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  • Quote from HCS: “Mein Vater war darin so ähnlich wie Deine Mutter, der war ziemlich sicher auch AS, hat das aber mit der eisernen Disziplin des preussischen Pfarrersohns im Griff behalten ” Mein Vater hat vermutlich auch AS, eigentlich bin ich mir da sogar ziemlich sicher. Aber er meinte, ne, er wäre normal. Auf meine Diagnose hat er vergleichsweise gelassen reagiert. Für ihn war das sofort schlüssig, dass ich Asperger habe und er war fast erleichtert, dass er endlich eine Erklärung für sein kom…

  • Quote from MangoMambo: “ich habe jetzt nicht so genau gelesen, aber hast du denn schon einen Nachteilausgleich im Studium? ” Quote from HCS: “Aber konkret in Deinem Fall: hast Du schon mal versucht, per Nachteilsausgleich von der Präsenzpflicht befreit zu werden, wenigstens teilweise? ” Verutlich ist es das, worauf es hinauslaufen muss, wenn es funktionieren soll. In meinem regulären Studium bekomme ich Nachteilsausgleich (und da ist das dann auch schon deutlich besser geworden). Jetzt bin ich a…

  • Vielen Dank für eure Antworten!! Quote from Cloudactive: “Warum lässt du nicht mal ein wenig von deiner Kompensation ab und zeigst ihnen, wer und wie du bist, wenn du dich nicht anstrengst, dich anzupassen? Wenn sie das erfahren, sollten sie es eigentlich verstehen lernen. ” Ja, das ist das, was der Diagnostiker mir auch geraten hat... Und vermutlich stimmt das auch. Weil ich vielleicht auch bisschen "selbst schuld" bin, dass mir das mit dem Asperger viele Leute nicht anmerken, weil ich ja seit …

  • Danke für eure Antworten!! Besonders gefallen haben mir die beiden hier: Quote from Gruen: “und dafür hilft es, die Kraft, die überhaupt noch da ist, FÜR SICH zu nutzen, STATT GEGEN DIE UMSTÄNDE. ” Quote from Happy to be: “ Der erste Schritt ist aber immer, zu akzeptieren, dass es gerade so ist, dass eben " gesessen" werden muss, und es darum geht, sich in der Zelle gemütlich einzurichten. Vor allem da ja klar ist, die Haftzeit geht bald vorbei. ” Ich werde das in den nächsten Wochen mal ausprob…

  • Hallo zusammen, jahrelang haben sich viele in meinem Umfeld über mich aufgeregt, mich nicht verstanden, sich von mir provoziert gefühlt usw. Bis dann im Mai diesen Jahres die offizielle Asperger-Diagnose gekommen ist. Für einen Teil meines Umfeldes hieß das: "Okay, endlich haben wir eine Erklärung dafür." für den anderen Teil hieß das: "Du bist doch nicht autistisch." Die Diagnose (die für den Diagnostiker selbst Zitat "offensichtlich" war) wird entweder kontrovers diskutiert ("Du kannst nicht a…

  • @Veronika, Danke für deine Antwort! Bei mir bringt Therapie aktuell nichts (meine Therapeutin ignoriert die Asperger-Diagnose völlig und meint, ich wäre einfach nur depressiv) und selbst wenn das anders wäre, was soll Therapie da helfen? Denn letztlich kann man ja weder aus den Kettcars Ferraris machen, noch aus dem Ferrari ein Kettcar. Und wie die ganzen Kettcar-Fahrer reagieren würden, wenn man jetzt aus der Fußgängerzone eine Formel1-Strecke machen würde, will ich gar nicht wissen. Ich bin ja…

  • Ich finde das mit Freundschaften und Bekanntschaften auch schwierig. Mit Bekannten verbringe ich nur Zeit, wenn es wirklich notwendig ist. Ehrlich gesagt plane ich Zeit mit Bekannten wie Zahnarztbesuche, wo man auch nur hingeht, wenn es a) akute Probleme gibt oder b) alle sechs Monate, damit akute Probleme gar nicht entstehen. Da ich zu meinen Bekannten keine tiefe emotionale Beziehung habe, ist es für mich auch verkraftbar, wenn diese mein Verhalten sonderbar finden. Freunde habe ich nur sehr w…

