Search Results

Search results 1-17 of 17.

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

  • Meine Therapeutin hat nach 1 1/2 Jahren den Verdacht geäußert. Ausschlaggebend war bei ihr die Tatsache, dass ich keinerlei Interesse an anderen Menschen habe, auch nicht an denen die mir nahe stehen. Und naja, je mehr ich mich damit auseinandergesetzt habe, um so mehr hab ich mich auch in "Kleinigkeiten" wiedergefunden bzw. bekanntes Verhalten meinerseits festgestellt. Naja, der Ersttermin um zu checken ob Diagnostik sinnvoll ist, ist im September.

  • Das kommt bei mir oft auf mein Gegenüber an. Wenn derjenige mit dem ich zusammen bin und Zeit verbringe selbst offen ist, kann ich das auch recht gut, wenn derjenige aber selbst den Mund kaum aufbekommt, bin ich eher verschlossen und weiß selbst nix zu reden. Manchmal ist es so, dass ich fremde Menschen sehe die mir sofort symphatisch sind (meistens son Mutterübertragungsding), bei denen ich von Anfang an wie ein offenes Buch zu lesen bin. Hatte ich letzte Woche auf einer Fortbildung mit der Ref…

  • Oh Gefühle und Emotionen sind bei mir ja auch ein Thema. Viele Gefühle kenne ich nur vom Namen und ihrer Bedeutung, aber nicht vom eigenen erleben/fühlen/ausleben. Ist bei mir dann oft Rätselraten "könnte grade Freude sein, könnte aber auch Langeweile sein". In der Therapie arbeiten wir mit einem Zettel, auf dem alles mögliche an Gefühlen und so drauf stehen - auch ganz viele Worte die ich nicht als Gefühle gedeutet hätte, die es aber scheinbar sind. Für mich sind Gefühle Wut, Trauer, Ekel, Freu…

  • ... besser als gestern nach der Fortbildung. Heute waren die ja alle nicht mehr so fremd (versuch ich mir zumindest einzureden) und es gab viel Einzelarbeit, aber auch gute Gespräche. Freue mich aber morgen wieder mein normales Umfeld zu haben

  • fühle mich heute ausgesaugt, komplett leer und fix und fertig. Heute und morgen habe ich Fortbildung, zwar eine kleine Gruppe mit nur 10 Menschen, aber fremde Menschengruppen strengen mich unheimlich an und irgendwann schalte ich aus, bin nur noch körperlich anwesend weil alles zu viel ist. Das war vor 2 Wochen bei der Fortbildung schon so. Ich freue mich, wenn ich wieder mit meinem Team, den vertrauten Chaoten zusammenarbeiten kann.

  • Ich schreib jetzt mal so mittenrein, was mir bei mir in der Kommunikation auffällt. Als erstes: ich kommuniziere zu wenig. Zumindest mit gesprochenen Worten. Schreiben kann ich sehr gut und meistens schaffe ich es, direkt zum Punkt zu kommen, ohne lange drumherum zu schreiben. Aber sobald ich reden muss, werd ich total unsicher, stammel gelegentlich rum oder rede gar nicht. Ich frage auch kaum bis gar nichts. Also mir fehlt einfach das Interesse am Gegenüber um mit ihm in ein Gespräch zu kommen.…

  • Spannend die Frage. Ich hatte vor einigen Wochen mit meiner Therapeutin das als Gesprächsthema. Weil ich prinzipiell eher uninteressiert an Menschen um mich rum bin und da auch wenig bis gar nichts nachfrage. Und dann meinte sie "Aber bei Ihren Freundinnen ist das anders". Und ich meinte dann nur ganz trocken "nö". Also, ich mag meine handvoll Freunde, verbringe gerne Zeit mit ihnen, höre zu wenn sie reden, lasse zuhören wenn ich rede. Aber ich käme nie auf die Idee, nach Urlaubsplänen, Wochenen…

  • @Darlina, wie man zu dieser Gelassenheit kommt, weiß ich nicht. Es ist auf jeden Fall ein Prozess und bei meinem eigenen Prozess bin ich mir irgendwie sicher, dass verdammt viele Enttäuschungen dazugeführt haben. Ich hab mich in jeder sozialen Beziehung verstellt, mich so verhalten wie es eventuell erwartet wird und dennoch habe ich die Menschen und sie mich enttäuscht. Seit ich um mich und meine Geschichte kein Geheimnis mehr mache, klappts auch mit der Stabilität in Beziehungen. Wenn mich jema…

  • @Happy to be, das ist ein schöner Ansatz, ich fürchte nur ich kann in diese Richtung momentan noch nichts machen. Ich habe unheimliche Angst vor dem geschriebenen Wort über das, was passiert ist. Weil es dann da ist, weil es abrufbar ist und schwarz auf weiß geschrieben steht, was passiert ist. So momentan kann ich dass in mir noch wegschieben, kann es kleiner machen als es ist. Aber wenn ich schreibe was war, dann ist es da und es bleibt erstmal. Da habe ich wirklich Angst davor. Ein gesprochen…

