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  • @Lefty Bei mir sieht es ganz schnell aus wie bei den Neandertalern, da Hund und Katze ordentlich fusseln und sich die Füße nicht abtreten Ich bin einfach gerade insgesamt ziemlich frustriert, da ich halt so gar nix auf die Reihe kriege und ich so stolzwar, als ich endlich wenigstens wieder gescheite Tages- und Wochenpläne ausgearbeitet hatte. Ganze drei Tage habe ich es geschafft, mich einigermaßen dran zu halten, dann nahm der Druck überhand, das Gefühl von Sinnlosigkeit ("wird ja eh wieder dre…

  • Quote from Lefty: “klingt machbar, aber ich weiß nicht, woran es liegt, ich krieg es einfach nicht hin, bei sowas eine Regelmäßigkeit herzustellen (könnte am mangelnden Zeitgefühl liegen, dass ich kein Gefühl dafür habe, wieviel Zeit vergangen ist und daher auch keinen inneren Rhythmus). Würde ich mir vorgeben, dann und dann ist DAS dran, würde mich das zudem wahrscheinlich wieder unter Druck setzen. ” Geht mir exakt genau so. Entsprechend scheitere ich seit über 25 Jahren an all meinen tollen a…

  • @FruchtigBunt Ich sags mal so: Ich bin schon ganz froh, dass der von dir beschriebene Mensch nirgendwo arbeitet, wo es um große Summen oder gar Menschenleben geht. Und der wird selbst auch nicht so recht glücklich sein mit dem Kassieren, er wird sich wahrscheinlich sehr unsicher und unter Druck fühlen und es nach Kräften verstecken (kennen sicher manche hier besser, als ihnen lieb ist). Er wird aber den Job nicht verlieren wollen und so leicht keinen anderen finden, und ist vielleicht froh über …

  • @Shenya Hm, da habe ich mich anscheinend unsauber ausgedrückt. Natürlich kann sich niemand einfach was hinbiegen, bzw. das war nicht der Sinn meines Gedankens. Wenn gesichert ist, dass in der frühen Kindheit eine Traumatisierung stattfand, oder wenn die Symptomatik sich von der ASS-Sympomatik unterscheidet und zu einer spezifischen frühe-Traumatisierung-Symptomatik passt, ist meiner Meinung nach klar, dass eine Traumafolgestörung vorliegt ud entsprechend die Diagnose zu stellen ist. Es ging mir …

  • Quote from Shenya: “Als Kind weiß man nichts von Diagnosen und nimmt verletzendes Verhalten einfach als verletzendes Verhalten wahr, egal ob es von Narzissmus oder Asperger kommt. [...] Beispiel: 70er-Jahre-Erziehung, Kind wird über's Knie gelegt. Haben das die Eltern gemacht, weil sie das Kind aus narzisstischen oder sadistischen Gründen verletzen und demütigen wollten? Oder weil sie das in einem Erziehungsratgeber gelesen haben und dachten, es sei das richtige Verhalten und man müsse Autorität…

  • Ich habe damals die ICD und DSM-Kriterien als Basis genommen, bzw. mir ging es erst mal darum, für mich selbst klarer zu sehen, ob eine Diagnostik sinnvoll sein könnte. Ich habe eine Tabelle angelegt, links die Kriterien untereinander (Zeilen, ich habe dazu ICD und DSM zusammengeführt), oben als Spalten die Lebensphasen. Und dann habe ich immer wieder Dinge, die mir auf- und einfielen, entprechend eingeordet. Es hat mir selbst geholfen, meinen Eindruck, dass "schon immer was war", zu objektivier…

  • @Cloudactive Mein Problem ist, dass ich das Gesicht optisch "abtasten" muss und zu viele Wahrnehmungen in zu kurzer Zeit verarbeiten muss. Ich habe Mimik seit der Kindheit vor dem Spiegel geübt, verziehe sogar mein Gesicht beim Lesen, wenn Gefühle von Personen beschrieben werden, weil ich dadurch in mir selbst einen leisen Widerhall des Gefühls erzeugen und so den Roman o.ä. besser verstehen kann - aber gerade bei mir weniger bekannten Menschen schaffe ich es nicht, nur auf die für die Mimik rel…

  • Quote from Eurich Wolkengrob: “...es gibt tatsächlich Leute, die einen Tatschenrechner bedienen, um € 1,80 und 2,40 zu addieren. Ich kann mir schon vorstellen, dass dies dem einen oder anderen so peinlich ist, dass er lieber falsch herausgibt und damit bewusst den Eindruck zu erzeugen versucht, er habe sich zufällig verrechnet, als seine Schwäche im Kopfrechnen zuzugeben. ” Ja, ich z.B. während meiner Selbstständigkeit, obwohl ich sehr gut und schnell kopfrechnen kann. Aber ich wollte hundertpro…

  • @FruchtigBunt Ich ärgere mich auch manchmal (zu oft ) über Leute, die in irgendeiner Form meine Pläne durchkreuzen, indem sie sich nicht "erwartungsgemäß" verhalten und mein Gehirn sich deshalb quasi in der "Welt da draußen" verhakt und ich zu mentaler und praktischer Interaktion gezwungen werde. Die Diagnose ASS hat bei mir dazu geführt, dass ich das jetzt aber besser "durchschaue", und entsprechend milder mit anderen und mir selber umgehen kann. Jedenfalls sobald ich bewusst mental einen "Schr…