  • Hallo zusammen, Bei mir hat am Dienstag das Studium wieder angefangen. Und eigentlich war mir das Dienstagmittag schon wieder alles zu viel. Dabei war das Seminar inhaltlich total einfach. Der Dozent hat nur Sachen erzählt, die ich schon wusste (und die anderen Seminarteilnehmer anscheinend nicht) und ich saß da und hab gedacht: "Gib mir doch einfach deine Power-Point-Folien, ich lese mir das in einer viertel Stunde durch und Tschüss." Stattdessen saß ich da im Seminar, hab versucht, die Anspann…

  • Hallo zusammen, ich bin jetzt seit vier Wochen wieder stationär in der Psychiatrie und das, obwohl ich da letztes Jahr schon zehn Wochen war. Nicht so lustig. Immerhin weiß ich jetzt, anders als letztes Jahr, was meine Probleme sind. Ich hab nur noch keine Lösungen dafür. Natürlich ist Asperger eine der Hauptursachen. Aber meiner Meinung nach spielt da auch das Gefühl rein, dass ich mich seit dem Kindergarten schon nicht wohl in meinem Körper fühle - weil ich seit dem Kindergarten nicht das Gefü…

  • Quote from Happy to be: “Falls es dir nicht zu viel Mühe macht, könntest du die/einige Quellen angeben? Gerade in Diskussionen mit Fachleuten werten manche ja gerne ab, wenn nur gesagt wird "ich habe gefunden/eine Autistin hat gefunden/herausgefunden" ” Das verstehe ich sofort. Ich hab hier auch die Quellen zusammengetragen, die ich verwendet habe (siehe unten), nur leider sind die aus wissenschaftlicher Perspektive nicht "seriös". Was auch irgendwie absurd ist, weil ja Autisten mehr Ahnung von …

  • Quote from FruchtigBunt: “Von daher finde ich die Artikel gut, weil darin nicht für Anpassung plädiert wird, sondern dafür, das Leben als Autist so zu leben, dass es erträglicher für einen wird. Ich verstehe nicht wirklich, warum das nicht eigentlich selbstverständlich in den Therapien ist. Gerade in der Autismustherapie scheint es dagegen mehr darum u gehen, Dinge zu erlernen, um möglichst ähnlich zu wirken, wie NT, also z. B soziale Lügen, sich in andere reinversetzen, Kontakte aufbauen etc. I…

  • Quote from FruchtigBunt: “Der Hinweis, dass Arbeit stabilisierend wirke, trifft mich ziemlich, weil ich offenbar total den Glauben daran verloren zu haben scheine, nochmal wieder arbeiten zu können. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, in welchem Rahmen und in welchem Arbeitsfeld das sein könnte. Dennoch habe ich eine leise Ahnung, dass ich mutig sein muss und etwas Neues ausprobieren sollte und dass mir eine sinnvolle Arbeit sehr gut tun könnte. ” Du hast recht. Möglicherweise hätte man das a…

  • Tipps für Angehörige/professionelle Unterstützer: - Zwingen Sie die Persn nicht zu unnötiger Kommunikation, warten Sie, bis die Person soweit ist. - Haben Sie Verständnis dafür, wenn sich die Person zurückzieht. - Lassen Sie die Person wissen, dass Sie da sind, wenn sie reden will, aber zwingen Sie sie zu nichts. - Geben Sie Rückzugsmöglichkeiten falls nötig. - Sorgen Sie dafür, dass die Person Grundaktivitäten wie essen/trinken weiterhin ausführt. - Unterstützen Sie Erholungsmaßnahmen, auch wen…