  • Quote from Darlina: “ Quote from Fighter93: “Wenn ich da nicht mehr den Erklärungen und Rechtfertigungen hinterher bin, kann ich viel besser das drumherum nehmen wie es ist. ” Wie meinst Du das?Quote from Fighter93: “Umbruch im Freundeskreis und damit ja auch meinem Umfeld konnte stattfinden, weil ich mehr und mehr rausgefunden habe, was ich will, was mir guttut und was eben nicht. ” Das verstehe ich. Dann braucht man nur ne Alternative zum bisherigen Umfeld. Ich weiß nicht, ob ich mich wagen ka…

  • Ich arbeite 30 Stunden in der Woche als Erzieherin, mehr geht nicht. Wenn ich es finanziell hinbekäme, würde ich sogar noch weniger arbeiten wollen. Nach Ausbildungsende war ich glaube ich 1 1/2 Jahre Vollzeit 39 Std., habe dann reduziert auf 34 Stunden und weil ich da aber doch immer 39 gearbeitet habe, hab ich wieder auf 39 aufgestockt, weil ich dann eben auch das Geld für 39Stunden Arbeit in der Woche haben wollte. Seit ich dann aber auf der Arbeit den psychischen Zusammenbruch hatte und eine…

  • Quote from Darlina: “Das noch nicht so ganz. Wieso kommst Du mehr mit Deinem Umfeld ins Reine, wenn Du Dich mehr so nehmen kannst, wie Du bist? Hast Du ein anderes Umfeld? Willst Du weniger von denen? Kannst Du sie mehr "lassen" und gleichzeitig mit ihnen im wertvollen Kontakt sein (weil Du Dich mehr lassen kannst, auch wenn es vielleicht Dinge gibt, die Dich von anderen trennen?). ” Weil ich in meinem Umfeld nichts mehr suche, weil ich da nicht mehr schauen muss (oder will), wer bin ich, wie mu…

  • @Darlina, ich gehe jetzt mal so auf deinen Beitrag ein, weil ich das mit den Zitaten grade mühsam finde. Mit annehmen können, meine ich, dass es mir durchaus schwerfällt zu sagen "das bin ich", weil ich nicht immer sicher bin ob das was ich tue/wie ich mich verhalte wirklich meins ist, oder ein Teil einer Rolle. Da kann ich dann nicht immer sicher sagen, was das gerade ist und ob es zu mir gehört oder ich es nur "nutze" weils grad irgendwie passt. Ansonsten war der Weg zur "ist mir egal" Einstel…

  • Quote from Gedankenkarussell99: “Also haben das auch mehrere? Dass man irgendwie die komplexesten Sachen im Kopf hat aber das einfach nicht ausdrücken kann oder nicht so ausdrücken kann wie man das möchte und dann vielleicht in einem Satz nicht mehr weiterkommt. ” Also bei mir ist es so, dass das im Kopf gar nicht so komplex ist. Nur wenns raus soll wirds kompliziert. Und wenn ich dann beim reden merke, es kommt nicht so raus, wie es eigentlich soll, dann passiert es oft dass ich mitten im Satz …

  • ich versuche mich so zu nehmen wie ich bin - wobei ich erstmal rausfinden muss wer/wie ich bin. Wenn man sein Leben lang immer wieder Rollen perfekt spielt und sich selbst nie kennenlernen konnte, ist es nämlich schwer etwas anzunehmen. Mittlerweile krisallisiert sich aber immer mehr raus, wer ich bin, was ich eigentlich will und was nicht. Ganz aktuell ist mir klar geworden, dass ich aufhören sollte, so zu sein wie die Gesellschaft es erwartet. Ich habe für mich erkannt, dass ich einfach die bi…

  • Also meinen eigenen Geburtstag verbringe ich in den letzten Jahren und hoffentlich auch weiterhin in Zukunft an meinem Herzensort im Ausland. Ich fahr meistens 1-2 Tage vor dem Tag weg und komme 1-2 Tage später wieder und habe dann aber dennch oft ein paar Tage Urlaub. So wird mir meistens nur per WhatsApp gratuliert, was ich gut abkann, bei facebook hab ich den Geburtstag rausgenommen, sodass tatsächlich nur die gratulieren, die meinen Geburtstag wirklich kennen. Und ich bin niemandem böse, wen…

  • Ich hab bisher zwar nur den Verdacht geäußert bekommen von meiner Therapeutin, finde mich aber durchaus in den Beschreibungen etc wieder. Ich arbeite seit jetzt knapp 4 Jahren als ausgelernete Erzieherin in einer Kita mit 3-6jährigen, gelegentlich vertretungsweise auch mit U3. Seit Dezember 2018 bin ich aus der Elternarbeit raus, es gab einige Gespräche mit der Leitung und wir empfanden diesen Schritt beide als notwendig und richtig. Im Konkreten heißt das, dass ich jetzt im Sommer meine letzten…