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Nachrichten

  • Neu

    Hallo,

    eins meiner größten Probleme im Zwischenmenschlichen ist, dass ich nicht richtig auf Witze oder lustige Bemerkungen reagieren kann (geschweige denn selbst Witze machen). Das belastet mich immer sehr, vor allem auf der Arbeit. Ich fühle mich dann richtig behindert und unsympathisch und anders.

    Ein Kollege bindet mich z.B. in irgendeine lustige Bemerkung ein und macht Spaß und ich weiß nicht, wie ich reagieren soll. Mein erster und spontaner Impuls ist immer, so zu reagieren, als würde ich das Gesagte wörtlich nehmen, obwohl ich eigentlich weiß, dass es ein Witz sein soll. Oft kann ich mich aber noch schnell davon abhalten, so zu reagieren, als würde ich das ernst nehmen, sage aber stattdessen auch nichts oder tue nur so, als würde ich darüber grinsen. :/

    Beispiel: Ein Kollege sucht was und sagt dann ganz offensichtlich scherzhaft gemeint „Elena hat mal wieder mein XYZ geklaut“. Mein spontane Reaktion wäre dann, das ganz ernst und sachlich zu verneinen. Ich kann einfach nicht auf sowas einsteigen und weiß nicht, wie man reagiert, um zu zeigen, dass man das als Witz verstanden hat.

    Andere „normale“ Leute würden bei der Bemerkung vielleicht noch einen draufsetzen und diesen Spaß-Dialog weiterführen. Ich kann das nicht und habe dann immer Panik, dass auffällt, dass ich eine Störung habe und anders oder humorlos bin. :( Die Anspannung macht bei mir jegliche Lockerheit und Sinn für Humor zunichte.

    Kennt ihr auch sowas? Wie geht ihr damit um? Könnt ihr auch keine lustigen Bemerkungen machen oder wollt immer so reagieren, als wäre etwas wörtlich gemeint?

    Fachlicher Informations-Austausch ist kein Problem, aber lustige Sachen sind immer am schlimmsten für mich.

    :cry:
  • Neu

    Hallo an alle aus Bayern,

    Es wäre wichtig, dass möglichst viele Autisten und Angehörige aus Bayern teilnehmen, um die Empfehlungen an die Politik auf der Grundlage evidenzbasierter Daten zu formulieren.

    Viele Grüße und Danke schon mal an alle, die an der Umfrage teilnehmen



    Umfrage zur Versorgungs- und Bedarfssituation von AutistInnen in Bayern


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Max-Plank-Institut
    für Psychiatrie in München (MPI) sowie die Hochschule für Angewandte
    Wissenschaften München (HM) haben gemeinsam eine Online-Umfrage
    erstellt.

    Ziel ist es, die Versorgungs- und Bedarfssituation von AutistInnen in Bayern zu erforschen.
    Die Umfrage wird im Zusammenhang mit dem Projekt „Entwicklung einer bayerischen Autismus-Strategie“ (HM), welches durch das Bayerische Sozialministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird und dem HEUREKA! Autismusforschungsforum (LMU und MPI) durchgeführt.

    Wer kann teilnehmen?
    • Diagnostizierte AutistInnen über 16 Jahre
    • Eltern/Sorgeberechtigte gemeinsam mit oder für Ihr(e)
    • autistischen Kind(er). Ist die Person mit Autismus unter 16 Jahre alt
    • muss die Umfrage stellvertretend mit oder von einem
    • Elternteil/Sorgeberechtigten ausgefüllt werden.
    • gesetzliche BetreuerInnen gemeinsam mit oder für den/die AutistIn, die betreut wird


    Wie lange kann man teilnehmen:
    Sie können bis spätestens 20.05.2019 an der Umfrage teilnehmen.

    Wie lange dauert die Teilnahme:
    Die Teilnahme dauert ca. 45 Minuten
    (Sie können jederzeit zwischenspeichern oder abbrechen, ohne dass Ihnen hierdurch Nachteile entstünden)

    Zur Umfrage:
    https://www.soscisurvey.de/Bayerische_Autismus-Umfrage/

    Die Umfrage wird anonymisiert durchgeführt und lässt keine Rückschlüsse auf die Person zu.
    Bevor die Umfrage startet werden detaillierte Information zum Zweck
    dieser Umfrage, zur Datenverarbeitung und zum Datenschutz, sowie zu den
    durchführenden Projekten erläutert.

    Bitte geben Sie diese Nachricht auch in Ihren beruflichen- und privaten Netzwerken weiter.


    Wir danken für Ihre Unterstützung!