  • Akzeptanz hilft. Um ein autistisches Burnout zu verhindern, sollten autistische Personen sich darauf fokussieren, wie autistische Personen zu leben und weniger darauf, möglichst normal und neurotypisch zu erscheinen. Sie sollten Möglichkeiten finden den Stress in ihrem Leben zu reduzieren, Stimming in ihren Alltag zu integrieren und stressverursachende Aktivitäten streichen, vor allem, wenn sie gar nicht notwendig sind. Akzeptanz bedeutet, im gesamten Gesundheitsbereich Autismus und andere Behin…

  • Anzeichen für Regression: - Nach und nach Verlust der Fähigkeit zu Sprechen - Rückgang der exekutiven Funktionen - reduziertes Erinnerungs- und Konzentrationsvermögen - Verlust der Selbstfürsorge - Verlust sozialer Skills und Kompetenzen - reduzierte Fähigkeit, sensorischen und sozialen Overload auszuhalten - es ist auch möglich, dass die Person grundsätzlich nicht mehr in der Lage ist, ihren Alltag zu bewältigen (Einkaufen, Essen, Trinken, Hygiene...) -> Regression bezeichnet die scheinbare Rüc…

  • Autistisches Burnout ernst nehmen! Dass es wichtig ist, das autistische Burnout ernst zu nehmen (auch wenn es bisher nur in Berichten Betroffener erwähnt wird und in der Forschung bisher keine Rolle spielt), erkennt man auch daran, dass Autisten eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als neurotypische Menschen. Und das nicht wegen genetischer Dysfunktionen sondern einfach deshalb, weil das alltägliche Leben so viel anstrengender ist als bei anderen Menschen. Gefordert wird daher, sich wen…

  • Autist sein als Hilfe gegen Autistisches Burnout? Autismus ist nicht heilbar. Man sollte daher jungen Autisten beibringen, ihre Grenzen zu kennen und zu akzeptieren. Es sollte nicht gefeiert werden, wenn autistische Menschen sich 'normal' verhalten können, vor allem auch, weil man nicht weiß, wie lange der anschließende Erholungsprozess dauert und ob die Gesellschaft für diese Erholung immer genug Zeit lässt. Autistisches Burnout ist das Ende der Ressourcen, die es einem ermöglichen, sich so zu …

  • Asperger und hochfunktionale Autisten als besondere Risikogruppe für Burnout Oft sind es die Personen, die am besten dazu in der Lage sind, als 'normal' durchzugehen, die offensichtlichen 'Erfolgsgeschichten' aus der Perspektive Nicht-Autistischer Personen, die am heftigsten ausbrennen und sich entweder plötzlich ziemlich autistisch verhalten müssen – oder sterben. Hinzu kommt, dass diese Personengruppe den schlechtesten Zugang zu autismusspezifischen Hilfsangeboten hat, was auch insofern tragis…

  • Das hilft bei einem autistischen Burnout bzw. als Prävention: - Zeit - Pausen im Stundenplan - Aufgaben rausstreichen oder delegieren - Kommunikation mit Angehörigen und professionellen Unterstützern (die es zwar gut meinen, aber autistisches Burnout falsch verstehen): Erkläre Ihnen, was los ist. - Auszeiten - Stimming - Sensorische Diät - Arbeit - Massage - Erinnerungen und Unterstützung - Routinen - bessere Umweltbedingungen - Grenzen, Nein sagen - Die Fassade fallen lassen - absolute Stille -…

  • Ursachen für ein autistisches Burnout: - Der Versuch neurotypisch zu wirken. Autisten können nicht vor dem fliehen, was sie sind, aber sie können auch nicht vor der Welt fliehen, in der sie leben. Dieser ständige Widerspruch kann ein Burnout verursachen. - zu viel Aktivitäten, zu viel Stress - Angst und Angststörungen - Veränderungen, gute und schlechte (Freundschaften, Arbeit, Lebensumstände, Umwelt, Routinen...) - Schlafmangel, Nahrungsmangel, Dehydrierung - Krankheit - Sensorischer oder emoti…