  • Nur 3 Dachte, ich kann das besser, in Filmen habe ich wenig Probleme damit. Aber anscheinend brauche ich den Kontext und v.a. ging mir das viel zu schnell. (Hidden Content)

  • @MangoMambo Völlig richtig, aber die genannten Dinge sind ja keine "bedauerlichen Einzelfälle, die man im Leben einfach in gewissem Umfang als normales Risiko in Kauf nehmen muss", sondern fester Bestandteil des Systems. Das lässt mich dann schon das System selbst und die Bedingungen im System, die den "sicheren" Rahmen (vor Aufdeckung und Ahndung) schaffen, sehr kritisch hinterfragen. Allemal, wenn ein solches System im Wesentlichen mit Steuergeldern aller Bürger, nicht nur aus Kirchensteuern s…

  • Wenn ich an die ganze Missbrauchsthematik im religiösen Kontext und den Umgang damit seit Bekanntwerden denke, an die Haltung religiöser Gemeinschaften gegenüber Andersdenkenden und -fühlenden, und an die autoritäre Grundhaltung, dann scheint mir diese Welt um ein Vielfaches verlogener, scheinheiliger und dadurch für mich persönlich wesentlich belastender zu sein als das ganze chaotisch-ungeregelte Leben "draußen".

  • Quote from FruchtigBunt: “ Das Foto auf dem Buch finde ich übrigens sehr abschreckend. Die Frau sieht meiner Meinung nach aus, als stünde sie kurz vorm Suizid. Das finde ich zwar verständlich, angesichts der Erkrankung "Asperger", aber bei einem Fachbuch wünsche ich mir doch etwas mehr hoffnungsvolle Energie. ” Interessant - ich empfinde das Foto ganz anders, ich sehe auf sehr vielen Fotos auch so aus, also mit genau dem gleichen Gesichtsausdruck, es gibt auch eine Vielzahl von Fotos mit genau d…

  • Das ist ja wirklich wunderbar gelaufen, ich freu mich mit dir über diese ermutigende Erfahrung !

  • @Shenya Ja, so differenziert, wie du das ausführst, gehe ich da konform mit dir. Ausgangspunkt waren eben @MathePinguins Erfahrungen. Ich selbst habe tatsächlich auch nur zwei Negativerlebnisse gehabt, und auch anderer Art als die von Pinguin beschriebenen. Aber da ich öfter solche Dinge gelesen habe hier im Forum, wäge ich eben sehr genau ab. Ja, Nachfragen würde ich mir auch eher wünschen in den Fällen, wo dann nichts mehr kommt. Aber das ist wohl immer schwierig bei Behinderungen oder auch Kr…

  • @MathePinguin Was du schreibst, kann ich hundertprozentig nachvollziehen. Zu meiner Herkunftsfamilie habe ich aus dem Grunde quasi keinen Kontakt mehr. Der Punkt ist einfach, dass es lauter Fakten sind: - Für Nichtbetroffene ist es extrem schwer, sich in unsere Wahrnehmung hineinzuversetzen, mindestens so schwer für sie wie es für uns ist, uns in sie hineinzuversetzen - und wir haben immerhin jahrzehntelange tägliche Übung darin. - Wir sind deutlich in der Minderheit, leben aber in einer an der …

  • @Surprised Ich meinte damit, dass es hilfreich sein kann, wöchentlich einen festen Termin zu haben, der einem einen Rahmen bietet, wo man mit jemand Verständigem (=Psychotherapeut, mit dem man gut klarkommt) über all das reden kann, was einem so durch den Kopf geht gerade in den Wochen und Monaten nach der Diagnose. All diese Momente der Selbsterkenntnis, das Bedürfnis, nicht nur sich selbst endlich besser zu verstehen, sondern auch von den anderen endlich verstanden zu werden, indem man ihnen d…

  • @MathePinguin Ich würde nun doch definitiv mal sehr kritisch mein Umfeld prüfen an deiner Stelle. Und ich würde auch grundsätzlich sehr viel zurückhaltender mit dem Auten vorgehen. Meine Familie habe ich nur sehr partiell informiert, und auch darüber hinaus gibt es selten die Notwendigkeit, anderen meine Diagnose zu unterbreiten. Ist wie mit einer Blasenentzündung: Wenn ich die habe, nenne ich auch niemandem die Diagnose, sondern gehe halt alle Nase lang zur Toilette und gut. Ich muss das doch n…

  • Quote from Rhianonn: “@Platypus, er hat auch kein ASS. Legasthenie wurde diagnostiziert, ADHS aber ausgeschlossen. Aber das Problem bezieht sich eben nicht nur auf Lesen- und Schreiben ” Es gibt diverse Ursachen dafür, schau mal Exekutive Funktionen. Außer Kinderpsychiatern können teilweise niedergelassene Pädagogen mit diagnostischer Praxis sehr hilfreiche Anlaufstellen sein... Vielleicht ein Ansatz?

  • @Rhianonn Nee, ASS allein reicht dafür auch aus, habe das nur erwähnt, weil ich über die Erkenntnis, dass ein Teil meiner Probleme unter den Begriff "Beeinträchtigung von exekutiven Funktionen" fällt, dann auch über ADxS gestolpert bin. Aber es gibt diverse Erkrankungen, die zu derartigen Beeinträchtigungen führen können.