    Dr. Tobias Schuwerk (LMU)
    Eva Kunerl (HM)
    Prof. Markus Witzmann (HM)
    PD. Dr. Leonhard Schilbach (MPI)
  • Neu

    Seit Mitte 2018 bin ich jetzt Arbeitsunfähig.
    Es fing mit einer schweren depressiven Episode (Suizidal) an, welche natürlich längerfristig durch leichte/-mittelstarke Depressionen einherging. Der auslösende Faktor dafür sind und waren, unter anderem, die Problematischen zwischenmenschlichen Beziehungen, vor allem zu mir Fremden Personen.
    Mittlerweile werde ich als/mit „leicht depressiv“ bzw. „leichte depressive Episoden“ eingestuft, verursacht durch meine langjährigen Erfahrungen im Zwischenmenschlichen. Erklärt wird dies im Bericht durch die Verdachtsdiagnose – Asperger-Syndrom.

    Vor kurzem sind meine Grundschulzeugnisse bei meiner Mutter gefunden worden. Auch diese beinhalten starke aufälligkeiten, schon ab der 1. Schulklasse.
    Unter anderem:
    - „hatte kaum Kontakt zu Mitschülern“
    - „Seinen Lehrern brachte er Vertrauen entgegen und erzählte ihnen persönliches“
    - „stark wechselnde Aufmerksamkeit“
    - „Er muss dringend lernen, seinen Äußerungsdrang zu steuern, damit die Konzentration seiner Mitschüler nicht gestört wird.“
    - „[…] Kontakte gestalten sich nicht konfliktfrei.“
    - […] leicht Ablenkbar […] sehr häufig seinen eigenen Gedanken nachhing“
    - „neue Aufgaben ging er nur zögernd nach.“

    Sogar im Kindergarten konnte ich mich nur schwer bis kaum mitteilen und hatte entsprechend keine nennenswerten Soziale Kontakte. (Laut meiner Mutter)
    Eine leichte Sprachverzögerung konnte ebenfalls festgestellt werden – keine Diagnosen mehr vorhanden. Sprachliche Auffälligkeiten sind bis heute zu beobachten; zu leises Sprechen, Nuscheln, Monotonie.
    Um nur die auffälligsten Verhaltensweisen zu nennen.

    Diese Grundschulzeugnisse werden (hoffentlich) spätestens nächste Woche zur Autismusklinik von mir verschickt, ich warte nur noch auf einen weiteren Arztbericht.

    Der Sprichwörtliche „Rote Faden“ ist mir wieder etwas entglitten… (Das passiert mir sehr oft)

    Mir wurde nahegelegt, einen Schwerbehindertenantrag zu stellen. Dies möchte ich jetzt tun, in der Hoffnung, dass ich dadurch mehr Hilfestellungen im Sozialen/Beruflich/Umschulungen/etc. erhalten kann. Das meine sozialen Kompetenzen als eingeschränkt gelten, ist durch eine Psychiaterin festgestellt worden. Ob dies durch die V.A. Diagnose, ev. Persönlichkeitsstörungen oder Depressionen verursacht wird, kann derzeit nicht abschließend geklärt werden, da eine Diagnose in der Autimusklinik aussteht.

    Meine hauptsächlichen Fragen lauten deshalb:
    1. Wenn ich jetzt den Antrag stelle (wegen den Depressionen), und später eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert wird; bekomme ich Probleme beim Änderungsantrag?
    2. Darf ich den Antrag innerhalb eines gewissen Zeitraumes nur einmal stellen? (Falls dieser wegen einer zu leichten Depression abgelehnt wird)

    Ich bin derzeit wirklich total überfragt, in diesen Belangen, weiß entsprechend kaum was ich jetzt tun soll.
  • Neu

    Hallo ihr Lieben,

    letzten Freitag ist mir was ganz Unangenehmes passiert, was mich seit dem beschäftigt.

    Ein Freund & seine Freundin haben meinen Mann und mich zu unserem Lieblings-Araber zum Essen eingeladen. Auf dem Weg dorthin fragte der Freund, ob es noch den Hausteller (ein Teller, auf dem es alles, in kleinen Mengen gibt, was der Araber so anbietet). Nachdem sie feststellten, dass es diesen noch gibt, wurde entschieden, dass wir zwei davon bestellen und wenn jemand nicht satt wird, wird noch eine Kleinigkeit bestellt.
    Mein erster Gedanke:
    Aber wir sind doch zu Viert. Der Zweite: Ich will doch XY-Teller.
    Und dann höre ich mich sagen: „Ich nehme gerne den XY-Teller und würde diesen selbst bezahlen.“ Alle schauten mich empört an und mein Mann sagte völlig verlegen: „Sie wollte bestimmt was anderes sagen.“ Ich war ganz erschrocken über ihre Reaktion und wusste nicht, wie ich mein gesagtes erklären soll.

    Kennt ihr solche Reaktionen (von beiden Seiten)?
    Leider passiert mir das häufig, dass ich sehr impulsiv reagiere.

    Liebe Grüße

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