auch schon häufiger erlebt, dass es die Ermäßigung erst ab GdB 70 oder höher gibt, oder halt nur die Begleitperson (bei Merkzeichen "B") frei ist. Meiner Erfahrung bieten aber doch recht viele Stellen eine allgemeine Schwerbehindertenermäßigung an. Hier im Forum wurde das schon diskutiert, danach ist die Vorgehensweise wohl regional ziemlich unterschiedlich.

  • Ich selbst finde übrigens die Möglichkeit, viele kulturelle Veranstaltungen zum vergünstigten Preis besuchen zu können, auch keineswegs zu verachten.