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    Hallo,

    ich weiß nicht, ob ich das richtige Wort gewählt habe, aber obwohl ich einerseits gerne alleine bin und viel Zeit zum Regenerieren benötige, taucht in mir immer wieder eine sehr starke Sehnsucht nach einer Bezugsperson auf. Was ich damit meine ist eine Person - entweder ein Partner oder ein sehr guter Freund - mit der man eine sehr enge und besondere Beziehung hat. Eine Person, mit der man sich super unterhalten kann, die einem ein bisschen ähnlich ist und die zu treffen, einen eben nicht so anstrengt.
    Meinem Gefühl nach haben das alle in meinem Umfeld außer mir :? .
    Was auch wichtig wäre, dass beide Personen diese - wie auch immer geartete Beziehung - toll finden, nicht dass es eher einseitig ist! (Denn ich habe durchaus schon mal so eine Person kennengelernt von meiner Seite aus und ich kenne es auch andersherum, dass mich jemand lieber trifft als ich die betreffende Person, aber eben nicht ausgewogen).
    Ich frage mich manchmal, ob es unter den U80-Jährigen eine nennenswerte Anzahl an anderen Personen außer mir gibt, die das auch nicht haben ...
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    Offenkundig eine Satire.
    Textauszug:
    Kapitel 37:

    Marc-Uwe Kling wrote:

    ... Erik Dentist, ein Mann, an dem Hans Asperger seine Freude gehabt hätte, ist dafür berüchtigt, nie zu lügen. Er nimmt einen Schluck der vor ihm stehenden Bio-Brause und sagt: "Bäh, widerlich!" Die PR-Abteilung von "Everybody ..." fällt immer in Endzeitpanik, wenn ihr Chef beschließt, mal wieder selbst an die Öffentlichkeit zu gehen.
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    Guten Morgen!

    Ich würde von euch gerne mal wissen, wie ihr als Angestellte oder Arbeitgeber mit Krankmeldungen umgeht.
    Es ist ja meist so, dass man erst ab dem 3. Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung braucht und diese dem Arbeitgeber vorlegen muss. Ausnahmen sind meist vor oder nach dem Wochenende, Urlaub etc.
    Ansonsten meldet man sich meist telefonisch oder per e-mail krank und sagt Bescheid, wann man gedenkt wieder zu kommen.

    Nun ist es so, dass mich meine Arbeit zum Teil echt überfordert. Ich muss entweder ins Krankenhaus oder zur Schule. Meine Arbeit im Krankenhaus ist zwar sehr anstrengend, aber ich schaffe es ganz gut zu kompensieren und bin da nur krank, wenn ich wirklich etwas habe. Aber die Schule.... :nerved:
    Ich schaffe es einfach nicht rechtzeitig aufzustehen. Ich liege morgens meist 1 Stunde mit klingelndem Wecker im Bett, komme nicht hoch, bin total müde, komme regelmäßig zu spät zur Schule, habe dann meist nichts zu Essen dabei und bin dann vom Unterricht genervt.
    Ich weiß, dass ich diese Probleme habe, weil es einen Bereich betrifft, der mich nicht interessiert.
    Nun ist es aber so, dass ich mich unfreiwillig vor 1 Person durch ein Schreiben outen musste. Und diese Person fragt nun, wenn ich mich krankmelde, folgendes: Ich habe gehört, sie waren gestern auch schon nicht da. Können Sie das erklären....

    Diese Frage setzt mich total unter Druck, weil ich nicht weiß, warum sie gestellt wurde. Mein AG weiß genau, dass die Frage des "Warum sind sie krank" nicht gestellt werden darf. Ich habe vor der Krankmeldung den halben Tag gefehlt, weil ich nicht mehr konnte. Ich habe damit aber nur 1 1/2 Tage gefehlt und verstehe nun nicht, ob man besorgt ist, was los wäre, weil man nun auch meine Diagnose kennt oder ob es eher in die Richtung geht, dass ich mich nicht krankmelden soll, wenn ich nicht "wirklich krank" bin.

    Mich verunsichert das total und ich weiß nicht wie ich darauf reagieren soll x( :?
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    Eine Frage, die mich umtreibt:
    Ist es aspergertypisch, dass man Menschen nicht vermisst? Selbst dann, wenn sie einem eigentlich sehr nahe stehen und man sie wirklich gern hat? Dass es einem völlig ausreicht zu wissen, dass es ihnen gut geht, man sie aber nicht unbedingt um sich haben muss?

    Genau genommen habe ich nämlich eigentlich noch nie jemanden vermisst. Ein warmes Gefühl, wenn man an die Person denkt - das schon, aber ein schmerzliches Gefühl von Vermissen und sich sehnlichst wünschen, die Person wäre bei mir, das kenne ich tatsächlich nicht.

    Es macht mich regelmäßig fertig zu wissen, dass ich da (und in manch anderen Dingen :? ) nicht 'normal' ticke und dass das immer gerade die Eigenschaften sind, die man als positive menschliche Eigenschaften oder Fähigkeiten ansieht, bei denen ich Defizite habe.

    Ist das also etwas, das andere Asperger auch kennen oder ist die Ursache eher woanders zu suchen?
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    Ich habe über die Suchfunktion mit dem Aitorennamen keinen Treffer erzielt, daher hier ein kurzer Buchhinweis:

    "Wenn ich tanzen will" - Monika Herbrand

    Die Autorin schreibt, teilweise angestoßen durch Fragen eines Psychologen, zu verschiedenen Aspekten. Ein maximal subjektives Buch von und über eine bestimmte Autistin, vor allem über die Gefühlswelt innen und die Diskrepanz zum Außen, über den Kampf der Anpassung und den Weg zur Selbstakzeptanz, zum ICH. Sehr berührend, und ich bewundere, wie gut sie es geschafft hat, diese Dinge in Worte zu fassen. Für mich ein Buch, das ich künftig einem ggf. interessierten NA in die Hand drücken würde.
    Wer ein extremes Problem mit kreativem Sprachgebrauch hat, wird es evtl. als sehr störend empfinden, dass Rechtschreibfehler nicht korrigiert wurden trotz Co-Autor. Ich bin auch oft gestolpert, aber die Schreibweisen "passen" zu den Wahrnehmungsbesonderheiten der Autorin und tragen so stark zur Authentizität bei. Damit konnte ich dann ganz gut leben.

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    Replied to the thread Gefühl: Vermissen.

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    Danke für die vielen Antworten! Ich kann mich in @Shenyas Ausführungen komplett wiederfinden. Quote from Shenya: “Manchmal habe ich etwas vermisst, was ich mit dieser Person tun konnte, aber das fing erst später im Erwachsenenalter an. Ich war z.B.…